SegaPro

Wir bringen frischen Wind

Werbung

Kategorien

 
20 Dez, 2011
von Elietta Becker

Gestern hat mir ein Bekannter voller Stolz erzählt, dass er schon weiß, was seine Frau ihm zu Weihnachten schenken wird. Als sie arbeiten war, hat er wohl etwaige Verstecke abgesucht und ist dann auch tatsächlich fündig geworden. Ich finde diese Spioniererei blöd, und als ich ihm das sagte, war er völlig verständnislos. „Man müsse schließlich wissen, was man bekommt, damit man ein Geschenk von etwa gleichem Wert kaufen kann“, so sein Argument.

Klang logisch, aber ich finde Geschenkeschnüffeln trotzdem blöd. Zum einen bringt man sich ja selbst um die Freude bei der Bescherung, wenn man schon im Vorfeld weiß, was man bekommt. Zum anderen – und das finde ich persönlich noch viel schlimmer – muss man am Heiligabend Überraschung heucheln; ein Alptraum für mich. Ich bin eine richtig schlechte Lügnerin und kann mir kaum vorstellen, dass ich es irgendwie hinbekommen könnte, begeisterte Geräusche und einen überraschten Gesichtsausdruck zu machen. Dann ist der andere wiederum enttäuscht – und schon ist die Weihnachtsstimmung dahin. Ich finde es schon schlimm, wenn man aus Versehen auf ein Geschenk trifft, etwa beim Putzen (kann mir also eher nicht passieren ;) ) oder Wäsche einräumen (schon eher…). Zwei oder drei Mal in meinem Leben ist mir das schon passiert, und niemand war über das Geschehen unglücklicher als ich.

Doch es schein mir, dass es vielen Menschen Freude macht, vorab ihre Geschenke zu suchen. Nach dem Gespräch mit besagtem Bekannten habe ich mich mal weiter umgehört und konnte nicht glauben, wie viele Geschenkeschnüffler es tatsächlich gibt. Da frage ich mich doch wirklich, wo deren Grenzen sind. Stöbern sie ausschließlich nach Präsenten, oder spionieren sie auch in Handys, PCs und ähnlichem von ihren Verwandten, Partnern oder Mitbewohnern herum? Schlimm so ein Eingreifen in die Privatsphäre…

Und noch etwas anderes finde ich gemein: all diejenigen, die diese Geschenke gekauft haben, sind sicherlich sehr glückloch darüber, so schöne Sachen für ihre Lieben zu haben. Sie hätten eine ehrliche Freude an dem Tag verdient, für den es gedacht war: Heiligabend, und nicht eher… Sonst hätten sie ja gleich nach dem Erwerb des Gegenstandes ihn überreichen können und müssten nicht bis zum 24.12. warten…

Ich hoffe, Ihr findet solche Schnüffeleien ebenso indiskutabel wie ich – und lasst Finger und Augen aus den Schränken Eurer Liebsten…

02 Nov, 2010
von Jessica Hünger

Bald ist es wieder soweit und Weihnachten steht mal wieder vor der Tür und das immer oder meistens so plötzlich. J Viele von uns schmücken wieder wie wild ihre Wohnungen und Gärten aber auch die Städte sind richtig schöne geschmückt. Auf den Weihnachtsmärkten wird uns die kalte Jahreszeit dann noch mit Glühwein und leckerem Gebäck versüßt.

Es ist aber auch wieder die Zeit wo wir wieder viel Geld ausgeben um unseren Liebsten schöne Geschenke zu machen. Aber muss es denn immer teuer sein? Oder muss es denn immer viel sein? Reicht es nicht wenn man ein Geschenk hat,  was vom Herzen kommt? Warum immer so langweilige Sachen wie Socken, Boxershorts, Dessous, Parfüm etc. schenken? Ich persönlich würde mich wirklich über etwas freuen was von Herzen kommt. Wie wäre es mal mit einem schönen Foto oder etwas selbst gemachten.

Toll finde ich z.B. auch einen Gegenstand mit einer Gravur drinnen. Hierbei kann es sich auch z.B. um eine Thermoskanne handeln, die ich z.B. jeden Tag auf der Arbeit habe und somit hätte ich jeden Tag ein schmunzeln im Gesicht wenn ich mir meinen Tee einschenke. Mir reicht es zu Weihnachten aber auch schon wenn die ganze Familie zusammen ist, man das Essen genießen kann und einfach zusammen lacht und den Alltag Alltag sein lässt.

Lasst euch doch dieses Jahr mal was Schönes einfallen und schenkt nicht wieder Dinge die ihr jedes Jahr schenkt.

