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Linux-Spielkonsole



Die Firma Envizions hat ihre Spielekonsole namens Evo Smart Console fertiggestellt und will ab dem 10. April mit der Auslieferung von 100 Beta-Geräten beginnen. Schnellentschlossene zahlen zwischen 279 und 350 US-Dollar, ab dem 17. April soll der Preis auf 379 US-Dollar steigen. Die Konsole setzt komplett auf Open Source Software. Daher haben allerdings auch die dafür erhältlichen Spiele wenig Neuigkeitswert. So finden sich Super Tux, Tremulous, Alien Arena oder The Battle for Wesnoth bereits in den meisten Linux-Distributionen oder lassen sich aus Zusatz-Repositories nachinstallieren.

Auch im Inneren der Evo steckt Altbekanntes: Ein Athlon X2 4850e (2,4 GHz) kümmert sich um Spielablauf, KI und Co., während eine ATI Radeon HD 3200 die (3D-)Grafik darstellt. Dazu kommen 2 GByte RAM, ein DVD-Brenner und eine 120-GByte-Festplatte. Als Betriebssystem setzt Envizions auf den hauseigenen Fedora-Abkömling Mirrors. Auf der Hersteller-Webseite gibt es jedoch auch eine Ausführung der Konsole mit Windows und eine mit einer erweiterten Linux-Distribution namens Mirrors Evolution.  (via)

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