Ich muss gestehen, dass ich bis vor kurzem mich auch nicht anders verhalten habe, wenn es um Tiere ging. In- und ausländische Tierschutzvereine beispielsweise bekamen immer eine Spende, wenn sie darum baten. Wanderzirkusse erhielten Geld und/oder Trockenfutter, ich besaß Tierpatenschaften, denen ich sowohl Sachgeschenke als auch monatliche Finanzielle Beträge zukommen ließ. Seit einiger Zeit hat meine Spendenfreudigkeit aber merklich nachgelassen, weil ich immer mehr das Gefühl habe, dass die wohltätigen Organisationen immer fordernder und unverschämter werden. Dabei spreche ich nicht von Tierschutzorganisationen (obwohl ich selbst in diesem Bereich schon von den dubiosesten „Vereinen“ Bettelbriefe erhalten habe), das möchte ich dringend betonen, sondern von irgendwelchen humanitären Organisationen, die es sich offenbar zur Lebensaufgabe gemacht haben, die gesamte Menschheit zu retten – mit meinem Geld. Es vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht mindestens einen Bettelbrief im Briefkasten habe mit der Bitte – naja, man könnte fast schon sagen: „Aufforderung“ – , eine Summe zu überweisen; entsprechende Überweisungsträger sind vorsorglich beigelegt. Dies wäre ja nicht so dramatisch, wenn die Forderungen dieser Institutionen nicht so unverschämt wären: „Für nur 50,- € im Monat retten Sie ein Kind.“ „Für nur 3,- € am Tag retten Sie einen Tiger.“ „Für nur 40,- € retten Sie ein Stück Regenwald.“ Das Wort „nur“ erscheint mir in diesem Zusammenhang wie Hohn, denn für mich sind derartige Summen durchaus nicht als gering zu bezeichnen. Vielleicht würde ich ja der einen oder anderen Organisation 10,- oder 15,- € spenden, aber wenn diese auf 40,- € „nur“ sagen, wie würden sie dann über meine Spende denken? „Ein Witz“? „Almosen“? „Viel zu wenig?“
Also schmeiße ich die Bettelbriefe samt Überweisungsträger in den Müll und spende gar nicht, was eigentlich schade ist, denn eigentlich zählt jeder Cent… Aber wenn die Organisationen von Vorneherein so unverschämte Forderungen stellen, haben sie mein schwerverdientes Geld auch gar nicht verdient.
Aber es gibt noch weitere Beispiele für Forderungen, die mir die Haare zu Berge stehen lassen: eine Kinderhilfsorganisation beispielsweise erläutert ausführlich, wofür sie Geld braucht: je 18,- € für ein Paar Kinderhandschuhe, je 50,- € für eine Kinderhose, je 80,- € für einen Schlitten usw. Sind das Designerstücke? Ich denke nicht, dass es notwendig ist, von Spendengeldern derart teure Kleidungsstücke zu kaufen. Selbst für meine Eltern, die diese Organisation immer recht wohlwollend betrachtet hatten, war nach diesem Brief das Maß voll und sie spenden dorthin gar nichts mehr (O-Ton mein Papa: „Ich habe Handschuhe für 4,- e von KIK, und die Kids dort werden von Lagerfeld ausgestattet, oder was?!?“
Eine weitere Unverschämtheit leistete sich ein Mann, der angeblich im Auftrag des DRK für einen neuen Krankenwagen Geld sammelte. Vor einiger Zeit erschien er das erste Mal bei meinen Eltern; da sie ihm etwas gaben, kehrt er in unregelmäßigen Abständen wieder und bettelt erneut. Inzwischen ist dieses Verhalten fast schon als Belästigung zu bezeichnen, denn dieser Mann ist wirklich so penetrant, dass mein Vater ernsthaft erwogen hat, sich bei seinem Vorgesetzten über ihn zu beschweren. Als nach mehreren (!) Spenden nämlich meine Eltern kein Interesse mehr hatten, weiters Geld zu geben (schließlich wollen sie ja nicht alleine den gesamten Krankenwagen finanzieren!), kamen zum eine blöde Rückfragen „wieso nicht?“, „warum nicht?“ etc., zum anderen lässt er sich davon nicht abhalten und belästigt meine Eltern weiterhin.
