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Archiv 'Lustiges' Category

30 Jun, 2011
von Elietta Becker

Was wurden sie vor einiger Zeit belächelt, um nicht zu sagen ausgelacht: die ca. 25 Millionen Gartenzwerge in deutschen Gärten. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts sind sie hierzulande zu finden. Während sie früher aus Ton hergestellt wurden, sind sie heutzutage zumeist aus Kunststoff.

Als Sinnbild für Spießer, Kleingärtner und Laubenpieper hatten sie – ähnlich wie seinerzeit der Wackeldackel – ein denkbar schlechtes Image. Während moderne Gärten im Feng Shui -, Toskanischen oder Japanischen Stil gestaltet wurden, führten die Zwerge weithin unbeachtet ein bescheidenes Leben, zumeist in Vorstadtgärten.

Doch dieses Bild hat sich seit einiger Zeit gewandelt. Das Unfassbare war geschehen: die früher zumeist biederen Zipfelmützen, die mit Gießkanne, Schubkarre, Sonnenblume oder Pfeife einen eher gemütlichen Eindruck vermittelten, waren topmoderne Gestalten geworden. Was gibt es da alles: Grillmeister, Bodybuilder, Sportler… Besonders gut gefallen mir persönlich natürlich die Fußballer, die in verschiedenen Versionen erhältlich sind: kniend im Torjubel, schussbereit mit einem Ball auf dem Fuß oder gerade im Sprung begriffen zu einem Kopfball – einfach klasse.

Auch üble Varianten des Klassikers haben Einzug in unsere Gärten gehalten: liegend mit einem Messer im Rücken, erhängt am Galgen, im Sarg liegend oder mit einem Beil im Kopf – dem Makabren sind keine Grenzen gesetzt.

Wer lieber einen erotischen Gartenzwerg haben möchte, kommt ebenfalls voll auf seine Kosten: ob männlich oder weiblich, es gibt spärlich bekleidete Gartenzwerge, Spanner, homosexuelle Pärchen und sogar welche beim Geschlechtsverkehr. Kaum vorstellbar, dass diese Modelle Einzug in Schrebergärten halten werden – aber man weiß es nicht…Das berühmte Dauerlächeln und ihre Zipfelmütze, die ihre Vorläufer ausmachten, besitzen sie aber alle, und sie wirken damit eher rührend als nervig. Lediglich bei Gartenzwergen, die komplett im Adamskostüm erscheinen, wirkt ihre Kopfbedeckung ein wenig seltsam…

Ich persönlich freue mich jedenfalls am meisten, wenn ich die alten Modelle der Gartenzwerge sehe – schließlich sind sie für mich eine Erinnerung an meine Kindheit.

25 Jun, 2011
von Elietta Becker

Neulich bin ich versehentlich bei einer Fernsehsendung gelandet, die sich „My name is“ nennt. Als Zuschauer ist man ja schon so einiges gewöhnt, aber was da geboten wurde, toppt alle schlechten Shows, die ich jemals gesehen habe.

Das Prinzip von „My name is“ ist anscheinend, dass sich die Kandidaten als Doubles irgendwelcher Sänger präsentieren und diese gesanglich – und möglichst auch optisch – imitieren. Im ersten Moment dachte ich, ich wäre in der Mini-Playback-Show gelandet. War ich aber nicht so; es gab auch Erwachsene, die es sich offenbar als Ziel gesetzt haben, sich in aller Öffentlichkeit zu blamieren. Ich muss sagen, dies ist ihnen auch sehr gut gelungen. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir eine Frau, die Katy Perry imitieren wollte. Vom Aussehen her gelang ihr das in keiner Weise (sie war blond und erklärte auf Nachfrage, braune Haare würden ihr nicht stehen); blieb also noch die Hoffnung auf ihr verstecktes Gesangstalent. Falls dieses vorhanden gewesen sein sollte, hat sie es sehr gut geheim halten können, denn nach einer oder zwei Zeilen hatte sie ihren Text vergessen – sofort setzte wieder das Fremdschämen bei mir ein. Die Jury war auch empört, wobei ich das Wort „Jury“ im Zusammenhang mit diesen drei Personen als  Farce bezeichnen würde:

Zum einen wäre da Alessandra Pocher, besser bekannt als „Sandy Meyer-Wölden“. Überraschenderweise wurde ihre Berufsbezeichnung mit „Model und Designerin“ angegeben. Ich persönlich hätte sie ja eher als „Tochter von…“ oder „Ehefrau von…“, meinetwegen auch als „Exverlobte von…“ tituliert, aber ich wurde ja leider nicht gefragt. Jedenfalls denke ich, dass meine Katze Maunzi geeigneter wäre, jemanden zu beurteilen, als Frau Pocher. Abgesehen von einem wohlwollenden Lächeln (bei Gefallen der Kandidaten) oder einem entrüsteten Blick (bei Missfallen) kam leider nicht wirklich eine produktive Beurteilung von ihr.

Da war das zweite Jurymitglied, die Sängerin Michelle, schon ein wenig effektiver. Die ehemalige Hundesalonbesitzerin beherrscht ihre Gesichtsmuskulatur perfekt und kann 17 verschiedene Grimassen schneiden. Schade nur, dass bei einigen das Makeup am Kinn ab bröselte, so dass sie im Laufe der Sendung ihre Mimik immer mehr einschränken musste und nur noch brav auswendig gelernte Kommentare flüsterte. Ich habe nur auf den Moment gewartet, dass ihre Tochter auf der Bühne erscheint und ein Liedchen trällert. Irgendwie muss es doch zu schaffen sein, das Mädchen berühmt zu machen, nachdem Dieter Bohlen es letztes Jahr als „Supertalent“ abgelehnt hat. Dieses „Highlight“ blieb mir aber erspart.

