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14 Jun, 2009
von Miguel Palacios

Anscheiend wurde Premiere gehackt. Trotz der neuen Verschlüsselung.  Anscheinend ist es für Premiere gar nicht so einfach, gegen Hacker und andere Schwarzseher anzukämpfen. Immer mehr Leute fragen sich ” Wie hackt man Premiere?” – natürlich werde ich hier keinerlei Infos darüber geben. Zumal ich nicht einmal weiss, wie das Funktioniert. Dieser Bericht dreht sich lediglich um das Thema selbst.

Premiere kostenlos gucken, das ist für die meisten wohl das wichtigste was es gibt. So werden mit viel Aufwand ettliche Versuche angestellt, um Premiere völlig kostenlos nach hause zu bekommen. Premiere kostenlos und legal zu schauen? Natürlich ist das nicht möglich und ich kann nur jedem davon abraten, es zu versuchen. Wer sich Premiere kostenlos ins Haus holt, der begibt sich auf sehr dünnes Eis.

Hin und wieder stellt Premiere die Verschlüsselung um, damit es nicht mehr möglich ist, Premiere kostenlos zu sehen. Aber leider hält der Zweck dieser Umstellung immer nur wenige Stunden an, denn es gibt immer wieder jemanden, der so hartnäckig daran arbeitet und in kürzester Zeit wieder ein Schlupfloch findet. Dabei soll es angeblich mit einfachen Mitteln möglich sein, Premiere ganz umsonst zu sehen. Kein Mensch denkt aber daran, dass Premiere von den ehrlichen zahlenden Kunden lebt. Ich selbst war bis vor wenigen Monaten auch treuer Premiere-Kunde und das sogar 2 Jahre lang. (Glaube ich). Ob das Programm nun sein Geld wert war oder nicht, muss natürlich jeder selbst beurteilen. Ich fand es mittelmäßig gut.

Wer Premiere also kostenlos und legal schauen will, der sollte es gleich wieder aufgeben. Es geht nicht. Seid lieber so fair und zahlt für den Service den man euch bietet.

Kostenlos Premiere schauen ist vielleicht relativ einfach, gehört aber keinesfalls zum legalen Bereich. Wer Premiere dennoch knacken will, der muss halt selber wissen was er tut. Ich rate davon ab.

15 Apr, 2009
von admin

Der Chaos Computer Club ruft für den 17. April 2009 zu Protesten gegen die von der Bundesregierung geplanten Internetsperren auf. An diesem Tag werden sich fünf der größten deutschen Internetanbieter im Beisein von Familienministerin Ursula von der Leyen verpflichten, Kinderpornosites auf ausländischen Servern zu blockieren.

Unter dem Motto “Zu Besuch bei Zensursula” ruft die Hackervereinigung Chaos Computer Club (CCC) am 17. April 2009 zu Protesten gegen Internetsperren auf. “Wir wollen dabei und präsent sein, wenn die größten deutschen Internetprovider händchenhaltend mit Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen den Vertrag unterzeichnen werden, mit dem sie sich ohne jegliche gesetzliche Grundlage verpflichten, unliebsame Inhalte nach Gutdünken des Bundeskriminalamtes (BKA) zu sperren und zu filtern”, heißt es in dem Aufruf.

Bei den Internetsperren soll es vorerst nur um die Erschwerung des Zugangs zu strafbaren Inhalten gehen. Die Erweiterung des Systems auf die Zensur beliebiger anderer Webseiten sei aber durch eine Anpassung der geheimen Filterliste des BKA jederzeit möglich, mahnt der Hackerclub.

