Ein junger Mann aus Austin (Texas) hat kürzlich eine seltsame Überraschung erlebt. Er setzte sich an seinen PC um ein wenig im WWW zu surfen, bekam aber leider keine Verbindung zum Internet. Time Warner Cable hieß sein Provider, den er dann auch promt anrief um die Störung beseitigen zu lassen. Dort erlebte er jedoch eine Überraschung, denn man teilte ihm an der Hotline mit, dass sein Zugang gesperrt wurde. Der Grund liegt im übermäßigem Downloadverhalten wodurch er innerhalb kurzer Zeit 44 GB an Daten auf seinen Rechner gezogen hat.
Diese enorme Datenmenge lasse auf einen Missbrauch schliessen, folglich wurde sein Internetanschluss gesperrt.
Welche Datenmenge erlaubt ist konnte man ihm nicht genau sagen, man stammelte irgendwas von 11 – 22 GB. Tja da fragt man sich nun, wozu dieser Mann eine Flatrate hat.
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Kommentare (0)Der Chaos Computer Club ruft für den 17. April 2009 zu Protesten gegen die von der Bundesregierung geplanten Internetsperren auf. An diesem Tag werden sich fünf der größten deutschen Internetanbieter im Beisein von Familienministerin Ursula von der Leyen verpflichten, Kinderpornosites auf ausländischen Servern zu blockieren.
Unter dem Motto “Zu Besuch bei Zensursula” ruft die Hackervereinigung Chaos Computer Club (CCC) am 17. April 2009 zu Protesten gegen Internetsperren auf. “Wir wollen dabei und präsent sein, wenn die größten deutschen Internetprovider händchenhaltend mit Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen den Vertrag unterzeichnen werden, mit dem sie sich ohne jegliche gesetzliche Grundlage verpflichten, unliebsame Inhalte nach Gutdünken des Bundeskriminalamtes (BKA) zu sperren und zu filtern”, heißt es in dem Aufruf.
Bei den Internetsperren soll es vorerst nur um die Erschwerung des Zugangs zu strafbaren Inhalten gehen. Die Erweiterung des Systems auf die Zensur beliebiger anderer Webseiten sei aber durch eine Anpassung der geheimen Filterliste des BKA jederzeit möglich, mahnt der Hackerclub.
Die Provider würden dabei “knallhart erpresst”, da sie im Falle einer Weigerung in einem Atemzug mit Kinderschändern erwähnt werden. Von der Leyen hatte wörtlich erklärt, wer ihrem Plan widerspreche, wolle “weiterhin uneingeschränkt die Vergewaltigung von Kindern zeigen lassen”. Kabel-Deutschland-Sprecher Marco Gassen hatte Golem.de erklärt, dass das Unternehmen die Absicht habe, am 17. April 2009 den Vertrag zur Sperrung von Kinderpornografie-Seiten zu unterzeichnen. “Aktuell werden noch die letzten Vertragsdetails mit dem Bundesfamilienministerium geklärt”, sagte er. Deutsche-Telekom-Sprecher Frank Domagala wollte sich nicht äußern und verwies auf das zuständige Ministerium.
Der CCC führt an, dass Kindesmissbrauch nicht mit geheimen BKA-Sperrlisten bekämpft werden könne. Denn “die Verbreitung von Bildern und Filmen missbrauchter Kinder ließe sich einfacher verhindern: Ginge es ihr wirklich darum, könnte Zensursula die Betreiber der Server mit den Mitteln des Rechtsstaats belangen”. Die Strafverfolgungsbehörden könnten die Anbieter und Produzenten von Kindesmissbrauchsvideos zwar effektiv verfolgen, täten dies aber nicht. Auch sei keine bessere Ausstattung und Zusammenarbeit der Ermittler geplant.
Treffpunkt am 17. April 2009 um 09:00 Uhr ist das Presse- & Besucherzentrum der Bundesregierung in Berlin-Mitte. (via)
Laut Aussage vom Vorstandsvorsitzende des Verbands der deutschen Internetwirtschaft (eco), Michael Rotert, bringt eine Sperrung Kinderpornografischer Seiten im Internet nichts.
“Die Provider tun sich deshalb so schwer mit der Sperre, weil sie nicht hilft”, sagte Rotert der Berliner Zeitung, “man muss kein Profi sein, um Schlupflöcher zu finden.” Er befürchte, dass schon bald die entsprechenden Anleitungen im Internet kursieren würden, wie man ungefiltert surfen könne, meinte der eco-Chef.
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Das Bundeskabinett hat heute Eckpunkte für eine gesetzliche Regelung über Blockaden kinderpornographischer Webseiten beschlossen.
Demnach haben sich 75 % der großen Provider dazu bereit erklärt einen Vertrag über eine freiwillige Zugangserschwernis für solche Seiten zu unterzeichnen. Dies wurde von der Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen bereits vor Monatengefordert worden.
So seien die Deutsche Telekom, Vodafone/Arcor, Hansenet/Alice, O2 und Kabel Deutschland nun bereit, die Selbstverpflichtung abzugeben.Die aus den Verhandlungen ausgestiegenen Zugangsanbieter Freenet, Versatel und United Internet (1&1) würden im zweiten Schritt mit dem angestrebten Gesetz gezwungen, “Seiten, die Vergewaltigungen zeigen, zu sperren”.
Ich finde dies eine prima-Idee die ansich schon viel früher hätte umgesetzt werden müssen. Allerdings ist mir nicht so ganz einleuchtend, wieso es da trotzdem noch Provider gibt, die sich da quer stellen.
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