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22 Okt, 2011
von Elietta Becker

Der heutige „Spot der Woche“ ist einer, den Ihr sicher alle schon gesehen habt: der TV-Spot für „trivago“, der Hotelsuchmaschine im Internet.

Ein Mann und eine junge Frau begegnen sich innerhalb eines (Wellness-) Hotels mehrmals – mal in Schwimmbekleidung, mal im Bademantel. Sie verschlingen sich gegenseitig mit Blicken und scheinen sich sehr sympathisch zu sein. Am Abend treffen sich die beiden im Fahrstuhl wieder, diesmal in Straßenkleidung: er piekfein im Anzug, mit Weste und Krawatte, sie punkig mit Tanktop, Lederjacke, jeder Menge Ketten um den Hals und einem großen Kaugummi im Mund. Verblüfft und leicht ironisch grinsen sie sich an.

Während der Spot läuft, wird er von „Fahrstuhlmusik“ untermalt, während ein Sprecher kommentiert: „Das selbe Hotel. Das gleiche Gefühl. Aber zwei Preise.“

Obwohl ich den Spot schon sehr oft gesehen habe, gefällt er mir immer noch recht gut. Auch im wirklichen Leben ist es nun mal so, dass wir uns über unsere Kleidung definieren. Wenn wir nun entweder entkleidet (Strand, Schwimmbad etc.) oder uniformiert (Polizei, Bundeswehr, Sicherheitsdienst) sind, können wir Sym- beziehungsweise Antipathien ausschließlich aufgrund des Charakters unseres Gegenübers entwickeln, und nicht anhand von Äußerlichkeiten. Ebenso erging es den beiden Protagonisten in diesem Spot.

Die Kernaussage, dass mithilfe von trivago sich quasi jeder einen Aufenthalt in einem Hotel leisten kann, kommt in diesem Werbespot sehr gut rüber. Auch am Schluss das abgehackt gesprochene tri-va-go lässt sich den Zuschauer daran erinnern, wofür her eigentlich geworben wird. Im Übrigen sind beide Protagonisten – jeder auf seine Weise – ausgesprochen sympathisch. Deswegen: Spot der Woche.

21 Okt, 2011
von Elietta Becker

 

FC Augsburg - Werder Bremen 1:1
Hertha BSC - Mainz 05 0:0
Hamburger SV - VfL Wolfsburg 1:1
Dortmund - 1. FC Köln 5:0
1. FC Nürnberg - VfB Stuttgart 2:2
1.FC Kaiserslautern - 1. FC Freiburg 1:0
Hoffenheim - Mönchengladbach 1:0
Bayer Leverkusen - Schalke 04 0:1
Hannover 96 - Bayern München 2:1
21 Okt, 2011
von Elietta Becker

Bereits zwei Mal musste ich hier über wahre Horrorerlebnisse berichten, die an Tankstellen in meiner Umgebung geschehen sind. Zum einen ging es um das unmögliche Procedere beim Zigarettenkauf, zum anderen um so stark übertriebenen Service, dass dieser fast schon als Belästigung zu bezeichnen wäre.

Doch es geht auch anders. Heute möchte ich Euch über meine Stammtankstelle berichten, die in jeglicher Hinsicht als positives Beispiel gelten kann. Neben den „normalen“ Zapfsäulen verfügt sie über die Möglichkeit, LKWs zu betanken. Es gibt sowohl eine Waschstraße als auch zwei Boxen zum Hochdruckreinigen sowie Staubsauger. Die Eimer fürs Scheibenputzen sind immer mit sauberem Wasser gefüllt (das ist definitiv nicht überall so!); die Geräte zum Reinigen der Scheiben (ich weiß leider nicht, wie diese heißen) sind intakt und ordentlich, so dass man sich nicht schon davor ekeln muss, sie anzufassen.

