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04 Feb, 2011
von B.Scheid

Die Kosten für Strom steigen kontinuierlich an. Das liegt zum Teil an den Preiserhöhungen der Energiekonzerne und an den Steuererhöhungen und Zuschlägen durch den Staat. Die Ausgaben für Energie steigen aber auch dadurch, dass viele Dinge im Alltag mithilfe von elektronischen Geräten getan werden, die man früher manuell erledigt hat. An mancher Stelle ist dies auch sinnvoll. Im Garten gibt es nützliche Maschinen, die die Arbeit doch sehr erleichtern oder sie überhaupt erst möglich machen, wenn man körperlich nicht so fit ist. Ich möchte auf einen elektrischen Rasenmäher auf keinen Fall verzichten. Aber andere Dinge halte ich für entbehrlich. Rasenkanten kann ich gut mit der mechanischen Schere kürzen. Da spare ich mir auch das Kabel. Und einen Laubsauger brauche ich auch nicht. Erstens, weil ich das Laub nur an wenigen Stellen beseitige und zweitens, weil ich Harken für eine leichte Tätigkeit halte, die dem Körper gut tut.  

Im Haushalt gibt es ja auch so einiges Elektrisches, über dessen Sinn sich streiten lässt.  Elektrische Dosenöffner oder elektrische Zwiebelhacker. Wenn man kaum noch einen Handschlag ohne Unterstützung von Energie macht, muss man sich über erhöhte Stromkosten nicht wundern.

Auch die Geräte, die eine Fernbedienung besitzen, werden immer zahlreicher. Ich habe ein neues Autoradio gekauft und auch das hat eine Fernbedienung. Da ich in der Regel ca. einen halben Meter vom Radio entfernt sitze, so dass mein Arm locker an alle Tasten reicht, und da ich auf keinen Fall will, dass irgendjemand vom Rücksitz aus bestimmt, welche Musik ich höre, brauche ich diese Fernkontrolle nicht. Meine schlechtere Hälfte wandte ein, die wäre doch ganz nützlich, wenn man irgendwo parkt und von außerhalb des  Autos Musik hören will.

Wie auch immer. Ich glaube jedenfalls, dass  die Technisierung in vielen Bereichen zwar sehr praktisch ist, dass sie aber auch zu höherem Verbrauch von kostenpflichtiger Energie führt, wo man früher die eigene Körperenergie genutzt hat. Stattdessen wird die Gesellschaft immer bewegungsärmer und muss in Fitnessstudios rennen, um Geräte zu benutzen, die auch wieder Strom verbrauchen. Oder man wird halt immer dicker und wundert sich, woran das liegt.

15 Dez, 2010
von B.Scheid

2011 wird das Leben in Deutschland mal wieder teurer werden. Dies verdanken wir Vater (oder heißt es in Merkel- Land Mutter?) Staat.

Die Beiträge der gesetzlichen Krankenkassen steigen von 14,9 auf 15,5 %. Die Erhöhung tragen allein die Arbeitnehmer. Die privat Krankenversicherten sind aber auch nicht besser dran. Einige Versicherer haben bereits 2009 und 2010 die Beiträge kräftig erhöht, andere folgen zum 1.1.2011.

Außerdem dürfen die Krankenkassen in Zukunft Zusatzbeiträge erheben, wenn sie mit ihren Finanzen nicht haushalten können. Das kann irgendwann noch sehr teuer werden.

An Steuern wird die Grunderwerbssteuer erhöht. Der Satz steigt in Niedersachsen von 3,5 auf 4,5 % vom Kaufpreis eines Grundstücks oder Hauses. Das ist eine ziemlich Verteuerung der Kaufnebenkosten, die dem am Boden liegenden Immobilienmarkt bestimmt nicht helfen wird. Und den zukünftigen Hausbesitzern sicherlich weh tut. Mich hat die Erhebung solch einer Steuer genauso wie der Erbschaftssteuer schon immer stark an das Raubrittertum erinnert.  

Gerüchten zufolge soll auch die Grundsteuer angehoben werden. Diese zahlt jeder in Deutschland wohnende Mensch direkt oder über die Mietnebenkosten, nur Obdachlose bisher nicht.  

Die Tabaksteuer wird ebenfalls kräftig erhöht. Die zahlt natürlich nur der Raucher, der selbst Schuld hat an seinem Laster.

