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01 Okt, 2011
von Elietta Becker

Der heutige „Spot der Woche“ ist ein Werbespot, der auf dem Sender „Sky Sport“ läuft:

In einem großen Eisstadion dreht eine Eistänzerin ihre Pirouetten, untermalt von klassischer Musik. Sie tanzt also so vor sich hin, was fast schon ein wenig langweilig wirkt. Doch plötzlich springt von rechts ein Eishockeyspieler in voller Montur ins Bild und macht einen Bodycheck bei der Frau, so dass diese durch die Wucht des Schubsers aus dem Blickfeld der Zuschauer katapultiert wird. Der Eishockeyspieler stellt sich massiv und selbstbewusst vor die Kamera, und in einem rauen, ruppigen Ton erklingt der Spruch: „Zeit für echten Sport!“

Bei diesem Spot ist nicht nur der Grundgedanke sehr interessant, sondern auch die Auswahl der Protagonisten, die beide ihrem jeweiligen Klischee entsprechen: die Tänzerin zart, schmal, mit aufgesetztem Lächeln; der Eishockeyspieler hingegen bullig, einschüchternd, mit einer Zahnlücke und fast schon ein wenig prollig wirkend.

Ich persönlich finde diesen Werbespot extrem witzig, zumal er auch im Kern meine Meinung widerspiegelt. Sportarten wie Eistanz kann ich überhaupt nichts abgewinnen, weil sie mich einfach nur langweilen. Umso erfreulicher ist dann die Bezeichnung „echter Sport“ für die DEL, die Deutsche Eishockey-Liga, wo wirklich noch gefightet wird…

01 Okt, 2011
von Nyk Karleby

Letztens war ich zum ersten Mal in meinem Leben wandern. Es ging auf 1650m Höhe zur Tegernseer Hütte; spektakulär gelegen zwischen den Gipfel des Roß- und des Buchsteins.

Die Tegernseer Hütte liegt in den Bayerischen Voralpen in der Nähe – wer hätte das gedacht – des Tegernsees. Man kann dort sowohl essen und trinken, als auch übernachten. Jedoch gibt es keine Einzelzimmer (ich glaube, dass ist auch so üblich auf Berghütten), sondern Räume für viele Personen, in die man sich mit Schlafsack legen kann zwecks Übernachtung.

Das Essen ist gut und die Preise sind vernünftig. Die Matratzen und Decken sind sauber und die Schlafsäcke, die man dort bekommt, gewaschen und ebenfalls sauber. Die Räumlichkeiten sind sehr schön und die Schlafkojen, so nenne ich es einfach mal, sehr muckelig. Nicht mehr ganz so muckelig wird es wenn immer mehr Leute in dem Raum schlafen und wenn man Pech hat ein paar ordentliche Schnarcher dabei sind.

Ich weiß gar nicht mehr wie die Seite heißt, auf der ich aufgestiegen bin, jedenfalls war es für mich mit meiner Höhenangst eine wahre Überwindung. Es beginnt im wunderschönen Wald am Fuße der Berge (zum Wasserfall am Wegesrand zu gehen lohnt sich wirklich sehr). Dann geht es über einige Wiesen und dann kommt der (für mich als unerfahrenen Wanderer) harte Teil. Teilweise musste man wirklich auch klettern und manchmal ging es wirklich verdammt steil und tief sowieso nach unten und ich hatte ordentlich Bammel. Sowas ist man als Nordlicht natürlich nicht gewöhnt. Doch der Ausblick von der Hütte, wenn man denn endlich da ist, ist wahrlich etwas besonderes, weil die Lage einfach so spektakulär ist in diesem Adlernest zwischen den beiden Gipfeln.

30 Sep, 2011
von Elietta Becker
1.FC Kaiserslautern - VfB Stuttgart 0:2
Bayer Leverkusen - VfL Wolfsburg 3:1
Dortmund - Augsburg 4:0
SC Freiburg - Mönchengladbach 1:0
1. FC Nürnberg - Mainz 05 3:3
Hoffenheim - Bayern München 0:0
Hertha BSC Berlin - 1.FC Köln 3:0
Hannover 96 - Werder Bremen 3:2
Hamburger SV - Schalke 04 1:2
30 Sep, 2011
von Elietta Becker

Seit ich denken kann, gehört das Lesen zu meinen allerliebsten Freizeitbeschäftigungen. Egal ob im Sommer im Garten, im Winter auf dem Sofa oder ganzjährig abends/nachts im Bett – im Laufe meines Lebens habe ich Tausende von Büchern und Zeitschriften im wahrsten Sinne des Wortes verschlungen.

