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27 Jan, 2012
von Elietta Becker

Vor einigen Tagen habe ich zufällig eine ehemalige Schulkameradin von mir getroffen. Wir unterhielten uns eine Weile, dann erzählte sie mir, dass sie große Probleme auf ihrer Arbeitsstelle hätte, weil sie lesbisch sei. Ihre sexuellen Neigungen seien wohl „irgendwie durchgesickert“.
Ich war in zweierlei Hinsicht sehr überrascht. Zum einen über die Formulierung „durchgesickert“; ich selbst habe schon einige Arbeitsstellen gehabt, und noch nie bin ich in irgendeiner Art und Weise über meine sexuellen Vorlieben befragt worden. „Durchsickern“ lässt meiner Meinung nach darauf schließen, dass kein direktes Gespräch stattgefunden hat, sondern vage Vermutungen, aufgeschnappte Bemerkungen bzw. Aussagen oder bestimmte Verhaltensweisen Rückschlüsse auf die Homosexualität meiner Klassenkameradin zulassen.
Viel mehr erschüttert mich aber die Tatsache, dass jemand in der heutigen Zeit Repressalien aufgrund seiner sexuellen Neigung ausgesetzt ist. Was soll denn das? Wir leben im 21. Jahrhundert in Deutschland, da wäre ja wohl ein wenig Toleranz angebracht… Zum einen geht es niemanden etwas an, ob sein Nachbar, Kumpel, Kollege homo- oder heterosexuell ist – dies ist genauso persönlich wie die religiöse bzw. politische Einstellung. Zum anderen ist es meiner Meinung nach vollkommen egal, ob jemand Männer oder Frauen liebt – ich beurteile meine Mitmenschen ja schließlich auch nicht danach, ob sie gerne Eis essen, schwimmen gehen oder für Brad Pitt schwärmen. Jeder sollte so leben und Vorlieben jeglicher Art haben können, wie er es möchte; niemand hat das Recht, einen anderen deswegen zu verurteilen.
Im Falle meiner Mitschülerin kann man definitiv schon von Mobbing sprechen, und das nicht etwa in einem kleinen Familienbetrieb in einem erzkatholischen Bergdorf (wo aus religiösen Gründen Homosexualität als Sünde betrachtet wird), sondern bei einer großen Versicherung in Niedersachsen. Bei ihrer vorherigen Arbeitsstelle war es übrigens noch schlimmer: man legte ihr nahe, zu einer Betriebsfeier „aus Rücksicht auf die Ehepartner ihrer Kollegen“ ohne ihre langjährige Lebenspartnerin zu erscheinen – in meinen Augen ein Skandal. Da sie aber zu diesem Zeitpunkt bereits den Wechsel zu ihrem jetzigen Arbeitgeber geplant hatte, nahm sie diese Diskriminierung hin, ohne sich zu wehren. Schade eigentlich. Denn offenbar kam sie vom regen in die Traufe…
Leider weiß ich natürlich nicht, inwieweit die Angaben meiner ehemaligen Schulkameradin stimmen oder ein wenig übertrieben dargestellt werden; dafür kenne ich sie zu wenig. Aber sollte es auch nur ansatzweise stimmen, dass sie aufgrund ihrer Homosexualität ausgegrenzt bzw. gemobbt wird, fände ich das ganz einfach indiskutabel und jeder Mensch, der so denkt und handelt wie ihre Kollegen, sollte sich zutiefst schämen. Für solch ein menschenverachtendes Verhalten gibt es keine Entschuldigung.