An der Tankstelle gibt es keine Tankwarts, aber wenn ein Kunde bei irgendeiner Tätigkeit Schwierigkeiten hat, helfen die Mitarbeiter sofort (habe ich selbst schon erlebt). Selbstverständlich gibt es dort auch Sammelpunkteaktionen beispielsweise für Reisetaschen, Multitools und Ähnliches, aber sie werden den Kunden nicht aufgeschwatzt oder aufgedrängt; ebenso wenig wie die Sonderangebote für Süßigkeiten. An der Kasse liegen diese Angebote gut sichtbar herum (zum Beispiel letzte Woche gab es drei Kinderriegel für 1,- €), aber ich habe es noch nie erlebt, dass einer der Mitarbeiter einen Kunden darauf angesprochen hat. Dann kauft man natürlich umso lieber… Die Mitarbeiter (ich kenne drei Männer und drei Frauen, die schichtweise rund um die Uhr sieben Tage die Woche arbeiten) sind übrigens alle total hilfsbereit, auch über das Normale hinaus. Beispielsweise hatte ich mal vergessen, eine wichtige Sportbild zu kaufen. Einer der Herren, die an dieser Tankstelle arbeiten, hat alle Hebel in Bewegung gesetzt, diese Zeitung noch zu bekommen, obwohl schon deren Nachfolger in den Läden war, und tatsächlich: nach einigen Tagen konnte ich meine Zeitung abholen. Generell scheinen die dortigen Mitarbeiter sehr beliebt zu sein, denn sehr häufig sehe ich Kunden bei ihnen stehen, die Kaffee trinken und sich begeistert mit ihnen unterhalten. Dass man problemlos Zigaretten kaufen kann (bestellen – bezahlen – erhalten), ist wohl überflüssig zu erwähnen…

Ihr glaubt mir nicht? Ihr denkt, diese Tankstelle ist meiner Fantasie entsprungen? Da irrt Ihr Euch. Diese Tankstelle gibt es sehr wohl; schaut mal in Hannover-Langenhagen in der Hoyer-Tanke vorbei, dann werdet Ihr sehen, dass ich Recht habe…

(Im Übrigen ist dies keine Schleichwerbung, sondern als Kompliment an ein wirklich kundenfreundliches Unternehmen zu verstehen):)

20 Okt, 2011
von Elietta Becker

So, jetzt soll also das Leben von Deutschlands Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg verfilmt werden.

Als ich in der vergangenen Woche erstmalig diese Meldung hörte, war ich ziemlich überrascht. Meiner Meinung nach erhielt dieser Mann schon während seiner Amtszeit ein viel zu großes Podium, um sich und seine Ehefrau – wohlgemerkt außerhalb seiner politischen Aktivitäten, welche zu beurteilen ich mir niemals anmaßen würde – zu präsentieren. Nach seinem Rücktritt im März dieses Jahres aufgrund der Plagiatsaffäre wanderte er mit seiner Familie in die USA aus und verlor dadurch stark an Präsenz in deutschen Medien. Und jetzt also ein Film. Der Regisseur und Produzent Nico Hofmann, bekannt durch Filme wie „Dschungelkind“ und „Hindenburg“, will sich an das brisante Thema wagen und sein neuestes Werk dem Leben des Exverteidigungsministers bis hin zu seinem Rücktritt widmen. Dabei soll – laut Hofmann – dieser Film als Satire verstanden und nicht als Biographie angesehen werden. Auch der Name Guttenbergs soll verändert werden, um Persönlichkeitsrechte zu respektieren. Als Wunschdarsteller hätte Hofmann gerne Jan-Josef Liefers, der seiner Meinung nach Guttenbergs „tänzelnden Schritt“ perfekt imitieren kann. Regie bei dem Film, der unter dem Arbeitstitel „Der große Bruder“ gedreht wird und bei SAT 1 im Abendprogramm gezeigt werden soll, führt Jochen Alexander Freydank.

