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Archiv 'Tiere' Category

16 Aug, 2010
von B.Scheid

Hundebesitzer, die mit ihrem Vierbeiner noch andere Dinge unternehmen wollen als den täglichen Spaziergang, haben mittlerweile hierzulande viele Möglichkeiten.

Das Angebot reicht vom Erziehungskurs über Agility, Dogdancing und Hundefresbee bis zu verschiedenen Stufen der Schutzhundeausbildung. Gerade Besitzer von intelligenten, lebendigen Rassen sollten ihrem Liebling geistige Arbeit bieten.

Mein Hund Lucky war ja schon 7 Jahre alt, als er zu mir zog, und seine Ausbildung hatte sich scheinbar nur auf die einfachsten Befehle wie „Sitz“ und „Platz“ erstreckt. Und die befolgt er hauptsächlich dann, wenn eine fressbare Belohnung winkt. Ich hatte zuerst überlegt, ob ich mit ihm einen Erziehungskurs mitmache. Aber da er grundsätzlich sehr liebenswürdig ist und mit anderen Hunden gut auskommt, und weil ich seinen Charakter durch sture Befehlsüberei wohl eher verderben würde, habe ich davon Abstand genommen. Sein starker Wille macht viel von seinem Charme aus und wenn ich sehe, wie wenig Spaß er daran hat „bei Fuß“ zu gehen, dann macht mir das Befehlen auch keine Freude. Meine anderen Hunde waren viel unterwürfiger und gehorchten gerne.

Da ich Lucky gerne etwas Spaß bieten wollte, versuchte ich es mit Agility. Bei unserem ersten Training quälte er sich im Zeitlupentempo durch den Parcours. So hatte ich mir das von einem Bordercolliemischling nicht vorgestellt. Aber er machte immerhin alle Übungen freiwillig mit. Ich beschloss, noch ein zweites Mal teilzunehmen und dann zu entscheiden, wie es weitergeht.

Auch in dieser Stunde war Lucky langsam und ich hatte schon für mich entschieden, dass das wohl nicht seine Sportart sei. Zehn Minuten vor Trainingsschluss drehte mein Hund dann plötzlich auf und sprang die Hürden mit einer Begeisterung und in einem Tempo, dass ich kaum mitkam.

Wir sind dabei geblieben und ich muss sagen; mein Hund ist wirklich sehr schlau. Wo andere Hunde nur der Hand mit dem Leckerli folgen und nachher wahrscheinlich nicht einmal wüssten, was sie gerade getan haben, da rennt  Lucky schon mal voraus und springt und klettert, bevor ich noch zur Stelle bin, um ihm zu zeigen, was jetzt dran ist. Es macht richtig Spaß mit ihm und ich würde jedem Hundebesitzer empfehlen, es mit seinem Tier auch einmal zu versuchen.

15 Aug, 2010
von B.Scheid

In den letzten Nächten konnte man von der Region aus, wo ich wohne,  besonders viele Sternschnuppen sehen. Ich war zweimal so gegen 1 Uhr nachts unterwegs und sah drei richtig deutliche Exemplare, die einen langen Lichtstrahl hinter sich ließen. Ich war vorbereitet und bin einen Herzenswunsch losgeworden, den ich hier natürlich nicht verraten kann, sonst geht er ja nicht in Erfüllung.

Nüchtern wissenschaftlich betrachtet sind Sternschnuppen Meteoritenteile, die auf die Erdumlaufbahn treffen und dort verglühen. Je nach Größe sind sie besser oder schlechter zu sehen. Die Erscheinungen reichen von einem kurzen, filigranen Aufleuchten, bei dem man oft denkt, man habe sich das Gesehene nur eingebildet bis zu dem Bild eines hellen „Sterns“, der nach unten fällt und einen Lichtstrahl hinter sich herzieht. So ist ein englisches Wort für Sternschnuppe auch „falling star“.

Die Besonderheit, eine Sternschnuppe zu sehen, liegt nicht nur darin, dass man dieses Glück nicht so häufig hat. Es existiert ein Aberglaube, dass ein Wunsch, den man in dem Moment der Sichtung in Gedanken ausspricht, sich erfüllt.

