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NAS Server Test 2014 – Teil 2

NAS Server Test 2014 – Teil 2

NAS Server („Network Attached Storages“) sind netzwerkverbundene kompakte Speichersysteme mit mehreren Festplatten, auf die alle Geräte des Netzwerks Zugriff haben. Sie sind dabei aber nicht nur zentrale Datenspeicher, sondern haben oft noch besondere Features wie z. B. Multimedia- und Druckeranwendungen.

NAS Server
NAS Server

NAS Server sind die beste und kostengünstigste Lösung für Netzwerke mit vielen PCs, Notebooks, Tablets, Smartphones und Konsolen. Sie ermöglichen schnelle Verarbeitung von Daten, unproblematischen Zugriff auf die gespeicherten Daten, optimale Datensicherheit und eine je nach gewähltem Modell fast unbegrenzte Speicherung von Datenmengen auf mehreren Festplatten. Da der NAS wie ein Netzwerk-PC arbeitet, ist er auch mit Linux-basierten Geräten und Apple Computern kompatibel.

[dropcap]N[/dropcap]AS Server eignen sich nicht nur für private Heimnetzwerke, sondern auch für professionelle Anwendungen in kleinen und mittleren Unternehmen. Netzwerk-Server ähneln übrigens externen Festplattenspeichern, wie man hier auf nasserver.com sehen kann: Ihr Gehäuse enthält die Technik und Laufwerke für mehrere Festplatten. Wer einen NAS-Server kauft, hat die Wahl zwischen Netzwerkservern mit integrierten Festplatten und NAS ohne diese.

Die meisten dieser externen Speichermedien haben Schächte für die schnellen 3,5-Zoll-HDDs, auf denen eine riesige Datenmenge abgelegt werden kann. Die kleineren 2,5-Zoll-HDDs sind zwar energiesparender, aber auch langsamer und bieten nicht so viel Speicherplatz. Die effektive Organisation der einzelnen Festplatten des NAS wird über verschiedene RAID-Modi sichergestellt: Am besten weist man seinem Netzwerkserver RAID 5 oder RAID 10 zu.

Mein NAS Daten Server

NAS Server mit Zusatzfunktionen

Mit NAS Servern, die zusätzliche Multimedia-Funktionen haben, kann man Musik, Videos und digitale Fotodateien streamen und speichern. Die meisten Netzwerk-Server mit Zusatzfeatures verfügen auch noch über einen integrierten Druckerserver und eine USB-Schnittstelle für den Drucker.

Manche dieser höherwertigen Server haben auch eine Software, mit deren Hilfe man Daten-Backups timen kann. Sind sie noch zusätzlich mit einem Webserver, FTP- und Email-Server ausgestattet, kann sich der User darüber eine Cloud einrichten, auf die er von überall aus Zugriff hat. Wer viele Daten bewältigen muss oder diverse Nutzer am Netzwerk hat, sollte einen NAS mit Dual Core Prozessor und einem RAM-Speicher von mindestens 1 GB kaufen.

Usern, die Geräte verschiedener Art angeschlossen haben, sei ein NAS mit mehreren Netzwerkanschlüssen und zusätzlichem WLAN empfohlen. Grundsätzlich gilt, dass die meisten NAS-Server echte Energiesparer sind: Die besten Geräte verbrauchen bis zu 90 Prozent weniger Strom als Netzwerk-Computer. Auch bei den HDDs hat man die Wahl zwischen verschiedenen Energiesparmodellen (GP, LP und EC). Nutzer, die den Server im Dauerbetrieb verwenden möchten, sollten grundsätzlich nur für den Dauerbetrieb geeignete Festplatten verwenden, da diese eine viel längere Lebensdauer haben.

