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28 Okt, 2011
von Nyk Karleby

Der größte Exclusive-Titel der Playstation 3, Uncharted, steht vor der Veröffentlichung des nächsten Teils. Teil 3 heißt Drake’s Deception.

Die amerikanische Gamingseite Gametrailers hat sich das von so ziemlich allen Sony-Fans sehnlichst erwartete Spiel bereits in einem Videoreview angeschaut und kommt auf eine hohe Gesamtwertung von 9.5 von 10 Punkten.

Erstens sticht hier vor allem die Story hervor, die eine Einzelwertung von grandiosen 9.8 bekommen hat, was nur ganz wenige Spiele bisher erhalten haben. Im dritten Teil der Serie soll Hauptcharakter Drake auf der Suche nach einer vergessenen Stadt, dem Atlantis der Wüste, sein. Vor allem die Figuren, von denen die Uncharted-Spieler aus den vorherigen Teilen schon einige kennen, sollen aufgrund der Gesichtsanimationen und der sehr guten Synchronsprecher und wie gesagt, auch der Story bzw. der Schreibe der Story, ausgezeichnet sein und für ein großes Empathie- und Sympathiepotenzial sorgen.

Die andere sehr hoch bewertete Kategorie ist die Präsentation, die ebenfalls eine 9.8 einheimsen konnte.

Ich habe mir auch einige Trailer zu dem Spiel angesehen und muss, auch wenn ich selber keine PS3 besitze und eher ein Xbox-Verfechter bin, neidlos (naja eigentlich schon mit Neid) zugeben, dass ich kein anderes Spiel kenne, außer vielleicht Battlefield 3, das so gut aussieht wie Uncharted 3.

Der zweite Teil sah bereits unglaublich schön aus, doch im dritten wird ein wahres Grafik- und Optikfeuerwerk abgeschossen. Die Inszenierung und die Liebe zum Detail sind wirklich ohne Konkurrenz.

28 Okt, 2011
von Elietta Becker

So, die Außentemperaturen sinken und sinken, und viele von Euch müssen sicherlich morgens schon das eine oder andere Mal ihre Autoscheiben kratzen. Höchste Zeit also, Winterreifen aufzuziehen, falls man dies noch nicht getan hat. Leider führt da nun einmal seit Dezember 2010 kein Weg daran vorbei, sollte man nicht scharf auf eine Ordnungsstrafe und – im Falle eines Unfalles – auf den Verlust seines Versicherungsschutzes sein.

Was mich allerdings sehr verwirrt, sind die Meldungen, die seit einigen Tagen bereits durch die Medien ziehen: Winterreifen sind wieder knapp; vielerorts bereits jetzt schon ausverkauft. Jetzt, im Oktober??? Wie kann das denn bitte sein? Als vergangenes Jahr das Gesetz der Winterreifenpflicht in Kraft trat und viele Autofahrer die Reifenhändler stürmten, um sich dementsprechend zu versorgen, hatte ich ja noch Verständnis für derartige Engpässe. Bis zuletzt hatten viel gehofft, dass dieses Gesetz nicht zum Tragen kommen wird, und als dies dann doch der Fall war, waren Winterreifen der Megaseller des Monats. Soweit verständlich. Warum es aber in diesem Jahr vielerorts schon jetzt keine mehr gibt, bleibt mir ein Rätsel. Diejenigen Autofahrer, die sich 2010 welche gekauft haben, dürften noch versorgt sein – sie fallen als Kunden also weg. Wer sind also die Massen Kunden, die sich auf Winterreifen stürzen und so für derartige Schlagzeilen sorgen?