Die Erfüllung von Wünschen versprechen noch andere Rituale. Z.B. eine ausgefallene Wimper wegpusten oder Geld in einen Wunschbrunnen werfen. Die Sehnsucht, etwas zu bekommen ohne sich dafür anstrengen zu müssen, steckt wohl in fast jedem.

Märchen über Menschen, denen eine Fee oder ein anderes Zauberwesen drei beliebige Wünsche erfüllt, haben einen besonderen Reiz. In der heutigen Zeit erfreuen sich Bücher wie“The secret“und „Bestellungen beim Universum“ großer Beliebtheit. Darin geht es darum, dass jeder sich  das, was er begehrt, einfach in sein Leben holen kann, nur indem er es wünscht bzw. bestellt. Für Menschen, die mit dem Leistungsprinzip groß geworden sind, das besagt, dass man für Reichtum und Erfolg hart arbeiten muss, klingt das erstmal ziemlich abwegig. Aber es zu versuchen, lohnt sich allemal. Viele Dinge, die vermeintlich zufällig passieren, haben wir uns vielleicht bestellt. Ich habe das schon mehrfach erlebt.

Ich habe mir vor einigen Jahren einen zweiten Hund gewünscht. Mein Partner war mit einer Einschränkung dagegen. Eine weiße Schäferhündin wie sein Freund sie besaß  könnte ihm schon gefallen. Ratet mal, was ich bei einem Spaziergang in unserem Wald an einem Baum angebunden ausgesetzt fand?  Eine von Flöhen übersäte, magere, aber wunderschöne weiße Schäferhündin, die wir natürlich adoptierten.

Wenn ich mal wieder daran zweifele, dass es eine höhere Macht gibt, die Wünsche erfüllt, dann muss ich nur an diesen eigentlich unglaublichen Zufall denken.

05 Jul, 2010
von B.Scheid

Epilepsie beim Hund ist angeblich nicht heilbar. Als wir unseren Lucky bekamen, hatte er, schon als seine Vorbesitzerin ihn mit 1 Jahr aus dem Tierheim holte, epileptische Anfälle. Obwohl er 2 mal täglich je ½ Tablette des Medikaments Luminol erhielt, trat ca. jedes halbe Jahr ein Anfall auf. Den letzten hatte er zwei Wochen, bevor ich ihn abholte, gehabt.

Ich gab ihm zunächst die Tabletten so weiter, informierte mich aber über Epilepsie beim Hund. Unsere Tierärztin machte uns keine Hoffnung, dass er jemals ganz gesund werden würde. Sie sagte, jeder Hund, bei dem man das Medikament absetzte, habe ziemlich schnell wieder Anfälle bekommen.

Eine Nachbarin erzählte mir, dass durch Dosenfutter Krampfanfälle begünstigt würden und sie durch eine Umstellung auf Trockenfutter die Krampfneigung ihrer Hündin beseitigt habe. Ich stellt Luckys Futter um auf gekochtes Rind- und Schafsfleisch. Dazu gab es eine kleine Portion Trockenfutter ohne Konservierungs-und Aromastoffe.

Außerdem änderten sich Luckys Lebensumstände durch die neue Umgebung. Vorher hatte er in einer Wohnung gelebt. Bei uns hat er einen riesigen Garten und ich gehe jeden Tag ein bis zweimal mit ihm spazieren. Zudem joggen wir zusammen und machen Hundesport. Er ist ein Bewegungsnaturell und braucht das.

Das Luminol habe ich schrittweise reduziert. Zunächst bekam er nur noch eine ¾ Tablette am Tag, dann eine halbe, dann eine viertel. Im Moment bekommt er jeden 2. Tag ¼ Tablette. Die Abstände zwischen den Schritten betrugen etwa drei Monate. Ich wollte sichergehen, dass der Wirkstoff langsam ausgeschlichen wird und mein Liebling keine Entzugserscheinungen bekommt. Bald wird er nur noch jeden 3. Tag, dann jeden 4. seine Dosis bekommen. Das Ziel ist es natürlich, dass er ohne Arznei leben kann. Die Nebenwirkungen von Dauermedikamenten sind nämlich ziemlich gesundheitsschädigend und ich möchte Lucky noch sehr lange an meiner Seite haben.

