Das Wetter 2011 – wieder mal nicht gerade zufriedenstellend

Was ist denn bloß dieses Jahr mal wieder mit dem Wetter los? Ein Winter, der gar nicht enden wollte; ein quasi nicht vorhandenes Frühjahr und schließlich ein Sommer, der diesen Namen eigentlich kaum verdient hat.

Was hat es nicht alles gegeben: Stürme, Gewitter, Unwetterwarnungen; dann wieder solch tropische Temperaturen, dass die Leute reihenweise umgefallen sind. Temperaturschwankungen von 20 Grad innerhalb eines Tages, und…und…und… Nicht zu vergessen den Regen… Alles in allem war dieser Sommer nicht gerade das, was man von der „schönsten Zeit des Jahres“  erwartet beziehungsweise sich erhofft. Die Nutznießer dieser Witterungsbedingungen waren – vor allem in Urlaubsregionen – die Museumsbetreiber, die einen Zulauf wie selten zuvor für sich verbbuchen konnten. Wenigstens eine Institution, die davon profitieren konnte, während Freibäder, Eisdielen, Minigolfanlagen und Ähnliches weitgehend verwaist geblieben sind.

Und jetzt, wo wir kalendarisch Herbst haben, herrschen tagsüber Temperaturen von 20-25 Grad. Ganz ehrlich: ich persönlich brauche jetzt auch keine heißen Tage mehr. Im Gegenteil: ich hatte mich mental schon darauf eingestellt (und gefreut), endlich Stiefel anziehen zu können, was mir im Sommer trotz dafür passender Temperaturen irgendwie komisch vorgekommen wäre. Aber es soll nicht sein…; statt meiner heißgeliebten Stiefel und einem frisch gereinigtem Kurzmantel sind Sandalen und T-Shirt angesagt – allerdings nur tagsüber. Die Nächte sind schon verdammt kalt, und oft genug habe ich abends geschlottert, wenn ich vergessen hatte, mir wärmere Kleidung mitzunehmen (was bei strahlender Sonne durchaus entschuldbar ist).

Ich frage mich wirklich, wohin diese Veränderung des Klimas noch führen wird. Als ich Kind war, hatten wir richtig kalte Winter mit Schnee; und warme Sommer, genauso, wie es sein sollte. Auch die anderen Jahreszeiten waren so, wie man sie sich wünscht: milde Frühlinge mit diesem typischen Duft in der Luft, der sich nicht beschreiben lässt, sowie goldene Herbsttage mit raschelnden, bunten Blättern auf der Erde. Natürlich gab es damals (o Gott, habe ich wirklich „damals“ geschrieben??? Ich werde alt.) auch Regen, Stürme und Ähnliches, aber eben alles zu seiner (Jahres-)zeit. Kann natürlich sein, dass mir da meine Erinnerung einen Streich gespielt hat nach dem Motto „früher war alles besser“, aber ich glaube, dass die Jahreszeiten wirklich besser definiert gewesen sind.



Leider können wir weder das Wetter noch die Veränderung der Jahreszeiten mitbestimmen – ist vielleicht auch besser so. Die für mich persönlich schlimmste Jahreszeit kommt noch: der Winter. Aber das ist eine andere Geschichte…

Das Wetter 2011 – wieder mal nicht gerade zufriedenstellend
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Was ist denn bloß dieses Jahr mal wieder mit dem Wetter los? Ein Winter, der gar nicht enden wollte; ein quasi nicht vorhandenes Frühjahr und schließlich ein Sommer, der diesen Namen eigentlich kaum verdient hat.

Was hat es nicht alles gegeben: Stürme, Gewitter, Unwetterwarnungen; dann wieder solch tropische Temperaturen, dass die Leute reihenweise umgefallen sind. Temperaturschwankungen von 20 Grad innerhalb eines Tages, und…und…und… Nicht zu vergessen den Regen… Alles in allem war dieser Sommer nicht gerade das, was man von der „schönsten Zeit des Jahres“  erwartet beziehungsweise sich erhofft. Die Nutznießer dieser Witterungsbedingungen waren – vor allem in Urlaubsregionen – die Museumsbetreiber, die einen Zulauf wie selten zuvor für sich verbbuchen konnten. Wenigstens eine Institution, die davon profitieren konnte, während Freibäder, Eisdielen, Minigolfanlagen und Ähnliches weitgehend verwaist geblieben sind.

Und jetzt, wo wir kalendarisch Herbst haben, herrschen tagsüber Temperaturen von 20-25 Grad. Ganz ehrlich: ich persönlich brauche jetzt auch keine heißen Tage mehr. Im Gegenteil: ich hatte mich mental schon darauf eingestellt (und gefreut), endlich Stiefel anziehen zu können, was mir im Sommer trotz dafür passender Temperaturen irgendwie komisch vorgekommen wäre. Aber es soll nicht sein…; statt meiner heißgeliebten Stiefel und einem frisch gereinigtem Kurzmantel sind Sandalen und T-Shirt angesagt – allerdings nur tagsüber. Die Nächte sind schon verdammt kalt, und oft genug habe ich abends geschlottert, wenn ich vergessen hatte, mir wärmere Kleidung mitzunehmen (was bei strahlender Sonne durchaus entschuldbar ist).

Ich frage mich wirklich, wohin diese Veränderung des Klimas noch führen wird. Als ich Kind war, hatten wir richtig kalte Winter mit Schnee; und warme Sommer, genauso, wie es sein sollte. Auch die anderen Jahreszeiten waren so, wie man sie sich wünscht: milde Frühlinge mit diesem typischen Duft in der Luft, der sich nicht beschreiben lässt, sowie goldene Herbsttage mit raschelnden, bunten Blättern auf der Erde. Natürlich gab es damals (o Gott, habe ich wirklich „damals“ geschrieben??? Ich werde alt.) auch Regen, Stürme und Ähnliches, aber eben alles zu seiner (Jahres-)zeit. Kann natürlich sein, dass mir da meine Erinnerung einen Streich gespielt hat nach dem Motto „früher war alles besser“, aber ich glaube, dass die Jahreszeiten wirklich besser definiert gewesen sind.



Leider können wir weder das Wetter noch die Veränderung der Jahreszeiten mitbestimmen – ist vielleicht auch besser so. Die für mich persönlich schlimmste Jahreszeit kommt noch: der Winter. Aber das ist eine andere Geschichte…

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