2010 wurden 25,9 Millionen Winterreifen verkauft. Auf den ersten Blick eine gigantische Zahl; allerdings sind es gerade mal 6 % mehr als im Vorjahr – und das trotz des neu aufgekommenen Gesetzes. Daraus lässt sich schließen, dass generell sehr viele Autofahrer ihren Fahrzeugen Winterreifen spendieren. Reifenhersteller und –händler müssten dies auch wissen und dementsprechend darauf vorbereitet sein. Dies ist aber offenbar nicht der Fall, und eine weitere Tatsache macht mich ein wenig stutzig: im Sommer 2011 waren auch die Sommerreifen knapp. Angeblich. Begründet wurde dies mit dem Fakt, dass es im Vorjahr nicht wie sonst möglich war, ab November Sommerreifen zu produzieren, da zu diesem Zeitpunkt noch Winterreifen vom Band liefen. Aber wenn dies wirklich so war, warum waren dann für viele Modelle vergangenen Winter keine lieferbar? Dies weiß ich aus eigener Erfahrung, da es meinem besten Freund nicht möglich war, nach Einführen des Gesetzes Winterreifen für seinen Fiat zu bekommen. Also keine Winterreifen 2010, knappe Sommerreifen 2011, und jetzt schon wieder Engpässe? Kommt mir etwas seltsam vor. Vielmehr bin ich geneigt, mich der These einiger Experten anzuschließen, welche davon ausgehen, dass durch Reifenknappheit die Preise hochgeputscht werden sollen. Sollte dies tatsächlich der Fall sein, so wäre dies ein ziemlicher Affront gegenüber uns Autofahrern, zumal wir keine Alternativen haben, die Winterreifenpflicht zu umgehen. Aber denkbar wäre es. Wie sonst wären diese ständigen Engpässe zu erklären? Vielleicht habt Ihr ja eine Idee…

27 Okt, 2011
von Nyk Karleby

In den USA ist der neue, heiß ersehnte, Egoshooter vom schwedischen Entwicklerstudio DICE bereits seit dem 25. Oktober draußen.

Und mal wieder hat das Spiel ausnahmslos sehr gute bis hervorragende Wertungen und Kritiken eingeheimst. Spieler weltweit sind natürlich jetzt gespannt auf Anfang nächsten Monats, wenn der direkte Konkurrent zu Battlefield 3 herauskommt: Call of Duty Modern Warfare 3. Okay, die richtigen BF-Hardcore-Fans, sowie auch die CoD-Hardcore-Fans werden natürlich sagen, dass die beiden überhaupt nicht in direkter Konkurrenz stehen, doch ich sehe das jetzt einfach mal aus marktanteilstechnischer Sicht, denn da versuchen sich die Spiele auf jeden Fall gegenseitig Räume im Markt abzugraben.

Battlefield 3 konnte vor allem im Bereich der Grafik (beziehe mich da auf die Reviews der PC-Version) ordentlich punkten und BF 3 sieht scheinbar so gut aus, wie kaum ein anderes Spiel dieser Zeit. Das haben ja bereits frühe Trailer gezeigt, dass Battlefield 3 unglaublich realistisch aussieht.

Der Multiplayer soll auch wieder ausgezeichnet sein, ist DICE doch ausgewiesener Multiplayermodus-Spezialist.

Das größte Manko des Spiels soll, wie nicht anders zu erwarten war, die Storyline der Singleplayerkampagne sein, die wieder mehr als ideenlos und ohne jegliche Tiefe daherkommen. Doch vom neuen CoD erwarte ich mir auch nicht mehr, denn das haben beide Spielereihen bisher noch nicht geschafft, eine halbwegs gute Singleplayerstory zu erzählen. Auch die Spielzeit der Kampagne soll mit 5 Stunden ziemlich kurz sein und die Gegner-KI soll wohl ab und zu ein paar Aussetzer haben. Ich bin trotzdem sehr gespannt auf das Spiel.

