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22 Dez, 2011
von Elietta Becker

In den vergangenen Tagen hat ein Unbekannter auf dem Berliner Weihnachtsmarkt immer wieder mit K.O.-Tropfen versehene Getränke verteilt. Dabei ging er unterschiedlich vor. Mal war er als Weihnachtsmann verkleidet und verschenkte Glühwein, mal war er ganz ohne Verkleidung unterwegs, feierte angeblich die Geburt seiner Tochter und verteilte kleine, augenscheinlich verschlossene Schnapsfläschchen.

Es ist in meinen Augen einfach indiskutabel, vergiftete oder mit Betäubungsmitteln versehene Getränke zu verteilen – und absolut unentschuldbar. Erschreckend daran ist auch, dass niemand etwas über mögliche Beweggründe dieses Mannes weiß. Es gibt weder Lösegeldforderungen noch Erpresserschreiben – nur Angst unter den Besuchern des Weihnachtsmarktes der Hauptstadt.

Was kann einen Menschen bloß dazu bewegen, Unschuldigen beziehungsweise Unbekannten so etwas anzutun? Selbstmordattentäter, Amokläufer und Mörder im Allgemeinen haben ja wenigstens (meistens) noch einen Grund für ihr Handeln, ob wir diesen nun nachvollziehen können oder nicht. Aber kann es jemandem Spaß machen, seinen Mitmenschen den Gang über den Weihnachtsmarkt derart zu verderben? Dafür fehlt mir jegliches Verständnis.

Fast ebenso finde ich allerdings die Reaktionen mancher Zeitgenossen, die den Opfern die Mitschuld an ihrem Schicksal geben. „Schließlich nehme man keine Getränke von Fremden an“, so deren Argumentation. Da frage ich mich doch wirklich, ob diese Menschen jemals in ihrem Leben feiern waren. Ob beim Fußball oder bei Großveranstaltungen wie Schützenfesten oder Weihnachtsmärkten – wie oft passiert es, dass man plötzlich inmitten eines Rudels wildfremder Menschen steht und mit denen zusammen Party macht. Diesbezüglich jemandem Vorwürfe zu machen, ist absolut unpassend und unangebracht. Ganz besonders die Masche des Täters, sich als frischgebackener Vater auszugeben und auf das Wohl seines Neugeborenen zu trinken, ist definitiv sehr glaubwürdig und in keiner Weise besorgniserregend. Ich vermute, dass 99% der selbsternannten Moralapostel ebenso auf diese Show hereingefallen wären wie die Opfer. Auch die Tatsache, dass die Fläschchen verschlossen zu sein schienen, gaben keinerlei Anlass zum Misstrauen… Ebenso die Weihnachtsmannverkleidung: wer könnte mehr Vertrauen einflößen als der Weihnachtsmann??? Von daher täten diese Moralapostel sehr gut daran, sich bedeckt zu halten und das zu tun, was in diesen Tagen jeder normale Mensch in Deutschland tut: hoffen, dass der Täter bald geschnappt wird – und die Opfer ein wenig deswegen bedauern, dass ihnen ein vorweihnachtliches Vergnügen so hinterlistig genommen wurde…

12 Aug, 2011
von Nyk Karleby

Die zweite Runde des DFB-Pokals ist ausgelost. Nachdem bereits die erste Runde einiges an Überraschungen bereithielt, habe ich auch für die nächste Runde Hoffnungen auf spannende Pokalschlachten. Hier meine Prognose.

Holstein Kiel trifft auf den MSV Duisburg. Hier, denke ich, wird Kiel die nächste Überraschung schaffen und wieder einen höherklassigen Club aus dem Pokal schmeißen.

Sehr spannend ist auch RB Leipzig gegen den FC Augsburg. Bei diesem Spiel bin ich mir tatsächlich kein Stück sicher, da ich Leipzig eine erneute Überraschung zutrauen würde, jedoch die Augsburger natürlich nach dem Erstrundensieg der Leipziger gewarnt und vorbereitet sein sollten.

