Dabei ist es ja nun nicht so, dass in unseren Stadien immer alles fair und gentlemanlike abläuft. Wenn ich mich dort umschaue, habe ich auch oft das Gefühl, dass mit Anlegen der Fankleidung jegliche Zivilisation verloren geht. Es wird gegrölt, randaliert und herum gesaut, dass es selbst mir als schockfreiem Menschen manchmal Angst und Bange wird. Den Vogel des peinlichen Benehmens schossen die Kölner Fans am zweiten Spieltag der laufenden Saison ab, als sie Schalker Fans mit Kot und Urin bewarfen. Als ich das gelesen habe, hielt ich dies zunächst für eine journalistische Ente. Wie kann denn ein normaler Mensch auf den Gedanken kommen, einen anderen mit seinen Fäkalien zu bewerfen? Mal abgesehen davon, dass ich überhaupt nicht wüsste, wie ich mitten im Stadion irgendwelche Ausscheidungen in einen Becher packen sollte, um ihn dann auf gegnerische Fans zu schleudern – so etwas ist eine Riesenschweinerei und hat nicht das geringste mit Fußball oder sportlichem Verhalten zu tun. Drei dieser sogenannten Fans sind identifiziert worden und erhielten Stadionverbot; in meinen Augen eine viel zu geringe Strafe. Solche Leute müssten so richtig eklige Sachen als Bestrafung erleiden, denn durch ihr Benehmen bringen sie die gesamte Fankultur in Verruf.
Generell habe ich das Gefühl, dass der Ton in deutschen Stadien immer rauer wird; und das ungewöhnlicher Weise schon zu Beginn der Saison. Beispielsweise die Schmähgesänge gegen den hoffenheimer Mäzen Hopp. Ob man ihn mag oder nicht, ist unerheblich, aber ihn als „Hurensohn“ und ähnliches zu bezeichnen, ist ebenso ungehörig wie unpassend. Ich selbst bin ja auch großer Fußballfan und lasse bestimmt keine Stadiongesänge aus – aber so derbe Beleidigungen sind indiskutabel.
Mit Problemen ganz anderer Art schlägt sich die Fan-Initiative „Pyrotechnik legalisieren – Emotionen respektieren“ herum. Die Mitglieder möchten, dass das Entzünden von Bengalischen Feuern, welches momentan in Deutschland verboten ist, legalisiert wird. Bislang hat der DFB diesbezüglich keine Entscheidung getroffen – die Initiative muss weiter warten. Was sie sich von solch einer Legalisierung versprechen, ist mir persönlich schleierhaft. Bengalische Feuer sehen zwar traumhaft schön aus und können sicherlich einige Emotionen ausdrücken, sind aber auf der anderen Seite auch nicht ungefährlich. Nicht nur die Rauchentwicklung, sondern auch möglicherweise fehlgezündete oder –geleitete Feuerwerkskörper können für Unruhe im Stadion sorgen und Menschen verletzen. Ich habe die Hand eines Bekannten gesehen, dem im Suff ein Böller in dieser Hand explodiert ist – wahrlich kein schöner Anblick. Da kann man wirklich gespannt sein, wie der DFB in diesem Fall entscheiden wird…
Es ist schade, dass durch so viele (unnötige) Nebensächlichkeiten das eigentlich Wichtigste an einem Stadionbesuch verloren geht: ein sportlicher Ereignis ansehen, mit seinem Team mitfiebern – oder mitweinen – und einfach einen schönen Tag haben!
Kommentare (0)Leider ist mir aber aufgefallen, dass gerade mal 15 Leute „gefällt mir“ gedrückt haben, was bei unserer Besucher- und Fangemeinde eine verschwindend kleine Anzahl ist. In meinen Augen ist dies ein wenig besorgniserregend, denn selbst das Browsergame „MySchamhaar“ hatte innerhalb weniger Stunden über 40 Fans. Als Grund für diese recht geringe positive Bewertung fallen mir spontan vier Möglichkeiten ein:
Sollte die erste oder zweite Möglichkeit zutreffend sein, muss ich mir weiter keine Sorgen machen. Facebook ist nun einmal nicht jedermanns Sache, und selbst einige Nutzer dieses sozialen Netzwerks haben keine Lust, ständig „gefällt mir“ zu drücken. Dies kann ich sehr gut nachvollziehen, zumal ich seit einiger Zeit öfters Warnungen über potentielle Click-jacking-Angriffe erhalte. Offensichtlich können diese aber ignoriert werden, denn obwohl ich trotz dieser Warnungen weiter klicke, habe ich keinerlei Repressalien zu erleiden gehabt.
