Köln /Münster. Der Klimawandel setzt dem Wilkins-Schelfeis in der Antarktis weiter zu. Nachdem eine Eisbrücke durchgebrochen ist, wird nun die nördliche Eisfront instabil. Erste Eisberge haben sich schon abgelöst.
“Voraussichtlich werden in den kommenden Tagen und Wochen zwischen 570 und 3370 Quadratkilometer wegbrechen, bevor sich – hoffentlich – eine neue, stabile nördliche Eisfront bildet”, sagt Dr. Angelika Humbert, Glaziologin am Institut für Geophysik der Universität Münster.
Die Wissenschaftler beobachten die Vorgänge im Eis mithilfe des Erdbeobachtungssatelliten Terrasar-X, der vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) betrieben wird
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am Freitag, Mai 1st, 2009 um 11:58 Uhr
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