In den 21 Monaten, die er nun bei uns lebt, hatte er keinen einzigen epileptischen Anfall.

12 Jun, 2010
von Jessica Hünger

Überlegt ihr euch ein eigenes Pferd zu kaufen? Oder sucht ihr verzweifelt nach einer Reitbeteiligung? Beides hat Vorteile aber auch Nachteile. Der Vorteil bei einer Reitbeteiligung ist natürlich, dass ihr nicht die vollen Kosten tragen müsst, sondern meist eine Kostenbeteiligung von ca. 50 Euro (das ist nach meinen Erfahrung schon günstig) zahlen müsst. Ihr habt eure festen Tage an denen ihr euch um das Pferd kümmern könnt und weiter müsst ihr nichts machen. Der Nachteil ist aber das ihr nicht machen könnt was ihr wollt und immer fragen müsst wenn ihr z.B. mal eine Freundin reiten lassen wollt oder vielleicht mal an einem Turnier teilnehmen möchtet. Ihr könnt das Pferd nicht einfach in einen Hänger laden und z.B.  an die See fahren und weil ihr dort Urlaub mit Pferd machen wollt. Bei einem eigenen Pferd hat man den Vorteil das ihr machen könnt was ihr wollt, ihr müsst das Pferd nicht teilen und ihr entscheidet einfach selber was ihr macht. Wenn ihr heute mal keine Lust habt dann ist das eben so. Der große Nachteil ist natürlich das ihr alle Kosten selber tragen müsst. Angefangen von der Stallmiete die bei ca. 150 Euro anfängt (wenn man Glück hat) und bis 300€/350€ hinauf geht. Es gibt mit Sicherheit auch Ställe die weitaus teurer sind. Dann kommen Versicherungen hinzu, Schmied (20-50 Euro nur schneiden mit Eisen ist es natürlich teurer), Tierarzt (z.B. 2x im Jahr eine Wurmkur) dann kommen das Zubehör wie Sattel, Trense, Satteldecke, Abschwitzdecke, Halfter, Putzzeug etc. dazu. Selbstverständlich dürfen die Leckerein für Zwischendurch auch nicht fehlen :-) Auf den meisten Reithöfen gibt es einen Verein in den man eintreten muss, damit man die Reithalle und den Reitplatz mit benutzen darf. Hier muss man dann auch mit zusätzlichen Kosten rechnen. Wenn ihr mich fragt, ich hätte sofort ein Pferd aber was mich abschreckt  ist, was ist wenn das Pferd mal richtig krank ist? Da können die Tierarztkosten einen schon in den Ruin treiben. Wenn die nicht so hoch wären, dann hätte ich wohl auch schon längst ein eigenes Pferd. :-)

09 Jun, 2010
von B.Scheid

Vor knapp 2 Jahren war ich nach einem hundelosen Jahr soweit, dass ich mein Leben wieder durch einen Vierbeiner bereichern wollte. Mein Partner war leider nicht begeistert. Er hatte den Abschiedsschmerz beim Tod unseres letzten Hundes noch nicht vergessen und wollte das eigentlich nie wieder erleben.

Wie es der „Zufall“ wollte, erzählte mir eine Freundin von einem Hund, der dringend aus ihrem Bekanntenkreis heraus ein neues Zuhause brauchte. Das Frauchen war ziemlich krank, konnte sich nicht mehr richtig um ihn kümmern und mußte ihn oft woanders unterbringen, weil sie im Krankenhaus lag. Leider wollte ihn niemand behalten, weil er schon 6 Jahre alt war, nicht gut alleine bleiben konnte und zudem Epilepsie hatte.

Ich fand, die Mischung aus Husky und Bordercollie klang interessant. Und auch das, was ich sonst über Lucky hörte, schien zu passen. Einige Eigenschaften fanden auch Anklang bei meinem Mann, z.B. dass er schmusig und verfressen sei, Stehohren und ein kuscheliges Fell hatte.