Seit einigen Jahren habe ich die eBooks für mich entdeckt. Leider habe ich (noch) keinen Tablet, aber auch auf meinem „normalen“ Laptop ist das Lesen dieser eBooks und eMagazine ein wahres Vergnügen. Einen großen Vorteil haben sie vor allem, weil man sie nach dem Bestellen blitzschnell auf seinem Computer hat. Oft genug habe ich mich ganz spontan für ein Buch oder eine Zeitschrift entschieden und diese innerhalb weniger Minuten schon lesen können. Lästige Fahrten zu Buchhandlungen, Kiosken und ähnlichen Geschäften entfallen (falls man überhaupt in seiner Nähe solche Läden hat; bei mir im Dorf gibt es nicht mal einen Kiosk); man spart Zeit und kann ganz bequem vom Sofa aus selektieren und bestellen.

In diesem Zusammenhang habe ich einen wunderbaren Onlinekiosk entdeckt, den ich Euch dringend empfehlen möchte, solltet Ihr auch solche Leseratten wie ich sein: PagePlace. Ob eBooks, eZeitungen oder eMagazine – dort erhaltet Ihr einfach alles an Lektüre, was Ihr Euch wünschen könnt. Das Procedere ist denkbar einfach: Ihr registriert Euch kostenlos mit Eurer Emailadresse und einem Passwort, und innerhalb kürzester Zeit erhaltet Ihr eine Bestätigungsmail. Dort einfach den link aktivieren, und schon könnt Ihr nach Herzenslust bei PagePlace stöbern – ohne dass nach einigen Sekunden ein penetranter Verkäufer Euch fragt, ob er Euch helfen kann… Hilfe braucht man bei diesem genialen Onlinekiosk übrigens gar nicht: die Seite ist extrem übersichtlich gestaltet, und durch einen simplen Klick auf den entsprechenden Lektürewunsch (digitales Buch, digitale Zeitung oder digitales Magazin) erhält man dort sofort einen Überblick der diversen Unterkategorien. Beispielsweise bin ich auf eBooks gegangen und dann auf „Krimis & Thriller“, weil Werke dieses Genres meine bevorzugte Lektüre sind. Bei dem riesigen Angebot stach mir eines der eBooks ganz besonders ins Auge: „Die stillen Wasser des Todes“ von Deborah Crombie, auf das ich seit Monaten lauere. Also flugs bestellt, und mithilfe der kostenlosen PagePlace-App kann ich es auf bis zu fünf Endgeräten lesen. Egal ob Mac oder Windows-PC, iPhone oder Smartphone oder auf einem Tablet – dieses App ist für all diese Endgeräte geeignet. Also, schneller und einfacher geht es nun wirklich nicht, und so konnte ich mir ganz spontan einen wunderschönen Leseabend gönnen. Nicht nur von der riesigen Auswahl in allen Kategorien, sondern auch von dem so einfachen Procedere bin ich total fasziniert…

Darüber hinaus bietet PagePlace (schöner Name übrigens, findet Ihr nicht?) noch ganz viele Extraangebote; beispielsweise gibt es dort die Möglichkeit, Zeitschriften wie den „Focus“ bereits vor der Druckausgabe zu lesen. Neben Themenspecials, Bestsellerlisten und Gratisangeboten gibt es dort sogar die treuen Begleiter meiner Jugendzeit: John-Sinclair-Hefte (und natürlich auch weitere Heftreihen) – und das alles zu absolut fairen Preisen.

Also, wenn Ihr topaktuelle Magazine und/oder Lektüre für lange, dunkle Herbst- und Winterabende sucht oder einfach mal spontan etwas lesen möchtet, schaut bei dem Onlinekiosk Pageplace vorbei. Besser geht´s nicht!

30 Sep, 2011
von Elietta Becker

Hattet Ihr auch Eure Kakteen den Sommer über draußen stehen gehabt? Falls ja, so ist jetzt im September die beste Gelegenheit, diese Pflanzen wieder ins Haus zu holen. Schließlich sollen sie ja nicht erfrieren, oder?

Zwar gibt es viele frost- und winterharte Sorten, doch diese sind recht neu auf dem Markt und deswegen noch nicht so weit verbreitet wie diejenigen, die wärmere Temperaturen benötigen, um den Winter zu überstehen. Trotzdem mögen Kakteen es nicht besonders, im sehr Warmen zu stehen. Am liebsten haben sie einen hellen, luftigen Platz, bei dem Temperaturen zwischen 5 und 12 Grad herrschen. Dies ist nicht nur ideal für ihre Winterruhe (im Winter wachsen die meisten Kakteen nicht), sondern auch für die Blütenbildung vieler Arten notwendig. Wenn sie zu warm stehen, kann es passieren, dass sie gar keine Blüten bilden können.