Insbesondere vor Weihnachten versucht ja jede Organisation, schnell noch ein paar Spenden herein zu bekommen. Interessieren würde mich vor allem, woher sie meine Adresse haben (ich stehe nicht im Telefonbuch und mach auch bei keinen Gewinnspielen mit!!!). Viele dieser Organisationen legen ihren Bettelbriefen auch noch kleine Geschenke in Form von Postkarten, Freundschaftsbändern, Kalendern etc. bei, was ich persönlich absolut überflüssig finde. Zum einen brauche ich diesen Schrott nicht und er landet genau dort, wo auch die Bettelbriefe hinkommen. Zum anderen kosten diese Kleinigkeiten die Organisationen ja auch Geld und wurden bestimmt durch Spenden finanziert. Spenden, die eigentlich als Hilfe für Bedürftige gedacht waren – und nicht als giveaways für Ignoranten wir mich.
Je mehr ich das Gefühl habe, dass man mich bedrängt und Spenden von mir fordert, desto geringer ist die Chance, dass ich überhaupt etwas gebe. Also bitte, gemeinnützige Organisationen, verschont mich mit Eurer Post…
Kommentare (0)Jaja, die liebe Technik. Obwohl diese Webseite auf einem wahren Kampfserver gehostet ist, scheint dieser mit den damit verbundenen Belastungen nicht so ganz recht klar zu kommen. Da der Server seit einigen Wochen massive Probleme mit der Performance hat und noch einige andere kleine Baustellen besitzt, habe ich mich entschlossen, die Dienste auf zwei Server zu verteilen.
In Zukunft werden also zwei Server dafür zuständig sein, dass SegaPro weiterhin frischen Wind bringt. Die Verbindung der beiden Server erfolgt verschlüsselt. Zudem ist der zweite Server von außen sowieso nicht erreichbar. Beide Server stehen im gleichen Rechenzentrum und nutzen dann die “internen Leitungen” für die Kommunikation. Dies sollte die Reaktionszeiten um einiges besser machen.
Da noch so einige andere Baustellen sind, haben wir beschlossen den jetzigen Haupt Server komplett zu plätten. Es läuft einfach so viel Müll drauf und vor allem wollen wir uns von Plesk trennen.
So komfortabel Plesk auch ist: Das Ding zerstört regelmäßig die Systemkonfiguration des Servers. Wer ein leistungsstarkes Serversystem benutzen will, solle auf Plesk wirklich verzichten. Der Betrieb ohne macht erheblich mehr Arbeit, stellt aber sicher, dass die Server nicht durch irgendwelche Updates geschrottet werden.
Lange Rede, kurzer Sinn: Seit 2 Wochen sitzen wir bereits in den Vorbereitungen. Morgen wird es ernst, denn da werden wir noch einmal ganz aktuelle Backups ziehen und den Server so schnell wie möglich wieder ans Netz bringen. Die Installation des neuen Debian 6 dürfte eigentlich nicht nicht lange dauern. Problematisch werden dann die Dinge wie SQL und Apache. Diese müssen in Windeseile konfiguriert werden.
Für die Mailserver (wir wechseln auf Zarafa) haben wir bereits Vorbereitungen getroffen. Allerdings werden wir dies nicht alleine machen, sondern wir haben uns Hilfe geholt. Wir haben eine Dienstleistungsfirma aus Hannover damit beauftragt, uns bei der Einrichtung des Servers zu helfen.
Es ist nun also gut möglich, dass dieser Blog und die daran angeschlossenen Seiten immer wieder mal offline sind. Es ist auch möglich, dass die Seiten mal mehrere Stunden oder einen ganzen Tag nicht zu erreichen sind.
SegaPro.de hingegen wird nicht mehr zurückkehren. Ich habe mich dazu entschlossen, den Chatbetrieb einzustellen. Lediglich das Forum werde ich ggfs. noch einmal installieren.
Ich habe eigentlich viel zu lange rausgezögert, was ich nicht wahr haben wollte: Ein Chat in der heutigen Zeit macht einfach keinen Sinn mehr. Und so schön es auch ist, wenn man an einem solchen System schrauben kann: Es ist die Mühe und den Zeitaufwand einfach nicht wert.