Da der Hund über 260 km von uns entfernt in Bergisch Gladbach wohnte, war ein persönliches Kennenlernen mit viel Zeitaufwand verbunden.

Ich verabredete mit der Besitzerin, dass wir Lucky zu uns nehmen und eine Probezeit von zwei Wochen haben, nach denen wir entscheiden, ob er bleibt.

Ich war ziemlich aufgeregt, als ich am 3. Oktober morgens um 7 Uhr losfuhr um ihn abzuholen. Obwohl mein Mann ja immer noch nicht so richtig für einen Hund war, baute er ihm aus Kissen und Decken einen großen Liegeplatz auf der Beifahrerseite seines Smart. Mitfahren wollte er so früh aber nicht.

Unterwegs plagten mich viele Zweifel. Was, wenn die Chemie nicht stimmt, wenn die Fotos nicht die Wirklichkeit zeigten, wenn er schlecht riecht und, und ,und…

Als an meinem Zielort die Wohnungstür aufging, kam mir ein wunderschöner, freundlicher und fröhlicher Hund entgegengewuselt. Beim Kaffee mit seinem Frauchen lag fast ständig sein Kopf auf meinem Schoß. Mein Herz war schon geklaut.

Aber was würde mein Mann dazu sagen? Eigentlich hatte er nur mir zuliebe und wegen der Probezeit eingewilligt, dass ich Lucky hole. Immerhin war er auch ein wenig gespannt, denn er rief mich unterwegs im Auto an uns wollte wissen, wie der Hund sei und wann wir zuhause sind.

Was dann zuhause passierte, werde ich niemals vergessen. Nachdem Lucky eine halbe Stunde bei uns war, sagte mein Mann zu mir, ich solle die Besitzerin anrufen und ihr sagen, dass die Probezeit vorbei sei und wir ihn behalten. Noch ein Herz geklaut!!

06 Jun, 2010
von Jessica Hünger

Wer kennt ihn nicht? Den wohl bekanntesten Hundetrainer Deutschlands. Von wem rede ich wohl? Natürlich von Martin Rütter. Er betreibt seit 1995 ein Zentrum für Hund und Menschen bei Erftstadt. Dort bildet er Hunde mit ihren Halter nach der von ihm entwickelten Methode D.O.G.S (Dog Orientated Guiding System = am Hund orientiertes Führungssytem) aus. Seit 2008 ist er sogar bei VOX als Hundeprofi zu sehen wo er Familien mit Hunden bei deren Erziehung unterstützt. Heute ist Martin Rütter in Langenhagen (bei Hannover) zu Gast. Dort findet wohl das bundesweit größte Hundefamilienfest am Tag des Hundes statt. Das Fest wird begleitet vom TV Sender “ZDF” . Unter anderem wird es heute einen Welkordversuch im Gassigehen geben. Martin Rütter, der Tierpsychologe und Medienprofi gibt um 12:00 Uhr und um 14:00 Uhr einen Vortrag in Sachen “Beziehung Mensch und Hund”.  Weiter auf dem Programm stehen ein Agilityparcour, Hundemodenschau, Hundefriseur und Fotoshooting, verschieden Vorträge zum Thema Hund und Mensch, Dog-Dance, Trickdog-Show, Superhund 2010 und vieles vieles mehr.  Der Gassigeh Weltrekordversuch beginnt um 14:40 Uhr. Erwartet werden bis zu 30.000 Pfoten und 20.000 Zweibeiner auf der Pferderennbahn in Langenhagen. Also wer nichts zu tun hat und bei dem schönen Wetter nicht sinnlos in der Wohnung sitzen will, der sollte sich auf den Weg nach Langenhagen machen und sich die Gaudi  nicht entgehen lassen.

18 Dez, 2009
von Jessica Hünger

Wir haben seit ca. 4 Wochen zwei kleine “eigentlich” süße Katzenbabys. Wenn sie nicht so frech wären :-) Sie sind nun 12 Wochen alt und müssern lernen lernen lernen. Ich dachte ich erzähle euch mal ein bisschen wie es ist mit zwei Katzen und wie wir sie am Besten erziehen. Vielleicht habt ihr ja auch zur Zeit Katzenkinder und ärgert und Tag für Tag über den Misst den die anstellen.