Ideal als Überwinterungsort wäre ein Hausflur oder ein heller Kellerraum, in dem die Pflanzen ungestört stehen können. Arbeit machen sie während dieser Zeit gar nicht: wenn sie Winterruhe halten, wachsen sie nicht und brauchen somit auch nicht gegossen zu werden. Dies bedeutet: wenn sie ins Haus geholt werden, das Gießen langsam einstellen – und erst im Frühjahr wieder damit beginnen. Bitte auch nicht düngen!

Wenn im März oder April die ersten Sonnenstrahlen zu sehen sind, sollte man seine Kakteen auf eine Fensterbank stellen und sie somit langsam wieder an das Sonnenlicht gewöhnen.  Wenn Kakteen nämlich zu schnell der Sonne ausgesetzt werden, bildet ihre Haut gelbliche Flecken, sozusagen Verbrennungen. Währenddessen kann man langsam mit der Wassergabe beginnen. Übrigens: wer seinen Pflanzen etwas ganz besonders Gutes tu möchte, der besprüht sie während  dieser Zeit ab und zu mithilfe einer Sprühflasche – dies soll die Wurzelbildung anregen. Doch bis dahin ist es ja noch lange hin – erst einmal hat man mehrerer Monate überhaupt keine Arbeit mit seinen stacheligen Pflanzen. :)

Noch mehr zum Thema „Überwintern von Kakteen“ und deren Pflege findet Ihr hier.

30 Sep, 2011
von Nyk Karleby

Beim 0:2 von Manchester City gegen den FC Bayern München am Dienstag in der Champions League kam es zum Eklat. Nicht nur, dass die in der Premier League momentan so bärenstarken Citizens klar gegen die Münchener Bayern verloren, nein, Carlos Tevez, seines Zeichens argentinischer Superstar im Sturm, weigerte sich, eingewechselt zu werden.

Da war wohl einer ordentlich angesäuert, dass er nicht von Anfang an spielen konnte. Irgendwie erinnert so etwas sofort an die Aktion Diegos am Ende der letzten Saison beim VfL Wolfsburg. Aber vielleicht ist die Aktion, die Tevez hier gebracht hat, sogar noch eine Nummer härter. Der Mann hat sich doch tatsächlich mitten in der zweiten Halbzeit einfach geweigert von Trainer Roberto Mancini eingewechselt zu werden. Anstatt seiner Mannschaft gegen die besseren Bayern zu helfen, war er beleidigt, dass er nicht in der Startelf gestanden hat und wollte partout nicht aufs Feld.

Nun hat sein Klub ihn erst einmal für maximal zwei Wochen suspendiert und in dieser Zeit wird entschieden, ob Tevez überhaupt noch eine Zukunft bei Manchester City hat. Doch Trainer Mancini hatte sich bereits schon geäußert, dass Tevez unter ihm nicht mehr spielen würde; was ich nur allzu verständlich finde. So etwas darf man sich von einem Spieler nicht bieten lassen. Das ist ganz klare Arbeitsverweigerung und die Schlichtungsversuche Tevez im Anschluss waren auch eher lachhaft, wie ich finde, dass das ja alles ein Missverständnis sei usw.

Wenn Carlos Tevez, der ja eigentlich ein begnadeter Stürmer ist, so weiter macht, dann wird er in England bald überhaupt keinen Verein mehr finden und ich bezweifle, dass ihn sehr viele andere Vereine in Europa haben wollen nach so einem Ding, doch ein Abnehmer findet sich wohl immer, selbst wenn man sich damit so einen Unruheherd in die Mannschaft holt. Vielleicht geht er ja aber auch wieder nach Südamerika zurück. Wer weiß. Die nächsten Wochen oder Tage werden zeigen, was mit Tevez bei den Citizens geschieht.

30 Sep, 2011
von Jessica Hünger

Man sieht es immer öfters, dass manche Paare einfach nicht zusammen passen. Meistens ist einer der beiden übermäßig dick und der andere ziemlich schlank, sodass man meinen könnte der dickere isst der schlanken Person alles weg. Oder einer ist super attraktiv und der anderen total hässlich. 