05 Dez, 2009
von Miguel Palacios

Weihnachtsgedichte gehören wie der Weihnachtsmarkt zu den schönsten Dingen an Weihnachten. Romantische Stimmung, ein gutes Essen und die schönen Stunden mit der Familie machen ein Weihnachtsfest aus. Dabei darf natürlich das Weihnachtsgedicht nicht fehlen, denn dieses sorgt erst für die romantische Stimmung.

Vor einigen Tagen haben wir bereits ein paar Weihnachtsgedichte präsentiert. Bei den zuletzt vorgestellten Gedichten handelte es sich um relativ unbekannte, wenn auch sehr alte Gedichte. Nun möchten wir einmal ein paar Gedichte vorstellen, die vermutlich etwas besser bekannt sind. Wer kennt das denn nicht, dass man ein bekanntes Gedicht aufsagen möchte und dannfeststelen muss, dass ein paar Tele des Gedichtes schlicht vergessen wurden.

Wir helfen hier heute nun allen Gedichte-Fans auf die Sprünge. Einfach nachlesen und schon steht dem aufsagen des Gedichts nicht mehr im Weg.

Knecht Rupprecht

Von drauß vom Walde komm ich her.
ich muß Euch sagen es weihnachtet sehr!
Allüberall auf den Tannenspitzen
sah ich goldene Lichtlein blitzen.
und droben aus dem Himmelstor
sah mit großen Augen das Christkind hervor.
Und wie ich so strolcht durch den finsteren Tann,
da rief’s mich mit heller Stimme an:
Knecht Rupprecht, rief es, alter Gesell,
hebe die Beine und spute dich schnell.

Die Kerzen fangen zu brennen an,
das Himmelstor ist aufgetan.
Alt und Junge sollen nun
von der Jagd des Lebens einmal ruhn.
Und morgen flieg ich hinab zur Erden,
denn es soll wieder Weihnachten werden!

Ich sprach: O lieber Herre Christ,
Meine Reise fast zu Ende ist.
Ich soll nur noch in diese Stadt,
Wo’s eitel gute Kinder hat.
Hast denn das Säcklein auch bei dir?
Ich sprach: Das Säcklein, das ist hier,
Denn Äpfel, Nuß und Mandelkern
essen fromme Kinder gern.
Hast denn die Rute auch bei dir?
Ich sprach: die Rute die ist hier.
Doch für die Kinder, nur die schlechten,
die trifft sie auf den Teil, den rechten
Christkindlein sprach: So ist es recht.
So geh mit Gott, mein treuer Knecht!

Von drauß, vom Walde komm ich her,
Ich muß euch sagen es weihnachtet sehr!
Nun sprecht wie ich’s herinnen find:
sind’s gute Kind, sind’s böse Kind?

Th. Storm

Weihnachtszeit

O schöne, herrliche Weihnachtszeit!
Was bringst du Lust und Fröhlichkeit!
Wenn der heilige Christ in jedem Haus
teilt seine lieben Gaben aus.
Und ist das Häuschen noch so klein,
so kommt der heilige Christ hinein,
und alle sind ihm lieb wie die Seinen,
die Armen und Reichen, die Grossen und Kleinen.
Der heilige Christ an alle denkt,
ein jedes wird von ihm beschenkt.
Drum lasst uns freuen und dankbar sein!
Er denkt auch unser, mein und dein!

Verse zum Advent

O schöne, herrliche Weihnachtszeit!
Was bringst du Lust und Fröhlichkeit!
Wenn der heilige Christ in jedem Haus
teilt seine lieben Gaben aus.
Und ist das Häuschen noch so klein,
so kommt der heilige Christ hinein,
und alle sind ihm lieb wie die Seinen,
die Armen und Reichen, die Grossen und Kleinen.
Der heilige Christ an alle denkt,
ein jedes wird von ihm beschenkt.
Drum lasst uns freuen und dankbar sein!
Er denkt auch unser, mein und dein!

Am Weihnachtstag

(Evang.: von der Geburt Christi, Luc. 2, 1-14; 15-20.)

Durch alles Straßen wälzt sich das Getümmel,
Maultier, Kamele, Treiber: welch Gebimmel!
Als wollte wieder in die Steppe ziehn
Der Same Jakobs, und Judäas Himmel
(Ein Saphirspiegel über dem) Gewimmel,
Lässt blendend seine Funkenströme sprühn.

Verschleiert Frauen durch die Gassen schreiten,
Mühselig vom beladnen Tiere gleiten
Bejahrte Mütterchen; allüberall
Geschrei und Treiben, wie vor Jehus Wagen:
Lässt wieder Jezabel ihr Antlitz ragen
Aus jener Säule lustigem Portal?