Und zum Schluss noch etwas in eigener Sache: Wir sind leider schon wieder mit Baumaßnahmen in unserem Haus beschäftigt. Nachdem wir im Winter den Keller und das EG komplett kernsaniert haben, ist nun das 1. OG dran. Die Bauarbeiten werden noch 1 – 2 Wochen dauern. In dieser Zeit wird es mir leider nicht oder nur schwer möglich sein, neue Artikel einzustellen.
Zudem hat uns ja “B. Scheid” verlassen und wir sind nun noch auf der Suche nach Ersatz. Eigentlich wollten wir bei dieser Gelegenheit gleich zwei Mitarbeiter/innen einstellen, allerdings gestaltet sich die Suche danach nicht so einfach. Trotz Unterstützung der Agentur für Arbeit Hannover sind wir leider noch immer auf der Suche.
Ich wünsche euch einen schönen Sonntag – Ich bin dann mal wieder mit der Stemmmaschine ein Stockwerk weiter oben.
Es ist nichts neues, das man mit Gutscheinen sehr viel Geld sparen kann. Dies wissen viele Menschen schon und so gibt es unter ihnen wahre Gutscheinjäger, die schon fast süchtig von einer Plattform zur anderen sprinten, um zu sehen, welche neuen Angebote es jetzt wohl wieder gibt. Anderen ist das etwas zu mühsam. Diese Menschen warten einfach, bis ihnen durch Zufall mal ein Schnäppchen vor die Flinte läuft oder sie von Freunden oder Bekannten darauf aufmerksam gemacht werden.
Allerdings ist das mit den Gutscheinen schon lange nicht mehr so wie früher, wo man irgendwie einen Zahlencode bekommen hat und dann ein bestimmtes Produkt 5 Euro preiswerter bekommen hat. Heute kann man bei einem Deal sehr viel Geld sparen und man muss sich diese sogar “erkämpfen”, denn immerhin sind Gutscheine sehr beliebt und dadurch auch relativ schnell vergriffen.
Wie wäre es denn zum Beispiel mit einer Reise oder einem Besuch in einem feinen Restaurant? Gerade diese Dinge gehören wohl zu den Sachen, die man gerne macht. Oftmals verkneift man es sich aber, weil man sich diese Dinge entweder nicht leisten kann oder vielleicht einfach nicht so viel Geld dafür bezahlen möchte. Auf Groupon findet man neben vielen anderen Sachen auch solche Dinge. Nachdem ich mich dort umgeschaut hatte, war ich wirklich erstaunt, wie viele Gutscheine es eigentlich wirklich gibt. Ich weiß, dass man für Kaufhäuser einen Gutschein bekommen kann, welcher gerne zu besonderen Anlässen verschenkt wird. Dies ist hier aber etwas völlig anderes.
Hier bietet ein Gutschein doch gute Möglichkeit, diese Dinge vielleicht doch einmal zu machen. Ein perfekter Deal kann dann doch ziemlich in die eigene Freizeitplanung eingreifen und mit ein wenig Glück und Fingerspitzengefühl, kann das ein richtiges Hobby werden.
Ich stelle mir gerade vor, wie sich das wohl anhört, wenn man jemandem erzählt “Ich bin Gutscheinjäger“.
Wir wünschen euch viel Spaß beim Stöbern.
Glücklicherweise hatte meine Nichte keine Zeit, sonst hätte sie der Freundin den Gefallen getan. Aber eine weitere Freundin ging mit. Sie unterschrieb im Laufe des Abends einen Vertrag, der auch mit ihr durchgegangen wurde. Ihre Ausfertigung bekam sie allerdings erst nach knapp 14 Tagen, kurz vor Ende der Rücktrittsfrist, zugeschickt. Sie fiel aus allen Wolken, als sie ihre Unterschrift auf einem Vertrag sah, der sie für die nächsten 30 Jahre verpflichtete 100 Euro monatlich in einen Fond oder Ähnliches zur Vermögensbildung einzuzahlen. Davon war nie die Rede gewesen.
