Arbeiten im EU-Ausland / Chancen, Risiken und Bedingungen

Arbeiten im EU-Ausland Arbeiten im EU-Ausland
Arbeiten im EU-Ausland

Arbeiten im EU-Ausland

Immer mehr Menschen können es sich durchaus vorstellen, im EU-Ausland zu arbeiten. Dabei sind die Motive der Einzelnen sehr unterschiedlich.

So kann der Wunsch zur Auswanderung verbunden mit dem Erreichen einer höheren Lebensqualität sein oder die individuellen beruflichen Aufstiegschancen sind einfach besser.

Weitere Gründe liegen in den geringeren Abzügen beim Lohn, geringere Steuern, weniger Vorschriften und auch im Genießen der persönlichen Freiheit. Menschen mit Hochschulbildung in gefragten Berufen und Spezialisten mit besonderen Kenntnissen sind im Ausland mittlerweile besonders gefragt. Gerade nahe Ziele sind bei den Deutschen auch besonders beliebt. Aus diesem Grund arbeiten sehr viele Fachkräfte aus Deutschland innerhalb Europas, wobei die Länder Österreich und Schweiz hierbei ganz vorne liegen. Österreich und die Schweiz bieten sich übrigens deshalb an, da es sehr nah gelegene Ziele sind. Darüber hinaus gestaltet sich das Arbeiten in diesen Ländern leichter und mit weniger Bürokratie verbunden als in vielen anderen Ländern.



FAQ – Arbeit finden im EU-Ausland

Auswandern zu nahen Zielen

Die Wahl in Österreich oder in der Schweiz zu arbeiten, wählen viele, da hierbei eine eventuelle Rückkehr in die Heimat einfacher und auch kostengünstiger ist. Daneben sind entsprechende Jobs in den Nachbarländern viel einfacher zu finden.

Darüber hinaus steht in den Ländern Österreich und Schweiz keine Sprachbarriere zwischen den Menschen. Gerade ausgebildete Handwerker werden in Österreich und in der Schweiz sehr gefragt.

Diese geniessen als Deutsche dort einen sehr guten Ruf. Häufig besitzt man eine gute Qualifikation als Handwerker, übt aber einen unbefriedigenden Job aus oder man ist sogar arbeitslos geworden. In Deutschland eine gute Arbeitsstelle zu finden ist sogar besonders schwer geworden, wenn man schon über 40 Jahre alt ist. Selbst wenn man die nötigen Fähigkeiten und Qualifikationen mitbringt. In Österreich und der Schweiz sind die Handwerksberufe hingegen besonders gefragt und man hat dort auch mit ü40 sehr gute Chancen auf eine neue Arbeitsstelle. Daneben erhält man dort auch die nötige Anerkennung und Erfolg in seinem Beruf. Weiterhin bietet Österreich den Vorteil, das hier die Arbeitslosigkeit sehr gering ist.

ch.ch – leben und arbeiten in der Schweiz

Zugangsmöglichkeiten zum Arbeitsmarkt

Für das Arbeiten in der Schweiz gibt es mehrere Zugangsmöglichkeiten. Durch die Einführung des Freizügigkeitsabkommens wurde das Bewilligungsverfahren für das Arbeiten in der Schweiz deutlich vereinfacht.

Als EU-Gastarbeiter sollte für die Arbeitsbewilligung lediglich eine Bescheinigung des Arbeitgebers aus dem Zielland vorliegen, dass er in Schweiz keinen Arbeitnehmer mit vergleichbarer Qualifikation findet.

Besonders für Deutsche mit abgeschlossener Berufsausbildung und im Alter zwischen 18 und 40 Jahren bietet sich auch die Möglichkeit, als Gastarbeiter auf dem schweizerischen Arbeitsmarkt tätig zu sein. Natürlich hat man darüber hinaus auch als Grenzgänger die Möglichkeit, in der Schweiz zu arbeiten, was ebenfalls eine Alternative sein kann. Dabei müssen es nicht immer hochqualifizierte Berufsbilder sein.

Reinigungsfachkraft in der Schweiz

Reinigungsfachkraft in der Schweiz

Während man beispielsweise in Deutschland als Reinigungskraft meist auf Minijobbasis beschäftigt wird und der Stundenlohn für diese Arbeiten zwischen 8,50 Euro und 8,82 Euro liegt, beträgt der Mindestlohn für diese Berufsgruppen in der Schweiz satte 14,48 Euro.

Unternehmen wie die Vebego AG mit ihrem CEO vertreten eine ganz andere Firmenpolitik, als wie wir es hier in Deutschland gewohnt sind. In der Schweiz ist der Mensch noch etwas wert und so wird er dort auch behandelt. Zudem werden hier die Reinigungskräfte in der Regel nicht nur auf Stundenbasis, sondern in Teilzeit oder in Vollzeit beschäftigt.

Die Schweiz bietet ihren Arbeitnehmern auch darüber hinaus auch einen flexiblen Arbeitsmarkt sowie eine hohe Produktivität mit einem liberalen Arbeitsrecht und arbeitgeberfreundlichen Regelungen. Zudem findet man hier eine nur geringe Arbeitslosigkeit und eine hohe Erwerbsquote sowie geringe Abgaben und attraktive Möglichkeiten der Steuerplanung.

Mindestlohn – Welches Einkommen ist angemessen?



Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Harald Richter
Unten-Links: ©panthermedia.net kurhan

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Die neusten Artikel jetzt per eMail!

Die aktuellsten Artikel per eMail! Probiere es jetzt aus - komplett kostenlos!