Mich persönlich stören an diesem Film einige Dinge, obwohl ich davon überzeugt bin, dass er aufgrund seiner Thematik und des Staraufgebots ein Erfolg werden wird:

  1. Was ist an Guttenbergs Leben so außergewöhnlich, dass man es verfilmen muss? Es gibt sicherlich eine Menge Menschen, die nicht mit einem goldenen Löffel im Mund geboren worden sind und aus eigener Kraft eine Karriere gestartet haben. Sollte man nicht lieber über diese berichten?
  2. Ob Satire, Komödie oder was sonst noch für Bezeichnungen gefallen sind: wenn schon im Vorfeld bekannt ist, von wem der Film handelt, warum werden dann „Persönlichkeitsrechte respektiert“ und Namen geändert?
  3.  Was macht diese unglaubliche Beliebtheit Guttenbergs in Deutschland aus? Ich kann es mir nicht erklären. Normalerweise werden Lügner und Betrüger ver- beziehungsweise missachtet, dies ist schon in der Schule so (ich erinnere mich noch ganz genau, was es mir jedes Mal einbrachte, wenn ich beim Abschreiben erwischt worden bin: eine glatte & sowie die ewige Verachtung des jeweiligen Lehrers). Herr zu Guttenberg hat letzten Endes nichts anders getan, doch anscheinend nimmt ihm dies kaum einer übel…

Auch, wenn ich persönlich kein Fan von ihm bin – auf „Der große Bruder“ bin ich dennoch gespannt, vor allem auf die satirische Umsetzung des doch ziemlich heiklen Themas. Schließen möchte ich mit der Frage des Journalisten Marco Janssen: „Ob Guttenberg selbst die Satire auch mit Humor nimmt?“

19 Okt, 2011
von Elietta Becker

Erinnert Ihr Euch noch an den ETV, den Eimsbütteler Turnverband, der in der ersten Runde des diesjährigen DFB-Pokals für Furore sorgte?

Der Landesligist (6. Liga) des drittgrößten Sportvereins in Hamburg qualifizierte sich am 01.06.2011 durch einen 1:0-Sieg gegen SV Vorwärts Wacker 04 Billstedt für die Pokalteilnahme. Kurz darauf brach ein Streit über die Aufteilung der circa 110.000 € Pokaleinnahmen (Fernsehgelder) aus. Es ist nun mal so, dass der ETV mit seinen etwa 12.000 Mitgliedern über 30 verschiedene Sportarten ausübt. Alleine die Fußballsparte besteht aus 51 (!) Mannschaften, und wie jeder Verein braucht natürlich auch der ETV Geld. So wären die Einnahmen aus dem Pokal ein willkommenes Zubrot gewesen.

Die Fußballspieler, die diese Einnahmequelle erst möglich gemacht hatten, sahen dies ein wenig anders und erhoben ihrerseits Anspruch auf das Geld. Der Vorstand bot ihnen eine 50:50-Teilung an, was für jeden der Spieler etwa 2.000,- € bedeutet hätte. Diese Summe war ihnen definitiv zu wenig als Lohn für ihren Erfolg. Der Streit eskalierte, die Mannschaft drohte mit Rücktritt und blieb der Siegerehrung zur Pokalteilnahme fern. Ich persönlich fand das damals sehr schade, denn sie haben sich selbst um eine mehr als verdient Ehrung gebracht.

Sätze wie „wir fühlen uns verraten“ (Trainer Dennis Mitteregger) und „wir lassen uns nicht erpressen“ (Vorstand) trugen auch nicht gerade zu einer Einigung bei. Und so kam es, dass vier Wochen nach Erreichen der ersten DFB-Pokalteilnahme seit 69 Jahren, die ein „Erlebnis für alle“ werden sollte, die Mannschaft komplett zurücktrat. Leicht fiel den Spielern dieser Schritt trotz aller Differenzen nicht, denn sie betonten, wie sehr sie ihren Verein geliebt hatten. Damit stellten sie das böse Nachtreten des Vorstandes, er hätte gehört, die Mannschaft hätte eh komplett woanders hingehen wollen, als lächerliche Behauptung hin.