Ihr wurde gesagt, der Vertrag führe sie zu einem gewaltigen Verdienst. Sie sollte nur einmal im Monat ein Seminar des Veranstalters, der Firma „Carpe diem“ besuchen. Dann würde sie bald 2000 Euro monatlich bekommen. Irgendwelche anderen Verpflichtungen hätte sie nicht. Je mehr Bekannte sie aber zu den Infoabenden mitbringen würde, desto höher würde ihr Einkommen sein. Ich habe mir die Internetseite der Firma angesehen. Dort wird tatsächlich das Blaue vom Himmel versprochen. Davon, dass arme Würstchen wie die besagte Freundin, die als alleinerziehende Mutter eines Kleinkindes Hartz 4 bezieht und hier eine Chance sah, ihr Leben zu verändern, gnadenlos ausgenommen werden, steht auf der Seite natürlich nichts. Die junge Frau legte sofort Widerspruch ein, worauf ihr geantwortet wurde, die Frist dafür sei überschritten und der Vertrag somit bindend. Sie hat jetzt einen Anwalt eingeschaltet, der ihr hoffentlich da hinaus helfen wird.
Als weibliches Jurymitglied fungiert die Brasilianerin Fernanda Brandao, die wirklich sehr gut aussieht. Für die weiblichen Fans wurde der Sänger Patrick Nuo verpflichtet, auch nett anzusehen.
Für die neue Staffel, die auch Bewerber aus Österreich und der Schweiz zulässt, haben sich 34956 Kandidaten gemeldet. 136 bestehen das Casting, davon fliegen 36 auf die Malediven. 15 wiederum schaffen es in die Live- Shows.
Ich habe gestern erstmals eine von den Vorauswahlen gesehen und ich muss sagen, ich war geschockt. Ich wünsche mir, dass das Alles getürkt war, wie es in den Realitysendungen üblich ist. Ansonsten kann man sich ja beim Anschauen nur fremdschämen. Die Jury war völlig verkrampft. Die Fragen an die Kandidaten waren hohl. “Warst Du denn schon mal in der Disco?“ Bei Dieter Bohlen hat man das Gefühl, er muss fiese Sprüche machen, sonst wird er seinem Ruf nicht gerecht. Manche davon sind aber total unpassend und überflüssig. Lediglich beim Auftritt besonders junger und aufgedonnerter Frauen scheint er wohl gesonnener zu sein. Der Rest der Jury kam auch über dümmliche Sprüche nicht hinaus. Für Unterhaltung mit diesen Einschaltquoten sollten die Hauptdarsteller aber doch entweder witzig oder intelligent sein.
Noch schlimmer fand ich allerdings die Kandidaten. Kann das echt sein, dass ausgerechnet eine Kosmetikerin im Gesicht glänzend wie eine Speckschwarte auftritt? Und dass sie von ihrer Leistung überzeugt ist, obwohl der Gesang ganz schrecklich klang? Hat sie sich vorher noch nie selbst gehört oder ist sie taub?
Die Wolfsburger Dame, die heimlich (!) in Dieter Bohlen verliebt ist, und sich für ihn sofort von ihrem Mann scheiden lassen würde, war ja nur peinlich. Von schönen Stimmen war in dieser ersten Sendung jedenfalls noch nichts zu hören. Hoffentlich ändert sich das bald, sonst kann man diese ganze Geldmachmaschinerie auf Kosten armer Würstchen, die gerne mal ins Fernsehen wollen, überhaupt nicht mehr ansehen oder –hören.
Der Anteil an Lohnsteuer steigt aber an. Beispiel eines Unverheirateten ohne Kind: Bei einem Gehalt von 1600 € brutto werden 1124,25 € netto ausbezahlt. 148,16 € entfallen auf Lohn- und Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag.
Erhöht der Arbeitgeber das Gehalt großzügig um 400 € auf 2000 €, beträgt die Steuer 256,84 €. Der Nettolohn steigt auf 1333,66 €.
Von der Erhöhung bleiben unter dem Strich 209,41 € für den Arbeitnehmer übrig, das ist gerade mal etwas mehr als die Hälfte.
Wenn ich also meinen Chef um 100 Euro mehr im Monat bitte, bedeutet das für ihn, locker das Doppelte an Erhöhung zu zahlen, damit ich in den Genuss des gewünschten Betrages komme. Sein Anteil an der Sozialversicherung erhöht sich außerdem noch.
Das erklärt vielleicht, warum Gehaltserhöhungen nicht so einfach zu bekommen sind.