26 Jan, 2012
von Elietta Becker

Seit einigen Tagen weiß es nun also die ganze Welt: Heidi Klum und ihr Ehemann Seal haben sich getrennt. Es ist nicht das erste Promipärchen und wird auch nicht das letzte sein, dessen Beziehung in die Brüche geht. Was mich dabei aber extrem stört, ist das dumme Gelaber vieler Menschen, „sie hätten es ja schon längst gewusst“, „die Ehe war eh nur eine Farce“, „alles nur Show“, etc. Ob im Internet, in anderen Medien oder in meinem Bekanntenkreis: überall fallen ständig negative Bemerkungen wie diese (als ob es keine anderen Themen gäbe…).
Da muss ich mir wirklich die Frage stellen, woher die Leute das gewusst haben wollen. Dass Lieschen und Erwin Müller von nebenan sich ständig streiten, kann man mitbekommen. Auch, dass Herr Meier aus der dritten Etage seine Frau betrügt und Frau Schmidt alleine in den Urlaub fährt, bleibt Nachbarn nicht unbemerkt. Aber wie kann man sich anmaßen, über eine Beziehung zu sprechen, deren Hauptdarsteller Tausende von Kilometern weit weg sind? Ist das der Neid, dass zwei erfolgreiche Menschen neben ihrem beruflichen Engagement noch die Zeit gefunden haben, ein Liebes- und Familienleben zu führen? Mir persönlich sind sowohl Heidi Klum als auch ihr (Noch-) Ehemann vollkommen egal; sie sind nur wieder einmal ein Paradebeispiel für die Klatsch- und Tratschsucht der Mitmenschen. Wenn Ihr Lust habt, achtet mal auf die Kommentare zu entsprechenden Artikeln im Internet… Nicht nur, dass die letzten sieben Jahre der beiden als ein „medienwirksames Spektakel“ dargestellt werden – selbst die Trennung der beiden wird als „Show“ bezeichnet, was mir ganz und gar nicht so vorkommt. Was hätten die beiden denn machen sollen? So tun, als wären sie noch glücklich miteinander? Oder gar nichts sagen in der naiven Hoffnung, dass es keinen interessiert? Die einzige Möglichkeit, ihre Beziehung genauso sauber zu beenden, wie es sich quasi jeder Nicht-Promi auch wünscht, war doch, ehrlich an die Öffentlichkeit zu gehen. Und genau das haben sie getan.
Ich hoffe nur, dass nicht nur die Klatschjournalisten und Paparazzi die beiden in Ruhe lassen werden, sondern auch die „allwissenden“ Lästermäuler. Denn ob prominent oder nicht – eine Trennung tut immer weh, da benötigt man nicht noch Hass und Häme von außen…

25 Jan, 2012
von Elietta Becker

Einer der beeindruckendsten Filme, die ich in den vergangenen Jahren gesehen habe, ist „Suicide Club“. Das 2010 entstandene Werk war die Abschlussarbeit des deutschen Studenten Olaf Saumer an der Kunsthochschule Kassel, für welche er gerade mal 50.000,- € Produktionskosten benötigte.
Die Story ist eigentlich ziemlich einfach, aber dennoch genial ausgedacht: fünf sich vollkommen Fremde verabreden sich in den frühen Morgenstunden auf dem Dach eines Hochhauses, um sich gemeinsam das Leben zu nehmen. Auf den ersten Blick sind diese Charaktere völlig unterschiedlich: der Verklemmte, der Verwegene, die Ausgeflippte, der Schüchterne und die Einsame; sie teilen nur eines miteinander: den Wunsch zu sterben.
Ihr Plan, so einfach er auch klingen mag, ist nicht ganz so einfach in die Tat umzusetzen, wie man annehmen könnte. Äußere Umstände zwingen die fünf Protagonisten immer wieder zum Abbruch ihres Vorhabens, bis es schließlich heller Tag und somit die Gelegenheit zur Durchführung des Plans erst einmal verpasst ist. Also beschließen die Fünf, den Tag gemeinsam zu verbringen und dann am Abend in den Tod zu springen…
Natürlich ist es so, dass sich diese wildfremden Menschen näher kommen und Stück für Stück mehr über die anderen erfahren…
Mich persönlich wundert es nicht, dass dieser Film von Experten durchweg positiv bewertet worden ist und mehrere Preise gewonnen hat. Anrührend, ohne viel Trara, aber mit ganz viel Emotionen gewährt Olaf Saumer dem Zuschauer Einblick in die Seelen der fünf Lebensmüden. Bewegend erzählt und dargestellt, ist diese Low-Budget-Produktion in meinen Augen ein richtiges Meisterwerk. Trotz der eigentlich ernsten Thematik kommt auch der Humor nicht zu kurz, und je länger man den Film anschaut, desto mehr fühlt man sich mit den Protagonisten verbunden und hofft, dass es vielleicht doch noch eine Alternative zu deren Freitod gibt (zumindest erging es mir so). Leider kann ich inhaltlich nicht mehr verraten, sonst erlischt ja die ganze Spannung… Auf jeden Fall empfehle ich Euch sehr, Euch „Suicide Club“ einmal anzusehen – Ihr werdet es sicher nicht bereuen.

