Das kleine Dampf-Lexikon mit den wichtigsten Begriffen

E-Zigarette | © PantherMedia / Tomas Anderson E-Zigarette | © PantherMedia / Tomas Anderson

Zu Beginn war die E-Zigarette eher ein Nischenprodukt am Markt, aber das hat sich inzwischen gravierend verändert. Zunehmend mehr Raucher herkömmlicher Zigaretten steigen auf die E-Zigarette um. Allgemein wird das Interesse an dem Produkt E-Zigarette immer größer, denn sie bietet eine echte Alternative zur klassischen Zigarette.

Nicht nur, dass sie sehr viel kostengünstiger im Unterhalt ist. Sondern vor allem gehen von der E-Zigarette nach aktuellem Kenntnisstand nicht die wohlbekannten Gesundheitsschädigungen aus. Auf Grund des wachsenden Interesses ist es an der Zeit, einige Begrifflichkeiten aus dem Bereich des Dampfens etwas genauer zu erklären.

Die wichtigsten Begriffe zum Thema Dampfen

➔ Akku

Bei dem Betrieb der E-Zigarette benötigt man unweigerlich einen Akku. Schließlich wird die E-Zigarette mit Strom betrieben, ohne den gäbe es nämlich keinen Dampf. Nun möchte ja niemand an einem Stromkabel hängen, während er gemütlich dampft, daher sind E-Zigaretten mit entsprechenden Akkus ausgestattet. Dieser ermöglicht die Mitnahme der E-Zigarette und sorgt für Dampfgenuss, wo er gewünscht ist.



➔ Clearomiser

Hierbei handelt es sich um den Verdampfer mit einem transparenten Tank. Der englische Begriff setzt sich aus „clear“, also klar, und „atomizer“, Verdampfer, zusammen. Den passenden Verdampfer zu wählen, ist schon wichtig, denn gerade ein durchsichtiger Verdampfer erlaubt stets den Blick auf den Füllstand. So läuft man nicht Gefahr, den Zeitpunkt zu verpassen, an dem man neues Liquid nachfüllen sollte.

➔ Dampfen

Eine E-Zigarette unterscheidet sich von der herkömmlichen Zigarette in erster Linie darin, dass sie eben nicht geraucht, sondern gedampft wird. Hier wird kein Tabak verbrannt, wie das bei einer herkömmlichen Zigarette der Fall ist. Hier wird das Liquid erhitzt und lässt dadurch den Dampf entstehen. Hier wird also ausschließlich der so entstandene Dampf inhaliert. Daher fällt weder Asche an, noch kommt es zu dem Rauchgeruch von brennenden Zigaretten.

➔ Inhalieren

Ja, es stimmt, inhaliert wird sowohl bei dem Gebrauch einer herkömmlichen Zigarette, wie auch bei der Nutzung einer E-Zigarette. Und doch gibt es hier einen entscheidenden Unterschied. Der Raucher einer herkömmlichen Zigarette zieht in der Regel kurz und kräftigt an seinem „Glimmstengel“. Der E-Zigarettenraucher hingegen inhaliert hier mit langen und gleichmäßigen Zügen, da sich so die Aromen der E- Liquids überhaupt erst entfalten.

➔ Liquid

Beim Liquid handelt es sich um die Flüssigkeit, die in die E-Zigarette eingefüllt wird, und die dann vom Nutzer gedampft wird. Grundsätzlich bestehen diese Liquids aus mindestens drei Inhaltsstoffen. Dazu zählen das Propylenglykol (PG), das Glycerin (VG) und die Aromastoffe. Zudem sind sie auch mit einem destillierten Wasseranteil und Nikotin erhältlich. Es gibt sowohl nikotinfreie Liqiuds, als auch Liquids mit unterschiedlich hoher Nikotindosierung.

➔ Mundstück

Die E-Zigarette ist an ihrem oberen Ende mit dem Mundstück ausgestattet, hierüber wird der Dampf dann später inhaliert. Je nach Wahl der E-Zigarette ist das Mundstück in der Liquid Cap integriert oder es wird separat auf den Tank gesetzt. Eine weitere Bezeichnung für das Mundstück ist Drip Tip. Hierbei handelt es sich um ein Verschleißteil.

Bei einem offenen System sollte dieses regelmäßig gereinigt werden, da sich hier Rückstände ablagern könnten. Anders verhält es sich bei geschlossenen Systemen, hier ist der Wechsel der Cap ausreichend. Schließlich wird hier das Mundstück bei jedem Wechsel mit getauscht.

➔ Nikotin

Wie man dampfen möchte, mit oder ohne Nikotin, ist jedem selbst überlassen. Bei Umsteigern ist allerdings empfohlen, zunächst auf ein Liquid mit Nikotin zurückzugreifen, um dieses dann mit der Zeit mehr und mehr zu reduzieren. So entfällt der gefürchtete Entzug, der auch die Rauchentwöhnung so häufig scheitern lässt.

Hier allerdings ist die Wirkung des Nikotins anders als bei einer herkömmlichen Zigarette, denn hier ist sie nicht gleich spürbar. Beim Dampfen wird das Nikotin anders aufgenommen als beim Rauchen, daher entfaltet sich die Wirkung auch langsamer. Der Vorteil der nikotinhaltigen Liquids liegt vor allem darin, dass dem Nutzer hier unterschiedliche Nikotinstärken zur Auswahl stehen.

So kann jeder für sich die passende Dosierung finden. Dadurch wird der Umstieg von einer herkömmlichen Zigarette auf die E-Zigarette zum einen deutlich einfacher, zum anderen gelingt auch der Ausstieg aus der Nikotinsucht so deutlich besser.

➔ Verdampfer

Direkt auf dem Akku ist der Sitz des Verdampfers. In ihm liegt die Heizspule, die dafür sorgt, dass das Liquid verdampft werden kann. Verdampfer zählen ebenfalls zu den Verschleißteilen. Bei einem offenen System müssen sie darum regelmäßig ausgetauscht werden. Produziert der Verdampfer plötzlich nicht mehr die ausreichende Menge Dampf, so kann das ein erstes Indiz dafür sein, dass es Zeit ist, den Verdampfer zu tauschen.

Ein zweites Indiz für einen notwendigen Wechsel des Verdampfers ist ein verbrannt schmeckendes Aroma, was plötzlich wahrgenommen wird. Die bereits vorgestellten Verdampfer, die sogenannten Clearomiser, haben einen Verdampfer, der bereits im Tank integriert ist.



Einen älteren Artikel zum Thema der E-Zigarette findest Du hier.

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