`s ist Rom, die üpp`ge Priesterin der Götzen,
Die glänzendste und grausamste der Metzen,
Die ihre Sklaven zählt zu dieser Zeit.
Mit einem Griffel, noch von Blute träufend,
Gräbt sie in Tafeln, Zahl auf Zahlen häufend,
Der Buhlen Namen, so ihr Schwert gefreit.

O Israel, wo ist dein Stolz geblieben?
Hast du die Hände blutig nicht gerieben,
Und deine Träne, war sie siedend Blut?
Nein, als zum Marktplatz deine Scharen wallen,
Verkaufend, feilschend unter Tempels Hallen;
Mit ihrem Gott zerronnen ist ihr Mut!

Zum trüben Irrwisch ward die Feuersäule,
Der grüne Aronstab zum Henkerbeile,
Und grausig übersteint das tote Wort
Liegt, eine Mumie, im heil`gen Buche,
Drin sucht der Pharisäer nach dem Fluche,
Ihn donnernd über Freund und Fremdling fort.

So, Israel, bist du gereift zum Schnitte,
Wie reift die Distel in der Saaten Mitte;
Und wie du stehst in deinem grimmen Hass
Gegenüber der geschminkt und hohler Buhle,
Seid gleich ihr vor gerechtem Richterstuhle,
Von Blute sie und du von Geifer nass.

O tauet, Himmel, tauet den Gerechten!
Ihr Wolken, regnet ihn, den wahr und echten
Messias, den Judäa nicht erharrt!
Den Heiligen und Milden und Gerechten,
Den Friedenskönig unter Hassesknechten,
Gekommen, zu erwärmen, was erstarrt!

Still ist die Nacht; in seinem Zelt geborgen,
Der Schriftgelehrte späht mit finstren Sorgen,
Wann Judas mächtiger Tyrann erscheint,
Den Vorhang lüftet er, nachstarrend lange
Dem Stern, der gleitet über Äthers Wange,
Wie Freudenzähre, die der Himmel weint.

Und fern vom Zelte über einem Stalle,
Da ist`s, als ob aufs niedre Dach er falle;
In tausend Radien sein Licht er gießt.
Ein Meteor, so dachte der Gelehrte,
Als langsam er zu seinen Büchern kehrte.
O weißt du, wen das niedre Dach umschließt?

In einer Krippe ruht ein neugeboren
Und schlummernd Kindlein; wie im Traum verloren
Die Mutter kniet, Weib und Jungfrau doch.
Ein ernster, schlichter Mann rückt tief erschüttert
Das Lager ihn(en; seine Rechte zittert
Dem Schleier nahe um den Mantel noch.)

Und an der Türe stehn geringe Leute,
Mühsel`ge Hirten, doch die Ersten heute,
Und in den Lüften klingt es süß und lind,
Verlorne Töne von der Engel Liede:
“Dem Höchsten Ehr` und allen Menschen Friede,
Die einst guten Willens sind!”

 Auch diese schönen Weihnachtsgedichte sind zum Teil schon sehr alt, aber trotzdem bekannt. Bei einer solchen Auswahl kann das Weihnachtsfest beginnen.

02 Dez, 2009
von Miguel Palacios

Weihnachten steht vor der Tür und die meisten Menschen freuen sich auf gemeinsame Stunden im Kreise ihrer Familie. Jedes Jahr werden leckere Dinge aufgetischt und im gemütlichen Kerzenlicht ist man einfach nur froh bei der Familie zu sein.

Für die Kinder ist Weihnachten immer etwas ganz besonderes. Denn sie warten gespannt auf die vielen Geschenke die sie erwarten. Unvergesslich ist das Leuchter der Augen, wenn sie unter dem Weihnachtsbaum voller Freunde das erste Geschenk auspacken.

Zu gutem Essen und den Geschenken darf natürlich auch das Weihnachtsgedicht nicht fehlen. Ob dies nun von den Kindern vorgetragen wird oder einfach nur mal so aufgesagt wird: Ein Weihnachtsgedicht ist absoluter Kult-Status.

Daher gibt es hier nun pünktlich zur Vorweihnachtszeit ein paar Weihnachtsgedichte. Weitere sind als Kommentare natürlich immer Willkommen.

  

Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen

 

 

Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen!
Es kam aus dem Walde, das Mützchen voll Schnee,
mit rotgefrorenem Näschen.

 

Die kleinen Hände taten ihm weh,
denn es trug einen Sack, der war gar schwer,
schleppte und polterte hinter ihm her.

