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27 Nov, 2009
von Miguel Palacios

Wer bereits einmal an der Schweinegrippe erkrant war kann eigentlich kein zweites mal daran erkranken. Zumindest hatten dies Wissenschaftler angenommen, weil nach einer Infektion mit dem H1N1 Virus der Körper eigentlich ein eigenes Immunsystem aufgebaut haben sollte.

Grundsätzlich ist es so, dass der Körper bei einer Virusinfektion ein Abwehrsystem aufbaut. Dieses System soll die Viren abtöten und den Körper wieder von den Viren befreien. Das System im menschlichen Körper arbeitet ähnlich wie ein Anti-Viren Programm von Kaspersky oder Antivir. Sowohl der Virenschutz am Computer als auch der Virenschutz im menschlichen Körper haben eine ganz wichtige Sonderfunktion: Das Gedächnis – Der menschliche Körper hat sogenannte “Gedächniszellen” (Memoryzellen) – diese Zellen gehören zum Abwehrsystem und merken sich jeden Virus welches den Körper je befallen hat. Dringt dieser erneut in den Körper ein, kann das Abwehrsystem entsprechend schnell reagieren und die Viren bekämpfen bevor sie sich ausbreiten und in die Zellen nisten können.

Dieses Prinzip ist keine garantierte Sicherheit, schützt aber doch ziemlich zuverlässig. Ärzte und Wissenschaftler haben aber vor einiger Zeit bereits vor so genannten “Schweinegrippepartys” gewarnt und dringend geraten, diese auf keinen Fall zu besuchen. Da der Virus recht neu ist und es nicht bekannt ist wie er sich verhält, sollte man davon absehen sich mit diesem bewusst anzustecken. Diese Partys sollen dazu sein, damit man die Schweinegrippe einmal durch hat und immun ist wenn der Virus mutiert.

Anscheinend war die Warnung nicht ohne Grund, denn es gibt bereits die ersten Berichte, dass Leute gleich zweimal an der Schweinegrippe erkrankten. Entweder liegt dies an einem zu schwachen Immunsystem der Personen, oder es liegt an etwas völlig anderem. Aktuell werden diese Personen sehr gründlich untersucht.

Weitere Informationen zur Schweinegrippe gibt es hier

25 Nov, 2009
von Miguel Palacios

GlaxoSmithKline ruft den Schweinegrippe-Impfstoff zurück. Der bereits ausgelieferte Impfstoff sollte demnach auf keinen Fall zur Impfung der Patienten verwendet werden, so der Pharmahersteller GlaxoSmithKline.

Der Arepanrix-Impfstoff löst im Vergleich zu anderen Impfstoffen sehr viele allergische Reaktionen aus, die im schlimmsten Fall sogar zum Tode führen können. Die Rückrufaktion ist bereits im vollen Gange, bezieht sich aber zum Glück nur auf Canada. In Europa wurde dieser Impfstoff nicht ausgeliefert.

Allerdings ist der Anaphylax dem Pandemrix sehr ähnlich.

Bislang ist nicht bekannt wieso ein Teil des Anaphylax-Impfstoff so heftige Reaktionen auslöst. Betroffen sind auch nicht alle Impdosen sondern nur ein Teil der ausgelieferten Ware (rund 170.000 Impfdosen).

Aktuell gibt es 44 Todesfälle durch die Schweinegrippe in Deutschland. Die Zahl steigt immer weiter an und daher wird die Nachfrage nach einer Impfung immer größer. Allerdings herrscht eine ziemliche Unsicherheit und auch die Rückrufaktion des Impfstoffs ist mit sicherheit nicht förderlich für ein Vertrauen der Bürger.

Es ist nicht abzustreiten, dass der von GSK zurückgerufene Impfstoff dem europäischen Impfstoff Pandemrix in vielen Teilen ähnelt. So besitzen zum Beispiel beide Impfstoffe den Wirkungsverstärker Adjuvantien. Dieser Wirkungsverstärker kommt immer wieder ins negative Licht, weil man im nachsagt, dass er für die allergischen Reaktionen verantwortlich ist. Aus diesem Grunde wurde für Mitglieder der Bundesregierung auch ein anderer Impfstoff bestellt. Dieser Impfstoff besitzt keinen Wirkungsverstärker und ist damit wesentlich verträglicher.

Weltweit gibt es etwas über 11.000 Tode durch die Schweinegrippe. Die Zahl steigt stetig an, denn alleine in Deutschland infizieren sich pro Woche rund 7.000 Menschen mit der Schweinegrippe (Influenza A/H1N1) an.

23 Nov, 2009
von Miguel Palacios

Wissenschaftler haben lange davor gewarnt und immer wieder erwähnt, dass das Virus H1N1 mutieren könnte. Nun ist genau das passiert wovor immer gewarnt wurde. Die Schweinegrippe (H1N1) beginnt zu mutieren.