Das so wichtige Pokalspiel gegen Fürth spielte die A-Jugendmannschaft des ETV mit einem Altersdurchschnitt von 19,2 Jahren. Die ersten 17 Minuten konnten sie ein Tor verhindern; kassierten dann aber in der ersten Halbzeit drei und in der zweiten Halbzeit sieben Gegentore. Trotzdem wird dieser Tag den jungen Spielern sicherlich ewig im Gedächtnis bleiben. Während einige der ehemaligen Spieler bereits in neuen Vereinen Spielern, revidierte ein Spieler seine Entscheidung: Gunnar Hitscher bot seinen „Rücktritt vom Rücktritt“ an und spielt wieder für den ETV.

Am 05.08.2011 startete der ETV mit eben dieser jungen Mannschaft in die neue Landesligasaison. Mangelnde Erfahrung machen die Jungs mit ganz viel Herz und Liebe zu ihrem Sport wett – und diszipliniert sind sie allemal. Am 14.10.2011 konnten sie ihren zweiten Heimsieg der Saison feiern. Zwar stehen sie immer noch auf dem 14. Platz der Landesliga, aber diese junge Mannschaft hat gezeigt, dass eine ganz wichtige Komponente beim Fußball niemals fehlen sollte: Leidenschaft.

18 Okt, 2011
von Elietta Becker

Vergangenen Samstag (15.10.2011) wurde im Alten Straßenbahndepot in Jena die Ausstellung „Neue Werke“ des US-amerikanischen Künstlers Frank Stella eröffnet.

In derselben Stadt befindet sich seit 1996 auf dem Unicampus der weltweit größte Skulpturenpark des Künstlers – zum damaligen Zeitpunkt von großen Teilen der Bevölkerung noch als „Schrottplastiken“ abgetan. Doch inzwischen lacht wohl niemand mehr, denn der studierte Maler, Bildhauer und Objektkünstler zählt heutzutage zu den weltweit bedeutendsten aktuellen Künstlern des abstrakten Expressionismus. Insbesondere ist er einer der wichtigsten Repräsentanten der Analytischen Malerei, des Hard Edge sowie der Farbfeldmalerei.

Im Laufe seines Lebens hat der heute 75-Jährige immer wieder neueTalente an sich entdeckt. Zu Beginn seiner Karriere widmete er sich überwiegend der Malerei, in der er großartige Erfolge zu verzeichnen hatte. Darüber hinaus erschuf er dreidimensionale Skulpturen aus Holz, Metall und Karton, bis er in den 1970-er Jahren auf dem Gebiet des Maximalismus tätig wurde. Nachdem er eine Gastprofessur in Harvard innehatte, wurde ihm dort 1983 die Professur für Dichtung verliehen. In den 1990-er Jahren dann schuf er großformige Skulpturen, eben jene, die unter anderem auch in Jena zu besichtigen sind. Nach zwei Ehrendoktortiteln in Princeton und Hannover verlieh ihm Jena 1996 ebenfalls diesen Ehrentitel (als zweitem Künstler des 20. Jahrhunderts nach Auguste Rodin). Dazu gibt es eine recht interessante Anekdote: Stela erklärte im Vorfeld, er würde diesen Titel nur annehmen, wenn die Stadt Jena ihm garantieren würde, dass sie im 20. Jahrhundert keinem weiteren Künstler diese Ehre zuteil lassen würde – an Selbstbewusstsein jedenfalls scheint es Herrn Stella nicht zu mangeln. Ich habe ihn in einem Interview gesehen: er ist ausgesprochen sympathisch und keineswegs arrogant, wie seine Aussage vielleicht vermuten lassen würde.

Leider habe ich persönlich so ganz und gar keinen Bezug zu dieser Art von Kunst. Trotz größter Bemühungen erkenne ich weder einen Sinn in den Skulpturen, noch weiß ich auch nur im Entferntesten, was diese darstellen könnten, obwohl ich ansonsten sehr fantasievoll bin. Keine Ahnung, woran es liegt, aber moderne Kunstwerke sind für mich böhmische Dörfer…

Nichts desto trotz: Frank Stella ist ein begnadeter Künstler, der sicherlich nicht ohne Grund 2009 die „National Medal of Arts“ in Washington verliehen bekommen hat – von US-Präsident Barack Obama persönlich!