Es gibt aber noch andere Möglichkeiten, an mehr Geld zu kommen, ohne dass dafür extra Abgaben gezahlt werden müssen.
Benzingutscheine, die eine bestimmte Litermenge betreffen, dürfen steuerfrei an Arbeitnehmer ausgegeben werden. Dabei darf der Wert des Kraftstoffs 44 € nicht überschreiten. Bei den heutigen Benzinpreisen und ihren Schwankungen ist man mit 30 Litern auf der sicheren Seite.
Nutzt man das Telefon oder den PC zuhause auch für Angelegenheiten, die die Firma betreffen, kann der Arbeitgeber 20 % der Telefongebühren zahlen, ohne dass diese detailliert angegeben werden müssen. Außerdem können die Internetgebühren mit 25 € monatlich gesponsort werden.
Ein Zuschuss ist auch für die Erholung möglich, da sie der Regeneration und Erhaltung der Arbeitskraft dient.
Während diese Zahlungen den aktuellen Nettolohn deutlich steigern können, ohne dass der Arbeitgeber zusätzliche Abgaben hat, wirken sie sich bei der Berechnung von Arbeitslosengeld oder Rente nicht erhöhend aus. Aber da man eh nicht weiß, ob und wie viel man davon jemals erhält, kann man darauf wohl auch verzichten.
Und obwohl ich nichts geschrieben habe, war der Blog ja nicht tot, denn über “B Scheid” wurde ja trotzdem weiterhin geschrieben. Vielleicht hat dies etwas dazu beigetragen, dass die Einnahmen nicht ganz abgerutscht sind. Ich weiss es leider nicht.
Die Einnahmen im Überblick:
Insgesamt sind das 862,94 Euro. Ich bin wirklich wieder sher zufrieden, auch wenn ich feststellen musste, dass mein Zeitmangel sich tatsächlich negativ auf den Umsatz auswirkt.
Trotzdem ist die Zahl der Besucher relativ stabil geblieben. Im Monat September waren 71,161 Besucher zu Gast. Dabei wurden 113,966 PI´s erzeugt. Offensichtlich bleiben die Besucher nun länger zu Gast und schauen sie auch etwas mehr um.
Ich freue mich wirklich sehr über dieses Ergebnis und bin schon auf die Zahlen vom Oktober gespannt.
Es gibt bestimmt noch viel mehr Gründe, sich auf keinen Fall einen Hund anzuschaffen. Deshalb würde ich jedem, der nicht auf Bequemlichkeit verzichten möchte, davon abraten.
Ich habe einen Hund. Meinen fünften. Und ich habe es nie bereut. Ich habe mal folgenden Kalenderspruch gelesen: “Ein Hund ist Liebe auf vier Beinen.“ Und das stimmt.
Auch dieses Mal habe ich mich wieder dazu entschlossen, die Einnahmen meines Blogs zu veröffentlichen. Ich bin wirklich erstaunt, wie viel positive Resonanz man doch bekommt und wie viele Gelegenheiten entstehen, sich mit anderen Blogbetreibern auszutauschen. SiN beschreibt immer sehr schön die einzelnen Einnahmen von verschiedenen Blogs und gibt sogar Tipps zur Verbesserung. Uns erreichten auch einige Mails von anderen Blogs, welche einfach mal Infos austauschen wollten, also eine feine Sache.
Der Monat August war eigentlich ein Durchschnittsmonat wie jeder andere. Allerdings ist dieser Monat geprägt von der starken Direktvermarktung. Während die anderen Werbeeinnahmen, abgesehen von Google, wieder etwas nach unten gefallen sind, konnte in der Direktvermarktung wieder ein leichter Anstieg beobachtet werden. Schade ist zudem, dass auch die Besucherzahlen leider wieder etwas gesunken sind. Ich denke dass dies aber eher an meinen unregelmäßigen Schreiben liegt. Sobald mein privater Stress wegen Jobwechsel und Co. vorbei ist, werde ich mich wieder bessern.
Auch wenn die Zahl der Besucher gesunken ist, so denke ich, dass sich diese Zahl trotzdem sehen lassen kann. Ich bin damit völlig zufrieden, denn immerhin war SegaPro immer als Hobby gedacht. Ich habe sowieso nie damit gerechnet, dass es doch einmal etwas größer wird. Ich bin also völlig zufrieden.
