Was hat es nicht alles gegeben: Stürme, Gewitter, Unwetterwarnungen; dann wieder solch tropische Temperaturen, dass die Leute reihenweise umgefallen sind. Temperaturschwankungen von 20 Grad innerhalb eines Tages, und…und…und… Nicht zu vergessen den Regen… Alles in allem war dieser Sommer nicht gerade das, was man von der „schönsten Zeit des Jahres“ erwartet beziehungsweise sich erhofft. Die Nutznießer dieser Witterungsbedingungen waren – vor allem in Urlaubsregionen – die Museumsbetreiber, die einen Zulauf wie selten zuvor für sich verbbuchen konnten. Wenigstens eine Institution, die davon profitieren konnte, während Freibäder, Eisdielen, Minigolfanlagen und Ähnliches weitgehend verwaist geblieben sind.
Und jetzt, wo wir kalendarisch Herbst haben, herrschen tagsüber Temperaturen von 20-25 Grad. Ganz ehrlich: ich persönlich brauche jetzt auch keine heißen Tage mehr. Im Gegenteil: ich hatte mich mental schon darauf eingestellt (und gefreut), endlich Stiefel anziehen zu können, was mir im Sommer trotz dafür passender Temperaturen irgendwie komisch vorgekommen wäre. Aber es soll nicht sein…; statt meiner heißgeliebten Stiefel und einem frisch gereinigtem Kurzmantel sind Sandalen und T-Shirt angesagt – allerdings nur tagsüber. Die Nächte sind schon verdammt kalt, und oft genug habe ich abends geschlottert, wenn ich vergessen hatte, mir wärmere Kleidung mitzunehmen (was bei strahlender Sonne durchaus entschuldbar ist).
Ich frage mich wirklich, wohin diese Veränderung des Klimas noch führen wird. Als ich Kind war, hatten wir richtig kalte Winter mit Schnee; und warme Sommer, genauso, wie es sein sollte. Auch die anderen Jahreszeiten waren so, wie man sie sich wünscht: milde Frühlinge mit diesem typischen Duft in der Luft, der sich nicht beschreiben lässt, sowie goldene Herbsttage mit raschelnden, bunten Blättern auf der Erde. Natürlich gab es damals (o Gott, habe ich wirklich „damals“ geschrieben??? Ich werde alt.) auch Regen, Stürme und Ähnliches, aber eben alles zu seiner (Jahres-)zeit. Kann natürlich sein, dass mir da meine Erinnerung einen Streich gespielt hat nach dem Motto „früher war alles besser“, aber ich glaube, dass die Jahreszeiten wirklich besser definiert gewesen sind.
Leider können wir weder das Wetter noch die Veränderung der Jahreszeiten mitbestimmen – ist vielleicht auch besser so. Die für mich persönlich schlimmste Jahreszeit kommt noch: der Winter. Aber das ist eine andere Geschichte…
Kommentare (0)Klimawandel: Unwetter in Deutschland haben erneut Menschenleben gefordert. Überflutete Straßen, umgeknickte Bäume und Masten. Die Folge waren Stromausfälle und jede Menge Einsätze von Polizei und Feuerwehr. Zahlreiche Keller mussten ausgepumt werden und Stürme deckten Dächer ab und entwurzelten Bäume.
Diese Ereignisse kommen in Deutschland immer öfter vor. Vor einigen Jahren hat man noch darüber geschmunzelt, wenn im Wetterbericht von Gewittern und Unwettern gesprochen wurde. Nun ist das alles ein wenig anders, denn man weiss, dass die Unwetter in Deutschland immer mehr zunehmen.
Vor einigen Jahen hätte niemand daran geglaubt, dass es in Deutschland einen Tornado geben könnte. Wenn es überhaupt mal in die Richtung ging, wurde höchstens einmal von einer Windhose gesprochen. Nun scheinen Tornados aber immer öfter in unseren Regionen aufzutauchen und das ist vermutlich erst der Anfang.
Glaubt man den Wetterfröschen, so werden wir in den nächsten Jahren den Klimawandel immer mehr zu spüren bekommen. Der deutsche Wetterdienst (DWD) hat vor kurzem einen Bericht eröffnet aus dem zu entnehmen war, dass der Klimawandel schneller voranschreitet, wie vorerst angenommen. Dies bedeutet, dass auch die Folgen des Klimawandels schneller zu spüren sind, als man erst vermutet hat.
Todesopfer gab es bei Gewittern schon immer mal wieder. Aber in letzter Zeit scheint dies immer öfter vorzukommen. Gewitter ziehen sehr plötzlich auf, verwüsten kurz die Region und sind dann so schnell wie sie gekommen sind auch wieder verschwunden.
Ansich ist man gewohnt, dass Gewitter sich langsam durch grummeln und donern ankündigen. Aber immer öfter kommt es vor, dass der Himmel dunkel wird und es einfach nur nach Regen aussieht. Plötzlich schiessen Blitze aus den Wolken und dann geht es mit Sturm und Co. auch schon zur Sache.
Wer von einem solchen Unwetter überrascht wird und sich gerade im freien aufhält, hat wenig Chancen schnell genug Schutz zu finden. Im günstigsten Fall wird man aber einfach nur nass.

Wer einen solchen Himmel sieht, sollte zusehen, dass er schnell Schutz findet. Der Regenschirm sollte dabei lieber zu bleiben, um Blitzen keine Einladung zu gewähren.
Die meisten und schwersten Unwetter scheinen sich im Bereich Ruhrpott und Bayern abzuspielen. In Bayern könnte dies an der Nähe zu den Alpen liegen. Überhaupt sind Gewitter in Regionen in denen von Bergen nur so wimmelt wesentlich schlimmer wie auf dem flaschen Land.