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29 Nov, 2009
von Miguel Palacios

Die Internetzensur die vor allem dazu dient, dass Kinderpornoseiten nicht mehr aufgerufen werden können, hat in den letzten Monaten immer wieder für Aufregung gesorgt.

Die ehemalige Familienministerin Ursula von der Leyen hatte dieses Gesetz überhaupt erst ins Leben gerufen. Trotz heftiger Kritik hat sie daran festgehalten, dass das Internet entsprechend zensiert werden müsste. Auch wenn Kinderpornos dann auf “normalem” Wege nicht mehr aufgefunden werden, so bietet diesed Art von Zensur zahlreiche Möglichkeiten, die Sperre trotzdem zu umgehen.

Das Kinderpornos für niemanden zugänglich sein sollten steht natürlich ausser Frage. Ob hierfür aber gleich das Internet zensiert werden müsste ist dabei eher in Frage zu stellen. Suchmaschinen werfen sowieso alles aus dem Index was nicht Lupenrein ist und somit dürfte es nahezu unmöglich sein, solche Inhalte zu finden.

Aktuell hat der Bundespräsident Horst Köhler aber die Unterschrift, welche zwingend erforderlich ist damit das Gesetz in Kraft treten kann, verweigert bzw. verschoben. Gründe hierfür sind, dass aktuell noch gar nicht klar ist wie man dies sinnvoll technisch umsetzt. Solange dies nicht geklärt ist, soll das Gesetz auch nicht auf den Weg gebraucht werden. Es hängt nun also an der letzten Etappe.

Wie es nun weiter geht ist ebenfalls unklar. Es muss vorerst eine Entscheidung getroffen werden, wie man die Zensur der digitalen Medien am besten technisch umsetzt.

24 Jun, 2009
von Miguel Palacios

Eine Leiche auf einem Metalltisch, mitten im Museum. Am OP-Tisch steht Dr. Tod alias Gunter von Hagens. Der Oberkörper der Leiche und auch die Beine sind frei und nackt. Gunter von Hagens nimmt ein Skalpell und schneidet die Leiche entland der Wade auf. Eine Zuschauerin wird blass und verlässt fluchtartig den Raum.

In der Ausstellung “Körperwelten” können die Besucher ganz nah dabei sein, wenn Dr. Tod alias Gunter von Hagens an Leichen schnippelt. Solche Vorführungen sind zwar nicht ganz neu, denn sie fanden bereits im späten Mittelalter statt, dennoch kann sich der eine oder andere schon fragen, ob das in die heutige Zeit passt.

Wer es nicht beim zuschauen belassen will, bekommt sogar die Chance selbst einmal Hand anzulegen. Dr. Tod passt dabei allerdings genau auf, damit man ja alles richtig macht.

Gunter von Hagens ist mit sicherheit das was man als verrückt bezeichnen kann. Dennoch interessieren sich viele Menschen für das was er so tut.

Ich denke wer also in Zukuft kein Killerspiel mehr spielen darf oder sich auf andere Weise irgendwie vernachlässigt fühlt, weil er im Internet auch keine Zockerfreunde mehr findet, da es ja keine Zockerfreunde gibt, der sollte ruhig einmal eine solche Ausstellung besuchen. Wenn man virtuell schon nicht töten darf, dann kann man wenigtens mal lernen, wie man einen menschlichen Körper zerlegt. Das hat doch auch was.

Also ich bin ja nun nicht gerade ein Fan von Kust, aber ganz uninteressiert bin ich auch nicht. Das was Dr. Tod alias Gunter von Hagens allerdings zeigt sollte meiner Meinung nach verboten werden.

Man darf gespannt sein wie lange es dauert, bis im Internet ggfs. die ersten Blogs zensiert werden (Internetzensur), aber Dr. Tod alias Gunter von Hagens wird weiter an Leichen schnippeln und das völlig öffentlich. Was für eine kaputte Welt.

15 Mai, 2009
von Miguel Palacios

Hier möchte ich euch einmal zeigen, wozu Lego gut ist. So kann man damit denen, die es noch nicht verstanden haben, erklären, wieso eine DNS-Sperre einfach nichts bringt. Ich finde das ganze ziemlich gelungen und hoffe das es hilft, die Probleme, die bei einer DNS-Sperre entstehen, besser zu verstehen.

httpv://www.youtube.com/watch?v=GUT_o23zqdk&feature=player_embedded

(via)

 

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