 

Was drin war, möchtet ihr wissen?
Ihre Naseweise, ihr Schelmenpack -
denkt ihr, er wäre offen der Sack?

 

Zugebunden bis oben hin!
Doch war gewiss etwas Schönes drin!
Es roch so nach Äpfeln und Nüssen!

 

Anna Ritter (1865-1921)

 

 

Am Weihnachtsabend
Ida Gräfin Hahn-Hahn (1805-1880)

 

Stehst du freundlich wieder offen,
Meiner Kindheit Paradies,
Das ich unter frohem Hoffen,
In der Jugend Mut verließ? -

Haben Zauberlandes Räume
Hell sich wieder aufgetan,
Schaukeln meine alten Träume
Wieder mich in süßem Wahn?

Gießt der Kerzen muntrer Schimmer
Licht durch meine Lebensnacht,
In der schon seit Jahren nimmer
Ruhesterne mir gelacht? -

Wär ich niemals doch geschieden
Aus dem engbeschränkten Reich;
Dann wär meiner Seele Frieden
Noch wie damals ewig gleich.

Ach, nun scheinen Weihnachtskerzen
Wie der Fackel düstrer Zug,
Wenn zum Grab gebrochne Herzen
Auf der Bahre hin man trug. -

Oder wie die Abendröte
Noch den Horizont bemalt,
Wenn sich schon die Nacht erhöhte,
Längst nicht mehr die Sonne strahlt.

Abglanz des verlornen Glückes
Find ich, wo sonst Glückes Spur:
Kenne Gunst des Augenblickes
Diesen bleichen Schatten nur.

Matt versanken kleine Freuden
Vor der Liebe Sonnenglanz. -
Nach der Liebe steht das Scheiden,
Es zerriss mir meinen Kranz.

Flattern auch noch kleine Blüten
Hier und dort mir freundlich zu,
Nehm ich sie, wie sie sich bieten;
Doch sie geben keine Ruh.

Leuchtet nur ihr Weihnachtskerzen,
Durch die Winternacht so mild,
Also strahlt durch Gram und Schmerzen
Meiner einz’gen Liebe Bild.

An den Winter
Elisabeth Kulmann (1808-1825)

Willkommen, lieber Winter,
Willkommen hier zu Land!
Wie reich du bist, mit Perlen
Spielst du, als wär’ es Sand!
 
Den Hof, des Gartens Wege
Hast du damit bestreut;
Sie an der Bäume Zweige
Zu Tausenden gereiht.
 
Dein Odem, lieber Winter,
Ist kälter, doch gesund;
Den Sturm nur halt’ im Zaume,
Sonst macht er es zu bunt!

An der Straßenecke
Jakob Loewenberg (1856-1929)

 

An der Straßenecke, in der Häuser Gedränge,
in der Großstadt wogender Menschenmenge,
inmitten von Wagen, Karren, Karossen
ist heimlich ein Märchenwald entsprossen,
von leisem Glockenklingen durchhallt:
von Weihnachtsbäumen ein Tannenwald.
Da hält ein Wagen, ein Diener steigt aus
und nimmt den größten Baum mit nach Haus.
Ein Mütterchen kommt, und prüft und wegt,
bis endlich den rechten sie heimwärts trägt.
Verloren zur Seite ein Stämmchen stand,
das fasste des Werkmanns ruhige Hand.
So sah ich einen Baum nach den andern
in Schloss und Haus und Hütte wandern,
und schimmernd zog mit jedem Baum
ein duftiger, glänzender Märchentraum. -
Frohschaukelnd auf der Zweige Spitzen
schneeweißgeflügelte Englein sitzen.
Die einen spielen auf Zinken und Flöten,
die andern blasen die kleinen Trompeten,
die wiegen Puppen, die tragen Konfekt,
die haben Bleisoldaten versteckt,
die schieben Puppentheaterkulissen,
die werfen sich mit goldenen Nüssen,
und ganz zuhöchst, in der Hand einen Kringel,
steht triumphierend ein pausbackiger Schlingel.
Da tönt ein Singen, ein Weihnachtsreigen -
verschwunden sind alle zwischen den Zweigen.
Am Tannenbaum hängt, was in Händen sie trugen.
Ein Jubelschrei schallt; und von unten lugen
mit Äuglein, hell wie Weihnachtslichter,
glückselig lachende Kindergesichter.

Christkind
Peter Cornelius (1824-1874)

 

Das einst ein Kind auf Erden war,
Christkindlein kommt noch jedes Jahr.

Kommet vom hohen Sternenzelt,
freut und beglücket alle Welt!

Mit Kindern feiert’s froh den Tag,
wo Christkind in der Krippe lag;

Den Christbaum zündet’s überall,
weckt Orgelklang und Glockenschall.