24 Jan, 2012
von Elietta Becker

So, die Hälfte des Dschungelcamps 2011 haben wir überstanden! Ganz besonders faszinierend finde ich die Mühe, die sich RTL macht, um Jahr für Jahr die bedeutungslosesten und abgetakeltesten Menschen (ich weigere mich entschieden, diese als „Stars“ zu bezeichnen) zusammenzusuchen und in den australischen Dschungel zu verfrachten. Dass diese gerne zusagen, kann ich in den allermeisten Fällen verstehen. Geldsorgen (Ailton), Hunger nach Aufmerksamkeit (Kim) oder der Wunsch, die Karriere voranzutreiben (Lopes) sind gute Gründe, sich vor laufenden Kameras lächerlich zu machen. Und nebenbei gesagt: Die Aufwandentschädigung für die Teilnahme ist auch nicht zu verachten…
Das sind also erklärliche Gründe. Warum aber macht sich eine Brigitte Nielsen zum Affen? Ich mag diese Frau sehr und finde es eigentlich total schade, dass sie sich für solch ein billiges Sendeformat hergibt. Zwar hat sie bereits in der Vergangenheit bewiesen, dass sie vor nichts Peinlichem zurückschreckt (man denke nur an die Schönheits-OP vor laufender Kamera), aber dennoch finde ich sie viel zu schade fürs Dschungelcamp.
Kein bisschen überraschend finde ich hingegen die Tatsache, dass Mikaela nun diese Gelegenheit nutzen möchte, um sich und ihren Körper zu präsentieren. Diverse vorangegangene Versuche diesbezüglich waren ja mehr oder weniger gescheitert („Germanys next Top Model“, „Deutschland sucht das Supertalent“, „Promi-Diner“). Nun also: neue Show – neues Glück. Jetzt läuft das Mädchen den ganzen Tag mehr oder weniger unbekleidet herum, um auf sich aufmerksam zu machen. Mich persönlich stört das nicht, zumal sie ja keinen abstoßenden Anblick bietet, aber ihre Mitcamper, die sie rund um die Uhr so sehen müssen, sind mehr als genervt von diesem Nudistentum… Schade um so ein schönes Mädchen, das es meiner Meinung nach eigentlich nicht nötig hätte, sich derart in Szene setzen zu müssen (anders als solche Nonames wir Kim oder Lopez).
Und was wollte diese Frau Leis dort? Ich kenne sie nicht, aber was ich von ihr gesehen und gehört hatte, ging mir furchtbar auf die Nerven. Kein Verlust also, dass sie nicht mehr unter den Campern weilt… Ebenso wenig wie der Herr Lopez; hat er jemals etwas anderes gemacht außer geflennt und gewinselt? Ich meine, inzwischen weiß man als Kandidat, was einen im Dschungel erwartet, da braucht man sich nicht zu wundern, wenn es etwas härter ist als in einem gemütlichen Daunenbettchen… Überhaupt finde ich, dass in dieser Staffel die Kandidaten extrem viel am Jammern sind (deswegen auch die Bezeichnung „Memmencamp“, die im Übrigen nicht meiner Feder entstammt). Der eine will einfach nur weg, der andere will weg, weil er nicht genug Zigaretten hat, die Dritte sagt vorsorglich gar nichts,…
Die eigentlichen (und einzigen!!!) Stars dieser Sendung sind meiner Meinung nach Dirk Bach und Sonja Zietlow. Immer witzig, wortgewandt und unterhaltsam – so müssen Stars sein! Bestimmt nicht zuletzt wegen den beiden Moderatoren ist „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“ zu einem richtigen Kult geworden; in manchen Städten gibt es sogar schon Public Viewings…
Ich denke, solange die Zuschauer Freude dabei empfinden, unseren Mitmenschen (und seien es auch nur Z-Promis) bei Peinlichkeiten zuzuschauen, wird das Dschungelcamp auch in den kommenden Jahren seine Pforten öffnen… Schade nur um die vielen Käfer, Maden und Kakerlaken, die jedes Mal der Sensationslust der Zuschauer zum Opfer fallen…