 Also, die ersten 2 Tage waren sie sehr sehr scheu und schreckhaft. Sie haben sich im Wohnzimmer unter dem Sofa versteckt und waren erstmal nicht mehr gesehen. Wir haben sie auch gelassen, weil wir dachten wenn sie wollen kommen sie schon selber heraus. Wir haben uns die erste Woche sogar Urlaub genommen, damit wir gleich eine Bindung zu den Zwergen aufbauen können. Den ersten Abend war nichts zu machen. Am zweiten Tag haben wir es uns auf dem Sofa gemütlich gemacht und nach einiger Zeit kamen die Kleinen aus ihrem versteckt. Sie haben angefangen zu spielen und sich umzusehen. Hat man sich aber bewegt waren sie wieder weg.

 Am dritten Tag waren sie schon richtig mutig und schauten aus der Wohnzimmertür aber trauten sich noch nicht raus. Am vierten Tag bin ich dann in die Küche gegangen (die liegt gegenüber dem Wohnzimmer) und habe sie gelockt. Sie kamen nach sehr langer Zeit auch. Sie hielten sich dort auf und tobten. Das ganze habe ich dann mit jedem Zimmer gemacht und bereits am fünften Tag spielten sie in jeden Raum. Sie dürfen auch in “fast” jeden Raum. Ich schreibe “fast” da sie zur Zeit noch nicht in ihr Katzenbettchen gehen und dort schlafen (sie pullern lieber rein, weil sie wohl der Meinung sind es sei eine weiche Toilette) und zusätzlich in unserem Bett rumspielen und Tiere gehören meiner Meinung nach NICHT ins Bett.

 So also bleibt das Schlafzimmer zu. :-) So nun kommen hier ein paar Tipps die wir anwenden und die auch helfen. Zumindest bei unseren. Da ich ein riesen Fan von Blumen bin und ich es nicht einsehe meine Wohnung Blumenfrei zu machen aufgrund der Katzen musste ich mir etwas einfallen lassen. Die beiden Kleinen haben schnell entdeckt, dass man ja schön an ihnen hochklettern kann oder sich voll reinstürzen kann aber auch die Erde rauswühlen kann. Also musste ich handeln. Ich habe einfach eine Rolle Klebeband genommen und meine Blumentöpfe mit Klebeband abgeklebt. Man sieht das sch….. aus. Natürlich so, dass die Klebeseite aussen ist.

Unser Kater ist, nach dem ich das gemacht habe, gleich auf die Fensterbank und musste gucken was ich dort gemacht habe. Tja Pfote drauf, erschrocken, kleben geblieben (aber nur wie bei uns Menschen wenn wir einen Finger aufs Klebeband machen) und bis jetzt nie wieder an die Blumen gegangen. Sollen Katzen irgendwo nicht drauf oder dran, dann gibt es in einen Tierfachgeschäft wie z.B.Fressnapf oder auch im Internet ein Spray das nennt sich “Katzenfernhaltespray”. Diese Spray sprüht man überall hin wo die Katzen nicht hin sollen und somit lernen sie es. Sie sollten es nicht trinken oder direkt ablecken können aber das wird nicht passieren, da diese Spray für Katzen einen eckelhaftenGeruch enthält. Bei uns z.B. dürfen Sie weder auf  die Tische im Wohnzimmer oder Küche noch auf die Arbeitsplatte in der Küche, noch sollen sie an den Müll oder auf Stühle, nicht an die Gardinen und auch dieses unten am Sofa entlanghangeln ist untersagt.

