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25 Okt, 2011
von Elietta Becker

Vergangene Woche schockte eine Entscheidung der belgischen Stadt Lüttich die Anhänger des Bundesligisten Hannover 96: im Vorfeld beziehungsweise nach dem Europaleaguespiel am 30.11. gegen den belgischen Verein Standard Lüttich sind sie in der Stadt zur personi non grati erklärt worden – sie sind nicht erwünscht.

Was auf den ersten Blick wie ein Schildbürgerstreich wirken mag, ist bitterer Ernst: die Stadt Lüttich will sich im wahrsten Sinne des Wortes zur Tabuzone für Hannoveraner erklären und ihre Schotten dicht machen – ein Affront nicht nur in sportliche Hinsicht. 96-Anhänger dürfen um 19.30 Uhr das Stadion betreten und müssen unmittelbar nach Abpfiff die belgische Stadt verlassen; so wollen es die Verantwortlichen. Viele Fans hatten Exklusivpakete gebucht, die sowohl Übernachtungen als auch Stadtbesichtigungen beinhalteten – aus der Traum vom deutsch-belgischen Völkerverständnis. Andere wiederum, die mit der Bahn anreisen wollten, müssen nun auf andere Züge umbuchen, da sie ansonsten zu früh in Lüttich ankommen würden, was mit bis zu 10 Stunden Arrest bestraft werden könnte. Einzig die hannoverschen Anhänger, die per Flugzeug einreisen möchten, haben zufällig Glück gehabt: ihre geplante Ankunftszeit wird nach 19.30 Uhr sein.

Bundesweit sind Fans, aber auch Experten empört über die Handhabe der Belgier, die ihre Heimpartie gegen Hannover 96 als Hochsicherheitsspiel eingestuft haben. Da stelle ich mir doch die Frage, warum die Hannoveraner offenbar so wenig willkommen sind. Natürlich gibt es auch dort – wie in jedem anderen Verein auch – radikalere Anhänger, aber es lässt sich definitiv nicht behaupten, dass 96-Fans dafür bekannt sind, unangenehm aufzufallen oder Randale zu machen. Ich hätte vielleicht noch Verständnis für die Lütticher, wenn die Hannoveraner solch ein Image hätten wie einige Fußballvereine aus den Neuen Bundesländern, vor deren Fans und den zu erwartenden Ausschreitungen sich bekanntermaßen viele gegnerischen Vereine fürchten, aber mir ist kein Fall bekannt, der eine Aussperrung der 96-er gerechtfertigt hätte.

Noch hatten sich die Fans nicht von dem Schock erholt, da folgte der nächste Hammer, diesmal aus Kopenhagen: Mitarbeiter des dortigen Ticketshops hatten (wohl versehentlich) circa 2000 Karten an Hannoveraner für Kopenhagener Blöcke verkauft und danach festgestellt, dass sie diese dort überhaupt nicht haben wollen. Also wurden mehrere Hundert einfach wieder storniert, der Rest wird – soweit möglich – in den Gästeblock gepresst. Gastfreundschaft sieht anders aus… Offenbar sind Hannoveraner auch in Dänemark nicht willkommen – dabei hätten die Dänen von der Gastfreundschaft der Niedersachsen etwas lernen können. Vor dem Hinspiel am vergangenen Donnerstag machten circa 400 Anhänger des FC Kopenhagen eine Stadtbesichtigung in Hannover. Was ist also mit unseren europäischen Nachbarn los? Warum legen sie den sympathischen und fröhlichen hannoverschen Fans, die sich einfach so sehr über den Erfolg ihrer Mannschaft freuen und mit ihr reisen und feiern wollen, so viel Steine in den Weg? Warum können sie nicht mir ebenso offenen Armen empfangen werden, wie wir Deutschen – und insbesondere auch die Hannoveraner selbst – es bei der WM 2010 mit unseren Gästen taten? Da labern alle vom vereinigten Europa, und schon bei einem simplen Fußballspiel ist die Vereinigung ganz schnell vergessen.

Ich persönlich finde das Verhalten der beiden gastgebenden Vereine einfach indiskutabel. Zum einen gibt es keinen relevanten Grund, warum 96-Fans nicht in die Stadt Lüttich dürfen, zum anderen stellen sich Lüttich und Kopenhagen selbst ein Armutszeugnis aus. An internationalen Wettbewerben teilzunehmen bedeutet auch, international und weltoffen zu denken und gastfreundlich zu sein – beide kann ich hier nicht erkennen. Darüber hinaus stelle ich mir die Frage, ob Lüttich und Kopenhagen ähnlich reagiert hätten, wenn Bayern München oder Borussia Dortmund zu Gast kommen würden – oder ob dann das Spiel zu dem gemacht werden würde, was es sein sollte: eine internationale Fußballparty. Und dürfen Kopenhagener nach Lüttich? Wo sitzen Lütticher in Kopenhagen? Und was ist eigentlich mit Poltawa? Fragen über Fragen… Eine überflüssiger als die andere…

Wie sagte der hannoversche Stadionsprecher so schön vor dem Heimspiel gegen Kopenhagen? „Egal, für welchen Verein unser Herz schlägt, welcher Nation wir angehören oder an welche Religion wir glauben: we are all football people.“

Merkt Euch diesen Satz, Ihr lieben Lütticher und Kopenhagener…

Mehr über die „Roten“ könnt Ihr hier erfahren.