27 Okt, 2011
von Elietta Becker

Es ist nicht mehr zu übersehen, dass wir uns der kalten Jahreszeit nähern. Jedes Lebewesen, das halbwegs seine Sinne beisammen hat, sucht sich ein warmes Plätzchen, um die Kälte so unbeschadet wir möglich zu überstehen. Vögel machen sich auf den Weg in den Süden (beispielsweise die Wildgänse, die in perfekter Formation am Himmel zu sehen sind), Insekten suchen Schlupflöcher in der Erde, in Keller- und Wohnräumen oder unter Baumrinden. Selbst die Zecken nutzen letztmalig meine Katzen als Transportmittel und lassen sich von ihnen ins warme Haus bringen. Alles nachvollziehbar und gut durchdacht, schließlich will ja niemand der Kälte zum Opfer fallen.

Doch die Wahl dieses Plätzchens sollte gut überlegt sein, nicht so wie bei einer wunderschön aussehenden, rötlichbraunen Spinne. Diese Spinne nämlich hat sich einen ganz besonders einzigartigen Unterschlupf gesucht: im Außenspiegel meines Autos. Bereits vor einigen Wochen fiel mir morgens auf, dass von besagtem Spiegel bis hin zu der Seitenscheibe ein großes Spinnennetz gespannt war. Ich entfernte es, doch als ich Feierabend hatte, war es wieder da. Also entfernte ich es erneut mit dem Ergebnis, dass es sich am nächsten Morgen in alter Frische wieder an derselben Stelle befand. Dieses Procedere wiederholte sich mehrere Tage, bis ich an einem sonnigen Nachmittag erstmals meinen ungebetenen Gast sah: in der Lücke zwischen dem Spiegelglas und der Außenspiegelwand kletterte freundlich grinsend die Spinne umher und schleppte ein verpupptes kleines Insekt in besagtes Gehäuse. Etwas überrascht war ich schon, dass sie so viele Tage und so viele gefahrene Kilometer offenbar unbeschadet überstanden hat. Auch eine Hochdruckreinigung meinerseits schien ihr nichts ausgemacht zu haben.

Aber wie soll es weitergehen? Prinzipiell stören mich Spinnenweben an meinem Fahrzeug nicht, doch ich habe die Befürchtung, dass die kleine Spinne im Winter erfrieren wird, zumal mein Wagen – zumindest tagsüber – draußen steht. Allerdings weiß ich auch nicht, was ich tun könnte, um ihr zu helfen. Bei aller Tierliebe – ich kann ja wohl schlecht meinen Außenspiegel auseinander- oder gar abbauen, die Spinne schnappen und in einem wohltemperierten Raum platzieren, damit sie überlebt, oder? Oder meinen Außenspiegel in eine warme Decke einwickeln… Ich hoffe nur, dass sie bis zum richtigen Wintereinbruch ein anderes Quartier finden wird – ansonsten sehr ich schwarz, dass sie das nächste Frühjahr noch erleben wird…

26 Okt, 2011
von Nyk Karleby

Endlich haben sie ihren Wunschtrainer bekommen. Thorsten Fink ist seit letzter Woche nun Cheftrainer des Hamburger SV.

Und der HSV musste sogar eine Ablösesumme von kolportierten 1 Million Euro an Finks ehemaligen Verein, den FC Basel, aus der Schweiz bezahlen.

Nun ist natürlich die Frage, ob der Wunschtrainer des Hamburger SV den Traditionsverein, ja man muss fast schon sagen, retten kann.

Das erste Spiel unter dem neuen Cheftrainer spielten die Hamburger ja unentschieden am vergangenen Wochenende. Eine überraschende Maßnahme des neuen Trainers war dort zum Beispiel, dass er anstatt den jungen Südkoreaner Son aufzustellen, der in der vorigen Woche auch getroffen hatte, den Peruaner Guerrero in die Startaufstellung stellte.

Ich denke, Thorsten Fink, der sich ja inzwischen auch schon international bewiesen hat als Trainer des FC Basel, kann der richtige Mann für den Job sein und den Hamburger SV vor dem ersten Bundesligaabstieg der Historie bewahren.

Natürlich ist die Saison noch lange nicht vorbei und nur weil sie im Moment noch hinten drin sind, heißt das nicht, dass sie das auch den Rest der Saison sein werden. Doch ich glaube, dass die Hamburger weiterhin eher im unteren Bereich der Liga zu finden sein werden.

