Das Geschäft mit den Gutscheinen und Coupons boomt

Gutscheine und Coupons Gutscheine und Coupons
Geld sparen

Geld sparen

In Zeiten von „Geiz ist geil“ und „ich bin doch nicht blöd“ – Werbesprüchen verwundert es nicht allzu sehr, dass sich auch das Geschäft mit den Gutscheinen und Coupons prächtig entwickelt.

Wurde früher dabei noch aufwendiges Marketing betrieben, was auch den kostenspieligen Versand von Gutscheinen und Rabattcodes per Post mit beinhaltete, dürfte das Hauptgeschäft mittlerweile über das Internet abgewickelt werden. Man will gar nicht wissen, was AOL damals für Ihre Werbe-CDs ausgegeben haben müssen, die man wirklich überall gefunden hatte. Heute wären solche Aktionen wesentlich einfacher und vor allem billiger zu haben.

Die bekanntesten Seiten für Coupons & Co. im Internet dürften Groupon, DailyDeal und Gutscheine.de sein. Das Geschäft mit den Gutscheinen und Coupons boomt zurzeit sogar so sehr, dass Marktriesen wie Google ebenfalls mit eingestiegen sind. Die Kalifornier kauften im September 2011 das bereits o.g. Portal DailyDeal und dürften die Kaufsumme in Höhe von ca. 150 – 200 Millionen Dollar gut investiert haben. Wollen wir hoffen, dass sie diesen Geschäftszweig nicht so vor die Wand fahren, wie sie es mit eBay geschafft haben. Das ehemalige Vorzeigeprojekt im Bereich Online-Auktionshaus wird m.E. einfach immer schlechter.

Groupon unter Feuer:

Nicht viel anders schaut es derzeit auch bei Groupon aus, dem übrigens eigentlichen Original in der Gutscheinscene. Groupon hat momentan enorme Schwierigkeiten an der Börse. Die Aktie verlor bereits über 50 % am Kurswert und die Gründe hierfür dürften sehr vielschichtig sein. Man besitzt schnell das Gefühl, das wenn ein Unternehmen eine Aktiengesellschaft wird, es meist auch zumindest am Anfang herbe Rückschläge einstecken muss. Siehe momentan dazu auch die Facebook-Aktie, die ohne Zweifel einfach zu hoch bewertet wurde.

Geld sparen & Geld verdienen

Aber das Geschäft mit den Gutscheinen und Coupons ist nicht nur etwas für die großen Marktmonopolisten. Zum Teil konnten sich auch Einzelunternehmer oder kleine GmbHs am Markt etablieren und verdienen jetzt Ihre Brötchen damit.

Ein gutes Beispiel dafür findest Du hier. Gutscheinrausch dürfte nicht als sonderlich groß oder bekannt zu bezeichnen sein, doch dem Betreiber werden die Einnahmen das Überleben schon sichern.

Oftmals finden man ja gerade in der Couponszene eher Webseiten, die wild-blinkende Anzeigen mit besonders kräftigen Farben auf den Besucher loslassen. Eher störend als hilfreich, aber es animiert zum Kauf bzw. zum „klick“. Man kann bei der Gutscheinsuche also durchaus auch auf kleineren Seiten fündig werden und dass ganz ohne Kopfschmerzen durch einen flackernden Bildschirm. Es sind aber auch ein paar Worte zur Warnung angebracht.

Schwarzes Schaf

Schwarzes Schaf

Immer wenn es einen Marktbereich gibt, der gerade boomt, wird es auch die schwarzen Schafe unter ihnen geben. Immerhin winkt ja das schnelle Geld bei solchen Besuchermagneten und es gilt daher, dass man als Gutscheinsucher nicht offen in die Falle läuft.

Empfehlenswert ist vor dem Kauf eines Gutscheins oder der Angabe von persönlichen Daten Folgendes:

  • Suche das Impressum. Wenn es keins gibt – Finger weg!
  • Vergleiche die Gutscheinanbieter. Zum Teil sind verschiedene Coupons auf dem Markt.
  • Gucke, ob es schon Kundenbewertungen und Meinungen zum Gutschein und aber auch zum Anbieter gibt. Benutzer dafür Google und Bing.
  • Höre auf deinen Bauch! Etwas ist zu billig oder dir kommt ein Angebot komisch vor? Dann lass die Finger davon. Dein Gefühl belügt dich nicht.

Alles in allem kann man zusammenfassen, dass das Geschäft mit den Gutscheinen und Coupons durchaus eine Win-win-Situation für Betreiber und Kunde auslösen kann. Wer selber noch in den Markt mit den Gutscheinen als Webseitenbetreiber einsteigen will, sollte sich aber beeilen. Die Branche ist schon gesättigt und es herrscht ein gesunder Wettbewerb. Möchte man es dennoch wagen, sollte man sich ein ein Thema spezialisieren. Zum Beispiel nur Gutscheine und Coupons für Technik anbieten oder man vermittelt ausschließlich die Rabattcodes von Leihwagenanbietern.

Gutscheinparadise Amerika – hier geht noch was:

Wie ist deine Meinung zu den Gutscheinen? Für beide Seiten lohnenswert oder einfach nur viel Müll? Schreib einen Kommentar – ich würde mich freuen.

