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16 Jun, 2011
von Jessica Hünger

Es heißt ja immer Hunde und Katzen vertragen sich nicht. In der freien Natur gehen sich beide aus dem Weg. Bei der Katze löst das Fluchtverhalten aus wenn sie eine Begegnung mit einem Hund hat und beim Hund bricht der Beutetrieb aus.

Da beide eine andere “Sprache” sprechen gibt es immer Kommunikationsschwierigkeiten. Wedelt der Hund z.B. mit dem Schwanz freut er sich und ist offen für das was kommt. Wedelt aber die Katze mit ihrem Schwanz ist eine gewissen Aggressivität und Angriffslust vorhanden. Aber es gibt immer wieder Beispiele wo sich Hund und Katze vertragen.

Wie ich ja bereits in einem anderen Artikel geschrieben habe, haben wir seit kurzer Zeit einen Hund. Sie hat keine Probleme mit Katzen auch nicht wenn sie vor ihrer Nase weg rennen. Nun haben wir etwas unerwartet am Montag zwei Katzen (Kater) bekommen. Naja ganz unerwartet war es nicht aber zumindest sollte es nicht so früh sein. Da die beiden aber etwas unerfahren mit Hunden sind war es ziemlich spannend ob es klappt oder nicht. So habe ich die erste Nacht mit Kira woanders geschlafen damit sich die 2 Neulinge erst einmal alles in Ruhe anschauen konnten. Nun sind alle 3 seit fast 4 Tagen zusammen und es klappt recht gut. Kira (unser Hund) interessiert sich null für die Katzen und der eine Kater geht an ihr vorbei als würde er schon immer mit einem Hund zusammen leben. Der 2. Kater ist noch etwas unsicher und guckt immer so nach dem Motto “vielleicht tut der ja doch was”!

Aber es wird immer besser. Zumindest bewegen sich alle 3 durch die Wohnung ohne sich anzugiften. Es stehen aber alle noch unter Beobachtung, damit man im Notfall eingreifen kann. Wer weiß vielleicht liegen irgendwann alle 3 zusammen auf dem Sofa :-)

13 Jun, 2011
von Jessica Hünger

Ich bin von Anfang an mit Hunden groß geworden und nachdem vor ca. 4 Jahren unser Hund eingeschläfert werden musste, weil sie schon ganz alt war und nicht mehr laufen konnte haben meine Eltern gesagt, dass es keinen Hund mehr gibt. Und seitdem war es mein aller größter Wunsch einen eigenen Hund zu haben. 

Vor ca. 2 Jahren hat meine Schwester eine Hündin bei sich aufgenommen und das war für mich dann erst einmal ein kleiner Trost, da ich sie hin und wieder auch mal knuddeln konnte und auch mal die eine oder andere Runde mir ihr drehen konnte. Im April (2011) entschied sich meine Schwester für einen 2. Hund. Und sie holte einen kleinen aus dem Tierheim in Bückeburg. Er heißt Harley, ist ca. 7 Monate alt und kommt aus Rumänien. Seit dem wurde mein persönlicher Wunsch nach einem Hund immer größer und nach viel Überredungskunst mit Miguel (er ist eher der Katzenmensch J ) war es gestern so weit. Seit Wochen war ich schon aus Neugierde im Internet unterwegs und guckte mir Hunde an und wie es nun mal so ist, habe ich mich in eine kleine süße Hündin verliebt. Mein Wunsch war zwar immer ein großer Hund wie ein Schäferhund, Dobermann oder Rottweiler aber die ist richtig süß.

Sie kommt aus Polen und wurde dort Leuten weggenommen die sich als „Gebärdenmaschine“ missbrauchen wollten. Sie wird auf ca. 2 Jahre geschätzt und muss schon einige Welpen gehabt haben. Ich fuhr eines Tages zur Pflegestelle, schaute sie mir an und verliebte mich noch mehr in sie. Letzten Donnerstag war die vorübergehende Besitzerin bei uns zu Hause und hat sich die Wohnsituation angeschaut und wir haben getestet ob sich die kleine mit der Hündin meiner Schwester verträgt. Nachdem alles passte, habe ich noch um 2 Tage Bedenkzeit gebeten und sie dann gestern schließlich abgeholt. Man war das aufregend. 