Wie ich darauf komme ist ganz einfach. Zurzeit läuft ja bei RTL die Sendung „Schwiegertochter gesucht“. Einsame Singlemänner suchen endlich die Frau fürs Leben. Es gibt dort ein echt heißes Paar. Im Ironischen Sinne natürlich. Und zwar gibt es einmal Christian. Er ist 27 Jahre alt, gelernter Altenpfleger und Nebenbei verdient er sich ein paar Euros extra, als Leierkastenspieler. Zu Besuch bei ihm ist die gebürtige Kenianerin Joan. Sie ist 22 Jahre jung und Christians große Liebe. Selbst seine Mutter spricht schon über ihre zukünftige Schwiegertochter und sagte schon fast am Anfang, dass Joan auch Mama zu ihr sagen kann. Christian sagt Joan hätte alle Charaktereigenschaften die er bei einer Frau für sich gesucht hat. Er hat von ihr schon gelernt wie man richtig küsst und tanzt und kocht. Während des Tanzens schwärmt er von ihrem Temperament.Beide sind bis über beide Ohren in einander verliebt und stellen sich auch eine gemeinsame Zukunft vor. 

Sorry, jetzt aber mal im ernst. Wer nimmt den beiden das denn ab? Ich zumindest nicht. Ich meine er ist nun mal nicht grad der hübscheste und sie nun auch nicht. Sie hat aber eigentlich ein recht hübsches Gesicht und mir kann keiner sagen, dass es von ihrer Seite aus ernst ist. Wenn man  sie sich einmal genau anschaut, kann man in ihrem Augen schon erkennen, dass sie „falsch“ ist bzw. es mit großer Sicherheit nicht ernst meint. Schließlich bekommen ja alle Geld dafür, dass sie bei der Sendung mit machen. Ich muss auf alle Fälle immer riesig lachen wenn ich dieses „Traumpaar“ sehe. Denn ungleicher kann ein Paar nicht sein.  :-)

29 Sep, 2011
von Nyk Karleby

Das hätte wohl niemand so richtig erwartet. Das die Borussia aus Dortmund momentan nicht die Stärke der letztjährigen Meistersaison hat, hat man die letzten Wochen gesehen, doch das man mit 0:3 auswärts in Marseille so baden geht, das hätten wohl nur die wenigsten erwartet.

Dabei hatten die Dortmunder doch wirklich die eine oder andere hochkarätige bis hundertprozentige Chance, doch war einfach das Unvermögen vor dem Tor zu groß um die Pille dann auch final über die Torlinie zu bringen. Auch die Einwechslung von Stürmer Lucas Barrios konnte nicht so richtig für die endgültige Torgefahr vor dem Tor von Olympique Marseille sorgen.

Marseille hatte gar nicht mal unbedingt die besseren Chancen, doch die Franzosen spielten einfach ihre Spielzüge konsequenter und abgeklärter zu Ende, wie man am 1:0 durch André Ayew in der 20. Spielminute sehen konnte oder sonst so bärenstarke und verlässliche Verteidiger wie Mats Hummels patzten und bereiteten dem Gegner so Chancen vor dem Tor von Roman Weidenfeller; man siehe das 2:0 durch Loic Remy. Genauso schlief Neven Subotic, Hummels Abwehrpartner (und eigentlich die beiden Säulen der Mannschaft), beim 1:0.

Auch Mario Götze konnte nicht wirklich auftrumpfen, wobei man natürlich sagen muss, der Junge ist 19 Jahre alt und man kann auch nicht erwarten, dass er jedes Spiel ausnahmslos Weltklasse spielt. Doch im Grunde der ganzen Mannschaft hat es an Konsequenz oder auch am letzten Glück, wie Shinji Kagawa in einigen Situationen, gefehlt. Aber es sind ja noch ein paar Spiele und ich hoffe, Jürgen Klopp gelingt es, sein Team aufzubauen und auf die folgenden Champions League-Spiele ordentlich vorzubereiten, sodass man wieder den BVB der letzten Saison zu Gesicht bekommt.

29 Sep, 2011
von Elietta Becker

Was ist denn bloß dieses Jahr mal wieder mit dem Wetter los? Ein Winter, der gar nicht enden wollte; ein quasi nicht vorhandenes Frühjahr und schließlich ein Sommer, der diesen Namen eigentlich kaum verdient hat.

Was hat es nicht alles gegeben: Stürme, Gewitter, Unwetterwarnungen; dann wieder solch tropische Temperaturen, dass die Leute reihenweise umgefallen sind. Temperaturschwankungen von 20 Grad innerhalb eines Tages, und…und…und… Nicht zu vergessen den Regen… Alles in allem war dieser Sommer nicht gerade das, was man von der „schönsten Zeit des Jahres“  erwartet beziehungsweise sich erhofft. Die Nutznießer dieser Witterungsbedingungen waren – vor allem in Urlaubsregionen – die Museumsbetreiber, die einen Zulauf wie selten zuvor für sich verbbuchen konnten. Wenigstens eine Institution, die davon profitieren konnte, während Freibäder, Eisdielen, Minigolfanlagen und Ähnliches weitgehend verwaist geblieben sind.

