Technik-Trends 2017 – welche Technologien uns im nächsten Jahr begeistern werden

Technik-Trends 2017 | © panthermedia.net / Marina Putilova Technik-Trends 2017 | © panthermedia.net / Marina Putilova

Virtuelle Brillen, automatisierte Schnarch-Stopper, Waschmaschinen, die ohne Wasser die Kleidung sauber bekommen und per Tablet steuerbare Küchen sind nur wenige Technik-Highlights, mit denen die Hersteller uns im ( fast ) vergangenen Jahr 2016 überraschen konnten. Natürlich werden auch für 2017 wieder besondere Technologie-Trends erwartet, die uns Endverbraucher ins Staunen versetzen werden. Wir werfen im Folgenden einen Blick auf die kommenden Technik-Neuheiten und können garantieren: Das Jahr 2017 verspricht spannend zu werden!

Lernende Maschinen

Damit sich Computer besser an die Bedürfnisse der Nutzer anpassen können, werten diese in der Cloud viele verschiedene Daten aus. Dies geschieht im Hintergrund und bleibt dem Nutzer meist völlig verborgen. Das Ergebnis dieser Datenauswertungen sollen intelligente Messenger-Dienste sein, die beispielsweise eine Hotel-Reservierung eigenständig durchführen können oder auch in der Lage sind, verschiedene Fragen zu beantworten.

Dabei lernen sie selbstständig dazu und eignen sich neues Wissen an. Google stellte bereits einen digitalen Assistenten vor und auch Facebook befindet sich mit dem im Messenger integrierten Dienst „M“ in der Einführungsphase.



Smart Home

Obwohl das vernetze Zuhause noch nicht breit in unseren Alltag integriert ist, werden auch im neuen Jahr wieder hunderte verschiedene Geräte in den Handel kommen, die sich über das Internet miteinander verbinden lassen. Mit smarten Steckdosen, Lampen und Heizungen hat alles begonnen und mittlerweile lassen sich über einen Pool, vom Fernseher bis zur Waschmaschine, nahezu alle Geräte steuern. Samsung präsentiert beispielsweise einen Kühlschrank mit riesigem Display, über welches Werbebanner ausgestrahlt werden.

Die Umsetzung scheiterte bisher daran, dass die Technik der verschiedenen Anbieter nicht ausreichend miteinander kommunizieren konnten. Durch verschiedene Onlinedienste, offene Schnittstellen und durch eine verbesserte Kommunikation der Hersteller soll dieses Problem zukünftig gelöst werden.

Virtuelle Realitäten

Bereits im vergangenen Jahr 2016 waren virtuelle Brillen fest auf dem Markt integriert. Dabei waren sie in erster Linie bei Gamern beliebt und wurden für verschiedene Spiele genutzt. Dementsprechend sind sie bisher eher ein Nischenprodukt und auch der hohe Preis ist für sie noch eine Einstiegshürde. Mit komplett neuen Inhalten und Diensten sollen den verschiedensten Nutzern zukünftig die diversen Brillen schmackhafter gemacht werden. So soll es möglich werden, vor der Buchung eines Hotels ein Blick in die Zimmer zu werfen oder auch eine virtuelle Wohnungsbesichtigung durchzuführen.

Drohnen

In den letzten Jahren waren Drohnen eher als Arbeitsgerät für professionelle Fotografen eingesetzt, dienten für die Polizeiarbeit oder waren ein tolles, recht teures Spielzeug für Technik-Freaks. Doch verschiedene Unternehmen, darunter auch DHL, Amazon und Google, arbeiten mit Hochdruck an sogenannten Lieferdrohnen. Die technischen Wunderwerke machen es dann möglich, binnen kurzer Zeit bestellte Ware oder bestelltes Essen vor die Haustür des Kunden liefern zu lassen.

Musik aus dem Netz

Immer mehr Nutzer holen sich ihre Musik von Streaming-Diensten wie Apple Music, Spotify oder Napster und nutzen nicht mehr die klassische CD. Natürlich öffnet dies den Markt für neue Herausforderer. Amazon und Google wollen in vernetzte Eigenheime zukünftig vernetzte Lautsprecher etablieren, die natürlich vollständig steuerbar sind. Die vernetzten Lautsprecher haben großes Potenzial dafür, die klassischen HIFI-Anlagen im Laufe der Zeit vom Markt zu drängen.

Neue Anschlüsse

Das nächste iPhone soll laut Apple komplett ohne klassische Ohrhörer-Stecker daherkommen und dafür mit einem digitalen Lightning-Anschluss ausgestattet sein. Ebenfalls sind die meisten neuen Geräte im kommenden Jahr mit einem sogenannten USB-C-Anschluss ausgestattet. Dieser kann sowohl Ladestrom als auch Daten übertragen.



Mehr 3D-Druck

3D-Drucker werden auch im neuen Jahr wieder auf dem Vormarsch sein. Die Geräte eignen sich ideal zum Personalisieren von Produkten und auch für die Biomedizin und die Elektrotechnik ist das Verfahren hoch interessant.

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