Samstag waren Miguel und ich dann im Tiergeschäft und ich habe alles eingekauft was man so braucht. Ich glaube Miguel war schon etwas genervt :-) Wie schon ein paar Mal erwähnt, habe ich sie dann gestern abgeholt und ich war so aufgeregt, dass glaubt man gar nicht. Meine erste Amtshandlund war, dass ich sie umbenannt habe. Denn wie gesagt, sie kommt aus Polen und ihr Name war „Kropka“. Nun heißt sie Kira. Und nach kurzer Zeit (mit Bestechung in Form von Leckerlis) hört sie auch schon auf den Namen. Ich glaube Kira war genauso aufgeregt wie ich, denn sie hat gleich erst einmal bei uns in die Küche gepullert. Die Nacht war für mich auch sehr unruhig, da ich nicht wusste ob sie etwas kaputt macht oder wie lange sie aushält ohne das sie raus muss. 

Da Miguel sich langsam an die kleine gewöhnen muss, aufgrund dessen das er allergisch auf Hunde reagiert  (mal mehr mal weniger) haben wir beschlossen das Schlafzimmer erst einmal als „Hunde-freie-Zone“ zu benutzen. Was soll ich sagen? Sie war einmal an der Tür jammert kurz eine halbe Minute und war nicht wieder gesehen. Sie lag in ihrem Bett als ich aufgestanden bin und guckte mich an so nach dem Motto „Was? Ich muss jetzt aufstehen?“ Also es ist alles Heile und es wurde nicht in die Wohnung gepullert :-)  

Sie ist wie gesagt eine super liebe Maus die noch so Sachen wie „Sitz“, „Platz“ usw. lernen muss. Da ich ihr keine Deutschen Kommandos geben möchte, hat Miguel den Vorschlag gemacht es mit spanischen Kommandos zu probieren. Ich fand die Idee super und „Komm her“ kann sie schon. Das heißt auf Spanisch dann „Ven Aqui“.  Und wie soll es auch anders sein, sie hat es schnell gelernt. (Dank an den der die Leckerlis erfunden hat :-)

Man kann die Kleine nur lieben und selbst Miguel hat sie schon in ihr Herz geschlossen aber schaut selber :-)

12 Dez, 2010
von B.Scheid

Unser Hund Lucky ist ein sehr schmusiges Kerlchen. Besucher werden durch heftiges Ankuscheln deutlich dazu animiert, ihn ausgiebig zu streicheln. Und schon oft haben mir unsere jüngeren Gäste erzählt, dass sie sich nicht trauten damit aufzuhören, weil er sie dann anknurrte.

beißt nicht, aber er ist sehr schlau. Er weiß genau, wen er durch Anknurren  zum Weitermachen bewegen kann und wen nicht.

Beim Kuscheln mit fremden Menschen ist er jedenfalls hemmungslos. Auf der anderen Seite ist er aber auch eifersüchtig, wenn ich mich Anderen zu sehr widme. Bei den Pferden hat er sich damit abgefunden. Er klaut nur ab und zu ein Stück Brot von ihnen, obwohl er Brot gar nicht so gerne frisst.  Ich glaube, damit will er dann seine Rechte an meiner Fürsorge demonstrieren.

Vor Kurzem stellte ich fest, dass die Eifersucht sich auch noch auf andere Tiere bezieht. Ich füttere die Vögel im Winter in einem Vogelhaus vor unserem Fenster. Seit einigen Tagen ist auch ein Fasanenpärchen aufgetaucht, das seit drei Jahren jeden Winter kommt. Ich nenne sie Elsie und Mampfred. Die beiden kommen an das Vogelhaus nicht heran. Deshalb habe ich in einigem Abstand vom Haus eine Schale für sie hingestellt, die ich jeden Morgen fülle. Elsie wartet immer schon in sicherer Entfernung auf ihr Frühstück und kommt sofort angelaufen, wenn ich weit genug weg bin.