Aber absteigen werden die Hamburger nicht, wie ich denke. Fink wird das Team nun nach und nach zu seiner Spielphilosophie hinführen, welche wohl auch gut zu diesem relativ jungen Team passt.

26 Okt, 2011
von Elietta Becker

Habt Ihr Euch dieses Jahr schon gegen Grippe impfen lassen? Falls nicht, ist jetzt im Oktober beziehungsweise November der beste Zeitpunkt hierfür.

Laut Statistik erkranken die meisten Menschen zum Jahreswechsel an Grippe, und da der Körper einige Zeit braucht, um Abwehrstoffe zu bilden, sollte man nicht mehr allzu lange warten, falls man sich impfen lassen möchte. Experten raten übrigens dazu, dies jährlich zu tun. Obwohl solch eine Impfung  zu 90% vor einer Grippe schützt (bei älteren Menschen prozentual etwas weniger), lässt sie sich längst nicht jeder verpassen. Schön dumm, kann ich dazu nur sagen. Ich achte nun wirklich nicht besonders auf meine Gesundheit, aber nachdem ich vor über 10 Jahren einmal an einer echten Grippe erkrankte und nicht wusste, ob ich lieber sterben oder leben wollte, gehöre ich zu den ersten, die sich impfen lassen – seitdem blieb ich verschont, obwohl ich zu derjenigen Risikogruppe gehöre, die sehr viel Kontakt mit andren Menschen hat. Weitere Risikogruppen sind Diabetiker, Herz-Kreislauf-Patienten, Lungenkranke, chronisch Kranke sowie ältere Menschen. Gerade bei Älteren ist eine Impfung besonders wichtig, da eine Grippe schnell zu Komplikationen wie beispielsweise einer Lungenentzündung führen kann.

Theoretisch gibt es keinen Grund, warum man solch eine Impfung nicht machen lassen sollte (panische Angst vor Spritzen mal ausgenommen). Da es sich hierbei um eine Vorsorgeleistung handelt, muss nicht einmal eine Praxisgebühr entrichtet werden. Allerdings gibt es einige Krankenkassen, die gegebenenfalls die Impfung an sich nicht bezahlen, solltet Ihr nicht zu einer der Risikogruppen gehören. Das sind aber eher die Ausnahmen, und sollet Ihr schon einmal eine echte Grippe gehabt haben, dann dürften Euch die wenigen Euro Kosten auch kein Kopfzerbrechen bereiten…

Die Impfung an sich verläuft völlig schmerzfrei, meist in den Oberarm; im schlimmsten Fall hat man einen Tag danach leichten Muskelkater im Arm (von daher: Linkshänder sollten sich in den rechten Arm impfen lassen; Rechtshänder in den linken).

Leider glauben viele Menschen dem Vorurteil, dass man durch eine Grippeschutzimpfung krank werden kann. Das ist völliger Quatsch, da im Impfstoff keinerlei Krankheitserreger enthalten sind. Wer Euch so etwas erzählt, hat keine Ahnung…

Wichtig zu wissen ist auch, dass die Grippe, gegen die wir uns impfen lassen, nicht gleichbedeutend mit einem grippalen Infekt (=Erkältung) ist. Dies sind zwei völlig unterschiedliche Krankheiten, und Erkältungen können wir uns trotz einer Impfung einfangen.

Also, wenn Ihr schlau seid und den Winter so gesund wie möglich überstehen möchtet – geht zu Eurem Arzt und lasst Euch impfen!

25 Okt, 2011
von Nyk Karleby

Heute und morgen geht es in die zweite Runde des DFB-Pokals und die Partien versprechen den einen oder anderen Pokalfight.

So wird die Überraschungsmannschaft der ersten Runde, RB Leipzig, auf den Erstligaaufsteiger aus Augsburg treffen und versuchen, nach dem VfL Wolfsburg gleich den zweiten Bundesligisten aus dem Pokal zu schmeißen.