17 Okt, 2011
von Elietta Becker

Habt Ihr das zufällig auch gelesen? Das Jobcenter Salzlandkreis hat zweimal versehentlich 42.748,- € auf das Konto eines 22-jährigen Hartz-IV-Empfängers überwiesen.

Der dortige Mitarbeiter hatte aus Versehen die Überweisung falsch getätigt – statt 24,24 € Nebenkostenzuschuss kam der riesige Betrag zustande. Eindeutig ein Fehler des Mitarbeiters; nicht schön, aber menschlich. Mal ehrlich: wer von uns macht denn keine Fehler? Natürlich sollte man, insbesondere wenn man mit Finanzen zu tun hat, ganz besonders sorgfältig arbeiten, aber solche Irrtümer können nun einmal (leider) geschehen.

Was nun aber folgte, ließ mir die Haare zu Berge stehen: der Hartz-IV-Empfänger hatte nichts Besseres zu tun, als das Geld mit vollen Händen auszugeben: eine neue Küche, ein neues Sofa, eine Kinderwiege – alles Sachen, die er und seine ebenfalls momentan nicht erwerbstätige Freundin sich niemals hätten leisten können. Vermutlich auch kaum einer, der jeden Tag normal zur Arbeit geht, denn diese Einrichtungsgegenstände kosteten – Medienberichten zufolge – 33.000,-€! Das muss man sich mal vorstellen: hat dieser 22-Jährige ernsthaft gedacht, das Amt würde ihm solch einen Betrag einfach schenken?!?“ Und wenn ja, weshalb und wofür?!? Verwendungszweck: „Nebenkostenzuschuss“?!? Und dann besitzt er auch noch die Dreistigkeit, derart teure Möbel zu kaufen. Zwar wäre es von der Sache her ebenso Diebstahl gewesen, aber ich hätte noch eher Verständnis gehabt, wenn er ein Sofa für 500,- € und eine Küche für 1.000,- € gekauft hätte. Diese Summen wären angemessen. Aber 33.000,- € innerhalb von zwei Monaten zu verballern, da gehört schon einiges dazu. So viel Geld haben manche Normalverdiener nicht einmal als Nettojahreslohn! Was waren denn das für Möbel? Designermöbel?

Ganz ehrlich: wenn ich so etwas lese, kommt es mir hoch. Abgesehen davon, dass ich persönlich immer ein wenig misstrauisch werde, wenn ich höre, dass ein derart junger Mensch „langzeitarbeitslos“ ist. Hätte er nicht nach dem Erhalt des Geldes Rücksprache mit dem Sozialamt halten können, ob diese Überweisung rechtens war? Wir alle, die wir tagtäglich arbeiten gehen, tragen durch unsere Arbeitslosen-Beiträge dazu bei, dass dieser Mensch den ganzen Tag in seiner 70 m2-Wohnung auf seinem Designersofa liegen kann. Glückwunsch. Und es geht noch weiter: als das Jobcenter seinen Fehler bemerkte, überwies die Bank umgehend das restliche Geld ans Amt zurück. Jetzt droht dem 22-Jährigen Privatinsolvenz. Seltsamerweise weiß er jetzt, was zu tun ist: winselnd rennt er zu einem Anwalt, der ihn vor genau dieser Insolvenz bewahren soll. Ich persönlich hätte ja einige Vorschläge, was man mit diesem Mann machen könnte, aber diese wären weder jugendfrei noch entsprächen sie dem Niveau dieses Blogs. Dennoch frage ich mich: wie dreist kann man sein? Und was herrschen hier für Gesetze, wenn man mit solchen Betrügereien durchkommt?