Neulich konnte ich Lucky dabei beobachten, wie er die Schale ins Maul nahm, sie bis vor die Haustür trug und dort genüsslich das Vogelfutter fraß.

Bis dahin hatte ich angenommen, dass Lucky gar nicht registriert hatte, dass ich die Vögel füttere. Er bekommt sein Fressen auch immer als Erster. Aber jetzt weiß ich, dass mein Hund genau aufpasst, wer in seinem Revier wildert.

14 Sep, 2010
von B.Scheid
  1. Ein Hund ist ein Lebewesen. Deshalb erfordert es viel Verantwortungsbereitschaft ihn bei sich aufzunehmen.
  2. Ein Hund ist teuer. Nicht nur das Futter kostet Geld, sondern auch der Tierarzt, wenn er nötig ist, Medikamente gegen Zecken, Flöhe und Würmer, Hundesteuer, Haftpflichtversicherung und eventuell Urlaubsbetreuung.
  3. Ein Hund muss mehrmals täglich an die frische Luft. Das heißt, wer keinen Garten hat, der darf sich morgens gleich anziehen, um die ersten Schritte draußen zu machen. Dabei ist es egal, ob es kalt ist oder regnet oder schneit.
  4. Ein Hund muss erzogen werden. Dazu gehört eine Menge Konsequenz. Hunde sind schlaue und sensible Tiere. Die vertragen es nicht, wenn es heute Hü heißt und morgen Hott.
  5. Ein Hund braucht viel Liebe.
  6. Ein Hund, an dem man wirklich Freude haben will, möchte mindestens einmal täglich einen längeren Spaziergang machen, bei dem er ausgiebig die Gegend erschnuppern kann und bei dem er Artgenossen trifft.
  7. Ein Hund soll nicht länger als fünf Stunden am Stück allein gelassen werden. Also muss man bei Veranstaltungen, die man besuchen möchte, schon abwägen, wie lange man von zuhause weg sein wird. Mal für zwei Stunden ins Kino, das 30 km entfernt liegt, und anschließend noch ausgehen ist schon eine Angelegenheit, bei der die Zeit knapp wird, wenn Bello daheim wartet.
  8. Ein Hund ist nicht überall gern gesehen. Viele Menschen halten Hunde für schmutzig oder gefährlich und sind dann auch nicht immer freundlich zu den Besitzern.
  9. Ein Hund bringt Dreck in die Wohnung oder ins Haus. Da kann man noch so oft sagen: „Ich habe gerade gewischt.“ Das interessiert ihn nicht.
  10. Ein Hund ist für spontane Urlaube nicht unbedingt zu haben. Vielleicht nimmt das anvisierte Hotel keine Hunde auf. Vielleicht möchte man im besagten Hotel die Saunalandschaft nutzen. Wo soll Bello solange bleiben, wenn er doch im Hotelzimmer möglicherweise alles zerlegt oder die Zimmernachbarn mit Gebell und Geheul stört?  
  11. Ein Hund kann nerven, wenn er nicht gut erzogen oder von Natur aus von ganz feinem Charakter ist. Der Hund von Bekannten leckte gerne im Restaurant den Kellnerinnen die Beine ab und konnte nicht ohne viel Gezerre an der Leine geführt werden. Frei laufen lassen ging gar nicht, da war er sofort weg.
  12. Ein unerzogener Hund kann die Lebensqualität des Besitzers stark herabsetzen. Nicht jeder niedliche Welpe wird ein guter erwachsener Hund.
  13. Ein Hund wird auch mal alt. Dann riecht er vielleicht unangenehm, wird inkontinent und versaut die schönen Teppiche.