Die Überraschungsmannschaft der Fortuna aus Düsseldorf, die momentan die 2. Bundesliga anführt, wird auf den TSV 1860 München treffen, der sich letztens erst Aston Martin als Trikotsponsor sichern konnte.

Der Hamburger SV muss nach Trier zur fast schon berüchtigten Pokalmannschaft Eintracht Trier, die in den vergangenen Jahren schon mehrere höherklassige Klubs aus dem Pokal geschossen haben.

Ein weitere sehr interessante Partie ist die des amtierenden deutschen Meisters Borussia Dortmund gegen den Traditionsverein Dynamo Dresden.

Auch morgen wird es dann die so attraktiven Pokalspiele zwischen unterschiedlich klassigen Klubs geben. So wird der MSV Duisburg nach Kiel reisen um dort gegen Holstein Kiel zu spielen und sich vor einer kleinen Blamage im Falle des Ausscheidens bewahren wollen.

Noch so ein Spiel ist Rot-Weiß Essen gegen den Hauptstadtklub Hertha BSC Berlin, bei dem Essen eigentlich nichts zu verlieren hat.

Die Bayernbezwinger aus Hannover treffen dann morgen auf die in der Liga überraschend schlecht stehenden Mainzer und der FC Bayern München selbst wird auf einen weiteren bayerischen Klub treffen und zwar den FC Ingolstadt.

Auch beide Frankfurter Vereine sind noch dabei. So muss der FSV Frankfurt auswärts beim VfB Stuttgart ran und die Eintracht aus Frankfurt spielt zuhause gegen die Roten Teufel aus Kaiserslautern.

25 Okt, 2011
von Elietta Becker

Vergangene Woche schockte eine Entscheidung der belgischen Stadt Lüttich die Anhänger des Bundesligisten Hannover 96: im Vorfeld beziehungsweise nach dem Europaleaguespiel am 30.11. gegen den belgischen Verein Standard Lüttich sind sie in der Stadt zur personi non grati erklärt worden – sie sind nicht erwünscht.

Was auf den ersten Blick wie ein Schildbürgerstreich wirken mag, ist bitterer Ernst: die Stadt Lüttich will sich im wahrsten Sinne des Wortes zur Tabuzone für Hannoveraner erklären und ihre Schotten dicht machen – ein Affront nicht nur in sportliche Hinsicht. 96-Anhänger dürfen um 19.30 Uhr das Stadion betreten und müssen unmittelbar nach Abpfiff die belgische Stadt verlassen; so wollen es die Verantwortlichen. Viele Fans hatten Exklusivpakete gebucht, die sowohl Übernachtungen als auch Stadtbesichtigungen beinhalteten – aus der Traum vom deutsch-belgischen Völkerverständnis. Andere wiederum, die mit der Bahn anreisen wollten, müssen nun auf andere Züge umbuchen, da sie ansonsten zu früh in Lüttich ankommen würden, was mit bis zu 10 Stunden Arrest bestraft werden könnte. Einzig die hannoverschen Anhänger, die per Flugzeug einreisen möchten, haben zufällig Glück gehabt: ihre geplante Ankunftszeit wird nach 19.30 Uhr sein.

Bundesweit sind Fans, aber auch Experten empört über die Handhabe der Belgier, die ihre Heimpartie gegen Hannover 96 als Hochsicherheitsspiel eingestuft haben. Da stelle ich mir doch die Frage, warum die Hannoveraner offenbar so wenig willkommen sind. Natürlich gibt es auch dort – wie in jedem anderen Verein auch – radikalere Anhänger, aber es lässt sich definitiv nicht behaupten, dass 96-Fans dafür bekannt sind, unangenehm aufzufallen oder Randale zu machen. Ich hätte vielleicht noch Verständnis für die Lütticher, wenn die Hannoveraner solch ein Image hätten wie einige Fußballvereine aus den Neuen Bundesländern, vor deren Fans und den zu erwartenden Ausschreitungen sich bekanntermaßen viele gegnerischen Vereine fürchten, aber mir ist kein Fall bekannt, der eine Aussperrung der 96-er gerechtfertigt hätte.