Übrigens: die Hartz-IV-Familie wollte sich nicht von der Presse fotografieren lassen, weil sie Angst hat, dass Freunde und Familie sie erkennen würden. Aha…

16 Okt, 2011
von Elietta Becker
Spiele S U N Tore Differenz Punkte
1 Bayern München     9 7 1 1    25:1      24     22
2 Borussia Mönchengladbach     9 5 2 2    11:6        5     17
3 Borussia Dortmund     9 5 1 3    15:7        8     16
4 VfB Stuttgart     9 5 1 3    14:6        8     16
5 Werder Bremen     9 5 1 3    16:12        4     16
6 FC Schalke 04     9 5 0 4    18:15        3     15
7 Hannover 96     9 4 3 2    11:12       -1     15
8 Bayer Leverkusen     9 4 2 3    12:13       -1     14
9 1899 Hoffenheim     9 4 1 4    12:9        3     13
10 1.FC Köln     9 4 1 4    15:18       -3     13
11 Hertha BSC     9 3 3 3    12:13       -1     12
12 VfL Wolfsburg     9 4 0 5    11:16       -5     12
13 1. FC Nürnberg     9 3 2 4    10:12       -2     11
14 1. FC Kaiserslautern     9 2 2 5      7:13       -6      8
15 Mainz 05     9 2 2 5     12:19       -7      8
16 FC Augsburg     9 1 4 4      7:16       -9      7
17 FC Freiburg     9 2 1 6     14:24       -10      7
18 Hamburger SV     9 2 1 6    11:21       -10      7
15 Okt, 2011
von Elietta Becker

Heute gibt es keinen „Spot der Woche“, sondern gleich drei beziehungsweise vier, die alle den Titel verdient haben und sowieso für dasselbe Produkt werben: die TV-Spots der Unicredit-Bank (Hypovereins-Bank). Gesehen habe ich sie alle bisher ausschließlich auf den Sky-Sport-Sendern, was aufgrund ihrer inhaltlichen Gestaltung absolut nachvollziehbar ist:

Ein Schäfer sortiert seine Schafe nach dem 2 – 4 – 4 – System, nach dem auch viele Fußballtrainer ihre Mannschaft aufstellen.

Ein Mann versucht, sein Kleinkind zu füttern. Nach endlosen Versuchen gelingt es ihm schließlich, und er verfällt in einen Torjubel wie im Stadion.

Zwei Männer erhalten an ihrem Arbeitsplatz eine offenbar gute Nachricht, welche sie dazu veranlasst, sich wie beim Fußball in die Arme zu fallen und schließlich – in Anlehnung an den Trikottausch – ihre Pullover zu tauschen. Dies ist besonders witzig, weil der eine circa zwei Meter groß und 150 Kilo schwer und der andere vielleicht 1,60 m  groß ist und 60 kg wiegt.

Der vierte Spot ist quasi die komplette Version der drei bisherigen Spots und fasst Kernaussagen aller dieser Spots zusammen: Fußball ist überall. Ob Torjubel bei einer Hochzeit, eine vorgetäuschte Verletzung nach einem häuslichen „Unfall“ oder Aufwärmübungen im Büro – als echter Fan kann man überall im Leben dasselbe Gebaren zeigen wie im Stadion; man hat es einfach im Blut.

Als Hintergrundmusik für diese Werbespots dient „That´s amore“. Nicht nur, dass es sich dabei um ein sehr schönes Gute-Laune-Lied handelt: der Titel steht im direkten Zusammenhang mit der Kernaussage der Spots: „das ist Liebe“. Gemeint ist hierbei natürlich die Liebe zum Sport, genauer gesagt zum Fußball, die sich selbst in Alltagssituationen immer wieder zeigt.

Unicredit als Sponsor der Champions League hat mit diesen Werbespots wirklich ein Händchen für gute Werbung bewiesen, die das Herz eines echten Sportfans einfach höher schlagen lassen muss…

14 Okt, 2011
von Elietta Becker
Werder Bremen - Dortmund 0:2
Mönchengladbach - Bayer Leverkusen 2:2
Bayern München - Hertha BSC 4:0
Mainz 05 - FC Augsburg 0:1
VfL Wolfsburg - 1. FC Nürnberg 2:1
VfB Stuttgart - Hoffenheim 2:0
Schalke 04 - 1. FC Kaiserslautern 1:2
SC Freiburg - Hamburger SV 1:2
1. FC Köln - Hannover 96 2:0

 

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