 

Es gibt bestimmt noch viel mehr Gründe, sich auf keinen Fall einen Hund anzuschaffen. Deshalb würde ich jedem, der nicht auf Bequemlichkeit verzichten möchte, davon abraten.

Ich habe einen Hund. Meinen fünften. Und ich habe es nie bereut. Ich habe mal folgenden Kalenderspruch gelesen: “Ein Hund ist Liebe auf vier Beinen.“ Und das stimmt.

16 Aug, 2010
von B.Scheid

Hundebesitzer, die mit ihrem Vierbeiner noch andere Dinge unternehmen wollen als den täglichen Spaziergang, haben mittlerweile hierzulande viele Möglichkeiten.

Das Angebot reicht vom Erziehungskurs über Agility, Dogdancing und Hundefresbee bis zu verschiedenen Stufen der Schutzhundeausbildung. Gerade Besitzer von intelligenten, lebendigen Rassen sollten ihrem Liebling geistige Arbeit bieten.

Mein Hund Lucky war ja schon 7 Jahre alt, als er zu mir zog, und seine Ausbildung hatte sich scheinbar nur auf die einfachsten Befehle wie „Sitz“ und „Platz“ erstreckt. Und die befolgt er hauptsächlich dann, wenn eine fressbare Belohnung winkt. Ich hatte zuerst überlegt, ob ich mit ihm einen Erziehungskurs mitmache. Aber da er grundsätzlich sehr liebenswürdig ist und mit anderen Hunden gut auskommt, und weil ich seinen Charakter durch sture Befehlsüberei wohl eher verderben würde, habe ich davon Abstand genommen. Sein starker Wille macht viel von seinem Charme aus und wenn ich sehe, wie wenig Spaß er daran hat „bei Fuß“ zu gehen, dann macht mir das Befehlen auch keine Freude. Meine anderen Hunde waren viel unterwürfiger und gehorchten gerne.

Da ich Lucky gerne etwas Spaß bieten wollte, versuchte ich es mit Agility. Bei unserem ersten Training quälte er sich im Zeitlupentempo durch den Parcours. So hatte ich mir das von einem Bordercolliemischling nicht vorgestellt. Aber er machte immerhin alle Übungen freiwillig mit. Ich beschloss, noch ein zweites Mal teilzunehmen und dann zu entscheiden, wie es weitergeht.

Auch in dieser Stunde war Lucky langsam und ich hatte schon für mich entschieden, dass das wohl nicht seine Sportart sei. Zehn Minuten vor Trainingsschluss drehte mein Hund dann plötzlich auf und sprang die Hürden mit einer Begeisterung und in einem Tempo, dass ich kaum mitkam.

Wir sind dabei geblieben und ich muss sagen; mein Hund ist wirklich sehr schlau. Wo andere Hunde nur der Hand mit dem Leckerli folgen und nachher wahrscheinlich nicht einmal wüssten, was sie gerade getan haben, da rennt  Lucky schon mal voraus und springt und klettert, bevor ich noch zur Stelle bin, um ihm zu zeigen, was jetzt dran ist. Es macht richtig Spaß mit ihm und ich würde jedem Hundebesitzer empfehlen, es mit seinem Tier auch einmal zu versuchen.

05 Jul, 2010
von B.Scheid

Epilepsie beim Hund ist angeblich nicht heilbar. Als wir unseren Lucky bekamen, hatte er, schon als seine Vorbesitzerin ihn mit 1 Jahr aus dem Tierheim holte, epileptische Anfälle. Obwohl er 2 mal täglich je ½ Tablette des Medikaments Luminol erhielt, trat ca. jedes halbe Jahr ein Anfall auf. Den letzten hatte er zwei Wochen, bevor ich ihn abholte, gehabt.