NAS Test 2014

Die besten drei NAS Server sind Synology-Modelle

DS414
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Am besten schnitten die drei Modelle DS414, DS214play und DS213j von Synology (synology.com) ab. NAS Server von Synology sind qualitativ hochwertige Geräte, die über eine zuverlässige Hardware und eine intuitiv zu bedienende Software verfügen. Sie ermöglichen nicht nur eine professionelle Datenspeicherung, sondern sind auch noch mit diversen Zusatzfeatures ausgestattet: Sie haben integrierte BackUp-Lösungen, Druckerserver, DownloadStation, FTP-Server, Mail-Server, VPN-Server, unterstützen PHP, MySQL und WordPress, sind mit ihrer Video-, Audio- und PhotoStation komplette Multimedia-Center und ermöglichen via Synology-eigenes Betriebssystem DSM nicht nur die störungsfreie Arbeit von Mac-, Linux- und Windows-Umgebungen, sondern auch noch den Zugriff von außen über die Synology ezCloud.

NAS Server von Synology sind Energiesparer und verfügen über eine temperaturgeregelte Lüftersteuerung. Um eine optimale Datensicherheit zu gewährleisten, unterstützen Synology-Modelle alle gängigen RAID-Level, haben eine 256Bit-Verschlüsselung und ein Antiviren-Paket. Der Austausch der HDDs funktioniert bei den 3,5“-HDDs mithilfe eines einfachen Klicksystems.

Der Testsieger Synology DS414 ist ein NAS Server mit extrem großer Speicherkapazität und eignet sich für professionelle Anwendungen und auch für den privaten Gebrauch. Der Arbeitsspeicher (1 GB) sorgt dafür, dass viele Aufgaben gleichzeitig erledigt werden können. Über die USB 3.0 Ports können umfangreiche Datenmengen mit großer Geschwindigkeit übertragen werden. Da dieses Modell über 2 Gigabit-LAN verfügt, ist nicht nur ein rasanter Datentransfer möglich, sondern das gesamte Netzwerk ist auch bei einem Ausfall des einen LAN betriebsfähig.

Die Verwaltungssoftware DSM enthält die Audio-, Video- und PhotoStation, sodass der User Musik, Videos und Photos störungsfrei über das Netzwerk an die betreffenden Endgeräte übertragen kann. Der integrierte VPN Server ermöglicht die simultane Nutzung von bis zu 15 Verbindungen und über die Office Umgebung den externen Zugriff auf das Netzwerk. Durch das vorher einstellbare Ein- und Ausschalten und die über einen Temperatursensor gesteuerte Lüftung ist der DS414 ein richtiges Energiesparmodell.

Zweitbester NAS Server ist der Synology DS214play, ein hoch leistungsfähiger Multimedia-NAS-Server. Er hat die für Synology-Geräte typische umfassende Funktionalität und eignet sich für Kleinbetriebe und Privathaushalte. Als Speicherprofi kann er gut mit riesigen Datenmengen umgehen, als Multimedia-Talent wird er auch mit umfangreichen Video-, Musik- und Foto-Dateien fertig. Die Synology-eigene Software DSM lässt den Zugriff von außen und die Datenverwaltung via iPhone und iPad zu. Auch die Überwachung des gesamten Netzwerks per Kamera ist möglich.

Das drittbeste Netzwerk-Server-Modell Synology DS213j verfügt nicht nur über eine große Speicherkapazität über Festplatten und ezCloud und eine gute Arbeitsgeschwindigkeit, sondern eignet sich auch als Multimedia-Gerät. Es hat die üblichen Datei- und FTP-Server für Mac- und PC-Nutzer und noch zusätzlich Web-, iTunes- und DLNA-Medienserver; auch Audio-, Video-, Photo- und SurveillanceStation sind vorhanden.

Fazit

Wer sich entschließt, einen NAS Server zu kaufen, sollte sich vorher genau darüber im Klaren sein, welche Funktion oberste Priorität hat, da Netzwerkserver mit vielen Features auch entsprechend teurer sind. Für den normalen Gebrauch eignen sich hingegen schon relativ preisgünstige Geräte.

Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net luca de polo
Produktbild: Amazon.de

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