Kommen wir zu Möglichkeit drei: sollte diese Option auf Euch zutreffen, kann ich nur sagen: schade! Steht zu dem, was Ihr mögt!
Meiner Meinung richtig schlimm wäre es hingegen, wenn Ihr uns wirklich nicht mögen würdet. Wir geben uns alle so viel Mühe, Euch mit unseren Beiträgen zu erfreuen, über etwas zu informieren oder zu belustigen. Einen schönen Artikel zu schreiben, ist übrigens gar nicht so einfach, wie man vielleicht denken mag und kostet teilweise viel Zeit, Schweiß und rauchende Gehirnzellen. Von daher sollte das Ergebnis dieser geistigen Arbeit natürlich auch positiv angenommen werden. Deswegen meine Bitte an Euch: teilt mir/uns bitte mit, was Euch hier nicht so gut gefällt beziehungsweise was wir anders machen können/sollen. Für Anregungen, Tipps und Kritik bin ich immer offen. Falls Ihr aus irgendwelchen Gründen nicht öffentlich posten möchtet, könnt Ihr mir gerne auch eine Mail schicken: becker@segapro.net.
Wie gesagt: keine Scheu haben und einfach frei heraus mitteilen, was Ihr sagen möchtet. Oder wahlweise „gefällt mir“ drücken… J
Zwei Tage ohne Fußball waren wirklich lang. Spannung hatten die, die es interessiert, wenigstens durch die Wahl des Bundespräsidenten. Aber heute geht es ja auf dem grünen Rasen endlich weiter. Hoffentlich sehen wir mal ein paar hochklassige und spannende Spiele. Ich habe nicht alle Begegnungen verfolgen können, fand aber die meisten bisher ziemlich langweilig. Wahrscheinlich waren auch die vielen Fehlentscheidungen der Schiedsrichter mit daran schuld, dass die Motivation bei einigen Mannschaften stark gebremst schien.Schade um eine tolle Veranstaltung!
Ich fände es nur fair, wenn die Fifa in Zukunft Fehlgriffe der Schieds- und Linienrichter sofort nach Kameranachweis korrigieren ließe. Wie deprimierend muss es für die Spieler sein, wenn sie auf dem Bildschirm sehen, dass sie ein reguläres Tor gemacht haben, es aber nicht anerkannt wird. Wollen wir hoffen, dass schon heute beim Spiel Niederlande- Brasilien alles glatt läuft und wir ein packendes Match zu sehen bekommen.
Der Sommer meint es zurzeit ja sehr gut mit uns. Die Biergärten, die Public Viewing anbieten, werden sicherlich wieder brechend voll werden. Wer einen guten Platz ergattern möchte, sollte sich bereits einige Zeit vor dem Anpfiff einfinden. Sehr gut ist die Stimmung immer in Berenbostel beim Landhaus am See im Seeweg. Beim Eintritt muss dort ein Verzehrgutschein für 7 Euro erstanden werden.
Die Fans in Deutschland sind, wie auf dem Bild zu sehen, ja in der Regel sehr guter Laune. Ich fand es ein wenig traurig, dass Müller, Podolski und Özil nach dem Spiel gegen England in den Interviews so ernst waren. Besser hätte es ja wohl gar nicht laufen können. Da kann man doch ruhig mal strahlen. Ich frage mich, ob der DFB Vorgaben dafür macht, was auf welche Fragen der Reporter geantwortet werden darf. Und ob Müller jetzt Mecker dafür bekommt, dass er Oma und Opa gegrüßt hat. Das war schööön..
Leider wurden die Fans, die wirklich sehr gespannt darauf waren, dann immer wieder enttäuscht. Es gibt noch immer keinen Trailer zu sehen. Alle bislang gemachten Ankündigungen erwiesen sich als Fake und die Menschen, die darauf so sehr warten wurden wieder enttäuscht. Daher werden die Rufe nach dem Trailer zu Twilight Eclipse immer lauter.