Ich gab ihm zunächst die Tabletten so weiter, informierte mich aber über Epilepsie beim Hund. Unsere Tierärztin machte uns keine Hoffnung, dass er jemals ganz gesund werden würde. Sie sagte, jeder Hund, bei dem man das Medikament absetzte, habe ziemlich schnell wieder Anfälle bekommen.

Eine Nachbarin erzählte mir, dass durch Dosenfutter Krampfanfälle begünstigt würden und sie durch eine Umstellung auf Trockenfutter die Krampfneigung ihrer Hündin beseitigt habe. Ich stellt Luckys Futter um auf gekochtes Rind- und Schafsfleisch. Dazu gab es eine kleine Portion Trockenfutter ohne Konservierungs-und Aromastoffe.

Außerdem änderten sich Luckys Lebensumstände durch die neue Umgebung. Vorher hatte er in einer Wohnung gelebt. Bei uns hat er einen riesigen Garten und ich gehe jeden Tag ein bis zweimal mit ihm spazieren. Zudem joggen wir zusammen und machen Hundesport. Er ist ein Bewegungsnaturell und braucht das.

Das Luminol habe ich schrittweise reduziert. Zunächst bekam er nur noch eine ¾ Tablette am Tag, dann eine halbe, dann eine viertel. Im Moment bekommt er jeden 2. Tag ¼ Tablette. Die Abstände zwischen den Schritten betrugen etwa drei Monate. Ich wollte sichergehen, dass der Wirkstoff langsam ausgeschlichen wird und mein Liebling keine Entzugserscheinungen bekommt. Bald wird er nur noch jeden 3. Tag, dann jeden 4. seine Dosis bekommen. Das Ziel ist es natürlich, dass er ohne Arznei leben kann. Die Nebenwirkungen von Dauermedikamenten sind nämlich ziemlich gesundheitsschädigend und ich möchte Lucky noch sehr lange an meiner Seite haben.

In den 21 Monaten, die er nun bei uns lebt, hatte er keinen einzigen epileptischen Anfall.

09 Jun, 2010
von B.Scheid

Vor knapp 2 Jahren war ich nach einem hundelosen Jahr soweit, dass ich mein Leben wieder durch einen Vierbeiner bereichern wollte. Mein Partner war leider nicht begeistert. Er hatte den Abschiedsschmerz beim Tod unseres letzten Hundes noch nicht vergessen und wollte das eigentlich nie wieder erleben.

Wie es der „Zufall“ wollte, erzählte mir eine Freundin von einem Hund, der dringend aus ihrem Bekanntenkreis heraus ein neues Zuhause brauchte. Das Frauchen war ziemlich krank, konnte sich nicht mehr richtig um ihn kümmern und mußte ihn oft woanders unterbringen, weil sie im Krankenhaus lag. Leider wollte ihn niemand behalten, weil er schon 6 Jahre alt war, nicht gut alleine bleiben konnte und zudem Epilepsie hatte.

Ich fand, die Mischung aus Husky und Bordercollie klang interessant. Und auch das, was ich sonst über Lucky hörte, schien zu passen. Einige Eigenschaften fanden auch Anklang bei meinem Mann, z.B. dass er schmusig und verfressen sei, Stehohren und ein kuscheliges Fell hatte.

Da der Hund über 260 km von uns entfernt in Bergisch Gladbach wohnte, war ein persönliches Kennenlernen mit viel Zeitaufwand verbunden.

Ich verabredete mit der Besitzerin, dass wir Lucky zu uns nehmen und eine Probezeit von zwei Wochen haben, nach denen wir entscheiden, ob er bleibt.

Ich war ziemlich aufgeregt, als ich am 3. Oktober morgens um 7 Uhr losfuhr um ihn abzuholen. Obwohl mein Mann ja immer noch nicht so richtig für einen Hund war, baute er ihm aus Kissen und Decken einen großen Liegeplatz auf der Beifahrerseite seines Smart. Mitfahren wollte er so früh aber nicht.