 Somit habe ich mit einem Schwamm jeden Tag einen Teil der unteren Sofaseite damit eingeschmirt, die untere Seite der Stühle besprüht, auf die Tische jeweils ein kleines Handtuch gelegt wo ich auch das Spray drauf gesprüht habe. Ist ein kleiner Aufwand aber es hilft. Versuchen sie z.B. am Bein hochzuklettern habe ich so eine Sprühflasche (z.B. womit man Blumen besprühen kann) die habe ich mit Wasser befüllt und dann sprüh ich sie damit an. Das wirkt wunder. Und glaubt mir ich laufe zur Zeit (da ich diese Fernhaltespray nicht mehr habe) immer damit rum. Das ist nicht schädlich und hilft. Probiert es mal aus. Wie gesagt bei unseren Rackern funktioniert es. Das Wichtigste aber ist, ihr müsst konsequent sein. Dürfen sie etwas nicht dann bleibt es so. Ihr dürft nicht einmal ein Auge zu drücken. Nein bleibt nein und das für immer. Wir haben noch viel Arbeit vor uns aber es wird von Tag zu Tag besser. Schlagt sie nicht mit der Zeitung, schimpft klar und deutlich mit einem “NEIN” oder was ihr für ein Wort wollt. Wenn ihr aber schimpft dann sagt nur “Nein” und nicht “Nein Garfield” oder wie eure Katze heißt.

Katzen verbinden ihren Namen dann mit etwas bösen und nicht mit etwas guten.

Ich wünsche euch viel Glück und habt Geduld ;-)

21 Nov, 2009
von Jessica Hünger

Der Goldendoodle ist eine neue Hunderasse die besonders für Allergiker und auch Asthmatiker geeignet ist. Allerdings ist sie noch nicht als eigenständige Hunderasse anerkannt. Wie der Name schon sagt, steckt auf alle Fälle ein Golden Retriever mit drinnen und ein Pudel. Da Pudel kaum haaren oder gar nicht haaren, können Allergiker bedenkenlos in die Nähe eines Goldeldoodle. Das Fell ist meist mittellang und mit den locken eines Pudel versehen. Manchmal kann es aber auch ganz glatt oder ganz lockig sein. Ein Goldendoodle ist ein mittelgroßer Hund. Der Rüde kann eine Schulterhöhe von 55 bis 65 cm erreichen kann und er wiegt zwischen 26 und 35 Kilogramm. Eine Hündinn dagegen wird meist 52 cm bis 58 cm groß und erreicht nur ein Gewicht bis 29 Kilogramm. Einen Goldendoodle kann man in den Farben: creme, gold, braun, rotbraun, schwarz und in allen Zwischenfarben bekommen. Das Fell muss wie bei den meisten Hunden regelmäßig gebürstet werden und darüber hinaus ist es sehr geruchsarm. Der Goldendoodle hat super Eigenschaften die ideale Bedingungen für einen Familienhund mitbringen z.B. intelligent, anhänglich, gehorsam, fröhlich, kinderlieb und in keinster Weise aggressiv. Wie jeder Hund sollte er gefordert werden, denn sonst langweilt er sich sehr schnell. Er liebt lange Spaziergänge aber er ist auch nicht böse wenn dieser auch mal etwas kürzer ist. Seine Lebensdauer liegt zwischen 11 und 15 Jahre.

Wenn ich die Zeit für einen Hund hätte, dann würde ich mir bestimmt auch so einen zulegen. Die sind doch einfach nur knuffig :-)

goldendoodle

10 Nov, 2009
von Jessica Hünger

Der Boxer ist ein sehr kräftiger Hund. Sein Körperbau ist quadratisch, seine Muskulatur kräftig entwickelt, sie tritt plastisch hervor. Sein Erscheinungsbild ist voller Kraft, Eleganz und Adel. Rücken und Hinterhand sind stark bemuskelt, die Schultern nicht zu stark. Die Vorderläufe sind von vorne betrachtet parallel zueinander, die Hinterläufe sind gerade. Die nach hinten elegant verlaufende untere Brustlinie beginnt auf Höhe des Ellenbogens und endet in kurzen, straffen, leicht aufgezogenen Flanken. Der Boxer besitzt ein kurzes, glattes & glänzendes Fell, dass meistens rotbraun gestrohmt oder gelb ist.  Des Öfteren haben Boxer auch weiße Abzeichen auf der Brust und auf der Stirn. Zudem haben Boxer eine schwarze Maske und eine breite schwarze Nase.