Bei den Einnahmen merkt man nichts von dem Rückgang der Besucher. Weiterhin, wie auch die letzten Monate ist hier ein Anstieg zu verzeichnen. Dieser setzt sich wie folgt zusammen:
Wir haben im Monat also einen Umsatz von 860,79 Euro erzielt. Ich freue mich wirklich sehr, dass der August so gut gelaufen ist.
Allerdings habe ich auch etwas Negatives zu berichten, denn seit einiger Zeit bringt Contaxe bei mir nahezu gar nichts mehr. Ich kann mich an Zeiten erinnern, da hatte ich mit ähnlichen Zugriffszahlen mehr als das Dreifache an Einnahmen. Daher würde mich einmal interessieren, ob andere Blogbetreiber etwas Ähnliches feststellen können.
Dann habe ich wegen zahlreicher Tipps meine Werbeflächen rechts und links mit Bannern von finanzen.de und partner-versicherung.de belegt. Leider musste ich dabei feststellen, dass dies nicht gerade so das ist was ich erwartet hatte. Ich finde die Statistiken zum Teil sehr unübersichtlich und vermisse ein wenig die Transparenz. Trotzdem ist das keinesfalls eine schlechte Idee, aber ich denke, dass diese nicht so recht das ist, was ich gesucht habe.
Das war es auch schon. Ich bin gespannt was andere Blogs für Erfahrungen im August sammeln konnten.
In den letzten drei Tagen erhielt ich einige mails, die mich sehr erheitert haben. An die Werbebotschaften, die oft infolge von Bestellungen über das Internet bei mir landen, habe ich mich ja allmählich gewöhnt. Oft vermeide ich diese, indem ich beim Ausfüllen der emailadresse nur habe@keine.de angebe.
Aber diese Art von mails war mir ganz neu. Der Absender war „Kundensupport“ Betreff: AW: Ihr bestelltes Laptop“. Unter anderem enthielt sie den Text:
„das persönlich für Sie hinterlegte Laptop haben Sie bisher nicht abgeholt.
Das Gerät ist bezahlt und uns muss nur noch die Lieferadresse mitgeteilt werden.“
Ich habe nirgendwo ein Laptop gekauft, dachte aber tatsächlich zunächst an eine Aktion meines Partners, von der er mir nichts erzählt hatte. Es war auch eine Internetseite angegeben, die ich anklicken sollte. Das habe ich aber erst mal nicht getan.
Einen Tag später bekam ich eine mail von „Buchhaltung“ Betreff: Mahnung 2010-07-12561.Auch kein schlechter Absender, um zunächst mal beachtet zu werden.
Diesmal lautete der Inhalt:
„Ihnen werden 25.000,- Euro zur Verfügung gestellt!
Das Geld ist persönlich für Sie reserviert.
Und das Beste, Sie brauchen es nicht zurück zahlen, das Geld gehört garantiert Ihnen.
hier klicken und Geld abholen“
Das kam mir dann doch sehr verdächtig vor. Ich dachte aber schon nicht mehr daran, als ich heute wiederum in meinem Postfach eine Nachricht von „Versandservice“ fand.
Die Versprechungen werden anscheinend immer attraktiver. Einen Laptop habe ich schon, dass mir jemand Unbekanntes Geld schenken will, glaube ich nicht. Aber heute wäre ich doch fast in Versuchung geraten.
„Frau — Sie erhalten ein neues iPhone 4G von Apple kostenlos!
http://nl.suh7.net/k-4337-819781839.htm
Das Handy ist vertrags- und simlockfrei und kostet Sie garantiert gar nichts!
Es handelt sich um kein Gewinnspiel, sondern um ein echtes Versprechen, was Sie erhalten.
Das Gerät ist für Sie wirklich G R A T I S und versandbereit!”
Die Webadressen waren immer sehr ähnlich. Ich hoffe, dass niemand wirklich darauf hereinfällt und sich möglicherweise einen fiesen Virus einfängt oder von Internetpiraten geentert wird.
Ich finde diese Post jedenfalls sogar ganz lustig und bin sehr gespannt, womit ich als Nächstes geködert werde.