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25 Sep, 2010
von Miguel Palacios

Es gibt wirklichs ehr viele Erklärungen, was Halloween eigentlich ist. Allerdings sind diese oft ziemlich ungenau und geben kaum eine richtige Auskunft darüber. Ich möchte dies mit diesem Artikel nun ändern und einmal erklären, was Halloween eigentlich genau ist. Ich werde dies allerdings nicht selbst erklären, sondern verwende dafür einen Text der uns per Mail zur Verfügung gestellt wurde.

Vor einigen Tagen haben wir eine Mail von Rainer Beel erhalten. Dieser hatte mir seinen Text zur Veröffentlichung angeboten. Da ich den Artikel wirklich sehr sehr gut finde, möchte ich ihn hier nun veröffentlichen. An dieser Stelle bedanke ich mich noch einmal für die freundliche Unterstützung duch Rainer Beel.

Was schert uns Halloween?

Um es vorweg zu nehmen: eine Menge! Kaum war das vergessene Fest über die USA wieder in Deutschland angekommen, hagelte es Kritik. Es sei ein reines Kommerzfest, eine Ausrede für Vandalismus und eine Gefahr für den Reformationstag. Allerdings ist es so, dass die Kirche selbst den Reformationstag kaum noch begeht, allenfalls in Proklamationen, und Halloween viel mehr als nur nerviger Budenzauber ist. Das wiederentdeckte Fest hat eine soziale Funktion – wenn man sich darauf einläßt.

Was hat es überhaupt mit Halloween auf sich?

Seit über 1000 Jahren beginnt mit Halloween, dem Abend des 31. Oktobers, ein hoher christlicher Feiertag: Allerheiligen (1.November). Am 2. November folgt dann Allerseelen, der Tag, an dem für die Verstorbenen gebetet wird. Wie auch in anderen katholischen Ländern, glaubten die Menschen im mittelalterlichen England, dass die Toten zu dieser Zeit noch einmal für zwei oder drei Tage aus dem Fegefeuer zurückkehren würden, um in ihre Häuser zu gehen und Angehörige um deren Fürbitte zu ersuchen.

Anders als heute begann der neue Tag früher nicht um Mitternacht (0.00 Uhr), sondern abends. Aus diesem Grund kommt der Nikolaus noch heute vielerorts am Abend des 5. Dezembers. Auch dass das Weihnachtsfest mit dem Heiligen Abend beginnt, geht auf diese Tradition zurück. Das Wort ‘hallow’ stammt vom altenglischen ‘halga’ (Heiliger) ab und steht in ‘Halloween’ für ‘halig’ (heilig). E’en, verwandt mit dem althochdeutschen ‘aband’, ist der Abschluss des Tages und Vorabend eines Feiertages.

Kein Totengott

Häufig liest man, dass Halloween auf ein heidnisches Totenfest der Kelten, verwandt mit dem irischen und schottischen Samhain (Ende des Sommers), zurückgehe. Historisch oder archaeologisch gibt es allerdings keinen Hinweis darauf, dass Halloween in vorchristlicher Zeit ein Totenfest war, oder dass an diesem Tag heidnische Kulthandlungen begangen wurden. Auch ein keltischer Totengott namens “Samhain” ist unbekannt. Belegt sind die Namen von ungefähr 350 keltischen Gottheiten. Ein “Sam Hain” gehört nicht dazu.

Geister, Hexen und Feen

Erst seit dem 19. und verstärkt seit dem 20. Jahrhundert hat sich Halloween den Ruf erworben, eine Nacht zu sein, in der Geister, Hexen und Feen besonders aktiv sind. In alten angelsächsischen Texten wird der 1. November nirgendwo erwähnt. Bede notiert, dass der November ‘Blod-monath’ (Blutmonat) genannt wurde, da man im November überzähliges Vieh schlachtete, um Futter zu sparen und Opfer darzubringen, nennt aber kein spezielles Datum. Auch vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert gibt es kein Anzeichen dafür, dass man Halloween in England als etwas anderes als den Abend betrachtete, an dem die Glocken den Gedenktag der Heiligen einläuteten.

