Nach dem harten Winter 2009/2010 der seit langem mal wieder sehr viel Schnee brachte, startete der Sommer doch recht spät. Die ersten “warmen” Tage waren daher erst Mitte Mai zu spüren und vorher war es zwischendurch zwar hin und wieder mal etwas länger trocken aber leider auch sehr kühl. Und auch im Juni gab es nur sehr wenige vereinzelte Tage, an denen man ein kleines Sommergefühl bekam. Erst zum Monatswechsel Juni/Juli ging es dann richtig rund und Temperaturen von über 40 Grad waren täglich völlig normal.
Das Ganze hat dann aber auch nicht lange gehalten, denn bereits die letzte Woche im Juli war wieder sehr kühl und regnerisch. Eigentlich eher untypisch für einen Sommermonat. Das ganze hielt dann auch im August an und so hatten wir selbst im August, welcher eigentlich sonst immer sehr warm war, teilweise nur 15 Grad erreicht.
Ich würde daher schon meinen, dass der Sommer 2010 eher lächerlich war. Nach dem harten Winter haben viele wohl auf einen ausgeprägten Sommer gewartet. Leider hat sich dies nicht erfüllt, sondern wir hatten eigentlich nur wenige Tage an denen es wirklich warm war.
Nun im September haben wir sehr herbstliches Wetter. Seit Tagen stürmt es doch ziemlich heftig und ich mag mir gar nicht vorstellen, dass nun wieder viele viele nasse und kalte Monate vor uns liegen, wo ich doch eigentlich eher ein Sommermensch bin.
Vielleicht bring der Altweibersommer noch etwas sommerliches Wetter zu uns zurück. Ansonsten bleiben einem wohl nur das Kuscheln unter der Decke und viel Geduld, bis endlich der Sommer 2011 bei uns eintrifft.
Kommentare (1)Klimawandel: Unwetter in Deutschland haben erneut Menschenleben gefordert. Überflutete Straßen, umgeknickte Bäume und Masten. Die Folge waren Stromausfälle und jede Menge Einsätze von Polizei und Feuerwehr. Zahlreiche Keller mussten ausgepumt werden und Stürme deckten Dächer ab und entwurzelten Bäume.
Diese Ereignisse kommen in Deutschland immer öfter vor. Vor einigen Jahren hat man noch darüber geschmunzelt, wenn im Wetterbericht von Gewittern und Unwettern gesprochen wurde. Nun ist das alles ein wenig anders, denn man weiss, dass die Unwetter in Deutschland immer mehr zunehmen.
Vor einigen Jahen hätte niemand daran geglaubt, dass es in Deutschland einen Tornado geben könnte. Wenn es überhaupt mal in die Richtung ging, wurde höchstens einmal von einer Windhose gesprochen. Nun scheinen Tornados aber immer öfter in unseren Regionen aufzutauchen und das ist vermutlich erst der Anfang.
Glaubt man den Wetterfröschen, so werden wir in den nächsten Jahren den Klimawandel immer mehr zu spüren bekommen. Der deutsche Wetterdienst (DWD) hat vor kurzem einen Bericht eröffnet aus dem zu entnehmen war, dass der Klimawandel schneller voranschreitet, wie vorerst angenommen. Dies bedeutet, dass auch die Folgen des Klimawandels schneller zu spüren sind, als man erst vermutet hat.
Todesopfer gab es bei Gewittern schon immer mal wieder. Aber in letzter Zeit scheint dies immer öfter vorzukommen. Gewitter ziehen sehr plötzlich auf, verwüsten kurz die Region und sind dann so schnell wie sie gekommen sind auch wieder verschwunden.
Ansich ist man gewohnt, dass Gewitter sich langsam durch grummeln und donern ankündigen. Aber immer öfter kommt es vor, dass der Himmel dunkel wird und es einfach nur nach Regen aussieht. Plötzlich schiessen Blitze aus den Wolken und dann geht es mit Sturm und Co. auch schon zur Sache.
Wer von einem solchen Unwetter überrascht wird und sich gerade im freien aufhält, hat wenig Chancen schnell genug Schutz zu finden. Im günstigsten Fall wird man aber einfach nur nass.

Wer einen solchen Himmel sieht, sollte zusehen, dass er schnell Schutz findet. Der Regenschirm sollte dabei lieber zu bleiben, um Blitzen keine Einladung zu gewähren.
Die meisten und schwersten Unwetter scheinen sich im Bereich Ruhrpott und Bayern abzuspielen. In Bayern könnte dies an der Nähe zu den Alpen liegen. Überhaupt sind Gewitter in Regionen in denen von Bergen nur so wimmelt wesentlich schlimmer wie auf dem flaschen Land.
So wie die letzten Tage wird es leider nicht bleiben. Wo sich gestern noch die Menschen an Seen und Badestränden vergnügten, bei über 30 C°, so werden wir wohl eiskalt überrascht. Frank Böttcher von dem Institut für Wetter und Klimaforschung gibt an das es die schlimmsten Unwetter seit 10 Jahren werden könnten. Schuld hat eine Kaltfront die aus dem Nordwesten heranzieht. Uns erwarten starke Hagel Niederschläge, Orkanartige Böen bis zu örtlichen Tornados. Stark betroffen wird vor allem der Süden und Osten sein, wo man mit überfluteten Kellern und Erdrutschen rechnet. Am Mittwoch senken sich die Temperaturen auf 15 C°.
Na dann schnallt mal eure Sonnenschirme fest und plant heute keine Grossveranstaltung mit Grillen. Davor warnt auch Diplom-Meterologe Karsten Brandt.