Noch hatten sich die Fans nicht von dem Schock erholt, da folgte der nächste Hammer, diesmal aus Kopenhagen: Mitarbeiter des dortigen Ticketshops hatten (wohl versehentlich) circa 2000 Karten an Hannoveraner für Kopenhagener Blöcke verkauft und danach festgestellt, dass sie diese dort überhaupt nicht haben wollen. Also wurden mehrere Hundert einfach wieder storniert, der Rest wird – soweit möglich – in den Gästeblock gepresst. Gastfreundschaft sieht anders aus… Offenbar sind Hannoveraner auch in Dänemark nicht willkommen – dabei hätten die Dänen von der Gastfreundschaft der Niedersachsen etwas lernen können. Vor dem Hinspiel am vergangenen Donnerstag machten circa 400 Anhänger des FC Kopenhagen eine Stadtbesichtigung in Hannover. Was ist also mit unseren europäischen Nachbarn los? Warum legen sie den sympathischen und fröhlichen hannoverschen Fans, die sich einfach so sehr über den Erfolg ihrer Mannschaft freuen und mit ihr reisen und feiern wollen, so viel Steine in den Weg? Warum können sie nicht mir ebenso offenen Armen empfangen werden, wie wir Deutschen – und insbesondere auch die Hannoveraner selbst – es bei der WM 2010 mit unseren Gästen taten? Da labern alle vom vereinigten Europa, und schon bei einem simplen Fußballspiel ist die Vereinigung ganz schnell vergessen.

Ich persönlich finde das Verhalten der beiden gastgebenden Vereine einfach indiskutabel. Zum einen gibt es keinen relevanten Grund, warum 96-Fans nicht in die Stadt Lüttich dürfen, zum anderen stellen sich Lüttich und Kopenhagen selbst ein Armutszeugnis aus. An internationalen Wettbewerben teilzunehmen bedeutet auch, international und weltoffen zu denken und gastfreundlich zu sein – beide kann ich hier nicht erkennen. Darüber hinaus stelle ich mir die Frage, ob Lüttich und Kopenhagen ähnlich reagiert hätten, wenn Bayern München oder Borussia Dortmund zu Gast kommen würden – oder ob dann das Spiel zu dem gemacht werden würde, was es sein sollte: eine internationale Fußballparty. Und dürfen Kopenhagener nach Lüttich? Wo sitzen Lütticher in Kopenhagen? Und was ist eigentlich mit Poltawa? Fragen über Fragen… Eine überflüssiger als die andere…

Wie sagte der hannoversche Stadionsprecher so schön vor dem Heimspiel gegen Kopenhagen? „Egal, für welchen Verein unser Herz schlägt, welcher Nation wir angehören oder an welche Religion wir glauben: we are all football people.“

Merkt Euch diesen Satz, Ihr lieben Lütticher und Kopenhagener…

Mehr über die „Roten“ könnt Ihr hier erfahren.

24 Okt, 2011
von Elietta Becker

In einer Woche ist Halloween – höchste Zeit also, sich Gedanken über ein passendes Kostüm zu machen. Natürlich kann man sich einfach ein Bettlaken über den Kopf stülpen und so tun, als ob man ein Gespenst wäre – aber das ist nicht nur unwitzig, sondern auch nicht besonders originell. Also bieten sich nur zwei Möglichkeiten: entweder man geht in einen Laden und kauft sich ein Kostüm, oder man bastelt sich eines. Da die erste Alternative meistens etwas kostspieliger ist, habe ich mich im Internet umgesehen, um bezüglich der zweiten Möglichkeit einige Tipps für Euch zu finden:

Sowohl die Frisur als auch die Schminke sind eigentlich das A und O bei Halloween-Verkleidungen. Selbst, wenn man beispielsweise schlicht in schwarz gekleidet ist, macht ein geschminktes Gesicht eine Menge aus. Am besten hierfür das gesamte Gesicht weiß grundieren, dann mit schwarzem Kajalstift oder Eyeliner die Augen massiv betonen, wobei die Augenschminke ruhig bis zu 0,5 – 1 cm unterhalb des Unterlides aufgetragen werden kann. Ein knallroter, violetter oder schwarzer Lippenstift komplettiert das Gesamtbild. Wer sich zusätzlich noch mit einer Wunde „verzieren“ möchte:

Die Haare sollte man sich, wenn irgendwie möglich, toupieren. Dann sie entweder mit farbigem Haarspray einsprühen (auch hier bitte keine Neon-, sondern eher düstere Farben benutzen) oder – viel billiger – mit Babypuder bestäuben. Nur bitte nicht ausbürsten! Je nach Grundfarbe erhalten die Haare einen grau-silbernen Touch, was  beispielsweise bei Hexen -, Geister- oder Skelettkostümen, sehr passend für diesen Anlass ist.

Sehr ausdrucksvoll und individuell gestaltbar sind Gesichtsmasken. Dazu schneidet man einfach eine nicht zu dicke Pappe in der gewünschten Form zurcht, wobei man die Augenpartie natürlich extra ausschneiden muss. Dann kann man seine Maske ganz nach Wunsch bekleben (mit Pailletten, Federn, Filz, Perlen etc.) oder bemalen. Mit einem Locher an den Seiten jeweils ein Loch ausstanzen, durch das ein Gummiband (oder Schleifenband, welches dann am Hinterkopf geknotet wird) ziehen. Schon hat man mit wenigen Handgriffen und kaum Kosten eine individuelle Gesichtsverkleidung geschaffen.

Kaum komplizierter gestaltet sich das Basteln eines kompletten Kostüms. Sehr begehrt sind hierbei die Teufelsverkleidungen. Rote Strumpfhose, schwarze oder rote Shorts und ein schwarzes Oberteil sind in (fast) jedem Kleiderschrank zu finden. Aus Alufolie, welche man um einen Stock wickelt und zu drei Spitzen „knüddelt“, wird der Dreizack geformt. Die Teufelshörner sind zwar auch selbst herzustellen, aber deren Gestaltung ist recht schwierig und langwierig, so dass es sich empfiehlt, diese fertig im Laden zu kaufen.

Nicht nur für Frauen sind Hexenkostüme sehr beliebt. Langer Rock, schwarzes Oberteil, (Fransen-) Tuch über die Schultern. Dazu hochtoupierte Haare oder ein Kopftuch. Um das Outfit zu komplettieren, nimmt man einen Reisigbesen mit auf die Party…

Ein Klassiker seit eh und je ist das Skelett-Kostüm. Zu einer schwarzen Hose trägt man ein schwarzes T-Shirt, auf das man mit weißer (wenn möglich fluoreszierender) Farbe einige Knochen aufmalt. Wichtig hierbei ist: weniger ist mehr. Wer naturgetreu jede Rippe und jedes Knöchelchen kopiert, bekommt vielleicht einen Doktor-Titel, aber bestimmt keinen Preis für das schönste Kostüm. Dazu das Gesicht bleich schminken, Augen und Mund wie anfangs beschrieben – fertig.

Neben diesen klassischen Halloweenkostümen gibt es natürlich noch zig andere Möglichkeiten, ohne großen Aufwand und Kosten eine Verkleidung zu gestalten. Lustige bzw. passende Accessoires sollten dabei keinesfalls fehlen.