Rübengeister und Kostümparties

In Grossbritannien kennt man Halloween auch als ‘Nut-Crack Night’, denn Äpfel und Nüsse, die zu dieser Zeit überall zu haben sind, spielten eine grosse Rolle an Halloween: Junge Leute legten jeweils zwei Nüsse, denen sie ihre eigenen und die Namen Ihrer Traumpartner gaben, nebeneinander ins Feuer, um zu sehen, ob sie explodierten oder nicht. Ein lauter Knall versprach dabei die grosse Liebe. Äpfel kamen in vielen alten Spielen, von denen manche auch heute wieder auf Kinderfesten zu sehen sind, vor. Die Spieler mussten versuchen, im Wasser schwimmende oder an Seilen hängende Äpfel mit ihren Zähnen zu greifen.

Während schottische Kinder verkleidet von Tür zu Tür zogen, veranstalteten englische zu Hause Kostümparties. Zu den uralten Halloweenbräuchen gehört auch das Erschrecken der Leute mit einer ausgehöhlten Kohl- oder Steckrübe, in die ein schauriges Gesicht geschnitzt und eine brennende Kerzen gestellt wird. In Amerika nimmt man statt einer Rübe lieber einen Kürbis: Jack o´ Lantern. Der gute Jack ist eigentlich ein Will-o´-the-Wisp – so bezeichnet man in England die flackernden, verschwommen Lichter, die man gelegentlich in sumpfigen Gegenden sieht.

Respektlosigkeit gegenüber dem Tod

Halloween ist eines der ganz wenigen christlichen Feste, deren Popularität in den letzten Jahren nicht ab-, sondern zugenommen hat. Wer sich zu Halloween als Skelett oder Geist verkleidet, erinnert einerseits an die, die uns – wie es auf Beerdigungen immer so schön heisst – im Tod vorausgegangen sind und demonstriert andererseits eine gehörige Portion Respektlosigkeit, gegenüber dem Tod, der durch die unendliche Liebe Gottes seine Gewalt über uns verloren hat. »Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg?» (1Kor 15,54-55). Das ist die Halloweenbotschaft. Der 31. Oktober ist also kein Festtag des Satans und der Hexerei, sondern eine Verulkung beider. Auf den Parties am Vorabend des Allerheiligentages finden keine diabolischen Orgien statt, sondern wird ausgelassen gefeiert, sich gegruselt und damit aller höllischen Miesepeterei ein echtes Schnippchen geschlagen.

Halloween ist ein Fest der Phantasie. Hier der Geruch von Schminke, dort der Geschmack von Karamell; überall Kinder und Erwachsene, die ihre Träume feiern und ihre Albträume zum Vorschein bringen.

Soziale Funktion

Die Verteufelung des wiederentdeckten Fests durch die Kirche ist nicht nur missraten, sondern offenbart darüberhinaus etwas herzergreifend Naives. Man glaubt ganz offensichtlich den Teufel abwehren zu können, indem man finster dreinschauende Kürbisfratzen verbannt und bunte Papierhexen zerreist. Dazu kommt, dass die Kirche in ihrem Zorn die soziale Funktion des Festes völlig verkennt. Tatsächlich würde mittlerweile etwas verloren gehen, wenn Halloween plötzlich aus dem Kalender verschwände, denn heute wachsen auch in ländlichen Regionen Kinder auf, ohne die Namen der unmittelbaren Nachbarn zu kennen. Ganz allgemein entfremden sich die Leute voneinander, aber für Kinder ist das besonders schlimm, weil sie hören, dass man mit Fremden nicht sprechen soll. Umgekehrt kommen viele Erwachsene, die selber keine Kinder haben, so gut gut nie mit Kindern in Berührung. Die Folge ist Mißtrauen auf beiden Seiten. Durch das Halloweenfest kann dieses Mißtrauen ausgetrieben werden. Das Trick or treat an Halloween ist keine Bedrohung, und vor der Tür stehen keine Übeltäter. Das Trick or treat kommt von bunt gekleideten Kindern, die an fremde Türen klopfen, obwohl ihnen dabei mulmig ist. So gesehen ist das Trick or treat eine Einladung, Ängste zu überwinden und sich ein bisschen weniger fremd zu werden. 

