Bei dieser Aktion geht es darum, dass Menschen die kein schönes Jahr hatten geholfen werden kann, dass Weihnachtsfest wenigstens etwas Schöner zu gestalten. Das heißt, wenn ich jemanden im Bekanntenkreis habe dem was schlimmes widerfahren ist, dann schreibe ich ffn die Geschichte, diese melden sich dann bei der betroffenen Person und erfüllen ihm/ihr dann einen Weihnachtswunsch. Jeden Morgen höre ich mir die Geschichten gespannt an und freue mich bzw. bin glücklich darüber, dass es mir gut geht. Die Schicksale die dort teilweise geschildert werden, sind manchmal schon echt heftig.
So war z.B. die Tage eine Geschichte eines Mannes der Verlobt ist und eine Tochter hat, die 14 Monate alt ist. Vor einiger Zeit hatte dieser Mann einen Infekt an den Augen. Da die Medizin im Bereich der Augen noch nicht so weit fortgeschritten ist wird es früher oder später so sein, dass dieser Mann erblindet. Auf dem einen Augen kann er nur noch 8 % sehen und auf dem anderen ca. 60 %. Durch seine Augenkrankheit ist er in Hartz IV gerutscht, weil er seine Tätigkeit auf der Arbeit nicht mehr erfüllen konnte. Um den Prozess zu verlangsamen gibt es eine bestimmte Brille die nicht grad wenig Geld kostet, nämlich 330 Euro. Da dieser Mann aber auch Diabetiker ist wird es der Krankenkasse zu teuer und somit zahlt diese die Kosten für die Brille nicht. Und durch das Hartz IV Geld was er bekommt kann er keine 330 Euro aufbringen. Seine Verlobte schilderte ffn die Geschichte, diese meldeten sich bei ihm und schenkten ihm nun die Brille zu Weihnachten. Die Freude dieses Mannes war einfach überwältigend. Nun kann er wenigstens seine Tochter noch weiterhin aufwachsen sehen.
Was mich an dieser Geschichte so richtig ärgert ist, dass die Krankenkasse die Kosten von 330 Euro nicht übernimmt. Und warum? Weil er schon Geld bekommt wegen seiner Diabetes mit der Begründung er koste schon genug Geld. Hier kann jemanden wirklich geholfen werden und die Krankenkasse stellt sich quer. Man zahlt Jahrelang ein und was bekommt man? Überhaupt nichts. Da fragt man sich tatsächlich warum man überhaupt noch Beiträge zahlt wenn einem solche Sachen nicht erstattet werden. Aber eine Frau die kleine Brüste hat und sooooooo darunter leidet wird eine Brust Operation finanziert. Mit was für einem Recht? Ich kann es einfach nicht verstehen, dass Leuten die wirklich unheilbar krank sind, jegliche Leistungen verweigert werden aber anderen das Geld zugesteckt werden wo es überhaupt nicht nötig ist.
Ich finde diese Aktion von ffn einfach super und ich hoffe es gibt diese Aktion noch viele viele Jahre.
Kommentare (0)Der Ursprung des Wortes kommt aus dem lateinischen „familiala“ und bedeutet Hausgemeinschaft. Der Begriff bezeichnet ursprünglich nicht die Familie wie man sie heute kennt, die aus Eltern und Kindern besteht, sondern den Besitz eines Mannes. Das heißt seine Ehefrau, seine Kinder, die Sklaven und Freigelassene. Aber auch das Vieh was er hatte, gehörte zur Familie. Im Laufe der Zeit haben sich neben der „Normalfamilie“ viele verschiedene alternativformen der Familie gebildet. Somit ist eine Familie auch eine Frau mit ihrem Kind wenn sie alleinerziehend ist oder wenn ein Paar welches nicht verheiratet ist ein Kind hat ist es eine nichteheliche Lebensgemeinschaft aber eben eine Familie. Wenn man mal googelt kann man sich schon erschrecken, welche Lebensgemeinschaften alle als „Familie“ bezeichnet werden. Das Wort Familie ist ja auch für jeden anders zu verstehen.