24 Jan, 2010
von Miguel Palacios

Das Supertalent 2010 steht schon wieder in den Startlöchern. Zumindest werden aktuell die ersten Bewerbungen gesammelt. Start der neuen Show wird dann wohl Sommer/Herbst 2010. Und auch hier wird es wieder spannend werden, denn auch in 2010 dürfen die Teilnehmer wieder zeigen, welche “Talente” in ihnen schlummern.

Auch die letzte Staffel hatte ja einiges zu bieten. Von einigen interessanten Talenten bis hin zum sinnlosen furzen war alles vertreten was man sich mehr oder weniger wünschen kann. Und auch wenn die ersten Rufe nach seriösen Teilnehmern bereits verstummt sind, so schlummert in den Köpfen der Fans vermutlich trotzdem noch immer der Wunsch, daß man nicht wieder Teilnehmer nimmt, die eigentlich nichts zu bieten haben, was man nicht erlernen kann. Und auch wenn wir nicht wirklich immer darauf rum hacken wollen, so sind wir der Ansicht, daß es kein Talent ist, wenn man mit seinem Hintern und dem entsprechenden Windzug ein paar Kerzen löschen kann.

Wer also nun meint, daß er etwas ganz besonderes kann, was vermutlich nicht viele Menschen können, der kann sich nun also bei RTL bewerben. Die Bewerbungsaktion hat zwar gerade erst begonnen, aber trotzdem sollte man bei der Bewerbung keine Zeit verlieren. Also ran an den Speck und zeigt uns, was in euch schlummert.

16 Jun, 2009
von Miguel Palacios

Sky wurde nun endlich geknackt. Zumindest titeln ettliche Internetforen im Moment ihre Beiträge, welche sich fast ausschliesslich mit dem neuen Sender Sky befassen. Sky ist von Premiere und benutzt genau wie Premiere NDS-Videoguard und Nagravision um sich vor Schwarzsehern zu schützen. Man sagte, dass Sky absolut sicher ist, da es bislang noch nicht gelungen ist die Verschlüsselung zu hacken. Aber nichts ist für die Ewigkeit und nun ist es den ersten Hackern gelungen Sky zu knacken und durch das gezielte hacken von Sky den Sender tatsächlich zu knacken.

Beweise gibt es allerdings noch keine, diese sollen wohl noch eine Weile auf sich warten lassen. Der Hack von Sky wird vermutlich ersteinmal durch enge Kreise gehen, bevor man aussen etwas davon mitbekommt. Das Nagravision und NDS-Videoguard so schnell gehackt werden konnten, hat selbst die alten Hasen in den Foren vorübergehnd sprachlos gemacht. Daher teilen sich die Meinungen in den Foren aktuell. Die einen sagen, dass Sky noch gar nicht geknackt wurde und dies unmöglich sei.  Dann gibt es andere, die das Spiel schon von Premiere her kennen und der Meinung sind, dass es durchaus möglich ist, dass NDS-Videoguard gehackt wurde.

Laut Berichten der Foren ist es aber tatsächlich möglich, dass Sky hell wird. Es gibt Anleitungen im Netz die man sich runterladen kann. Eine Anleitung um Sky zu hacken als Downl0ad ist sicherlich sehr beliebt in diesen Kreisen. In dem Download sind demnach Informationen enthalten, woher man die entsprechenden Karten bekommt und was mit diesen zu machen ist.

Mit der Anleitung die man sich runterladen kann ist es im ersten Schritt möglich, Premiere Direkt und Blue Movie zu entschlüsseln und das ganze kostenlos. Mehr ist aktuell allerdings noch nicht drin. Der Download ist aber wirklich sehr heftig, denn man behauptet, dass die in der Anleitung beschriebenen Schritte das Gerät schädigen können.

Man darf sehr gespannt sein auf die Entwicklung von Sky Deutschland. Aktuell ist noch nichts darüber bekannt ob Sky nun gehackt oder geknackt wurde.  NDS-Videoguard und Nagravision scheinen aktuell noch sehr standfest zu sein. Und spätestens wenn die ersten Beweise im Internet auftauchen, dann wird sicherlich eine sehr schnelle Reaktion erfolgen. Bis dahin kann man die Anleitung als Download weiter in Foren oder in Suchmaschinen finden.

 

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