Rainer Beel, Jahrgang 1966, Theologe und Pädagoge

27 Nov, 2009
von Miguel Palacios

Anfang November ist “Nico, ein Rentier hebt ab” in den Kinos gestartet. Die 3D-Weihnachtsanimation wurde bereits vor längerer Zeit angekündigt. Der Film zeigt, dass man nicht immer von Disney sein muss um ein guter Film zu werden. Die Geschichte ist lustig und die Animation ist sehr gut gelungen. Daher ist “Niko, ein Rentier hebt ab” für die ganze Familie ein riesen Spaß.

Ein kleines Rentier hat einen großen Traum. Niko ist ganz fest davon überzeugt , dass er fliegen kann. Allerdings ist er mit dieser Meinung anscheinend alleine, denn die anderen Tiere lächeln nur ermüdet über seine Überzeugung. Niko kennt seinen Vater nicht, aber er weiss, dass er zu den magischen Rentieren gehört. Nämlich genau zu diesen, die den Schlitten vom Weihnachtsmann ziehen. Da man davon redet, dass dieses Talent vererbt wird, ist sich Niko sicher, dass es in ihm steckt. Er muss nur lernen es zu benutzen.

Niko ist sich sicher, dass er dies alleine nicht schaffen wird, also macht er sich auf die Suche nach seinem Vater obwohl er keine Ahnung hat, wo sich dieser befindet.

Auf der Suche nach seinem Vater muss Niko zahlreiche Abenteuer überstehen und sich den schlimmsten Gefahren stellen. Für ein so kleines Rentier eine gewaltige Aufgabe. Obwohl es manchmal um Leben und Tot geht will Niko nicht aufgeben, denn fliegen ist sein größter Wunsch.

24 Nov, 2009
von Miguel Palacios

Am 22. Dezember 2012 geht die Welt unter. Der Weltuntergang 2010 welcher von den Maya prophezeit wurde rückt immer näher. Aktuell läuft ja auch gerade der passende Kinofilm hierzu in den Kinos und immer mehr besorgte Anrufe treffen die Nasa. Dies ist nun schon so schlimm, dass die Nasa hierfür nun sogar schon einen eigenen Bereich auf der eigenen Webseite eingerichtet hat, wo die besorgten Menschen alles über den Weltuntergang 2012 lesen können.

Der aktuelle Kinofilm ist also so gruselig gemacht, dass die Menschen tatsächlich in Sorge geraten. Damit die Leute nicht in Panik geraten hat die Nasa HIER ein paar Infos auf der offiziellen Seite zusammengestellt. Diese geben Auskunft darüber, was uns im Jahr 2012 erwartet.

Die Maya glaubten, dass die Welt am 22. Dezember untergehen wird, weil zu der Wintersonnenwende die Erde im Zentrum der Galaxis stehen wird. Dies passiert nur alle25800 Jahre und somit wäre dieses Ereignis das erste in der Geschichte der Zeitschreibung. Die Position der Erde an dieser Stelle ist Wissenschaftlich gesehen eigentlich kein Grund zur Panik. Bislang liegen keine Beweise dafür vor, dass dieser Standort des Planeten in irgendeiner Weise gefährlich werden könnte.

Das die Vorhersagungen der Maya angeht, so sind diese allerdings nicht so ganz ohne, denn immerhin haben sie ihren eigenen Untergang vorausgesagt und dies ettliche Jahre bevor er tatsächlich eingetreten ist. Was nun den Weltuntergang 2012 angeht so glaubten die Maya, dass dieses Ereignis schwere Naturkatastrophen auslösen wird welche die Erde zerstören werden.

