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16 Nov, 2011
von Elietta Becker

Gestern habe ich einen sehr interessanten Bericht zum Thema „rationale und irrationale Ängste“ gesehen, wobei der krankhafte Bereich „Phobien“ nicht berücksichtigt worden ist.

Unter „rationalen Ängsten“ versteht man die Furcht vor Ereignissen, Situationen etc., die in der Realität auf- beziehungsweise eintreten können: Kriege, Arbeitslosigkeit, Armut, Krankheit, Einsamkeit. Alles schlimme Sachen, bei denen es absolut verständlich ist, dass Menschen sich vor ihnen fürchten. Weitaus weniger bedrückend erscheinen einem da die „irrationalen Ängste“. Diese können sich in Furcht vor gespenstern, Hexen oder Vampiren äußern; in Angst vor Dunkelheit oder vor (schwarzen) Katzen, vor Gewittern oder vor Silberfischen – die Liste ließe sich ewig fortsetzen.

Ich kann jeden Menschen verstehen, der sich vor – in Augen anderer lächerlichen – Dingen fürchtet, denn mir geht es ebenso. Während es sonst so gut wie gar nichts gibt, was mir Angst macht oder auch nur einen Schauder über den Rücken jagt, habe ich eine Achillesferse: Marienkäfer. Das ist kein Scherz; ich habe wirklich große Angst vor diesen Käfern. Nicht vor einem alleine; den trage ich durchaus nach draußen, wenn er sich in der Wohnung verirrt hat, und ich biete ihm auch gerne meinen Finger als Startrampe an. Wirklich kein Problem. Bei zwei Marienkäfern auf einmal fühle ich mich schon unbehaglich, und ab dreien – das geht gar nicht. Seit dem erstmaligen Massenauftreten der asiatischen Art vor drei Jahren, bei dem sich spontan ein großes Rudel im Wohnzimmer eingenistet hatte, gerate ich regelrecht in Panik, wenn ich welche sehe. Oder höre. Habt Ihr schon mal darauf geachtet, wie laut die sind, wenn sie ihre Angriffsflüge starten? Wie Hubschrauber. Dummerweise waren in letzter Zeit die Medien voller Berichte über diese Käfer, die sich ein Winterquartier suchen. Die Vorstellung, sie könnten ihre Suche innerhalb meiner vier Wände erfolgreich abschließen und für mehrere Monate bleiben, beunruhigt mich zutiefst. Sorgfältig suche ich jeden Abend alle Ecken und mögliche Schlupflöcher ab, um eine mögliche Invasion im Keim zu ersticken. Bis jetzt war ich noch erfolgreich, aber die Angst hat mich fest im Griff. Besonders im Dämmerlicht sieht jedes Schraubenköpfchen, jeder Trockenfutterkrümel und jeder Schatten an der Wand aus wie ein Marienkäfer. Ständig lausche ich im Dunkeln auf ein Rascheln oder ein ungewohntes Schaben, um dann blitzschnell das Licht anzumachen und erneut einen Kontrollgang zu starten. Albern, ich weiß, zumal ich ansonsten jedes Insekt inklusive Spinnen, Zecken und Würmern bedenkenlos in die Hand nehme und nicht einmal mit einer Wimper zucke. Mein Verstand sagt ja auch: „Ein Marienkäfer bedeutet keinerlei Gefahr; er kann und will dir nichts tun; im Gegenteil: er bringt Glück“. Ich weiß ja nicht einmal, was mir an diesen eigentlich hübsch aussehenden Käfern solche Angst macht. Doch ich weiß genau, was ich tun werde, sollte ich wieder solch ein Massenauftreten erleben müssen: laufen…

Um meine Ängste noch zu schüren, erzählt meine Mutter ganz entspannt von einem Marienkäfer, den sie in ihrem Schlafanzug hatte. Im Schlafanzug!!! Ich glaube, wenn mir das passieren würde, würde ich den nächsten Morgen nicht mehr erleben. Schock.

Wie ist das bei Euch so mit eigentlich albernen, irrationalen Ängsten?

05 Jul, 2009
von Miguel Palacios

Klimawandel: Unwetter in Deutschland haben erneut Menschenleben gefordert.  Überflutete Straßen, umgeknickte Bäume und Masten. Die Folge waren Stromausfälle und jede Menge Einsätze von Polizei und Feuerwehr. Zahlreiche Keller mussten ausgepumt werden und Stürme deckten Dächer ab und entwurzelten Bäume.

Diese Ereignisse kommen in Deutschland immer öfter vor. Vor einigen Jahren hat man noch darüber geschmunzelt, wenn im Wetterbericht von Gewittern und Unwettern gesprochen wurde. Nun ist das alles ein wenig anders, denn man weiss, dass die Unwetter in Deutschland immer mehr zunehmen.

Vor einigen Jahen hätte niemand daran geglaubt, dass es in Deutschland einen Tornado geben könnte. Wenn es überhaupt mal in die Richtung ging, wurde höchstens einmal von einer Windhose gesprochen. Nun scheinen Tornados aber immer öfter in unseren Regionen aufzutauchen und das ist vermutlich erst der Anfang.

Glaubt man den Wetterfröschen, so werden wir in den nächsten Jahren den Klimawandel immer mehr zu spüren bekommen. Der deutsche Wetterdienst (DWD) hat vor kurzem einen Bericht eröffnet aus dem zu entnehmen war, dass der Klimawandel schneller voranschreitet, wie vorerst angenommen. Dies bedeutet, dass auch die Folgen des Klimawandels schneller zu spüren sind, als man erst vermutet hat.

Todesopfer gab es bei Gewittern schon immer mal wieder. Aber in letzter Zeit scheint dies immer öfter vorzukommen. Gewitter ziehen sehr plötzlich auf, verwüsten kurz die Region und sind dann so schnell wie sie gekommen sind auch wieder verschwunden.

Ansich ist man gewohnt, dass Gewitter sich langsam durch grummeln und donern ankündigen. Aber immer öfter kommt es vor, dass der Himmel dunkel wird und es einfach nur nach Regen aussieht. Plötzlich schiessen Blitze aus den Wolken und dann geht es mit Sturm und Co. auch schon zur Sache.
Wer von einem solchen Unwetter überrascht wird und sich gerade im freien aufhält, hat wenig Chancen schnell genug Schutz zu finden. Im günstigsten Fall wird man aber einfach nur nass.

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Wer einen solchen Himmel sieht, sollte zusehen, dass er schnell Schutz findet. Der Regenschirm sollte dabei lieber zu bleiben, um Blitzen keine Einladung zu gewähren.

Die meisten und schwersten Unwetter scheinen sich im Bereich Ruhrpott und Bayern abzuspielen. In Bayern könnte dies an der Nähe zu den Alpen liegen. Überhaupt sind Gewitter in Regionen in denen von Bergen nur so wimmelt wesentlich schlimmer wie auf dem flaschen Land.

 

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