Asthma Bronchiale: Symptome und Therapieformen

Asthma-Bronchiale

Atemnot, Halsschmerzen und Kopfschmerzen: Treten immer häufiger grippeähnliche Infekte auf und scheint nahezu kein Kraut dagegen gewachsen zu sein? Dann sollten Sie einen Blick auf diesen Artikel werfen. Zumeist versteckt sich ein hartnäckiges Asthmaleiden hinter dem Deckmantel einer augenscheinlichen Erkältung und grippalen Entzündung.

Die trügerischen Symptome und der Asthmaanfall

Mit der Diagnose Asthma geht ein entscheidender Einschnitt in Ihrem Leben einher, dennoch gibt es erfolgsversprechende Therapien, die ein Leben mit Asthma bronchiale leichter machen. Gerade bei den Kleinsten gehört Asthma Bronchiale zu einer der häufigsten chronischen Erkrankungen. Oftmals anfallsartig treten die ersten Beschwerden auf und finden zumeist ihre Ursache in einer Überempfindlichkeit der Atemwege. Ein Asthmaanfall geht mit dem Gefühl einher, plötzlich kaum noch Luft zu bekommen. Beiläufige Nebenerscheinungen sind die Hustenattacken sowie ein pfeifendes Geräusch aus der Lunge.

Gegen die weit verbreitete Meinung, wächst die Wahrscheinlichkeit eines Fortbestands einer Asthmaerkrankung mit späterem Alter. Das Trügerische: Die Symptome treten zumeist anfallsartig auf und gehören nicht als dauerhafte Begleiterscheinung zum Leben. Jedoch können diese Anfälle einen lebensbedrohlichen Charakter annehmen.

Asthma Bronchiale mit steigendem Trend weltweit

Statistische Erhebungen stellten heraus, dass die Rate der Asthma Erkrankungen gerade in den letzten Jahren zugenommen hat. Warum gerade in den westlichen Industrienationen dieser steigende Trend zu verzeichnen ist, konnte bis zum heutigen Tag noch nicht eindeutig herausgestellt werden. Im Gegenzug hat die medizinische Forschung jedoch zahrleiche Therapien entwickelt, die wiederum in Abhängigkeit zur Form und zum Schweregrad von Asthma Bronchiale eingesetzt werden.

Asthma

Aus diesem Grund macht es Sinn, einen ersten Blick auf die Formen von Asthma Bronchiale zu werfen um einen erste Einteilung vorzunehmen:

Nicht allergisches Asthma

Diese Form wird auch mit dem Begriff endogenes Asthma bezeichnet und lässt sich nicht als Allergie nachweisen. Auslöser sind zum Beispiel Infekte, wie Tabak oder Staub. Es ist auch vom Infektasthma die Rede. Darüber hinaus haben auch psychische Faktoren einen direkten Einfluss auf einen Anfall. GeradeBabys und Kleinkindern gelten als besondere gefährdete Zielgruppe für diese Form von Asthma Bronchiale.

Allergisches Asthma

In der logischen Konsequenz bildet die allergische Form das Pedant und wird als extrinsisches Asthma bezeichnet. Der Körper reagiert in entsprechender Überempfindlichkeit auf bestimmte Stoffe. Zu den häufigsten Erregern gehören Tierhaare sowie Hausstaubmilben. Kinder und Erwachsene, die unter dieser Erkrankungen leiden, bilden zu einem Großteil auch Nebenerkrankungen, wie Neurodermitis oder Heuschnupfen, aus.

Mischformen

Fällt es schwer, die Erkrankung einzuordnen, wird von einer Mischform ausgegangen. Neben dem allergischen Asthma wird in diesem Fall von einer niedrigen Reizschwelle im Hinblick auf Atemwegsinfekte gesprochen. Alle drei Formen haben eines gemeinsam, es gehen eingehende Untersuchungen und einige Lungentests bei einem Spezialisten voraus.

Akut versus dauerhaft: effektive Therapieformen

Auch im Hinblick auf die Therapie dieser Atemwegserkrankung wird von zwei Formen ausgegangen: die Basis Theorie und die Akuttherapie. Letztere wird gerade bei akuten Anfällen angewandt und als Bedarfsmedikation bezeichnet. Die Wahl der Medikamente steht in direkter Verbindung zum Schweregrad. Beide Therapieformen verfolgen ein Ziel:

  • Die Symptome zu verringern.
  • Das Auftreten akuter Anfälle herabzusetzen.
  • Chronische Erkrankungen einzudämmen und unter Kontrolle zu halten.
  • Die Lungenfunktionen zu stabilisieren.
  • Eine akute Einschränkung des Lebens herabzusetzen.
  • Ihren Kindern eine normale Entwicklung zu ermöglichen.

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Der Schweregrad der asthmatischen Erkrankungen

Fachärzte setzen zu einem Großteil auf Medikamente in akuten Situationen sowie als vorbeugende Maßnahme. Die Indikation orientiert sich wiederum am Schweregrad der Erkrankung. Vorausgesetzt die Medikamente sind optimal eingestellt, werden diese gerade im akuten Fall kaum noch nötig sein. Überdies lassen sich in diesem Zusammenhang die entkrampfenden Mittel von den Atemwegserweitern und den entzündungshemmenden Medikamenten unterscheiden. Zum heutigen Zeitpunkt greift ein Facharzt vielmehr auf Kombinationspräparate zurück. Darüber hinaus bietet sich eine Kombination mit homöopathischen Heilverfahren an, wie der Wassertherapie oder Konstitutionstherapien.

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Fazit

Für viele Eltern ist die Asthmaerkrankung ein harter Schlag. Doch ist zumeist von einer Besserung der Beschwerden auszugehen, wenn die Krankheit erst exakt lokalisiert wurde. In diesem Fall ist es möglich, mithilfe spezialisierter Kombinationsmedikamente auf die Erkrankung einzugehen und die Symptome herabzusetzen. Im Hinblick auf diese Erkrankung wird der akute Asthmaanfall und die dauerhafte Erkrankung unterschieden. Überdies lassen sich allergische und nicht allergische Asthmaerkrankungen sowie Mischformen unterschieden. Darüber hinaus ist es möglich, zur jeweiligen Schulmedizin homöopathische Verfahren hinzuzuziehen.

http://www.gesundheit.de/krankheiten/lunge/asthma-bronchiale
http://www.healthexpress.eu/de/ursachen-ausloeser-asthma.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Asthma_bronchiale

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