24 Jan, 2012
von Elietta Becker
Spiele S U N Tore Differenz Punkte
1 Bayern München    18 12 1 5 44:13      31    37
2 Borussia Dortmund    18 11 4 3 40:13      27    37
3 FC Schalke 04    18 12 1 5 41:23      18    37
4 Borussia Mönchengladbach    18 11 3 4 28:12      16    36
5 Werder Bremen    18 9 3 6 30:31      -1    30
6 Bayer Leverkusen    18 8 5 5 25:24       1    29
7 Hannover 96    18 5 9 4 20:24      -4    24
8 1899 Hoffenheim    18 6 5 7 19:19       0    23
9 VfL Wolfsburg    18 7 2 9 24:34     -10    23
10 VfB Stuttgart    18 6 4 8 24:23       1    22
11 1. FC Köln    18 6 3 9 27:36      -9    21
12 1. FC Nürnberg    18 6 3 9 19:28      -9    21
13 Hertha BSC    18 4 8 6 24:28      -4    20
14 Hamburger SV    18 4 7 7 22:32     -10    19
15 1. FSV Mainz 05    18 4 6 8 24:32     -8    18
16 1. FC Kaiserslautern    18 3 8 7 13:21     -8    17
17 SC Freiburg    18 4 4 10 22:39     -14    16
18 FC Augsburg    18 3 6 9 15:29     -18    15
23 Jan, 2012
von Elietta Becker

In den vergangenen Tagen wurde in den Medien viel das „Unwort des Jahres“ erwähnt. Ich persönlich hätte da auch einen Kandidaten, dem ich sehr gerne diesen Titel verleihen würde: dem Wort „Unwort“ an sich.
Ganz ehrlich: mir stellen sich die Nackenhaare hoch, wenn dieses Wort auch nur erwähnt wird. Im Duden wird es als „unschönes, unerwünschtes Wort“ bezeichnet (allerdings erst in neueren Ausgaben; in einem von 1968 gibt es diese Bezeichnung noch gar nicht). Ich finde allerdings nicht, dass dieses „Un-„ vorangestellt vor „Wort“ irgendeinen großartigen Sinn ergibt. In der Regel sollte es ja das Gegenteil von irgendetwas darstellen: Glück – Unglück; wichtig – unwichtig; Wille – Unwille; usw. Was aber soll das Gegenteil von „Wort“ sein?
Nun muss man aber fairerweise sagen, dass dies berühmte „Unwort des Jahres“  erst eine Erscheinung der Neuzeit ist; genauer gesagt gibt es das seit 20 Jahren. Die Gesellschaft für deutsche Sprache kürte von 1991 – 1994 besagtes Unwort, welches sie wie folgt definierte: „Wörter und Formulierungen aus der öffentlichen Sprache, die sachlich grob unangemessen sind und möglicherweise sogar die Menschenwürde verletzen.“ Diese Definition untermauert meinen Vorschlag, „Unwort“ zum „Unwort des Jahres“ zu küren: „sachlich unangemessen“ trifft es meiner Meinung nach auf den Punkt! Mal sehen, was die sechsköpfige Jury der „sprachkritischen Aktion Unwort des Jahres“ der Universität Frankfurt am Main wohl zu meinem Vorschlag zu sagen hätte… Seit 1994 nämlich beschäftigen die sich mit der Wahl des Unworts und nehmen – wie man hört – gerne diesbezüglich Vorschläge entgegen. Leider ist und bleibt mir der Sinn dieser Wahl ein Rätsel. Was geschieht  mit den Wörtern, die fortan diesen nicht gerade schmeichelhaften Titel tragen müssen? Aus dem Sprachgebrauch verschwinden tun sie nicht. Bestraft wird man auch nicht, wenn man sie benutzt. Weswegen muss eine eigens dafür ins Leben gerufene Jury also einem Wort einen derartigen Makel aufdrücken? Vermutlich gibt es keinen relevanten Grund dafür… Wie dem auch sei: für mich persönlich ist „Unwort“ das „Unwort des Jahres“… (…wenn nicht sogar des Jahrhunderts…).

21 Jan, 2012
von Elietta Becker

Der heutige „Spot der Woche“ ist  – mal wieder – eine Werbung für ein Auto, dieses Mal vom französischen Automobilhersteller Renault, der hierin für elektrisch betriebene Autos wirbt.

