Bauen 2015 – Warum man JETZT bauen sollte

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Angesichts der aktuell sinkenden Zinsen gilt es, die Nachteile als Sparer und Anleger im Zuge der zunehmenden Inflation in eigene, finanzielle Vorteile umzuwandeln. In diesem Zusammenhang wird ein Hauskredit bzw. ein Immobilienkredit immer interessanter. Sie sollten sich noch in diesem Jahr mit dem Gedanken vertraut machen, dass Sie die besten Renditen über ein Baudarlehen erzielen. Doch wie sollten Sie das Eigenheim sinnvoll und effektiv finanzieren, ohne sich dabei zu übernehmen? Wir stellen Ihnen im Folgenden die drei wichtigsten Finanzierungsmodelle für das Eigenheim genauer vor.

Vorteile und Nachteile einer Vollfinanzierung über die Hausbank

Noch vor einigen Jahren benötigte ein Käufer zwischen 20 und 30 % Eigenkapital, um sich den Wunsch vom Eigenheim zu erfüllen. Heute ist es jedoch möglich, ein Haus vollkommen ohne finanzielle Sicherheiten im Hinblick auf das Eigenkapital zu finanzieren. In diesem Zusammenhang ist von einer Vollfinanzierung die Rede. Angesichts der steigenden Mieten und der sinkenden Bauzinsen stellt die Eigenheimfinanzierung mittlerweile eine sinnvolle Investition dar. Gerade weil die Faustregel der Finanzierungsbranche im Hinblick auf das Eigenkapital mittlerweile hinfällig geworden ist.

Statistik: Anzahl der Personen in Deutschland, die ein neues Haus kaufen/bauen wollen, nach Art der geplanten Immobilie von 2010 bis 2014 (in Millionen) | Statista
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Wie viel gibt es für Ihr Eigenheim?

In diesem Fall tritt die Bank für den Kauf des Hauses ein und beleiht den kompletten Hauspreis, der Käufer kann sich so den Traum vom Haus unmittelbar erfüllen. In diesem Fall gewährt die Bank bis zu 120 % des Kaufpreises. So können Sie nicht nur den eigenen Hauskauf oder Hausbau finanzieren, sondern auch alle anfallenden Gebühren für die Grunderwerbsteuer, die Provision für den Makler, die Gebühr an den Notar sowie die Nebenkosten.

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Bausparkredite sorgen für Sicherheit und Liquidität

Praktischerweise hat sich Stiftung Warentest daran gemacht und ausgerechnet, was der Hauskauf ohne Eigenkapital im Detail kostet. Die Vorteile hierbei liegen auf der Hand, denn Sie können sofort loslegen. Allerdings müssen Sie einen höheren Zinssatz hinnehmen sowie höhere monatliche Kreditraten oder eine längere Tilgungsdauer, wenn Sie ohne Eigenkapital bauen möchten. In diesem Zusammenhang ist eine Beratung von enormer Wichtigkeit. Jede Bank lässt sich in diesem Fall ihr Ausfallrisiko ordentlich bezahlen. Als Alternative und für die zusätzliche Sicherheit sollte man übrigens einen Bausparvertrag abschließen.

Vollfinanzierung

Bedenken Sie, dass die Zinsen bei einer Vollfinanzierung um ein Vielfaches höher sind als zum Beispiel bei einem Bausparkredit. Experten warnen bei der Vollfinanzierung über eine Bank vor dem Risiko, das mit dem Hausbau verbunden ist. So sollten Sie ohne Probleme die monatlichen Raten über die nächsten Jahre aufbringen können. Hier stellen vor allen Dingen die Arbeitslosigkeit oder der Wechsel des Jobs nur wenige der Risikofaktoren, die zu direkten Zahlungsschwierigkeiten führen. Über einen Bausparkredit schaffen Sie sich dagegen eine solide Grundlage und können selbst auf kürzere Sparzeiten -wie zum Beispiel 5 bis 10 Jahre- einen ordentlichen Betrag zusammensparen, um sich die nötige Sicherheit und das Eigenkapital für die Baufinanzierung zu sichern. Die Tarife der Bausparverträge sind übrigens zudem aktuell sehr attraktiv, wie man auch schön hier auf dem bekannten österreichischen Fachportal und hier auf der bekannten deutschen Seite (-Link öffnet PDF mit Zusatzinfos-) sehen kann.

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Sollzinsbindung und Anschlussfinanzierung: Was beachten?

Unterm Strich ist jede Baufinanzierung an eine Sollzinsbindung gebunden. Nach Ablauf dieser Sollzinsbindung, die sich zumeist auf 5-10 Jahre beläuft, hat jeder Darlehensnehmer das Recht, eine Anschlussfinanzierung zu besprechen oder aber zu einer anderen Bank zu wechseln. Befassen Sie sich früh genug mit den einzelnen Konditionen der Bank und den Möglichkeiten für eine Anschlussfinanzierung vorzusorgen.

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Versicherungsdarlehen als sinnvolle Alternative?

Eine weitere mögliche Immobilienfinanzierung bietet sich über ein Versicherungsdarlehen. Dieses wird von den führenden Versicherungsgesellschaften angeboten. Darüber hinaus konnten sich bisher die Versicherungsvertreter über Kapitalversicherungen das eigene Leistungsangebot aufstocken. Sie schließen zum Beispiel eine Kapitallebensversicherung mit einer Auszahlungsprämie ab. Parallel zum laufenden Kredit mit der Bank haben Sie die Möglichkeit, zum Ende der Laufzeit der Versicherung Ihren aufgenommenen Kredit vollständig abzulösen. Sie zahlen die Darlehenssumme über eine Versicherungsprämie.

Sichere und finanzstarke Kombination

Im direkten Vergleich zu einem Annuitätendarlehen fällt auf, dass ein Versicherungsdarlehen nicht gerade günstiger und zum Teil unflexibel ist. Darüber hinaus gibt es aktuell einen nur sehr niedrigen Garantiezins von ca. 2,75 %. Zinsgünstige Varianten bieten sich im Hinblick auf das Beamtendarlehen als sinnvolle Alternative zu einem Ratenkredit der Bank. Es handelt sich hierbei zum Teil um eine Kombination starker Versicherungsdarlehen, die mit einer Kapitallebensversicherung kombiniert wird. Neben den Todesfallschutz bietet diese Form der Lebensversicherung ebenfalls die Möglichkeit der Bereitstellung unmittelbarer Liquidität.

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http://eigenheim.rechner.handelsblatt.com/rechner2/handelsblatt2/
http://haus-finanzieren.org/eigenheimfinanzierung/
http://www.focus.de/immobilien/finanzieren/riskante-eigenheimfinanzierung-voll-auf-kredit-riskante-eigenheimfinanzierung_id_4596393.html

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Artikelbild: © panthermedia.net / Rupert Trischberger