Die Provider würden dabei “knallhart erpresst”, da sie im Falle einer Weigerung in einem Atemzug mit Kinderschändern erwähnt werden. Von der Leyen hatte wörtlich erklärt, wer ihrem Plan widerspreche, wolle “weiterhin uneingeschränkt die Vergewaltigung von Kindern zeigen lassen”. Kabel-Deutschland-Sprecher Marco Gassen hatte Golem.de erklärt, dass das Unternehmen die Absicht habe, am 17. April 2009 den Vertrag zur Sperrung von Kinderpornografie-Seiten zu unterzeichnen. “Aktuell werden noch die letzten Vertragsdetails mit dem Bundesfamilienministerium geklärt”, sagte er. Deutsche-Telekom-Sprecher Frank Domagala wollte sich nicht äußern und verwies auf das zuständige Ministerium.

Der CCC führt an, dass Kindesmissbrauch nicht mit geheimen BKA-Sperrlisten bekämpft werden könne. Denn “die Verbreitung von Bildern und Filmen missbrauchter Kinder ließe sich einfacher verhindern: Ginge es ihr wirklich darum, könnte Zensursula die Betreiber der Server mit den Mitteln des Rechtsstaats belangen”. Die Strafverfolgungsbehörden könnten die Anbieter und Produzenten von Kindesmissbrauchsvideos zwar effektiv verfolgen, täten dies aber nicht. Auch sei keine bessere Ausstattung und Zusammenarbeit der Ermittler geplant.

Treffpunkt am 17. April 2009 um 09:00 Uhr ist das Presse- & Besucherzentrum der Bundesregierung in Berlin-Mitte.  (via)

25 Mrz, 2009
von admin

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Nur wenige Tage nachdem der neue Browser von Microsoft gekapert wurde haben die Entwickler angekündigt, neue Schutzfunktionen in den Internet Explorer 8 zu intrigieren.

Demnach soll es in Zukunft erheblich schwerer werden einen Pufferüberlauf auszunutzen.

 

Dies ist die Reaktion von Microsoft, nachdem “Nils”, ein Hacker der größtenteils anonym bleiben will, es geschafft hat einen bislang unbekannten Exploit auf einem Windows-7-System Code einzuspielen und auszuführen.

Vermutet wird, dass sein Exploit auf Techniken von Dowd und Sotirov basiert.

 

In der finalen Version des IE8 für Vista soll der Filter ja schon aktiv sein. Wieso Niels es aber trotzdem geschafft hat,  wollte Microsoft nicht sagen.

24 Mrz, 2009
von admin

Beim Pwn2own-Wettbewerb auf der Sicherheitskonferenz CanSecWest wurde deutlich wie sicher die Systeme wirklich sind.

 

Am ersten Tag ging es schon gut zur Sache. Da wurden der Internet Explorer,  Firefox und Safari alle drei bekannten Browser überwältigt. Nur Googles Chrome kam ungeschoren davon.

 

Charlie Miller war als erster an der reihe und gewann mit einem Zeroday-Exploit für Safari das Macbook, auf dem der Browser lief.

 

Obwohl das Preisgeld später auf 10.000 $ verdoppelt wurde, ist es zu keinem erfolgreichen Angriff auf Smartphones gekommen.

 

Der eigentliche Held der Veranstaltung sagte in einem Interview bei ZDNet:

Es sei sehr, sehr schwierig gewesen, den Fehler verlässlich auszunutzen und Address Space Layout Randomization (ASLR) und Data Execution Prevention (DEP) zu umgehen. Weil Windows es so schwer mache, Sicherheitslücken gezielt auszunutzen, habe er die Firefox-Lücke auch lieber auf dem Mac vorgeführt, obwohl der Fehler auch bei der Windows-Version auftritt. Bei Mac OS X gebe es kein ASLR oder DEP. Deshalb könne man den Code einfach in den Speicher einschleusen, ausführen und es funktioniert. Er ist sich da mit den Sicherheitsexperten Charlie Miller und Dino Dai Zovi einig: “Das Schreiben von Exploits auf dem Mac macht Spaß. Auf Windows ist es harte Arbeit.

Wer hätte das gedacht? :-)

 

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