Das “neue” Virus bzw. die neue Form von dem Erreger dringt noch tiefer in die Atemwege ein und kann sich dort besser ausbreiten. Erste Fälle sind nun aus Norwegen bekannt. Dort sind bereits 2 Menschen an dem mutierten Schweinegrippenerreger gestorben. Dies wurde bereits von offizieller Seite bestätigt, meldet die WHO.

Auch in Japan, China, Mexiko, USA und einigen anderenLändern wurde bereits ein mutiertes Virus nachgewiesen. Aktuell gibt es dort aber noch keine Panik, denn der Verlauf der Krankheit ist zwar schlimmer als mit dem bisher bekannten Virus, forderte bislang aber noch keine Todesopfer.

Die WHO warnt zwar vor einer Panik, da die Impfung auch bei dem neuen mutierten Virus wirkt,  sagt aber auch, dass dies nicht immer so bleiben muss. Sobald sich der Bestandteil Hemagglutinin im dem Virus um mehr als 20 % verändert, müsste man einen komplett neuen Impfstoff herstellen und alle Forschungen beginnen von vorne.

Ein weiteres Problem haben aktuell die Ärzte in Großbritannien. Dort kämpfen die Ärzte gegen eine Form des Erregers, welche gegen Tamiflu immun ist. 5 Patienten sind an der Form der Erregers erkrankt. Die Situation ist nicht ganz ungefährlich, denn die Patienten sind aufgrund einer Krebserkrankung sehr geschwächt, was das Immunsystem betrifft.

Die WHO und die Regierung raten der Bevölkerung noch immer zu einer Impfung. Ist der Imstoff im Körper wird er mit dem Virus “bekanntgemacht”. Er bildet ein Abwehrsystem gegen das Virus. Kommt der Mensch nun mit dem Virus in Kontakt, erinnern sich so genannte “Gedächniszellen” an das Virus und schlagen im Körper sofort Alarm. Der Körper kann somit reagieren und das Virus abtöten, bevor es sich im Körper ausbreitet.

Wenn jeder Körper so reagieren würde, dann hätte das Virus kaum noch eine Chance sich weiter auszuvbreiten. Man sollte also wirklich überlegen, ob man nicht doch zur Impfung geht.

18 Nov, 2009
von Miguel Palacios

Die Schweinegrippe fordert aktuell immer mehr Opfer. Nun sind auch in Niedersachsen zwei Menschen an den Folgen der Schweinegrippe gestorben. Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle in Deutschland weiter. Und auch wenn es in Deutschland bislang relativ mild zugeht, so machen sich immer mehr Menschen Sorgen.

Besorgte Bürger rufen bei Ärzten und Behörden an um sich zu informieren, wie die Krankheit denn verläuft und wie man sich schützen kann.

Ich habe hier vor einiger Zeit eine Rubrik mit Infos zur Schweinegrippe eingerichtet. Hier stehen die wichtigsten Informationen drin.

Was die Menschen so durcheinander bringt ist die Tatsache, dass ja auch zum Teil vor der Impfung gewarnt wird weil man die Nebenwirkungen noch nicht richtig einschätzen kann. Da bekommen Leute die Angst vor dem H1N1 Virus haben natürlich noch mehr Angst. Auf der einen Seite möchten sie nicht an der Schweinegrippe erkranken, aber auf der anderen Seite haben sie auch Angst vor dem Impfstoff. Also was tun?

Grundsätzlich gilt: Kein Grund zur Panik – Es sterben jedes Jahr tausende Menschen an einer normalen Wintergrippe. Hierüber wird allerdings nichts berichtet. Eine “Grippe” ist halt etwas ganz normales, so denken zumindest die meisten. Was aber nicht beachtet wird, dass eine Grippe grundsätzlich immer Folgekrankheiten mit sich bringen kann. So kann eine schwer verlaufende Grippe Schaden am Herz und an anderen Organen hinterlassen.

Bei der Schweinegrippe ist es nicht anders. Sie basiert auf einer “normalen” Grippe und ist lediglich leicht verändert. Dies ist aber nichts ungewöhnliches, denn Grippeviren sind dafür bekannt, dass sie sich sehr schnell verändern können.

Daher sollte man nun keine Panik haben, sondern einfach versuchen ein wenig vorsichtig zu sein. Man muss hierbei aber keine Angst haben. Die Wahrscheinlichkeit an der Schweinegrippe zu sterben ist geringer wie die Wahrscheinlichkeit an einer normalen Grippe zu sterben.

08 Okt, 2009
von Miguel Palacios

In Deutschland hat es nun den ersten Todesfall durch die Schweinegrippe gegeben.Die Uniklinik in Essen hat bestätigt, dass die Patientin die Ende September verstorben ist durch die Schweinegrippe starb.

Umfangreiche Untersuchungen haben ergeben, dass die 36 Jährige Frau an den Folgen des H1N1-Virus starb. Nach Informationen des Robert-Koch-Instituts ist dies nun der erste Todesfall in Deutschland durch die Schweinegrippe.

