Es ist wieder soweit. Letzte Nacht wurden die Uhren von Sommer- auf Winterzeit umgestellt. Seit diese Regelung im Jahr 1980 in Deutschland eingeführt wurde, ist sie umstritten. Es gibt verschiedene Initiativen dagegen. Ich kenne persönlich auch niemanden, der die zweimalige Umstellung der Uhrzeit gut findet.
Eingeführt wurde sie mit der Begründung, durch den „verlängerten Tag“ würde man Energiekosten senken und durch die Verlängerung würde die Freizeitindustrie angekurbelt werden.
Es ist natürlich völliger Quatsch, dass ein Tag länger ist, nur weil man eine Stunde früher aufsteht. Dafür ist man wahrscheinlich auch eine Stunde früher müde. Für die Menschen, die sich viel draußen beschäftigen, ergibt sich zwar die Möglichkeit, dies abends tatsächlich eine Stunde länger zu tun. Ich weiß aber nicht, ob Gärtner, Freiluftsportler oder Hundebesitzer tatsächlich die letzte Tagesstunde mit ihren Tätigkeiten oder Spaziergängen ausfüllen. In einem schönen Sommer freut man sich über die Möglichkeit, lange draußen zu sitzen. Aber abhängig von der Sonne ist man dabei gar nicht unbedingt, da es ja genügend künstliche Lichtquellen gibt und es sich an richtig warmen Tagen auch nach Sonnenuntergang nicht zu sehr abkühlt. Das Ende eines netten Grillabends oder einer Gartenparty wird heutzutage jedenfalls eher nicht durch die nächtliche Dunkelheit festgesetzt.
Die negativen Auswirkungen der Umstellung vor allem auf die Sommerzeit sind jedoch nicht gering. Viele Menschen klagen über ein Gefühl des Jetlags für einige Tage. Angeblich soll die Zahl der Arztbesuche nach der Zeitumstellung um 8 bis 12 % höher sein als normal. Notarzteinsätze häufen sich in der Woche danach und auch Verkehrs- und Arbeitsunfälle steigen deutlich an.
Die Energiekosten sind sogar gestiegen, was unter anderem daran liegt, dass in den eher kühlen Morgenstunden im April und Mai, die man sonst noch im warmen Bett verbrachte, geheizt wird.
Mir tun am meisten die Kinder leid. Denn für die ist es grausam, wenn sie einen festen Schlaf-Wach- Rhythmus haben, plötzlich eine Stunde eher aus dem Bett geholt zu werden.
Die Auswirkungen auf das Wohlbefinden weiter Teile der Bevölkerung scheint die Gesetzgeber aber damals schon nicht interessiert zu haben.
Wer sich dazu näher informieren möchte, der lese nach bei:
Kommentare (0)Fast jeder hat irgendwie einen PC oder eine Funkuhr Zuhause. Diese Geräte übernehmen die Zeitumstellung völlig selbsttätig. Wenn man dann dieses Gerät (was auch immer es ist) abliest, braucht man die Uhren die das nicht automatisch machen nur entsprechen an die moderneren Uhren anpassen.
Damit der Termin aber nicht völlig vergessen wird und man nachts besser schlafen kann, will ich nun das Geheimnis einmal lüften. Der nächste Termin für die Zeitumstellung ist der 28.03.2010 um 2 Uhr – hier werden die Uhren dann eine Stunde vorgestellt. Die Nacht ist somit eine Stunde kürzer.
Jeder hat vermutlich so seine eigenen Macken um sich bestimmte Dinge ins Gedächnis zu prägen. Ich mache es in diesem Fall so: Ich merke mir, dass die Uhren immer am letzten Sonntag im Oktober und am letzten Sonntag im März umgestellt werden.
Dann stellt sich natürlich noch die Frage, ob diese nun vor oder zurück gestellt werden. Hier hilft ein kleiner Trick: Im Winter wird es dunkel und kalt, man möchte lieber länger im warmen Bett liegen. Die Nacht soll also möglichst lang sein. Also wird die Zeit um eine Stunde nach hinten gestellt. Man kann eine Stunde länger im warmen Bett liegen.
Im Sommer ist es draussen schön. Die Sonne scheint und die Blumen blühen. Man will nicht den ganzen Tag verschlafen und steht früh auf. Die Uhren werden also eine Stunde vorgestellt. Die Nacht ist eine Stunde länger.
Ob das nun gerade die beste Möglichkeit ist, sich die Zeitumstellung zu merken weiss ich nicht. Mir hilf es jedenfalls.
Nicht vergessen: Heute Nacht werden die Uhren von 2 Uhr auf 3 Uhr vorgestellt. Wir haben also eine Stunde weniger schlaf. Wer sich einmal Infos über dieses ständig wiederkehrende geschehen machen will, schaut einfach mal hier vorbei: zeitumstellung.de