Und jetzt, wo wir kalendarisch Herbst haben, herrschen tagsüber Temperaturen von 20-25 Grad. Ganz ehrlich: ich persönlich brauche jetzt auch keine heißen Tage mehr. Im Gegenteil: ich hatte mich mental schon darauf eingestellt (und gefreut), endlich Stiefel anziehen zu können, was mir im Sommer trotz dafür passender Temperaturen irgendwie komisch vorgekommen wäre. Aber es soll nicht sein…; statt meiner heißgeliebten Stiefel und einem frisch gereinigtem Kurzmantel sind Sandalen und T-Shirt angesagt – allerdings nur tagsüber. Die Nächte sind schon verdammt kalt, und oft genug habe ich abends geschlottert, wenn ich vergessen hatte, mir wärmere Kleidung mitzunehmen (was bei strahlender Sonne durchaus entschuldbar ist).

Ich frage mich wirklich, wohin diese Veränderung des Klimas noch führen wird. Als ich Kind war, hatten wir richtig kalte Winter mit Schnee; und warme Sommer, genauso, wie es sein sollte. Auch die anderen Jahreszeiten waren so, wie man sie sich wünscht: milde Frühlinge mit diesem typischen Duft in der Luft, der sich nicht beschreiben lässt, sowie goldene Herbsttage mit raschelnden, bunten Blättern auf der Erde. Natürlich gab es damals (o Gott, habe ich wirklich „damals“ geschrieben??? Ich werde alt.) auch Regen, Stürme und Ähnliches, aber eben alles zu seiner (Jahres-)zeit. Kann natürlich sein, dass mir da meine Erinnerung einen Streich gespielt hat nach dem Motto „früher war alles besser“, aber ich glaube, dass die Jahreszeiten wirklich besser definiert gewesen sind.

Leider können wir weder das Wetter noch die Veränderung der Jahreszeiten mitbestimmen – ist vielleicht auch besser so. Die für mich persönlich schlimmste Jahreszeit kommt noch: der Winter. Aber das ist eine andere Geschichte…

28 Sep, 2011
von Nyk Karleby

Lang, lang ists her und jetzt ist der stoische Holländer wieder da: Huub Stevens ist zurück im Pott, als Trainer des FC Schalke 04.

Nachdem Ralf Rangnick ja sein Cheftraineramt beim Revierclub aus Schalke überraschend niedergelegt hat, weil er an starken Erschöpfungsanzeichen, sprich an einem Burnout leidet, ist nun ein der Bundesliga wohl bekannter Holländer in die Bresche gesprungen. Und zwar der Defensivspezialist und -verfechter Huub Stevens, der schon das ein oder andere in Deutschland bekannte Fußballzitat geprägt hat, vor allem das die sprichwörtliche Null stehen muss.

Huub Stevens, der bereits mehr Trainerposten in Deutschland besetzt hat als in seinem eigenen Heimatland, hat wohl einen Vertrag bis Mitte 2013 unterzeichnet und muss nun natürlich umgehend gute Arbeit auf Schalke bringen bzw. aus dem Team kitzeln, denn da wir schon mitten in der Saison sind, gibt es keine wochenlange Saisonvorbereitung oder ähnliches, doch Stevens ist ja eigentlich erfahren genug, dass dies für ihn kein allzu großes Problem darstellen sollte.

Seit April diesen Jahres war Stevens nun ohne Job. Zuvor war er zwei Jahre lang beim Österreichischen Klub Red Bull Salzburg tätig und davor beim Spitzenverein PSV Eindhoven aus den Niederlanden, bei denen er auch seine Trainerlaufbahn startete, jedoch in der Jugendabteilung.

Ich bin gespannt, ob und was Stevens noch aus Schalke herauskitzeln kann, deren Qualitäten ja nun deutlich in der Offensive liegen mit Hochkarätern wie Farfan, Huntelaar, Holtby und Raul. Vielleicht kann Stevens auch noch für die Defensive einiges rausholen, denn dafür ist er ja bekannt. Hauptsache der wirklich teilweise sehr schöne Angriffsfußball von Raul & Co. leidet nicht allzu sehr darunter. Das wäre doch sehr schade.

 

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