Der traditionelle Pokalschreck Eintracht Trier trifft auf den HSV und ich denke, diese Tradition wird fortgeführt und die Trierer werden die Hamburger aus dem Cup kicken, da die HSVler einfach nicht sehr gut drauf sind, was sich bis dahin natürlich auch noch ändern kann.

Spannend finde ich natürlich auch die Erstligapartie zwischen Hannover 96 und dem FSV Mainz 05. Ich denke, dass die Hannoveraner das Rennen machen werden, aber vielleicht auch erst im Elfmeterschießen.

Sehr interessant ist auch die Partie zwischen Schalke 04 und dem Karlsruher SC. Die Karlsruher haben Heimrecht und können die kleine Sensation sicherlich schaffen und den Cupsieger der letzten Saison aus dem Turnier werfen.

Eine Überraschung könnte es ebenfalls bei der Partie von Rot-Weiß Essen gegen die Herthaner aus Berlin geben. Den Essenern würde ich durchaus gute Chancen auf die Überraschung zutrauen und auch, dass sie mit einem souverän heruntergespielten Sieg – natürlich bei höchster Konzentration – die Berliner aus dem Pokal schmeißen. Es bleibt auf jeden Fall sehr spannend. Die zweite Runde wird Ende Oktober ausgetragen.

11 Jul, 2011
von Nyk Karleby

Die Tage der Deutschen Literatur 2011 in Klagenfurt sind nun um und die Preise rund um den Ingeborg-Bachmann-Preis sind verliehen.

Auf der Shortlist um die Preise standen Nina Bußmann, Gunther Geltinger, Maja Haderlap, Thomas Klupp, Steffen Popp, Julya Rabinowich und Leif Randt. Und die Gewinnerin des diesjährigen Preises und damit Nachfolgerin des letztjährigen Preisträgers Peter Wawerzinek ist die in Klagenfurt lebende Maja Haderlap, die mit ihrem Text “Im Kessel” (ein Auszug aus dem Roman “Engel des Vergessens”, der im Wallstein-Verlag kurz vor der Erscheinung steht) über die Kärntner Partisanen – Haderlap selbst ist Kärntner Slowenin – die Jury voll und ganz überzeugen konnte, doch sich trotzdem erst im vierten Wahldurchgang als finale Siegerin durchsetzen konnte. Mit dem Preis geht auch eine Dotierung von 25.000 Euro einher (vor 2006 waren es noch 22.500 Euro).

Den Kelag-Preis sicherte sich der aus Greifswald stammende Steffen Popp mit “Spur einer Dorfgeschichte” und heimste damit auch die dotierten 10.000 Euro Preisgeld ein.

Der 3sat-Preis, gestiftet vom übertragenden Sender 3sat, gewann Nina Bußmann mit ihrem Text “Große Ferien”.

Den Ernst-Willner-Preis, benannt nach einem der Mitbegründer des Wettbewerbes, erhielt der 1983 in Frankfurt am Main geborene Leif Randt mit einem Auszug aus seinem bald erscheinenden, zweiten Roman (wie der erste erscheint er im Berlin Verlag) “Schimmernder Dunst über CobyCounty”).

Schließlich gab es dann noch den Publikumspreis zu vergeben und diesen konnte, wie von vielen bereits während und nach der Lesung erwartet, der gebürtige Franke und in Berlin lebende Thomas Klipp einheimsen, der wie Randt Kreatives Schreiben in Hildesheim studiert hat. Dessen Porno-Text “9to5 Hardcore” überzeugte das Publikum und brachte ihm 6.000 Euro als Preisgeld ein.

28 Jun, 2011
von Nyk Karleby

Rockstar Games hat mit Informationen zum nächsten Grand Theft Auto auf der diesjährigen E3 mit Abwesenheit geglänzt, doch Gerüchte verdichten sich, dass es bald etwas zu hören oder sehen gibt. Weitere Gerüchte besagen, dass auch der 5. Teil – wie schon GTA San Andreas – im GTA-Pendant zu Los Angeles spielt, genauer im Milieu von Hollywood und den Filmstudios.

