Altersvorsorge für Geringverdiener und Hausfrauen | Welche Altersvorsorge lohnt sich für Geringverdiener?

Das Alter genießen können | © panthermedia.net / totalpics Das Alter genießen können | © panthermedia.net / totalpics

Altersarmut: Ziemlich jeder Bürger möchte diesem Schicksal in den goldenen Jahren nicht ausgesetzt sein. Gerade Geringverdiener stehen aber in der Gefahr später Altersarmut durch eine zu geringe staatliche Rente ausgesetzt zu sein. Vermögenswirksame Leistungen, fondsgebundene Rentenversicherung oder Riesterrente sind da nur einige bekannte Beispiele, um die Standardrente aufzustocken. Doch welche Altersvorsorge lohnt sich für Geringverdiener eigentlich?

Altersvorsorge für Geringverdiener und Hausfrauen

Allgemein stehen Geringverdiener vor der überwältigenden Herausforderung trotz geringer Einnahmen eine ausreichende Altersvorsorge aufzubauen. Kann ohnehin schon kaum gespart werden, schwindet eine angemessene finanzielle Absicherung im Alter Jahr für Jahr dahin. Und dennoch ist es gerade aus diesem Grund wichtig zu wissen, welche Möglichkeiten Geringverdiener trotzdem haben, um die spätere Rente signifikant anzuheben. Experten gehen übrigens davon aus, dass in Zukunft von dieser existentiellen Frage später auch Normalverdiener bedroht sind und das die private Vorsorge immer wichtiger wird. Das sieht auch der Bund der Versicherten so.

Private Altersvorsorge für Geringverdiener und Hausfrauen

Private Altersvorsorge für Geringverdiener | © panthermedia.net / andreyuu

Private Altersvorsorge für Geringverdiener | © panthermedia.net / andreyuu

Wer sich nur auf die gesetzliche Standardrente verlässt, wird später an der Armutsgrenze leben. Das ist absoluter Fakt und sollte sich vor Augen geführt werden.

Geringverdiener zahlen zudem entsprechend wenig in die Rentenkassen ein – umso kleiner fallen später die Rentenbeträge aus. Natürlich will kein junger Mensch im Alter zwischen 20 bis 40 Jahren über Altersarmut nachdenken und sich mehr Sorgen aufhalsen als nötig. So scheint doch der Zeitpunkt später einmal Rente beziehen zu müssen noch in allzu weiter Ferne zu liegen.



Aber genau hier liegt der Irrglaube. Es ist jetzt in jungen Jahren der beste Zeitpunkt mit eigenen Maßnahme zur Erhöhung der Rente zu beginnen und konsequent vorzusorgen. Je früher Sie mit der Altersvorsorge beginnen, desto besser! Die Beiträge sind in jungen Jahren noch gering, da hier der Zinseszinseffekt eine entscheidende Rolle einnimmt. Ziel soll es später sein nicht nur mögliche Versorgungslücken zu stopfen, sondern auch die eigenen finanzielle Ansprüche im Alter halten zu können.

Es ist also wichtig als Geringverdiener bereits in den ersten Berufsjahren vorzusorgen, egal ob Sie riestern (RiesterRente ist für Geringverdiener in der Regel aber nicht optimal!) oder eine fondsgebundene Rentenversicherung in Anspruch nehmen. Besonders die fondsgebundene Rentenversicherung ist bei Experten beliebt, da sie mit einer geringen monatlichen Rate bespart werden kann und man dennoch am Aktienmarkt partizipiert. Bei vielen Anbieter wie z.B. der bekannten CosmosDirekt ist dabei ein Vertrag schon ab 25 Euro monatlich möglich und damit sind nach 40 Jahren durchaus 30 000 Euro anzusparen.

Wie viel Sie von Ihrem geringen Verdienst für die Vorsorge einplanen möchten, obliegt zwar Ihnen, dennoch sei an dieser Stelle ein Ratschlag gegeben. Planen Sie wenigstens 20-25 % Ihres monatlichen Bruttoeinkommen für die spätere Vorsorge ein.

Möglichkeiten der Altersvorsorge für Geringverdiener und Hausfrauen

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Sollte eine eigene private Altersvorsoge nicht ausreichen, gibt es Möglichkeiten sich Zuschüsse vom Staat zu sichern. Staatliche Zuwendungen, Fördermittel und Zuschüsse sind da nur ein paar Beispiele. Welche Altersvorsorgeleistungen Sie zusätzlich beziehen können, erfahren Sie in den folgenden Zeilen.

Prüfen Sie zum Beispiel bei Ihrem Arbeitgeber nach, ob die Firma vermögenswirksame Leistungen anbietet. Das macht zwar nicht jedes Unternehmen, jedoch gehören laut dem Industrie-Pensions-Verein (-Link öffnet PDF-) diese Leistungen zu den besten Vorsorgemöglichkeiten neben der Riesterrente als Ergänzung oder die fondsgebundene Rentenversicherung als Hauptabsicherung. Das Modell mit den vermögenswirksame Leistungen lohnt sich daher besonders, da der Arbeitgeber selbst etwas zur Vorsorge beiträgt.

Dieser Überschuss kann dabei in der sogenannten betrieblichen Altersvorsorge (BAV) angelegt werden und kann daher später nicht nur die Rente aufbessern, sondern auch die Steuerkosten und Sozialabgaben senken, da es sich bei der vermögenswirksamen Leistung um sozialversicherungspflichtige Abgabe handelt. Die betriebliche Altersvorsorge wird dann im Rentenfall später entweder als eine Summe oder als monatlicher Betrag ausgezahlt. Das heißt im weiteren Schritt, dass die Investition dieses Überschusses in einem Sparvertrag oder in einem Fonds angelegt kaum Sinn macht, da hier an den Staat höhere Abgaben zu leisten sind.

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Eine weitere bekannte Möglichkeit die Rente aufzustocken ist die Riesterrente. Die Riesterrente funktioniert so, dass monatlich ein Prozentsatz von bis zu 4 % des Bruttoeinkommens eingezahlt wird. Damit stehen einem staatliche Zulagen von über 150 € pro Jahr zur Verfügung. Wie hoch am Ende die Beiträge beim Beziehen der Zusatzrente sind, hängt von der Wahl des Anbieters und der Anlageart der Riesterrente ab.



Es lohnt sich hierbei also im Vorfeld die Anbieter zu vergleichen, um möglichst einen guten Vertrag zu erhalten. Auch ist es möglich die Sparanteile, die Sie für eine Zusatzrente aufbringen möchten, am Aktienmarkt anzulegen. Sogenannte fondsgebundene Rentenversicherungen legen Ihre Sparanteile gewinnbringend am Aktienmarkt an und können zu einer außergewöhnlich hohen Rente führen; selbst wenn Sie nur Geringverdiener waren.

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