Aber was bedeutet Familie? Für mich bedeutet Familie, dass jeder für einen zu jederzeit da ist. Dass es ein geben und ein nehmen ist. Sich gegenseitig helfen in guten und in schlechten Zeiten. Für mich ist eine intakte Familie das A und O. Meine Familie ist für mich alles. Meine Familie, das bedeutet meine Eltern und meine Geschwister. Wir haben ein super gutes Verhältnis, so ist es z.B. das meine Mutter und ich jeden Tag telefonieren, einfach nur um zu hören ob es dem anderen gut geht. Wenn sie mal nicht anruft, dann rufe ich an. Aber wir rufen uns gegenseitig an, weil wir es möchten und nicht weil man sich verpflichtet fühlt oder im Hinterkopf hat „oh wenn ich jetzt nicht anrufe, ist meine Mutter sauer“. Was auch wichtig für mich ist, dass meine Familie total herzlich ist und nicht kalt und abweisend wenn ich da bin. Wenn ich Hilfe brauche sind sie jederzeit für mich da und anders herum genauso. Wenn ich überlege wie viel meine Mutter und mein Vater für mich getan haben und auch immer noch tun, wenn ich an unsere Haussanierung denke das kann ich schon gar nicht mehr gut machen. Sie möchten dafür auch keine Gegenleistung, weil das für sie selbstverständlich ist das die Eltern den Kindern helfen und sie unterstützen. Mein Papa z.B. geht mittags (wenn es passt) mit Kira raus und er möchte dafür nichts haben. Für ihn ist das ebenfalls selbstverständlich. Ich überlege mir aber immer wie ich ihm eine Freude machen kann und dann bekommt er etwas von mir. Ich bin gern bei meinen Eltern und wenn ich könnte, jeden Tag, weil ich mich dort einfach wohl fühle und sie immer ein offenes Ohr für mich haben.
So ist es für die mich die perfekte Familie. Ein geben und ein nehmen, Hilfe in allen Situation, ein offenes Ohr, das Gefühl von Wärme und Geborgenheit und einfach ein richtig gutes miteinander. Ich will sie nicht missen müssen.
Auf alle Fälle sollte sofort der Arzt oder ein Krankenhaus aufgesucht werden, da durch die Infektion ein akutes Nierenversagen auftreten kann und im schlimmsten Fall führt die Erkrankung zum Tode. Der jüngste Todesfall ist eine 24 Jahre alte junge Frau die in Bremen an dem EHEC-Virus gestorben ist.
Die Krankheit wird durch den Kot der Nutztiere übertragen der z.B. durch die Düngung auf dem Gemüse landet. Die Infektion ist aber nicht nur über ungewaschenes Gemüse übertragbar, sondern auch z.B. über den Verzehr von anderen versuchten Lebensmitteln wie Rindfleisch oder Rohmilch. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist natürlich auch möglich und zwar direkt über Berührungen oder den indirekten Kontakt wie z.B. Türklinken. Leider ist die Infektionsquelle noch nicht bekannt.
Am besten schützt man sich, indem man häufig seine Hände wäscht und zwar mit Seife. Ja es gibt tatsächlich Menschen die Waschen sich nach der Toilette z.B. gar nicht die Hände oder halten diese nur einmal kurz unters laufende Wasser. Also immer schön mit Seife waschen, wenn man irgendwas berührt hat was auch andere Menschen nutzen. Isst man dennoch Obst sollte dieses auch gründlich gewaschen werden und es empfiehlt sich die Schale abzuschneiden. Besser aber man verzichtet auf diese Nahrungsmittel. Bei Kindern ist besonders auf das Waschen der Hände zu achten, da diese im Dreck (also mit Erde) spielen oder Tiere streicheln und sich irgendwann automatisch den Finger in den Mund stecken.