Persönlich hoffe ich, dass sich diese Gerüchte nicht bewahrheiten werden; eben weil bereits der in den frühen 90ern angesiedelte Teil GTA San Andreas zu einem großen Teil in Los Santos – dem GTA-Pendant zu Los Angeles – angesiedelt war. Auch, dass mit LA Noire bereits vor kurzem (und auch von Rockstar Games) Los Angeles als Setting bedient wurde – auch wenn es die 40er Jahre und ein wirkliches, authentisches Los Angeles waren – ist ein Grund für mich, dass ich lieber mal eine andere Stadt als Setting hätte.

GTA IV gehört zu meinen absoluten Lieblingsspielen, auch wenn mich wohl kaum ein Spiel so in Rage versetzen kann, wenn etwas nicht klappt. Die Handlung war kinoreif, die Figuren großartig gezeichnet und das allgemeine, authentische Feeling – jedoch ohne die Satire und Parodie, die so viel zum Humor der Serie beträgt, zu vergessen – machen dieses Spiel für mich zu einem der besten aller Zeiten. Ich finde, Rockstar hat wirklich mit dem Spielprinzip von GTA (welches ja im Grunde auch ein und dasselbe ist wie bei Red Dead Redemption) eine Allround-Formel kreiert, die einfach in jedem Setting in jeder Epoche funktionieren würden. Die Möglichkeiten sind fast unerschöpflich, finde ich. Wie wäre es z.B. mit einem GTA im heutigen Detroit? Das würde auch super mit dem Image der Stadt als DER Autostadt und Stadt der Morde in den USA zusammen passen. Oder ein GTA in Tokyo oder Shanghai? Noch etwas exotischer, aber nicht weniger interessant: in Mombasa oder Kairo? Oder ein GTA im Buenos Aires der Nachkriegszeit, in dem man einen Mossad-Agenten spielt? Doch die Idee, die mir am besten gefallen würde, wäre wohl ein GTA im Berlin des Kalten Krieges.

24 Jun, 2011
von Jessica Hünger

Gute Zeiten, schlechte Zeiten wird seit 1992 auf RTL von Montag bis Freitag im Vorabendprogramm ausgestrahlt. Die Serie ist eine Seifenoper die von der Grundy UFA TV Produktions GmbH produziert wird. Gute Zeiten, schlechte Zeiten, in Kurzform auch GZSZ genannt, ist die erfolgreichste deutsche Serie, die nach dem Vorbild einer australischen Seifenoper mit Namen „The Restless Year“ im Jahr 1977 entstanden ist. 

Die Serie handelt fast nur von jungen Menschen die aus Berlin-Mitte kommen. Die jungen Leute gehen meist noch zur Schule, studieren oder  sammeln in ihren ersten Berufsjahren ihre Erfahrungen. Meist üben sie diese Berufe im Medienbereich oder auch im Modebereich aus. Aber auch die Gastronomie und das Handwerk sind dort großgeschrieben. Gezeigt wird in der Serie wie junge Personen mit ihren Höhen und Tiefen klarkommen, welche z.B. Liebe, Trennung, Intrigen, Mobbing, Kriminalität, Krankheiten und auch Todesfälle sein können. Was ich aber immer wieder faszinierend finde ich, dass wenn diese Serie doch ein „normales“ Leben darstellen soll, warum haben dort immer alle so viel Freizeit, kaum Verpflichtungen und warum können sie jeden Tag bis spät in die Nacht Party machen? Ich denke im richtigen Leben ist das nicht so. Wenn ich das auch nur zwei Wochenlang jeden Tag machen würde, da könnte man mich einfach nur in die Ecke stellen und ich wäre zu nichts mehr zu gebrauchen. 