Eine Verteuerung, die alle betrifft, ist die Steigerung der EEG- Umlage, die zur Förderung erneuerbarer Energien verwendet werden soll. Lag sie 2010 noch bei 2,047 Ct. pro Kilowattstunde Strom, beträgt sie ab Januar 3,53 Ct. Die Stromversorger geben diese Erhöhung selbstverständlich an ihre Kunden weiter.

Beim Strompreis hat man natürlich die Möglichkeit, durch Energiesparmaßnahmen selbst dazu beizutragen, dass die Kosten erträglich sind.

Bei der Neuanschaffung von Elektrohaushaltsgeräten macht es sich bezahlt, die besonders sparsamen Modelle zu kaufen. Bei Fernsehern sollte man ebenfalls auf den Stromverbrauch achten. Plasmabildschirme sind oft größere Stromfresser als LCD Bildschirme. Bei Geräten, die jeden Tag viele Stunden eingeschaltet sind, macht sich der Unterschied an der Stromrechnung bemerkbar.

Vorschläge zur Senkung der Energiekosten bekommt man im Internet bei den Stromanbietern wie z.B. den Stadtwerken.

30 Sep, 2009
von Miguel Palacios

Die nächste Uhrumstellung ist nicht mehr lange hin. Der Wechsel von der Sommer- in die Winterzeit erfolgt am Sonntag den 25.10.2009 um 3 Uhr. Die Zeit wird dabei eine Stunde zurück gestellt, wir dürfen also eine Stunde länger schlafen.

Als Faustformel gilt, dass die Zeitumstellung immer den letzten Sonntag im Oktober für den Wechsel in die Winterzeit stattfindet. In die Sommerzeit geht es dann am letzten Sonntag im März. Da wird die Zeit dann wieder eine Stunde nach vorne verschoben. Die Nacht ist eine Stunde kürzer.

Ob die Zeitumstellung nun Sinnvoll ist oder nicht darf an dieser Stelle bezweifelt werden. Seit 1980 gibt es diese Zeitumstellung, so wie wir sie heute kennen. Als Ursache gilt die Ölkrise im Jahr 1973. Die Energien waren knapp und man wollte durch einen anderen Tagesablauf erreichen, dass weniger Energie verbraucht wird. Zudem wurde die Zeitumstellung eingeführt, weil einige Länder um Deutschland herum dies schon etwas früher getan hatten.

Zwischen 1950 und 1980 gab es in Deutschland keine Sommerzeit, zumindest nicht in der Form wie man sie heute kennt. Und 1947 gab es sogar noch eine Hochsommerzeit. Allerdings hatte man sehr schnell gemerkt, dass diese Hochsommerzeit mehr oder weniger unnütz ist. Daher wurde diese sehr schnell wieder abgeschafft.

Die erste Zeitumstellung gab es 1916 in Deutschland. Andere Länder folgten dann und führten ebenfalls eine Sommerzeit ein.

Das Bundesumweltamt sagt, dass man durch die Sommerzeit zwar Abends weniger Licht benötigt, allerdings braucht man dieses dann morgens vermehrt. Zudem wird morgens mehr geheizt, zumindest in den kühleren Jahreszeiten. Alles in allem wird also durch die Umstellung von Winter- auf Sommerzeit mehr Energie verbraucht. Gerade in der heutigen Zeit halte ich für ziemlich großen Müll, wo doch jeder und alles so sparsam wie möglich mit Rohstoffen umgehen sollen. Zudem wird doch der Umweltschutz groß geschrieben, wieso behält man dann eine solch alte Regelung bei?

Für die Energieversorger ist dies natürlich ein schöner Effekt, man braucht sich wohl keine Hoffnungen machen, dass von diesen Seiten irgendwann einmal ein böses Wort kommt.

Gesundheitlich ist die Zeitumstellung auch nicht gerade ohne Folgen. Viele Menschen haben Probleme sich der neuen Zeit anzupassen und leiden dann unter Schlafstörungen etc. Und vor allem Leute die während der Uhrumstellung arbeiten müssen haben da so ihre Probleme mit. Im schlimmsten Fall kann es Wochen dauern, bis sich der Körper daran gewöhnt hat, auch wenn man vielleicht gar nicht mehr merkt, dass man noch an der Umstellung der Zeit leidet.

Zudem steht fest: Egal ob Sommerzeit oder Winterzeit. Der Wechsel zwischen den Zeiten macht der Bahn Probleme, denn die hat dann teilweise keine Chance den Fahrplan noch einzuhalten.

 

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