Wissenschaftlich gesehen gibt es hierfür keine Anhaltspunkte auch wenn die Szenen im Film sehr schon gemacht sind. Man sollte also nicht in Panik verfallen. Solange es keine Wissenschaftlichen Beweise gibt, sind alles nur Gerüchte. Erinnert man sich an die große Panik die zum Jahreswechsel ins Jahr 2000 verbreitet wurde? Da hieß es, dass alle Computer abstürzen und den Dienst verweigern, weil sie mit der Zahl 2000 nicht zurecht kommen. Heute redet da keiner mehr drüber.

30 Sep, 2009
von Miguel Palacios

Die nächste Uhrumstellung ist nicht mehr lange hin. Der Wechsel von der Sommer- in die Winterzeit erfolgt am Sonntag den 25.10.2009 um 3 Uhr. Die Zeit wird dabei eine Stunde zurück gestellt, wir dürfen also eine Stunde länger schlafen.

Als Faustformel gilt, dass die Zeitumstellung immer den letzten Sonntag im Oktober für den Wechsel in die Winterzeit stattfindet. In die Sommerzeit geht es dann am letzten Sonntag im März. Da wird die Zeit dann wieder eine Stunde nach vorne verschoben. Die Nacht ist eine Stunde kürzer.

Ob die Zeitumstellung nun Sinnvoll ist oder nicht darf an dieser Stelle bezweifelt werden. Seit 1980 gibt es diese Zeitumstellung, so wie wir sie heute kennen. Als Ursache gilt die Ölkrise im Jahr 1973. Die Energien waren knapp und man wollte durch einen anderen Tagesablauf erreichen, dass weniger Energie verbraucht wird. Zudem wurde die Zeitumstellung eingeführt, weil einige Länder um Deutschland herum dies schon etwas früher getan hatten.

Zwischen 1950 und 1980 gab es in Deutschland keine Sommerzeit, zumindest nicht in der Form wie man sie heute kennt. Und 1947 gab es sogar noch eine Hochsommerzeit. Allerdings hatte man sehr schnell gemerkt, dass diese Hochsommerzeit mehr oder weniger unnütz ist. Daher wurde diese sehr schnell wieder abgeschafft.

Die erste Zeitumstellung gab es 1916 in Deutschland. Andere Länder folgten dann und führten ebenfalls eine Sommerzeit ein.

Das Bundesumweltamt sagt, dass man durch die Sommerzeit zwar Abends weniger Licht benötigt, allerdings braucht man dieses dann morgens vermehrt. Zudem wird morgens mehr geheizt, zumindest in den kühleren Jahreszeiten. Alles in allem wird also durch die Umstellung von Winter- auf Sommerzeit mehr Energie verbraucht. Gerade in der heutigen Zeit halte ich für ziemlich großen Müll, wo doch jeder und alles so sparsam wie möglich mit Rohstoffen umgehen sollen. Zudem wird doch der Umweltschutz groß geschrieben, wieso behält man dann eine solch alte Regelung bei?

Für die Energieversorger ist dies natürlich ein schöner Effekt, man braucht sich wohl keine Hoffnungen machen, dass von diesen Seiten irgendwann einmal ein böses Wort kommt.

Gesundheitlich ist die Zeitumstellung auch nicht gerade ohne Folgen. Viele Menschen haben Probleme sich der neuen Zeit anzupassen und leiden dann unter Schlafstörungen etc. Und vor allem Leute die während der Uhrumstellung arbeiten müssen haben da so ihre Probleme mit. Im schlimmsten Fall kann es Wochen dauern, bis sich der Körper daran gewöhnt hat, auch wenn man vielleicht gar nicht mehr merkt, dass man noch an der Umstellung der Zeit leidet.

Zudem steht fest: Egal ob Sommerzeit oder Winterzeit. Der Wechsel zwischen den Zeiten macht der Bahn Probleme, denn die hat dann teilweise keine Chance den Fahrplan noch einzuhalten.

 

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