Aber meiner Meinung nach, wird die Bevölkerung wieder verrückt gemacht durch die Medien. Es ist jedes Mal das Selbe. War es nicht bei der Schweinegrippe so? Oder auch bei der Vogelgrippe oder den Dioxin-Versuchten-Eiern? Erst wird Wochenlang immer und immer wieder darüber geredet und dann hört man plötzlich nichts mehr. Aber diese Krankheiten gibt es noch und jeden Tag bekommen Menschen so eine Krankheit und sterben auch dran aber es wird nichts mehr berichtet. Was ich etwas komisch finde ist, dass es merkwürdigerweise jedes Jahr eine neue Seuche gibt. Wie gesagt erst Schweinegrippe, Vogelseuche, BSE, Dioxin Skandal. Wobei dieses Jahr haben wir dann ja schon zwei. Wer profitiert denn davon wenn Seuchen/Krankheiten ausbrechen? Die Pharmaindustrien natürlich. Wie schnell gab es denn ein Mittel bei der Schweinegrippe? Wenn ich mich richtig erinnere doch sehr sehr schnell. Aber wenn es um Krankheiten geht die es schon Jahre gibt wie Krebs oder sogar Aids, da findet man kein wirkliches Mittel.
Ich möchte nur kurz erwähnen, dass dies keine Unterstellung darstellen soll, sondern meine persönliche Meinung.
Bisher dachte ich, nur im TV gibt es Werbung, die völlig daneben ist. Radiowerbung ist manchmal sogar ganz witzig. Aber zurzeit macht die Lufthansa Werbung für günstige Fernflüge, die vom Inhalt her ziemlich misslungen ist.
Eine Dame, vermutlich eine Lehrerin, fragt Kinder danach, wohin sie in den Ferien verreisen. Es kommen Antworten wie San Francisco, New York, Orlando und Shanghai. Ein Mädchen sagt, sie verbringe die Ferien bei ihrer Oma und alle lachen. Anscheinend hat da ein Werbetexter versucht, die Ziele, die die Lufthansa ansteuert, unter einen Hut zu bringen. Dabei hat er aber einiges übersehen. Die Kinder sind nach den Stimmen zu urteilen nicht älter als elf oder zwölf Jahre, eher jünger. Die einzige genannte Stadt, die in der Nähe einer Attraktion liegt, zu der man mit Kindern vielleicht reisen würde, ist Orlando. Dort gibt es den Freizeitpark Disney World. Was aber soll ich mit einem Kind in Shanghai, China, oder in New York und San Francisco? Das sind Großstädte. In der Regel mache ich doch mit Kindern Urlaub am Meer, in den Bergen oder auf dem Bauernhof, wenn ich sie gern habe. Bei der Oma Ferien machen ist auch üblich. Omas verwöhnen meistens ihre Enkel und sorgen dafür, dass schöne Dinge unternommen werden, die den Kindern Spaß machen. Also was gibt es da zu lachen? Bin ich weltfremd, wenn ich vermute, dass kein Kind auf die Frage, wohin es reisen möchte, antworten würde nach New York oder Shanghai? Oder sind die Menschen bei der Lufthansa alle kinderlos, so dass niemand der für die Werbung Verantwortlichen den Unfug bemerkt hat?
Man könnte jetzt anmerken, dass die Werbung zumindest bei mir dazu geführt hat, dass ich den Inhalt beachtet habe und weiß, das es die Flugangebote gibt. Dann hätte sie ihr Ziel erstmal erreicht. Ich kaufe aber keine Produkte, die so dämlich beworben werden. Denn es kann ja sein, dass der Anbieter nicht nur von Werbung keine Ahnung hat sondern auch von dem, was er verkaufen will.
Eltern machen sich viel mehr Gedanken über den Werdegang und die Zukunft ihrer Nachkommen als früher. Der Stellenwert ist einfach höher.