Christkindlein kommt zu arm und reich,
die Guten sind ihm alle gleich.

Danket ihm denn und grüßt es fein,
auch euch beglückte Christkindlein!

Christmarkt vor dem Berliner Schloß
Gottfried Keller (1819-1890)

 

Welch lustiger Wald um das hohe Schloß
hat sich zusammengefunden,
ein grünes, bewegliches Nadelgehölz,
von keiner Wurzel gebunden!

Anstatt der warmen Sonne scheint
das Rauschgold durch die Wipfel;
hier zurückt man Kuchen, dort brät man Wurst,
das Rüchlein zieht an die Gipfel.

Es ist ein fröhliches Leben im Wald,
das Volk erfüllet die Räume;
die nie mit Tränen ein Reis gepflanzt,
die fällen am frohesten die Bäume.

Der eine kauft ein bescheidnes Gewächs
zu überreichen Geschenken,
der andre einen gewaltigen Strauch,
drei Nüße daran zu henken.

Dort feilscht um ein winziges Kieferlein
ein Weib mit scharfen Waffen;
der dünne Silberling soll zugleich
den Baum und die Früchte verschaffen.

Mit rosiger Nase schleppt der Lakai
die schwere Tanne von hinnen;
das Zöfchen trägt ein Leiterchen nach,
zu ersteigen die grünen Zinnen.

Und kommt die Nacht, so singt der Wald
und wiegt sich im Gaslichtscheine;
bang führt die ärmste Mutter ihr Kind
vorüber dem Zauberhaine.

Einst sah ich einen Weihnachtsbaum:
im düstern Bergesbanne
stand reifbezuckert auf dem Grat
die alte Wettertanne.

Und zwischen den Ästen waren schön
die Sterne aufgegangen;
am untersten Ast sah man entsetzt
die alte Wendel hangen.

Hell schien der Mond ihr ins Gesicht,
das festlich still verkläret;
weil auf der Welt sie nichts besaß,
hatt´ sie sich selbst bescheret.

Wir wünschen euch und eurer Familie ein gesegnetes Weihnachtsfest.

26 Okt, 2009
von Miguel Palacios

Ideen für Weihnachtsgeschenke sind ja ziemlich beliebt. Jedes Jahr beginnt ab November immer eine wahre Hetzjagd nach passenden Weihnachtsgeschenken. Soll man doch lieber Socken zu Weihnachten schenken oder wäre es vielleicht besser, wenn man etwas für die Körperplege verschenkt?

Früher galt es als Beleidigung, wenn man jemanden Produkte zur Körperpflege verschenkt hat. Dies ist nun eigentlich seit längerem nicht mehr so. Aber man sollte trotzdem dabei lieber auf einen Gutschein ausweichen, denn dann kann die beschenkte Person selbst einen Duft aussuchen, den die Person mag. Denn Geschmäcker sind verschieden und wenn man selbst den Duft gut findet, heisst es nicht, dass jeder ihn mag. Daher sind Gutscheine immer eine gute Wahl.

Vor selbst gestrickten Socken sollte man sich hüten. Auch wenn man noch so gut stricken kann, so bieten einige Geschäfte doch moderne Kleidung für wenig Geld.

Bei Frauen ist das schenken wohl wein wenig einfacher wie beim Mann. Denn Frauen kann man sehr einfach mit ein wenig Schmuck oder anderen kleinigkeiten erfreuen. Wobei dies nun nicht heissen soll, dass diese Kleinigkeiten preiswert sind. Auch über Gutscheine für diverse Läden oder Einrichtungen freuen sie sich oftmals.

Bei Männern ist das ein wenig schwieriger. Die meisten Männer lieben technischen Spielzeug. Durch den Spieltrieb sind auch Flaschenöffner mit besonderer Funktion oder andere Kleinigkeiten meistens interessant. Wenn man einen Mann beschenken möchte, der eher weniger interesse an technischem hat, dem könnte man ein Buch oder einen Gutschein kaufen. Auch denkbar wäre ein Besuch im Kino oder im Museum.

Möglichkeiten für Weihnachtsgeschenke gibt es viele. Man muss immer nur schauen, welche Vorlieben die Person hat, die man beschenken möchte. Bei mir ist man mit technischem Spielzeug und Klamotten eigentlich genau richtig. Ich kenne aber Leute, denen sollte man einfach ein paar Bücher schenken, dann ist man diese Männer bis zum nächsten Weihnachten jedenfalls los. :)

 

Werbung


Werbung

 

Februar 2012
M D M D F S S
« Jan    
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
272829  

Archive