Unterwegs plagten mich viele Zweifel. Was, wenn die Chemie nicht stimmt, wenn die Fotos nicht die Wirklichkeit zeigten, wenn er schlecht riecht und, und ,und…

Als an meinem Zielort die Wohnungstür aufging, kam mir ein wunderschöner, freundlicher und fröhlicher Hund entgegengewuselt. Beim Kaffee mit seinem Frauchen lag fast ständig sein Kopf auf meinem Schoß. Mein Herz war schon geklaut.

Aber was würde mein Mann dazu sagen? Eigentlich hatte er nur mir zuliebe und wegen der Probezeit eingewilligt, dass ich Lucky hole. Immerhin war er auch ein wenig gespannt, denn er rief mich unterwegs im Auto an uns wollte wissen, wie der Hund sei und wann wir zuhause sind.

Was dann zuhause passierte, werde ich niemals vergessen. Nachdem Lucky eine halbe Stunde bei uns war, sagte mein Mann zu mir, ich solle die Besitzerin anrufen und ihr sagen, dass die Probezeit vorbei sei und wir ihn behalten. Noch ein Herz geklaut!!

06 Jun, 2010
von Jessica Hünger

Wer kennt ihn nicht? Den wohl bekanntesten Hundetrainer Deutschlands. Von wem rede ich wohl? Natürlich von Martin Rütter. Er betreibt seit 1995 ein Zentrum für Hund und Menschen bei Erftstadt. Dort bildet er Hunde mit ihren Halter nach der von ihm entwickelten Methode D.O.G.S (Dog Orientated Guiding System = am Hund orientiertes Führungssytem) aus. Seit 2008 ist er sogar bei VOX als Hundeprofi zu sehen wo er Familien mit Hunden bei deren Erziehung unterstützt. Heute ist Martin Rütter in Langenhagen (bei Hannover) zu Gast. Dort findet wohl das bundesweit größte Hundefamilienfest am Tag des Hundes statt. Das Fest wird begleitet vom TV Sender “ZDF” . Unter anderem wird es heute einen Welkordversuch im Gassigehen geben. Martin Rütter, der Tierpsychologe und Medienprofi gibt um 12:00 Uhr und um 14:00 Uhr einen Vortrag in Sachen “Beziehung Mensch und Hund”.  Weiter auf dem Programm stehen ein Agilityparcour, Hundemodenschau, Hundefriseur und Fotoshooting, verschieden Vorträge zum Thema Hund und Mensch, Dog-Dance, Trickdog-Show, Superhund 2010 und vieles vieles mehr.  Der Gassigeh Weltrekordversuch beginnt um 14:40 Uhr. Erwartet werden bis zu 30.000 Pfoten und 20.000 Zweibeiner auf der Pferderennbahn in Langenhagen. Also wer nichts zu tun hat und bei dem schönen Wetter nicht sinnlos in der Wohnung sitzen will, der sollte sich auf den Weg nach Langenhagen machen und sich die Gaudi  nicht entgehen lassen.

03 Nov, 2009
von Jessica Hünger

Was immer Dir das Leben auch ueber den Weg werfen wird….

Denkt dran…
Da ist immer ein Licht am Ende des Tunnels…

licht
Katzen sind so dramatisch!!!

katze

03 Nov, 2009
von Jessica Hünger

Falls ihr grade am überlegen seit ob ihr euch einen Hund holen sollt oder vielleicht doch ein Kind plant, dann schaut euch erstmal die nachfolgenden Bilder an. Vielleicht entscheidet ihr euch auch für etwas ganz anderes. Die folgenden Bilder zeigen Situation, wo man wirklich überlegen muss ob man sich überhaupt entscheiden will oder es einfach so beläst wie es zur Zeit ist.

hund

So könnte euer Sofa aussehen, wenn ihr euch mit eurem Hund nicht ausreichend beschäftigt ;-)

Kinder

Und hier benötigt ihr ein neues Wohnzimmer, weil euren Kinder langweilig war :-)

 

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