Aber Kind zu sein in einer Gesellschaft, in der alles und jedes in eine Norm passen muss, ist eigentlich ein Horror. Durch die regelmäßigen U- Untersuchungen soll geprüft werden, ob das Kind sich so entwickelt, wie es die medizinischen Vorgaben vorsehen. Ich habe nichts gegen diese Untersuchungen, solange sie dazu dienen festzustellen, ob jemand gut ernährt ist oder möglicherweise in irgendeiner Weise vernachlässigt wird.
Aber wenn ein kleiner Mensch nicht so früh gehen oder sprechen kann wie es im Lehrbuch steht, dann geraten die Eltern oft unter Druck. Hilfe! Mein Sohn kann mit drei Jahren noch nicht die vorgegebene Anzahl von Wörtern oder Sätzen sprechen. Irgendetwas stimmt nicht mit ihm. Auf geht es zum Logopäden. Er kann sich nicht so gut konzentrieren, wie es in der Schule erwünscht wird. Auf zur Ergotherapie. Er ist motorisch nicht auf dem richtigen Level. Auf zum Physiotherapeuten. Er ist zappelig oder bockig. Auf zum Kinderpsychologen.
Kinder müssen die oft hohen Erwartungen der Eltern, Lehrer und Ärzte erfüllen. Dafür macht an ihnen das Leben bequem. Egal, ob sie das wollen oder nicht.
Die Angst bei der Erziehung etwas falsch zu machen ist groß. Pädagogische Ratgeber gibt es in Hülle und Fülle. Eine Mutter sprach kürzlich in meinem Beisein darüber, dass ihr fünfjähriger Sohn durch bestimmte Umstände jetzt „besser funktionieren würde“. Als ich ihr sagte, dass es sich um ein Kind handelt und nicht um eine Maschine, die funktionieren müsse, hat sie das leider nicht verstanden. Dass Kinder besonders aufmerksame und liebevolle Fürsorge brauchen, vergessen viele Eltern.
Ich kenne aber ein richtig schönes Beispiel für die Einstellung einer Mutter zu ihrem Kind. Eine ganz junge Mutter, die mit 20 Jahren bereits eine Tochter bekommen hat, die sie allein erzieht, sagte mir, was ihr wichtig ist. „ Ich will meine Tochter einmal am Tag richtig lachen sehen.“
Es ist wieder soweit. Letzte Nacht wurden die Uhren von Sommer- auf Winterzeit umgestellt. Seit diese Regelung im Jahr 1980 in Deutschland eingeführt wurde, ist sie umstritten. Es gibt verschiedene Initiativen dagegen. Ich kenne persönlich auch niemanden, der die zweimalige Umstellung der Uhrzeit gut findet.
Eingeführt wurde sie mit der Begründung, durch den „verlängerten Tag“ würde man Energiekosten senken und durch die Verlängerung würde die Freizeitindustrie angekurbelt werden.
Es ist natürlich völliger Quatsch, dass ein Tag länger ist, nur weil man eine Stunde früher aufsteht. Dafür ist man wahrscheinlich auch eine Stunde früher müde. Für die Menschen, die sich viel draußen beschäftigen, ergibt sich zwar die Möglichkeit, dies abends tatsächlich eine Stunde länger zu tun. Ich weiß aber nicht, ob Gärtner, Freiluftsportler oder Hundebesitzer tatsächlich die letzte Tagesstunde mit ihren Tätigkeiten oder Spaziergängen ausfüllen. In einem schönen Sommer freut man sich über die Möglichkeit, lange draußen zu sitzen. Aber abhängig von der Sonne ist man dabei gar nicht unbedingt, da es ja genügend künstliche Lichtquellen gibt und es sich an richtig warmen Tagen auch nach Sonnenuntergang nicht zu sehr abkühlt. Das Ende eines netten Grillabends oder einer Gartenparty wird heutzutage jedenfalls eher nicht durch die nächtliche Dunkelheit festgesetzt.