Was mich an diesen Serien richtig stört ist, dass wenn etwas Schlimmes passiert ist, es immer sooooooo lange in die Länge gezogen wird. Seit Monaten zieht sich die Situation mit „Dominik“ so in die Länge, dass ich schon langsam aggressiv werde, wenn ich den nur sehe. Er wurde vor einiger Zeit entführt und seit seiner Freilassung ist er nicht mehr derselbe. Ist ja auch kein Wunder aber man muss doch nicht Monatelange auf einem Thema drauf herum reiten. Er soll einfach zur Therapie gehen und weiter geht’s. Gestern wurde bestimmt 2 Minuten lang gezeigt wie er in der U-Bahn sitz und kurz vor einer Panik Attacke steht. Miguel war gestern vielleicht am Fluchen deswegen. Wieso muss man alles immer in die Länge ziehen? 

Wir gucken Abend wenn wir Abendessen immer „Alles was zählt“ und „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ aber wir sind nicht süchtig danach. Schließlich sind wir keine Teenager mehr ;-)

28 Apr, 2011
von Jessica Hünger

Die Gewalt in Deutschland und vor allem bei Jugendlichen nimmt immer mehr zu. Ich kann es einfach nicht verstehen. Weiß die Jugend nicht mehr was sie in ihrer Freizeit machen soll? Wie kann es sein, dass Jugendliche anscheinend aus Langeweile einen Menschen fast zu Tode prügeln? Einfach so, weil der Mensch grade zur falschen Zeit am falschen Ort ist.

Erst jetzt am Ostersamstag gab es wieder einen Fall. In Berlin im U-Bahnhof an der Friedrichstraße wurde ein Mann fast zu Tode geprügelt. Der Haupttäter ist 18 Jahre alt, kommt aus gutem Haus und ist dabei sein Abitur zu machen. Gemeinsam mit seinem Kumpel pöbelte er das Opfer an und wurde plötzlich handgreiflich. Das Opfer ist eine Person, die jeder Gewalt aus dem Weg geht. Als das Opfer, er ist 29 Jahre, zusammen brach, trat der Täter dem Opfer noch ein paar Mal ins Gesicht bis er bewusstlos wurde. Erst als ein Passant eingegriffen hat, ließ der Täter von seinem Opfer los. Ich möchte hier erwähnen, dass ich über das Eingreifen des Passanten erstaunt bin und auch froh bin, dass es doch noch Menschen gibt die nicht einfach weg schauen, sondern einfach ihren Mut zusammen nehmen und eingreifen. Leider gibt es viel zu wenige die noch Zivilcourage besitzen. Dass, das Opfer noch lebt verdankt er seinem Retter. Das Opfer ist ein sogenanntes „Zufallsopfer“. Und warum? Weil die Täter Streit suchten.

Zum einen kocht es in mir richtig wenn ich so etwas in der Zeitung lese oder es mir im Fernsehen ansehe und zum Anderen stelle ich mir die Frage, warum? Warum ist es mittlerweile schon fast an der Tagesordnung, dass es zu solchen Prügel-Attacken kommt? Und von wem? Von Jugendlichen die anscheinend nicht wissen was sie mit sich anfangen sollen. Wenn sie Aggressionen haben sollen sie verdammt noch mal in einen Box-Club gehen, da können sie sich schlagen so viel sie wollen. Aber warum immer auf andere?

Was mich aber am allermeisten Aufregt ist mal wieder die Justiz. Warum werden die Täter freigelassen? Der Täter hatte einen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags bekommen. Der Richter entschied aber auf Haftverschonung. Da er sich selber gestellt hat ist er geständig und zeigt Reue. Er wohnt noch bei seinen Eltern, geht noch zur Schule und ist nicht vorbelastet, so Holger Freund Sprecher der Staatsanwaltschaft zu den Gründen der Freilassung. Nun muss er sich als Strafe dreimal die Woche bei der Polizei melden.

Was hat es damit zu tun, ob er noch zur Schule geht, bei seinen Eltern wohnt, gestanden hat und nicht vorbelastet ist? Er hat einen Menschen fast umgebracht und das Einzige was er machen muss ist sich bei der Polizei regelmäßig melden? Bei mir trifft man da auf absolutes Unverständnis und ich frage mich ernsthaft wo das Hinführen soll?