Dieser Artikel stellt keine Rechts-, Lebens- oder Gesundheitsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

Weiterführende Links:

RTL steigt in das Gutscheingeschäft ein
Gutscheine boomen

Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Marén Wischnewski
Oben-Links: ©panthermedia.net Martin Dworschak
Unten-Links: ©panthermedia.net D. Mattwich

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Wurde früher dabei noch aufwendiges Marketing betrieben, was auch den kostenspieligen Versand von Gutscheinen und Rabattcodes per Post mit beinhaltete, dürfte das Hauptgeschäft mittlerweile über das Internet abgewickelt werden. Man will gar nicht wissen, was AOL damals für Ihre Werbe-CDs ausgegeben haben müssen, die man wirklich überall gefunden hatte. Heute wären solche Aktionen wesentlich einfacher und vor allem billiger zu haben.

Die bekanntesten Seiten für Coupons & Co. im Internet dürften Groupon, DailyDeal und Gutscheine.de sein. Das Geschäft mit den Gutscheinen und Coupons boomt zurzeit sogar so sehr, dass Marktriesen wie Google ebenfalls mit eingestiegen sind. Die Kalifornier kauften im September 2011 das bereits o.g. Portal DailyDeal und dürften die Kaufsumme in Höhe von ca. 150 – 200 Millionen Dollar gut investiert haben. Wollen wir hoffen, dass sie diesen Geschäftszweig nicht so vor die Wand fahren, wie sie es mit eBay geschafft haben. Das ehemalige Vorzeigeprojekt im Bereich Online-Auktionshaus wird m.E. einfach immer schlechter.

Groupon unter Feuer:

Nicht viel anders schaut es derzeit auch bei Groupon aus, dem übrigens eigentlichen Original in der Gutscheinscene. Groupon hat momentan enorme Schwierigkeiten an der Börse. Die Aktie verlor bereits über 50 % am Kurswert und die Gründe hierfür dürften sehr vielschichtig sein. Man besitzt schnell das Gefühl, das wenn ein Unternehmen eine Aktiengesellschaft wird, es meist auch zumindest am Anfang herbe Rückschläge einstecken muss. Siehe momentan dazu auch die Facebook-Aktie, die ohne Zweifel einfach zu hoch bewertet wurde.

Geld sparen & Geld verdienen

Aber das Geschäft mit den Gutscheinen und Coupons ist nicht nur etwas für die großen Marktmonopolisten. Zum Teil konnten sich auch Einzelunternehmer oder kleine GmbHs am Markt etablieren und verdienen jetzt Ihre Brötchen damit.

Ein gutes Beispiel dafür findest Du hier. Gutscheinrausch dürfte nicht als sonderlich groß oder bekannt zu bezeichnen sein, doch dem Betreiber werden die Einnahmen das Überleben schon sichern.

Oftmals finden man ja gerade in der Couponszene eher Webseiten, die wild-blinkende Anzeigen mit besonders kräftigen Farben auf den Besucher loslassen. Eher störend als hilfreich, aber es animiert zum Kauf bzw. zum „klick“. Man kann bei der Gutscheinsuche also durchaus auch auf kleineren Seiten fündig werden und dass ganz ohne Kopfschmerzen durch einen flackernden Bildschirm. Es sind aber auch ein paar Worte zur Warnung angebracht.

Schwarzes Schaf

Schwarzes Schaf

Immer wenn es einen Marktbereich gibt, der gerade boomt, wird es auch die schwarzen Schafe unter ihnen geben. Immerhin winkt ja das schnelle Geld bei solchen Besuchermagneten und es gilt daher, dass man als Gutscheinsucher nicht offen in die Falle läuft.

Empfehlenswert ist vor dem Kauf eines Gutscheins oder der Angabe von persönlichen Daten Folgendes:

  • Suche das Impressum. Wenn es keins gibt – Finger weg!
  • Vergleiche die Gutscheinanbieter. Zum Teil sind verschiedene Coupons auf dem Markt.
  • Gucke, ob es schon Kundenbewertungen und Meinungen zum Gutschein und aber auch zum Anbieter gibt. Benutzer dafür Google und Bing.
  • Höre auf deinen Bauch! Etwas ist zu billig oder dir kommt ein Angebot komisch vor? Dann lass die Finger davon. Dein Gefühl belügt dich nicht.

Alles in allem kann man zusammenfassen, dass das Geschäft mit den Gutscheinen und Coupons durchaus eine Win-win-Situation für Betreiber und Kunde auslösen kann. Wer selber noch in den Markt mit den Gutscheinen als Webseitenbetreiber einsteigen will, sollte sich aber beeilen. Die Branche ist schon gesättigt und es herrscht ein gesunder Wettbewerb. Möchte man es dennoch wagen, sollte man sich ein ein Thema spezialisieren. Zum Beispiel nur Gutscheine und Coupons für Technik anbieten oder man vermittelt ausschließlich die Rabattcodes von Leihwagenanbietern.

Gutscheinparadise Amerika – hier geht noch was:

Wie ist deine Meinung zu den Gutscheinen? Für beide Seiten lohnenswert oder einfach nur viel Müll? Schreib einen Kommentar – ich würde mich freuen.

Dieser Artikel stellt keine Rechts-, Lebens- oder Gesundheitsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

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Artikelbild: ©panthermedia.net Marén Wischnewski
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