Die negativen Auswirkungen der Umstellung vor allem auf die Sommerzeit sind jedoch nicht gering. Viele Menschen klagen über ein Gefühl des Jetlags für einige Tage. Angeblich soll die Zahl der Arztbesuche nach der Zeitumstellung um 8 bis 12 % höher sein als normal. Notarzteinsätze häufen sich in der Woche danach und auch Verkehrs- und Arbeitsunfälle steigen deutlich an.
Die Energiekosten sind sogar gestiegen, was unter anderem daran liegt, dass in den eher kühlen Morgenstunden im April und Mai, die man sonst noch im warmen Bett verbrachte, geheizt wird.
Mir tun am meisten die Kinder leid. Denn für die ist es grausam, wenn sie einen festen Schlaf-Wach- Rhythmus haben, plötzlich eine Stunde eher aus dem Bett geholt zu werden.
Die Auswirkungen auf das Wohlbefinden weiter Teile der Bevölkerung scheint die Gesetzgeber aber damals schon nicht interessiert zu haben.
Wer sich dazu näher informieren möchte, der lese nach bei:
Mehr als die Existenzgrundlage ist das Arbeitslosengeld 2 auch nicht. Wenn mal die Waschmaschine kaputt geht oder neue Kleidung nötig ist, dann hat man eben Pech gehabt. Für solche Notlagen gibt es glücklicherweise noch soziale Einrichtungen wie die Caritas oder die AWO zum Beispiel. Ich denke nicht, dass langfristig die Erwerbstätigen alle mitfinanzieren können, die arbeitslos oder schon in Rente sind. Und außerdem noch die Diäten der Politiker und die Boni der Banker und die Pleitewirtschaft diverser EU-Mitgliedsstaaten und und und.
Ich würde es aber lieber sehen, wenn meine Mitmenschen, die schuldlos in Not geraten sind, besser unterstützt würden. Bei der Suche nach anständig bezahlter Arbeit zum Beispiel. Ich würde auch persönlich Arme unterstützen. Leider zahle ich so viele Steuern, Versicherungen und Gebühren, dass nur noch sehr wenig übrigbleibt, um mildtätig zu sein. Und für meine Altersversorgung muss ich auch noch sparen. Wie weit in Zukunft die Krankenversicherung steigt, weiß man auch noch nicht genau. Und was man zusätzlich beim Arzt alles selbst bezahlen muss.
Immerhin sollen die Kinder von Hartz 4 Empfängern ja demnächst kostenlos in der Schule ein warmes Mittagessen bekommen. Dumm, wenn sie noch so klein sind, dass sie noch gar nicht zur Schule gehen. Und die Mitgliedschaft im Verein und Musikunterricht sollen sie auch umsonst bekommen. Schade, dass man bei vielen Sportarten spezielle Kleidung braucht. Die ist oft nicht billig. Aber die gibt es wahrscheinlich nicht dazu.
Und mehr Lehrer gibt es auch nicht, die Anzahl der Schüler in den Klassen wird immer größer. Dafür gibt es bald Lehrmittelfreiheit für Bedürftige.
Ich finde das kurzsichtige Denken unserer Politiker erschreckend. Realitätsfern sind auch viele. So hat doch unsere Arbeitsministerin bei „AnneWill“ als Beispiel für niedrige Einkommen tatsächlich die Verkäuferin und den „einfachen“ Malermeister in einen Topf geworfen. Für mich gibt es da schon Unterschiede im Lohniveau.
Solange in Deutschland volksferne Besserverdiener regieren dürfen, für die die Wirtschaft das Maß aller Dinge ist und nicht der Mensch, wird es wohl auch in puncto sozialer Gerechtigkeit keine großen Verbesserungen geben. Aber wir haben sie ja gewählt.