19 Nov, 2010
von B.Scheid

Der Bundesinnenminister hat vor möglichen Terroranschlägen gewarnt, die angeblich Ende November in Deutschland stattfinden sollen. Die Informationen darüber hat ein ausländischer Geheimdienst geliefert. Wenn es der gleiche Geheimdienst war, der über die Atomwaffen des Irak so gut unterrichtet war, dann sollten die Sorgen nicht ganz so groß sein.

Schnell wurde auch eine vermeintliche bombenähnliche Installation in einem Gepäckstück entdeckt, dass per Flugzeug von Namibia nach München reisen sollte. Dieser Alarm war aber offensichtlich falsch.

Was bezweckt die Bundesregierung eigentlich mit so einer Terrorwarnung?  Ich befürchte, da soll in Zeiten wie diesen, in denen sich starke Unzufriedenheit mit der Politik in Berlin und anderswo im Volk verbreitet, von anderen Dingen abgelenkt werden.

Gab und gibt es nicht gerade viel Protest gegen Stuttgart 21, Atommülllagerung und Atomkraft? Wird nicht gerade auch in den Medien ziemlich offen Kritik geäußert an den neuesten politischen Entscheidungen zu Hartz 4, zur Erhöhung des Rentenalters, der aktuellen Gesundheitsreform, den 1 Euro- Jobs, der Geldverschwendung der staatlichen Bürokratie und der Bundestagsabgeordneten? Das Image der Kanzlerin und ihres Kabinetts ist auf einem Tiefpunkt angelangt.

Da passt doch die Warnung vor dem gemeinsamen Feind, dem bösen Islamisten, gut ins Konzept, um den Staat in der Rolle des Beschützers zu präsentieren. Dabei kann uns niemand beschützen. Wenn tatsächlich mal jemand in Deutschland ernsthaft gleich mehrere Menschen ermorden wollte, hat das in der Regel auch geklappt. Siehe diverse Amokläufe von Schülern und anderen Personen. Und wenn jemand einen Terroranschlag plant, der auch gelingen soll, kann er das überall im ganzen Land durchführen. Er muss nicht fliegen oder Bahn fahren. Und es kann ja nicht jeder einzelne Bundesbürger einen Leibwächter an die Seite bekommen. Dieses Privileg ist nur Wenigen vorbehalten. Die sind vielleicht auch besonders gefährdet. Ich weiß es nicht.

Ich habe jedenfalls überhaupt keine Angst vor einem Terroranschlag. Wenn meine Stunde geschlagen hat, dann ist das eben so. Ich werde aber wohl am ehesten an Altersschwäche oder an Krebs oder einer Arzneimittelvergiftung sterben. Oder am Herzinfarkt, weil ich mich so über die Ungerechtigkeit in Deutschland aufrege. Ich hoffe nur, die Innenminister kommen nicht noch auf die Idee, Demos zu verbieten, weil die Gefahr für Terror bei großen Menschenansammlungen besonders groß ist.

19 Jul, 2010
von Miguel Palacios

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – In Wittenau ist am Montagmorgen eine Prüfungsfahrt vorzeitig beendet worden, weil der Prüfling Alkohol konsumiert hatte. Der Prüfer schilderte, dass er bei dem 49-jährigen Fahrschüler Alkoholgeruch bemerkte. Daraufhin wurde die Fahrt vorzeitig beendet und von einem verständigten Polizeibeamten eine Alkoholmessung vorgenommen.

Der Fahrschüler, dessen Alkoholgeruch seiner 67-jährigen Fahrlehrerin zuvor nicht aufgefallen war, hatte einen Wert von 1,32 Promille. Der Fahrschüler sieht sich damit bereits Ermittlungen wegen Trunkenheit am Steuer gegenübergestellt.

27 Dez, 2009
von Miguel Palacios

Das Jahr 2009 geht langsam aber sicher dem Ende entgegen. Daher ist nun “zwischen den Jahren” alles bereit für die große Sylvesterfeier. Die Vorbereitungen laufen bereits und gerade größere Partys sind bereits ausgebucht. Möglichkeiten zum feiern finden sich an jeder Ecke und trotz Schweinegrippe möchten die Menschen nur eines: Zusammen feiern.