Als Todesursache gilt Lungen- und Multiorganversagen. Auslöser war der H1N1 Virus. Die übergewichtige Frau war bereits mehrere Wochen an der Schweiegrippe erkrankt. Schon bei der Aufnahme in der Klinik wurden bei der Patientin Antibiotika-resistente Bakterien gefunden. Diese basieren vermutlich auf dem H1N1 Virus.

Die Pandemie schreitet also weiter voran und hat nun das erste Menschenleben gefordert. Experten warnen aber vor einer Panik. Dies ist bislang der erste Todesfall in Deutschland. Aktuell sind 20.000 Menschen in Deutschland an dem Virus erkrankt. Daher ist die Wahrscheinlichkeit, dass man an der Schweinegrippe stirbt aktuell als sehr gering einzustufen. Etwas kritischer wird es, wenn der Erreger mutiert, denn dann könnte es passieren, dass die Medikamente keine Wirkung mehr zeigen.

20 Jul, 2009
von Miguel Palacios

Die Schweinegrippe fordert zunehmend mehr Todesopfer. Nun ist Auf der spanischen Ferieninsel eine Frau an dem H1N1 Virus erkrankt und gestorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer weiter an. Allerdings besteht zur Zeit noch kein Anlass zur Panik. Denn wenn man vergleicht, wieviele Leute bereits an der Schweinegrippe erkrankt sind und wieviele Menschen daran gestorben ist, dann verläuft das ganze bislang doch relativ harmlos.

Trotzdem sollte man etwas mit vorsicht an die Sache heran gehen, denn es ist auch klar, dass die Schweinegrippe nicht ganz ungefährlich ist.

Ob die Frau Vorerkrankungen hatte ist noch ungeklärt. Möglich wäre auch, dass die Frau bereits durch eine andere Krankheit geschwächt war. Dann ist die Todesursache nicht direkt der Schweinegrippe zuzuordnen.

Deutschland hat nun ja bereits den Impfstoff für die Schweinegrippe bestellt. Dieser soll im September zur Verfügung stehen. Die Kosten übernehmen die Krankenkassen. Diese wiederum bekommen das Geld aus Steuergeldern zurück. Die Kosten hierfür werden auf mehrere Millionen Euro geschätzt. Vorerst sollen nur gefährdete Menschen wie Ärzte, Krankenschwestern und Pflegepersonal geimpft werden. Laut einem Pressesprecher soll es aber jederzeit möglich sein, in kurzer Zeit genug Impfstoff für jeden in Deutschland zu bekommen. Dafür existieren mit den Herstellern entsprechende Verträge.

Ob die Schweinegrippe nun wirklich im Herbst zur Erkältungszeit ein Problem wird kann bislang noch niemand genaun sagen. Man warnt noch immer vor unnötiger Panik, soll aber das ganze trotzdem ein wenig ernst nehmen.

Sobald es wieder etwas neues gibt, werde ich euch natürlich darüber informieren.

28 Apr, 2009
von admin
Die Angst vor einer weltweiten Ausbreitung der Schweinegrippe steigt. Immer mehr Länder rüsten sich für den Kampf gegen das gefährliche Virus. Auch die deutschen Behörden sind alarmiert.
In Mexiko hat die Schweinegrippe bereits Teile des öffentlichen Lebens lahmgelegt, doch auch in den USA wächst die Sorge angesichts des gefährlichen Virus. Acht Fälle verzeichnet das Institut für Gesundheitsvorsorge in den USA; die Erreger wurden sowohl in Kalifornien als auch in Texas nachgewiesen. Nach Angaben des Nachrichtensenders CNN wurden in New York zudem 75 Studenten untersucht, weil sie Symptome der gefährlichen Schweinegrippe aufwiesen.
Mit der raschen Ausbreitung der Krankheit wächst auch die Angst vor einer Pandemie, also eines Übergreifens auf mehrere Kontinente. Das Robert Koch-Institut sorgt sich vor allem, weil das Virus nicht nur vom Tier auf den Menschen übertragen wird, sondern offenkundig auch von Mensch zu Mensch. Die mögliche Gefahr sei „schwer zu bewerten“, so eine Sprecherin. Einen Impfstoff gebe es – wie bei allen neu entdeckten Viren – bislang nicht. Die Leiterin der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Margaret Chan, brach wegen der Krankheitswelle einen Besuch in Washington ab und kehrte am Samstag an den Sitz der Organisation nach Genf zurück, um die Maßnahmen der WHO zu koordinieren.
Es gibt zwar einen Imfstoff, aber man ist sich nicht sicher, wie gut dieser wirkt. Jedenfalls ist bewiesen, dass dieser seinen Wirkstoff erst nach ca. 14 Tagen entwickelt.
Hoffen wir, dass die ganze Sache relativ gut ausgeht. Jedenfalls ist vom Küssen von Schweinen im Moment abzuraten, hoffentlich liest das Jessica nicht, sonst bekomme ich auch keinen Kuss mehr. :o )
pig-kiss
 

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