  • Bauer/Landwirt: Jeans/Karohemd/Gummistiefel/Strohhut oder Basecap, Stoff- oder Gummihuhn.
  • Gärtner: grüne Hose, Karohemd, Schürze, Strohhut, Gießkanne.
  • Sportler: Trainingsanzug, Turnschuhe, Stirnband, Fußball (oder Tennisschläger).
  • Popstar: Leggings oder Schlaghose, Hemd oder Bluse (wenn möglich mit Glitter), Plateauschuhe, Sonnenbrille, lange Halsketten, auffällig geschminkt.

Einer meiner persönlichen Favoriten ist der „Paradiesvogel“. Einfach viele bunte Kleidungsstücke (am besten in Neonfarben) zusammen anziehen und eventuell mit Federn oder Federboas verzieren. Rote Socken über die Schuhe ziehen (als Vogelbeine) und aus roter Pappe einen Schnabel basteln (Dreieck ausschneiden, mittig knicken, mit Gummiband versehen), den man sich einfach vors Gesicht bindet. Einige Federn auf dem Kopf befestigen (entweder mit Haarklammern oder auf ein Partyhütchen kleben) – fertig.

Ebenso einfach ist die Herstellung von Katzen- beziehungsweise Hasenkostümen. Schwarze Hose, weißes oder schwarzes Oberteil für Katzen, braun-beige Kleidung für Hasen anziehen. Für den Katzenschwanz einen schwarzen Strumpf oder das abgeschnittene Bein einer Nylonstrumpfhose mit Watte oder Stoffresten ausstopfen, oben zusammenknoten und mit einer Sicherheitsnadel in Steißbeinhöhe befestigen. Für den Hasenpuschel mit einem weißen Söckchen ebenso verfahren. Die Ohren aus schwarzem oder braunem Filz ausschneiden und an einem Haarreif festkleben (oder antackern). Katzenaugen schminken (schräge Form) sowie Schnurrhaare und Näschen aufmalen.

Witzig sind auch Verkleidungen als Obst oder Gemüse, wobei Eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt sind (ganz in grün gekleidet = Gurke; ganz in Gelb = Zitrone; etc.). Es kommt schließlich nicht darauf an, ein perfektes Abbild des Originals zu sein, sondern einfach, mit Eurem Outfit zu überzeugen, witzig zu sein und einfach einen schönen Abend beziehungsweise eine schöne Party zu haben. Oder macht es so wie ein Kumpel von mir vor einigen Jahren: er hatte eine braune Hose sowie ein braunes Shirt an und den ganzen Abend eine Tube Senf in der Hand. Auf die Frage, was er darstellen würde, meinte er „eine Bratwurst mit Senf“. Wie gesagt: Hauptsache fantasievoll…

Noch viel mehr Tipps und Anregungen erhaltet Ihr hier.

23 Okt, 2011
von Elietta Becker
Spiele S U N Tore Differenz Punkte
1 Bayern München    10 7 1 2 26:3     23    22
2 Borussia Dortmund    10 6 1 3 20:7     13    19
3 FC Schalke 04    10 6 0 4 19:15      4    18
4 Hannover 96    10 5 3 2 13:13      0    18
5 VfB Stuttgart    10 5 2 3 16:8      8    17
6 Werder Bremen    10 5 2 3 17:13      4    17
7 Borussia Mönchengladbach    10 5 2 3 11:7      4    17
8 1899 Hoffenheim    10 5 1 4 13:9      4    16
9 Bayer Leverkusen    10 4 2 4 12:14     -2    14
10 Hertha BSC    10 3 4 3 12:13     -1    13
11 VfL Wolfsburg    10 4 1 5 12:17     -5    13
12 1.FC Köln    10 4 1 5 15:23     -8    13
13 1. FC Nürnberg    10 3 3 4 12:14     -2    12
14 1. FC Kaiserslautern    10 3 2 5  8:13     -5    11
15 Mainz 05    10 2 3 5 12:19     -7     9
16 FC Augsburg    10 1 5 4  8:17     -9     8
17 Hamburger SV    10 2 2 6 12:22    -10     8
18 FC Freiburg    10 2 1 7 14:25    -11     7

 

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