Gerade in den größeren Städten Deutschlands gibt es riesige Sylvesterpartys. In München, Hannover, und Hamburg sowie in Frankfurt und Dortmund sind bereits große Veranstaltungen geplant. Die größte Sylvesterparty wird es aber wohl wieder in Berlin geben. Am Brandenburger Tor werden auch dieses Jahr wieder tausende Menschen erwartet, die das Jahr 2010 mit einem großen Feuerwerk begrüßen wollen.  Im Fernsehen werden daher immer gegen Mitternacht Bilder vom Brandenburger Tor gezeigt, wenn dieses in einem Lichtermeer versinkt.

Zum Jahreswechsel nehmen sich die Menschen natürlich auch oft immer etwas vor, was sie im kommenden Jahr ander machen wollen. Die einen möchten mit dem rauchen aufhören und die nächsten möchten sich mit dem Nachbarn oder der Schwiegermutter besser verstehen. Diese Vorsätze gibt es jedes Jahr und Erfahrungsgemäß klappt es dabei dann eher selten mit dem guten Vorsatz. Gerade die Menschen die das Rauchen aufgeben wollen stellen dabei sehr schnell fest, daß es mit einem guten Vorsatz alleine nicht getan ist. Dazu gehört schon etwas mehr wie zum Beispiel ein starker Willen und Unterstützung aus den eigenen Kreisen.

26 Nov, 2009
von Miguel Palacios

Für viele Steuerzahler wäre es eine Entlastung. Nachdem schon seit vielen Jahren aus verschiedenen Kreisen der Solidaritätszuschlag immer wieder in Frage gestellt wird, passiert nun endlich was in diese Richtung. Aktuell steht der Solidaritätszuschlag auf dem Prüfstand.

Eingeführt wurde er erstmalig kurz nach dem Mauerfall. Zunächst war er nur auf ein Jahr befristet und betrug 3,75 Prozent. Er sollte dazu dienen, dass die neuen Bundesländer aufgebaut und entsprechend modernisiert werden können. Soweit eigentlich keine schlechte Idee. Allerdings hatte die schwarz-gelbe Koalition im Jahr 1995 wieder eingeführt. Dieses mal aber mit einem Beitrag von 7,5 Prozent. Anscheinend weiss bis heute kein Mensch, wofür dieses Geld ist. Anzunehmen ist, dass hiermit einfach nur die Steuerkassen gefüllt wurden. Immerhin 13 Milliarden Euro bringt der Soli jedes Jahr in die Staatskasse.

Nachdem nun die Stimmen immer lauter wurden, die eine Abschaffung des Soli erreichen wollten, scheint sich tatsächlich etwas zu bewegen. In Hannover hat Georgia Gascard nun den Weg für eine mögliche Abschaffung der Steuer frei gemacht. Damit ist sie über Nacht zu einer berühmten Richterin geworden.

Das Gericht in Hannover hat am Mittwoch beschlossen, eine Klage gegen den Soli dem Bundesverfassungsgericht zur Prüfung vorzulegen.

Wenn dieser Schritt nun erfolgreich wird, dann könnte es tatsächlich das Ende des Solidaritätszuschlags sein. Allerdings ist bis dahin noch einiges zu tun. Zudem wäre dann zu klären, in wie weit der Soli verfassungswidrig ist.

Seitens einiges Politiker wird bereits schon seit Jahren daran gearbeitet, den Solidaritätszuschlag abzuschaffen. Allerdings ist dies bislang nie gelungen. Und die Politiker in Berlin sehen dem Fall aktuell gelassen entgegen. Während einige Zungen bereits das eine oder andere Gerücht in die Welt streuen, dass man vielleicht sogar den Soli der letzten Jahre zurück bekommt, lehnt man sich in Berlin gepflegt zurück.

Ein Sprecher des Bundesfinanzministerium sagte, dass man aktuell nicht davon ausgeht, dass das Gericht den Solidaritätszuschlag für verfassungswidrig erklärt.

 

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