Seit gut einem Jahr gilt in Deutschland ein neues Scheidungsrecht. Während bis dahin noch der Besserverdienende dem Partner Unterhalt bezahlen musste, ist er jetzt, sofern keine kleineren Kinder zu versorgen sind, aus der Verantwortung für den Lebensunterhalt des Partners heraus.
Oberflächlich betrachtet klingt das erstmal gerecht. Warum soll ich für jemanden aufkommen, mit dem keine Lebensgemeinschaft besteht? Meiner Meinung nach ist dieses Gesetz aber von ziemlich realitätsfernen Politikern gemacht worden. Ich kenne viele Frauen, die vor 20 oder mehr Jahren geheiratet haben. Sie Alle waren in der Ehe so gut wie allein für den Haushalt zuständig. Bei allen Paaren hat der Ehemann mehr Geld verdient als die Frau. Wenn Kinder dazukamen, war immer die Frau diejenige, die ihre Berufstätigkeit an den Nagel hing. Auch heute ist es noch so, dass der Mutter automatisch die Zuständigkeit für die Kinder zugeschrieben wird. Daran hat die Emanzipationswelle der 70er Jahre noch immer nicht grundlegend etwas geändert.
Man muss nur mal schauen, wer Kinder vom Kindergarten abholt oder bringt oder wer auf Flohmärkten für Kindersachen die Stände managt. Väter sieht man nur selten die gebrauchten Sachen ihrer Kinder verkaufen. Und den Kuchen für das Schulfest backen sie wohl auch eher nicht.
Nach wie vor sind Frauen in den besser bezahlten Jobs, in den Vorständen großer Wirtschaftsunternehmen und in der Politik in der Minderheit. Es ist doch nur logisch, dass derjenige in einer Familie die Kinderbetreuung übernimmt, auf dessen Gehalt man eher verzichten kann.
Bei Ehen, die vor dem neuen Scheidungsrecht geschlossen wurden, war für beide Beteiligte klar, dass eine Unterhaltspflicht entsteht. Die Frau konnte sich abgesichert fühlen und der Mann wusste, dass er nach einer Scheidung zahlen musste, Es bestand daher gar nicht unbedingt die Notwendigkeit für beide Partner, ein eigenes Einkommen zu haben, zumal das Problem der hohen Arbeitslosenzahl ja nicht neu ist. Und die Frauen, die einer Arbeit nachgingen, hatten sich oft noch um Haushalt und Kinder zu kümmern und waren chronisch überlastet.
Wenn es jetzt heißt, die Geschiedenen müssten sich Arbeit suchen und für sich selbst sorgen, dann ist das leichter gesagt als getan. Eine gut bezahlte Stelle zu bekommen ist für eine Frau über 40, die seit mindestens 15 Jahren nicht mehr berufstätig war, fast unmöglich. Vielleicht bekommt man einen Minijob oder eine schlecht bezahlte Tätigkeit, bei der das Geld gerade so zum Leben reicht. Dafür hat man 20 Jahre oder mehr einem Ehemann den Rücken frei gehalten? Ich finde das überhaupt nicht in Ordnung. Auch deshalb nicht, weil viele dieser Frauen bei Hartz 4 landen werden. Und dann zahlen mal wieder wir Alle für die Fehlentscheidungen der Gesetzgeber.
Es handelt sich dabei um mehrere Rennen verschiedener Leistungskategorien, die mit Rasenmähertreckern gefahren werden. Diese kleinen Trecker sind ohne ihr Mähwerk unterwegs und fahren teilweise ganz schön schnell.
Die Rennen finden auf einem Acker statt, auf dem mit Strohballen als Begrenzung eine Strecke präpariert wurde. Eigens angelegte Schlammlöcher sind genauso vorhanden wie Huckel, die die Fahrzeuge ganz gut abheben lassen. Es macht wirklich Freude dort zuzuschauen. Nicht zuletzt, weil die Teilnehmer ebenso ihren Spaß haben wie die Zuschauer. Die Renntrecker sind natürlich auch optisch nett gestaltet und einige Fahrer beweisen auch durch ihr Outfit ihren Humor.