Aber diese Situation bringt vor allem eines mit ins Spiel: Ideen – Denn so haben sich die Fans nun zusammen getan um verschiedene Trailer für Twilight selbst zu machen. Die Idee ist grundsätzlich nicht schlecht, aber auch nichts ungewöhnliches, wenn man einmal überlegt, wieviele Trailer es von bekannten Filmen gibt, die einfach nur von den Fans selbst gemacht sind. Grundsätzlich müssen diese Trailer nicht schlecht sein, aber es mangelt den Erstellern solcher Streifen doch immer an einem wichtigen Detail: Das Material.
Trailer hin oder her, für die Erschaffung eines solchen Teils benötigt man aber genug Filmmaterial von dem Film, um den der Trailer gehen soll. Da es Twilight Eclipse aktuell noch nicht gibt, gibt es natürlich auch kein Filmmaterial, welches mn dafür verwenden könnte. So müsste man also auf ältere Filme mit Robert Pattinson und Kristen Stewart zurückgreifen. Nicht gerade das, was man von einem guten Trailer erwarten kann.
Es bleibt also nur abzuwarten, bis endlich der offizielle Trailer von Twilight Eclipse erscheint. Dieser wird dann mit Sicherheit sehr viel Lust auf ein neues Kinoerlebnis machen. Wir sind gespannt.
So wie in jeder Staffel gibt es auch 2010 wieder Lieblinge der TV-Zuschauer. Erinnern wir uns an die ersten Sendungen so waren dies meist Leute, die entweder ein komisches Verhalten hatten oder aber die einfach durch guten Humor oder sonstige Dinge aufgefallen sind. In den neueren Staffeln geht es aber um etwas ganz anderes. Da interessieren sich die Zuschauer eher für die hübschen Frauen im Container. Dies ist verwunderlich, denn das würde bedeuten, daß die meisten Fans von Big Brother Männer sind. Da dies nicht vorstellbar ist stellt sich nun die Frage, was die weiblichen Fans bevorzugen. Es ist schwer vorstellbar, daß die Frauen zuhause sich für Cora oder Micaela interessieren. Das einzige was man sich vorstellen könnte ist, daß sie sich aus reiner Eifersucht für die beiden interessieren, weil der Mann vor dem Fernseher sabbert.
Unverständlich ist dabei, wieso Männer, die sich für sexy Frauen im Fernsehen interessieren ausgerechnet Big Brother aussuchen. Da gibt es doch bestimmt bessere Möglichkeiten, oder? Vielleicht liegt es aber auch an der Spannung, weil man eben nicht weiß was als nächstes passiert. Es gibt kein Drehbuch und jedes Verhalten ist mehr oder weniger aus eigener Laune heraus entstanden. Das ist schon ein Nervenkitzel.
Nun ist sie wieder in der Heimat in Los Angeles. Dabei ist sie nicht allein, denn ihr Freund Jason Trawick begleitet sie dabei. nun wird sie vorerst eine Weile Zeit haben um sich von der Tournee zu erholen. immerhin hatten über eine Million Menschen ihre Show verfolgt. Und obwohl es immer wieder böse Zungen über Playback und einen dicken Bauch gegeben hatte, hatte sich Britney Spears nicht abschrecken lassen.
Alles in allem war die Tour ein ziemlich großer Erfolg für sie, wenn man bedenkt, dass sie es zeitweise nicht leicht hatte und es immer wieder heftige Kritik gehagelt hat. Ob dies der Grund ist, dass sie zwischendurch komplett von der Bildfläche verschwunden war? Wie auch immer, die Fans können sich nun über eine neue Britney Spears freuen, die selbstbewußt und stolz auf die Bühne geht und mit heißen Outfits ihre Fans zum beben bringt. Wen wundert es da, dass ihre Fans meisten männlich sind?
Die männlichen Fans machen sich vielleicht noch Hoffnung, denn immerhin hat Britney Spears den Heiratsantrag von ihrem Freund Jason Trawick abgelehnt. Gründe sind bislang nicht bekannt. Vielleicht probiert er es einfach bei Gelegenheit erneut oder aber sie gibt ihm den Laufpaß.