In verschiedenen, alltäglichen Situationen, in denen Elektrogeräte benutzt werden, wird sich mit der Frage beschäftigt: „Was wäre, wenn alles in unserem Leben mit einem Verbrennungsmotor laufen würde?“

Der Werbespot setzt diese Problematik nicht nur humorvoll um, sondern regt auch zum Nachdenken an: warum eigentlich sollen Autos nicht auch elektrisch angetrieben werden?!? Somit hat Renault sein Ziel erreicht und auf seinen „Renault ZE Zero Emission“ (wie schon der Name sagt: keine Emission!) aufmerksam gemacht. Für die gelungene Umsetzung eines aktuellen Themas: Spot der Woche!

20 Jan, 2012
von Elietta Becker

Mönchengladbach   – Bayern München   3:1

Hoffenheim                 – Hannover 96           0:0

1.FC Kaiserslautern – Werder Bremen      0:0

Schalke 04                   – VfB Stuttgart           3:1

VfL Wolfsburg            – 1.FC Köln                  1:0

SC Freiburg                 – FC Augsburg            1:0

1.FC Nürnberg           – Hertha BSC               2:0

Hamburger SV          – Dortmund                 1:5

Leverkusen                – Mainz 05                    3 :2

 

20 Jan, 2012
von Elietta Becker

Habt Ihr bemerkt, dass es durchaus Unterschiede beim Duschverhalten von Frauen und Männern gibt? Diesbezüglich habe ich neulich einen wunderschönen Text erhalten (leider nicht selbst erstellt), den ich Euch nicht vorenthalten möchte:

Wie eine Frau duscht:

  1. Ausziehen und die Wäsche nach Farbe und Temperatur ordnen.
  2.  Auf dem Weg ins Badezimmer einen langen Bademantel tragen. Wenn der Ehemann vorbeikommt, alle kritischen Stellen bedecken.
  3. Schaut sich ihre Verfassung im Spiegel an. Denkt daran, mehr Bauchmuskeltraining zu machen.
  4.  In der Dusche benützt sie einen Gesichtswaschlappen, einen Armwaschlappen, einen Fußwaschlappen, einen langen Naturschwamm, einen breiten Naturschwamm und einen Bimsstein.
  5. Sie wäscht sich das Haar einmal mit Gurken und danach mit einem Shampoo mit 43 Vitaminen.
  6. Sie wäscht sich das Haar noch einmal, um sicher zu gehen, das es sauber ist.
  7. Dann einen Haarconditioner mit Grapefruitminze und natürlichem Avocado-Öl. Sie lässt das 15 Minuten einwirken.
  8. Sie wäscht sich das Gesicht mit einem Schrubber aus zerkleinerten Aprikosen, bis es rot wird.
  9. Den restlichen Körper wäscht sie mit Körperpflegemittel aus Ingwer Nuß und Jaffa Kuchen .
  10. Conditioner ausspülen.
  11. Achselhöhlen und Beine rasieren.
  12. Wasser aus.
  13. Mit einem Gummischrubber alle Wasserflecken aufwischen. Schimmelflecken mit Badezimmerreiniger besprühen.
  14. Aus der Dusche raus. Abtrocknen mit einem Handtuch der Grösse eines kleinen Landes. Haare mit einem super saugfähigen Handtuch trocken rubbeln.
  15. Den ganzen Körper nach Pickel untersuchen. Haare mit einer Pinzette rausreissen.
  16. Zurück ins Schlafzimmer. Dabei einen langen Bademantel tragen und ein Handtuch auf dem Kopf.
  17. Wenn der Ehemann vorbeikommt, wieder alles sorgfältig bedecken.

 

Und nun wie ein Mann duscht :