Die ganze Veranstaltung hat einen ländlichen Charakter. Trotz vieler Zuschauer ist genügend Platz, um das Geschehen zu verfolgen. Und das Drumherum trägt auch sehr zur Unterhaltung von Jung und Alt bei. Es gibt eine Kindereisenbahn und eine Hüpfburg für die Kinder. In der Boxengasse kann man die Rennrasenmäher genauer betrachten und auch das eine oder andere Wort mit den Teams wechseln. Auf dem Gelände neben dem Kurs gibt es einige Oldtimertrecker zu bewundern. Die letzten beiden Jahre, in denen ich das Rennen besuchte, war sogar ein Friseurteam am Werk, dessen Arbeit unter einem Pavillon man genau beobachten konnte.
Natürlich gibt es auch den obligatorischen Bratwurststand, außerdem einen Asiaimbiss und einen Eiswagen. Und man findet ein geniales Tortenbuffet vor, das von den Landfrauen zubereitete Köstlichkeiten auf einer Länge von 64 Metern anbietet. So eine große Tortenauswahl habe ich noch nirgendwo anders gesehen und ich bin viel in Cafes und auf kuchenträchtigen Veranstaltungen unterwegs.
Der Eintritt bei dem Rennen ist frei. Beginn ist um 11 Uhr. Um 19 Uhr gibt es ein sehenswertes Burnout im Schlamm und anschließend eine After-Race-Party für Alle.
Der Eifersucht zugrunde liegt ein Mangel an Vertrauen. Damit ist auch das Selbstvertrauen gemeint. Wer sich selbst nicht zutraut liebenswert zu sein, der leidet auch unter mangelndem Selbstwertgefühl. Dies zu ändern ist oft schwierig. Ein erster Schritt kann sein, sich seine liebenswerten Eigenschaften klarzumachen. Das sollten nicht unbedingt Äußerlichkeiten sein. Auch wenn man sein Äußeres ändert, so sind doch die Annahmen, die man über sich selbst hat, die Gleichen wie vorher.
Wem es hilft sich die Haare zu färben oder seinen Typ zu wechseln, der soll das ruhig tun. Aber die schlechte Meinung über sich zu korrigieren, ist eine Grundvoraussetzung für einen tatsächlichen Wandel. Wurde man als Kind schon für unwichtig erachtet und nur für besondere Leistungen gelobt und geliebt, so glaubt man meistens auch als Erwachsener, dass man nicht um seiner selbst Willen geliebt werden kann. Man versucht, es Allen recht zu machen, nicht laut zu sein und auch weiterhin das Verhalten an den Tag zu legen, für das man als kleiner Mensch Zuwendung erhielt. Sich selbst zu lieben, so wie man eigentlich ist, fällt einem schwer.
Wenn jemand sich jeden Tag eine gute Eigenschaft überlegt, die er hat, dann kann ihn das nach und nach aufbauen.
Eifersucht kann auch durch das Beobachten der eigenen Eltern entstehen. War die Mutter untreu, so kann der Sohn daraus unbewusst gefolgert haben, dass Frauen ihre Männer generell betrügen. Genauso verhält es sich beim untreuen Vater für die Tochter.
Sollte die Untreue eines Elternteils zur Trennung geführt haben, geht die daraus folgende Eifersucht noch mit einer großen Verlustangst einher. Denn auch heute noch verstehen getrennte Paare es nicht, ihren Kindern trotzdem noch Vater und Mutter zu sein. Oft werden Kinder sogar benutzt, um sich am untreuen Expartner zu rächen.
Natürlich kann Eifersucht auch einen konkreten Grund haben. Dann sollte man sich offen darüber aussprechen, was passiert ist und warum es dazu kam. In manchen Fällen ist ein Ende der Beziehung sinnvoller als ein lange dauerndes Leiden, weil kein Vertrauen mehr da ist.