Bitcoin 2020: Rückblick und Ausblick

Bitcoins | © PantherMedia / Roman Tsubin Bitcoins | © PantherMedia / Roman Tsubin

Der Bitcoin ist auch bekannt als digitales Gold. Diese Kryptowährung dient in erster Linie der Wertaufbewahrung, kann aber ebenso als Zahlungsmittel eingesetzt werden. Erstmals wurde der Bitcoin 2008 in einem White Paper erwähnt. Am 3. Januar 2009 erschuf der Bitcoin-Gründers Satoshi Nakamoto die ersten 50 Bitcoins und den Genesis-Block. Zu diesem Zeitpunkt ahnte niemand, um welche Revolutionierung es sich hierbei handeln würde.

Obwohl der Bitcoin noch vergleichsweise jung ist, hat er dennoch bereits einen sehr weiten Weg zurückgelegt. Die Zeiten der Bitcoin Währung waren bisher sehr turbulent und sie zeichneten sich durch heftige Kursschwankungen aus.

Bitcoinreise

Das vermag niemand genau bestimmen zu können, denn gerade 2020 spricht man auch vom Schicksalsjahr. Viele Experten gehen davon aus, dass sich die Kurse kräftig nach oben bewegen. Das liegt daran, dass 2020 das Bitcoin-Halving ansteht. Im Mai 2020 wird die Blockbelohnung für Miner erneut Mal halbiert. Das bedeutet, die Miner bekommen fortan 6,25 Coins anstelle von 12,50 Coins. Diese Halving greift alle 4 Jahre, denn die Menge der Bitcoins ist festgelegt auf 21.000.000. Das bedeutet, dass nur noch rund 3.000.000 Bitcoins geschürft werden können, da zurzeit gut 18.000.000 im Umlauf sind.



Aus diesem Grund wird es zukünftig immer schwieriger, Bitcoins zu minen. Bei den bisherigen Halving-Events in den Jahren 2012 und 2016 hatte der Bitcoin-Preis kräftig zulegt. Mit genau diesem Effekt rechnen viele Experten ebenfalls beim Halving im Jahr 2020. Möglichweise ist 2020 das Jahr, in dem sich Privatpersonen überhaupt noch einen Bitcoin leisten und in den Bitcoin-Handel einsteigen können.

Für ein besseres Verständnis muss man wissen, dass die ersten 50 Bitcoins überhaupt keinen Wert hatten, also sie waren nicht einmal einen Cent wert. Der Grund war einfach, dass es damals einfach keine Käufer gab. Inzwischen haben diese 50 Bitcoins einen Wert von 400.000 Dollar. Der Begründer selbst hat Millionen Bitcoins und ist somit Milliardär.

Wertentwicklung des Bitcoins $

Die Wertentwicklung des Bitcoins hängt vor allem mit dem Halving zusammen.

Von Seiten des Bitcoin-Begründers Satoshi Nakamoto wurde eine Besonderheit in den Code eingebaut. Aus diesem Grund halbiert sich alle vier Jahre die Anzahl der ausgeschütteten Bitcoins. Gab es anfangs 50 Bitcoins für einen sogenannten Block, so wurde die Anzahl nach Ablauf der ersten vier Jahre im Jahr 2012 auf 25 Bitcoins reduziert.

Eine weitere Halbierung fand im Jahr 2016 auf 12,5 Bitcoin pro Block statt. Ab Mai 2020 kommen dann nach dem Halving nur noch 6,25 Bitcoin alle 10 Minuten auf den Markt. Derzeit gibt es ca. 18 Millionen Bitcoin. Diese Zahl beschreibt aber bereits 85 Prozent aller Bitcoins, die überhaupt jemals auf dem Markt sein werden.

Ist es also jetzt schon zu spät, um wirklich mit dem Bitcoin-Handel anzufangen? Keinesfalls! Denn der Handel mit der Kryptowährung hat ohnehin seine eigenen Gesetze, die es erst einmal zu ergründen gilt.

Besondere Kryptowährung

Der Handel mit Kryptowährungen funktioniert vollkommen anders, als das bei anderen Währungen der Fall ist. Für gewöhnlich gibt es immer zentrale Instanzen, wie beispielsweise Banken und Regierungen, die die Macht haben, alle Zahlungen, die getätigt werden, zu stoppen, zu verbieten oder auch das Vermögen einfach einzufrieren.

Anders verhält es sich aber bei den Kryptowährungen, hier gibt es keine solche Instanz, sondern die Blockchain unterliegt allen Mitgliedern. Hinterlegt ist diese Blockchains auf vielen Rechnern auf der Welt. Jede Zahlung wird durch diese Rechner bestätigt.

Zwar funktioniert das alles automatisch, dennoch wird jeder mit eingebunden. Die Blockchain ist für alle einsehbar und natürlich auch nach verfolgbar, denn hier ist alles transparent aufgeführt. Wichtig ist aber, dass hier niemand eine Zahlung verhindern oder stehlen kann.

Wo und wie kann man Bitcoins kaufen?

Hier stehen unterschiedliche Möglichkeiten zur Auswahl.

Die Kryptobörse

Zu den Kryptobörsen zählen beispielsweise:

  • Bitcoin.de
  • Kraken
  • Bitfinex
  • Coinbase

Hier finden die klassischen Käufe der Kryptowährung statt. Zunächst wird hier ein Konto eröffnet, auf das entsprechend Geld eingezahlt wird, genau wie bei der normalen Börse auch, und schon kann man Coins kaufen. Wichtig ist aber, dass der Transfer über ein sicheres Wallet abgewickelt wird.



Tradingseiten

Ebenso gibt es aber auch die Möglichkeit, sich die ETF-Optionen zu Bitcoins auf Tradingseiten zu kaufen. Dazu zählen beispielsweise eToro oder Plus500, die ganz einfach vom Handy aus bedient werden können. Sowohl die Abläufe als auch der Kauf wird hier oftmals als unkomplizierter und leichter empfunden. Auf jeden Fall muss dabei aber verstanden werden, dass es sich um CFDs handelt, die erworben werden – und nicht etwa Bitcoins. Man partizipiert zwar am steigenden (oder sinkenden) Kurs der Kryptowährung, hat sie aber nie wirklich in der Tasche.

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