  1. Auf die Bettkante setzen, ausziehen und auf den Stapel werfen.
  2. Nackt in das Badezimmer laufen. Wenn die Frau vorbeikommt, mit dem Wienerle wackeln und huh huuh machen.
  3. In den Spiegel schauen, dein Wienerle anschauen und am Arsch kratzen.
  4. In die Dusche steigen.
  5. Gesicht waschen.
  6. Achselhöhlen waschen.
  7. Nase mit der Hand schnäuzen. Dusche wäscht alles weg.
  8. Furzgeräusche machen (echt oder nicht) und darüber lachen, wie laut sie in der Dusche klingen.
  9. Die meiste Zeit dafür verwenden, die Privaten Bereiche zu waschen.
  10. Den Po waschen und die ausgefallenen Haare an der Seife hängen lassen.
  11. Haare shampoonieren.
  12. Mit dem Shampoo einen Irokesen Schnitt probieren.
  13. Pissen.
  14. Ausspülen und aus der Dusche raus.
  15. Leicht abtrocknen. Selbstgespräche über die Wasserflecken ausserhalb führen, weil der Duschvorhang die ganze Zeit aus der Badewanne heraushing.
  16. Nochmals die Größe des Wieners im Spiegel betrachten und abschätzen.
  17. Duschvorhang offen lassen, nasse Duschmatte auf dem Boden, Licht und Ventilator anlassen.
  18. Zum Schlafzimmer zurück mit dem Handtuch um die Hüfte. Wenn die Frau wieder vorbeikommt, das Handtuch wegziehen, mit dem Wienerle wackeln und huh huuh machen.
  19. Nasses Badetuch aufs Bett schmeissen.

Wenn du über die Wahrheit hinter diesen Tatsachen nicht lachen konntest, dann stimmt etwas mit dir nicht.

 

 

19 Jan, 2012
von Elietta Becker

Vor einigen Tagen hat mich ein Kumpel gefragt, woher wir Blogger denn immer wieder die Ideen für neue Artikel nehmen würden – soooo viel Interessantes würde schließlich im Allgemeinen nicht passieren, und der Alltag gäbe ja wohl auch kaum irgendwelche Themen her. Zuerst dachte ich, er wolle mich veräppeln. Wollte er aber nicht…

Für ihn und alle anderen, die derselben Meinung sind, hier also eine kleine Aufklärung:

  1. Neuigkeiten und Nachrichten. Quasi im Sekundentakt passiert irgendwo auf der Welt irgendetwas, über das man schreiben beziehungsweise das man kommentieren könnte. Natürlich ist es so, dass für einen persönlich 95% dieser Geschehnisse weder relevant noch interessant sind. Das ändert aber nichts daran, dass die vorhanden sind und – mangels Wissens gegebenenfalls mithilfe gründlicher Recherchen – genug Artikelthemen bieten.
  2. Sport. Dieses Gebiet ist so umfangreich, dass man tage- beziehungsweise wochenlang über nichts anderes berichten könnte; Neuigkeiten, Spiel- oder Rennberichte, Lebensläufe der Sportler und Trainer, Tabellen…
  3. Klatsch und Tratsch. In diesem Genre ist nicht so viel Wahrheit enthalten wie in den ersten beiden, ist aber – gerade weil es teilweise auf Gerüchten basiert – weitaus ausbaufähiger. Und bei den ganzen Promis und Möchtegernpromis, die wir hier überall herumlaufen haben und die quasi täglich mehr werden, ist auch kein Ende abzusehen. Darüber hinaus kann man natürlich über wirkliche Stars, Bands, Schauspieler, Autoren oder berühmte Persönlichkeiten aus allen Bereichen schreiben.
  4. Rezepte, Bastelanleitungen etc. Immer wieder kommt es vor, dass man auf ein interessantes Koch- oder Backrezept oder auf eine Anleitung für Basteleien, Dekorationen, Kostüme,… stößt. Was liegt also näher, als diese mit seinen Lesern zu teilen? Ideen hierfür gibt es mehr als Tage im Jahr…
  5. Filme, Bücher, CDs. Ständig sind Neuerscheinungen auf dem Markt, über die es sich zu berichten lohnt. Darüber hinaus gibt es Millionen sehens-, lesens- und hörenswerte bereits existierende Werke – also Themen en Masse.
  6. Persönliche Erlebnisse und Erfahrungen. Wer mit offenen Augen durch die Welt geht, wird immer und überall Neues und Interessantes entdecken und sich darüber seine Gedanken machen. Mal ehrlich: jeder hat doch wohl zu Erlebtem eine Meinung, oder? Ob sie nun von der Allgemeinheit geteilt wird oder nicht ist unerheblich. Jedenfalls kann sie zu Papier beziehungsweise ins Internet gebracht und mit anderen geteilt werden.

Ihr seht also, dass es gar nicht so schwierig ist, immer wieder neue Themen zu finden – man muss nur wollen.

 

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