Der Nationaltorhüter Robert Enke hat sich das Leben genommen. Nachdem man Anfangs erst unsicher war, ob es Selbstmord war haben sich nun alle Vermutungen bestätigt. Robert Enke hat sich umgebracht.
In Hannover ist soeben die Pressekonferenz zuende gegangen. Daher gibt es nun alle Fakten und Daten der Pressekonferenz auf SegaPro.
Pressekonferenz Hannover 11.11.2009 – 13 Uhr
Teresa Enke spricht auf der Pressekonferenz – Sie sagt, dass Robert Enke unter schweren Depressionen gelitten hat. Er hatte sich mit Fussball immer abgelenkt. Seine Frau Teresa hat ihn deswegen immer zum Training begleitet. Sie sagte ihm, dass es mit Sport nicht möglich ist, die Probleme zu besiegen. Er wollte aber nicht hören und hat sich immer im Fußball versteckt. Durch das Training hat er Halt bekommen. Er hat es genossen, wenn er mit den Mannschaftskollegen etwas Spaß haben konnte.
Dr. Valentin Markser war der Psychotherapeut von Robert Enke – Er sagt, dass Robert Enke wegen der Depressionen in Behandlung war. Laut seinem Befund war aber nicht ersichtlich, dass Robert Enke Selbstmordgefährdet war. Er litt an dem Verlust seiner Tochter und hatte sich zusätzlich noch unter Druck gesetzt, da er Angst hatte, man nehme ihm seine Tochter weg, wenn bekannt werden würde, dass er in psychologischer Behandlung ist.
Damit ist wohl klar, dass der Nationaltorhüter massiv an dem Tod seiner kleinen Tochter gelitten hatte. Seit 2003 war er deswegen in Behandlung. Er hat zum großen Teil versucht, mit seinen Depressionen selbst fertig zu werden.
Über den Abschiedsbrief wurde nichts erwähnt. Die Polizei bestätigte, dass ein Abschiedsbrief gefunden wurde. Dieser wird aber allem Anschein nach nicht veröffentlicht werden. Bekannt ist nur, dass er in dem Brief schilderte, dass er dem Druck nicht mehr standhalten konnte. Er entschuldigte sich dafür in dem Brief vor allem bei seiner Familie.
In Hannover beginnt heute um 18 Uhr eine Trauerfeier in der Marktkirche. Nach dem Gottesdienst geht ein Trauerzug von der Marktkirche zum Stadion, der AWD-Arena. Dort liegen mehrere Kondolenzbücher für die Fans aus.
Nach dem tragischen Tod von Nationaltorhüter Robert Enke trauern Fans, Kollegen und vor allem die Angehörigen. Die Webseite von Hannover 96 wurde abgeschaltet. Auf www.hannover96.de ist nur eine schwarze Seite zu sehen mit dem Text “Wir trauern um Robert Enke” .
Die Darstellung der offiziellen Webseite der Fußballmannschaft von Hannover 96 soll zeigen, wie bewegt die Menschen ist. In Hannover herrscht rund um das Stadion der Ausnahmezustand. Tausende Menschen haben sich an der AWD-Arena versammelt um zu trauern. Sie stehen Schlange um sich in ein Kondolenzbuch einzutragen. Heute am frühen morgen hat die AWD-Arena bereits einem Lichtermeer geglichen. Aus der Luft sah es aus, als ob das ganze Stadion brennt. So schön diese Bilder auch waren, so steht aber fest, dass dies kein Werbegang oder ähnliches war. Die Menschen sind traurig über den tragischen und plötzlichen Tod von Robert Enke, der im Alter von nur 32 Jahren, vermutlich durch Selbstmord, ums Leben kam.
In Hannover gibt es heute um 13 Uhr eine Pressekonferenz die auch im Fernsehen übertragen wird. Nach dieser Konferenz werden hier weitere Informationen folgen. Man kann davon ausgehen, dass der Ausnahmezustand in Hannover noch eine ganze Weile andauern wird.
Aus ersten Kreisen wird bereits berichtet, dass Robert Enke vermutlich nicht über den Tod seiner kleinen Tochter hinweg gekommen ist. Bereits wenige Tage nachdem sie gestorben ist, stand Robert Enke schon wieder auf dem Fußballplatz. Er hatte sich mit seinem Sport abgelenkt und hat daher nie richtig trauern können.