Früher wurde der Boxer als Diensthund eingesetzt. Heute jedoch ist er wegen seines Charakters eher ein Familien- Wach- und Sporthund. Der Boxer ist tolerant, gutmütig, kinderlieb, ruhig , ausgeglichen, liebenswert, anhänglich, treu, verspielt, nicht falsch oder hinterlistig und natürlich auch beschützend.

Aber auch Boxer leiden, wie z.B. Schäferhunde oder Möpse an Krankheiten. Besonders wichtig sind bei Boxern ihre Zähne. Diese sind sehr empfindlich und sollten daher etwa 1 Mal pro Woche mit einer gewöhnlichen Zahnbürste  und einer normalen Zahnpasta geputzt werden. Oft leiden sie auch an Epuliden. Das heißt, dass an bestimmten Stellen das Zahnfleisch stark anschwillt, (sogenannte Tumore) somit über dem Zahn steht und das tut dann unter anderem beim Fressen weh. Welche Krankheiten noch häufig bei Boxers auftreten können, könnt ihr hier nachlesen: Klick

Auch einen Boxer sollte man natürlich vernünpftig erziehen. Das ist aber nicht so schwer, da Boxer sehr lernwillig sind und es ihnen Spaß macht, wenn sie neues dazu lernen können. Sie lieben genauso Ballspiele und laufen gern am Fahrrad wie z.B. ein Labrador oder ein Elo.

Zum Schluss vielleicht noch einmal die Daten eines Boxer:

Ein Rüde wiegt ca. 30 kg und wird etwa 57 – 63 cm groß.
Eine Hündin wiegt ca. 5 kg weniger als ein Rüde und wird 53 – 59 cm groß.

Boxer

21 Okt, 2009
von Jessica Hünger

Wer mag sie nicht? Schön kuschelig am Liebsten etwas moppelig, damit man auch was in der Hand hat, wenn man sie streichelt. In jungen Jahren sind sie klein und werden immer größer bis sie dann endlich ausgewachsen sind und man dann viel Spaß mit ihnen hat. Möpse sind doch einfach schön. :-)

Altdeutscher_Mops_10

Gemeint ist natürlich die Hunderasse “Mops”. Viele sind der Meinung ein Mops ist doch so klein und süß und bestimmt total unkompliziert aber das stimmt nicht. Der Mops ist ein sehr eigensinniger Zeitgenosse und extrem dickköpfig. Wenn sie etwas bestimmtes haben wollen, beispielsweise ein Spielzeug, dann schreien und jaulen sie solange, bis sie es bekommen. Dabei kommen sie kindlichem Verhalten recht nahe. Der Mops liebt es, witzige und derweilen dumme Dinge zu tun. Es schert ihn nicht und er hat nichtmal was dagegen, wenn man ihn in aberwitzige Kleidung steckt. Meiner Meinung nach ist das Tierquälerei. Der Mops ist weitaus intelligenter, als er aussieht. Besonders wenn es ums Futter geht, sind sie Blitzmerker. Aber auch die Aufmerksamkeit von Herrchen oder Frauchen zu erregen, lernt der Mops in Windeseile. Viele sagen, das Möpse schwer zu trainieren sind. Aber auch das sollte man hinbekommen. Und ruhige Nächte wird man auch erstmal nicht haben, denn Möpse machen die komischsten Geräusche. Durch ihre eigenwillige Nasenform, kommt es oft zu Schnarchgeräuschen und auch beim Atmen kommt es derweilen zu „Grunz-Geräuschen“, was auf eine gewisse Art aber sehr sympathisch ist. Des Weiteren haben Sie auch im Sommer  weitere probleme. Besonders bei heißem Wetter bleibt der Mops lieber in der Wohnung. Durch seine Nase kann er die Körpertemperatur nicht regulieren, was schnell dazu führt, dass er überhitzt und an einem Herzinfarkt stirbt. Schutz vor Hitze hat oberste Priorität. Ein Begleiter beim Joggen oder diversen anderen Aktivitäten sucht man sich lieber woanders. Möpse werden schnell müde und können schlecht atmen, was solche Betätigungen mehr oder weniger ausschließt.

Und wollt ihr einen Mops haben?

 

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