Die Jury wurde komplettiert durch Maarten Steinkamp, einem – dem Akzent nach holländischen – Musikmanager. Ich kann nicht beurteilen, ob er Ahnung von seinem Business hat; das wäre vermessen von mir. Was mir auffiel, war seine einschüchternde Art. Wirklich wahr, dieser Mann machte mir Angst, und ich bin sonst wahrlich keine Memme. Was er sagte, konnte ich leider eher erraten als verstehen, aber seine bösen Blicke sprachen Bände – ich war froh, nicht auf dieser Bühne stehen zu müssen. Alles in allem war es richtig peinlich, ansehen zu müssen, wie die Jury krampfhaft versuchte, ihren Aussagen wenigstens einen Hauch von Kompetenz zu verleihen.

In diesem Zusammenhang stellt sich mir die Frage, ob eine weitere Show dieses Formats wirklich notwendig ist. „Deutschland sucht den Superstar“ beispielsweise ist Kult – nicht zuletzt durch Dieter Bohlen, der sowohl durch seine Kompetenz als auch durch seine Sprüche meinen absoluten Respekt und große Sympathie genießt. Ebenso ist es mit Detlef D! Soost bei „Popstars“, dessen „Stars“ zwar meistens nicht erfolgreich sind, der aber durch seine gesamte Art überzeugt. Sämtliche anderen Shows dieser Art wirken auf mich jedenfalls wie ein müder Abklatsch bereits existierender Sendungen und sind in meinen Augen total überflüssig.

Mein Tipp als genervter Zuschauer:

Frau Pocher, bitte gehen Sie nach Hause und kümmern sich um Ihre Familie.

Michelle, machen Sie lieber wieder einen Hundesalon auf, dort sind Sie besser aufgehoben.

Herr Steinkamp, bitte lächeln Sie mal gelegentlich.

Die nächsten Wochen muss ich sehr gut aufpassen, dass ich nicht wieder versehentlich bei „My name is“ lande – es wäre reine Zeitverschwendung.

23 Jun, 2011
von Nyk Karleby

Nein, hier geht es um keinerlei Sauereien, sondern um einen Guinness World Record-Halter: Den Südafrikaner Gregory da Silva.

Er steht im Guinness Buch der Rekorde 2011 als Rekordhalter für die meisten auf dem Kopf in einem Hut balancierten Eier mit 10.000 und mit diesem durchaus zu Recht als exzentrisch zu bezeichnenden Hut, der auch noch 27 kg schwer ist, und einer Verkleidung, gespickt mit südafrikanischen Artefakten und einem altmodischen Telefon mit Wählscheibe zieht er durch die Straßen Kapstadts oder – wie momentan – durch Deutschland. So ist er z.B. am 2. und 3. Juli in Dortmund auf dem Afro-Ruhr Festival zu sehen.

Wie bin ich überhaupt auf den Eiermann gekommen? Ich habe ihn im Zug getroffen und geholfen, seinen Eierhut in den Waggon zu heben. Anschließend habe ich mit ihm ein wenig unterhalten und er ist ein überaus freundlicher und lustiger Typ. Natürlich habe ich ihn nicht beim Balancieren seines Huts gesehen, geht ja nun mal schlecht im Zug, doch ich hoffe, ich werde mal die Gelegenheit haben.
Seinen Internetseiten nach ist er nicht nur Guinness-Weltrekordhalter und Street-Performer mit seinem Eierhut, sondern auch noch Komiker, Künstler, Märchenerzähler und Tänzer.

Hier die Links zu seinen Websites (deutsch und englisch, sowie seiner Youtube-Seite):
http://eiermann.webnode.com//
http://www.theeggman.co.za/more.htm
http://www.youtube.com/user/eggmancapetown

23 Jun, 2011
von Elietta Becker

Erinnert ihr Euch noch an Euren Sportunterricht in der Schule? Habt Ihr manchmal Blut und Wasser im wahrsten Sinne des Wortes geschwitzt und dennoch das Gefühl gehabt, Ihr wäret der totale Bewegungslegastheniker?

Also, mir erging es so, und in meiner Annahme bestätigt wurde ich noch durch einen Sportlehrer, der keinerlei Zutrauen in mein Können hegte. Es war jetzt nicht so, dass ich komplett ungelenkig war, aber es gab Disziplinen, die ich definitiv nicht bewältigen konnte: Boden- und Geräteturnen. Nun war besagter Sportlehrer dummerweise der fitteste und durchtrainierteste Mensch, den ich jemals gesehen habe, und er hatte eine ganz besondere Aufgabe für uns 13-Jährige(!): Handstandüberschlag über einen Kasten. Das Problem daran war nur, dass ich nicht einmal einen Handstand am Boden konnte, geschweige dann einen mit Überschlag. Zwangsläufig führte das dazu, dass ich diese Aufgabe in keiner Weise erfüllen konnte, was mir nicht nur eine glatte Sechs, sondern auch die ewige Verachtung des Lehrers einbrachte.

Habt Ihr Ähnliches erlebt? Dann solltet Ihr vielleicht ernsthaft darüber nachdenken, Mitglied im1.Antisportclub Deutschlands zu werden – einem Club für Menschen, die eine massive Abneigung gegen jegliche körperliche Betätigung haben und die meinen, dass diese Abneigung durch psychische Schäden entstanden ist, die ihnen in der Kindheit durch Sport zugefügt wurden. Das ist kein Scherz; diesen Club gibt es wirklich und anscheinend erfreut er sich großer Beliebtheit, vermutlich nicht zuletzt wegen seiner Grundregeln, die sowohl auf der Homepage des Clubs als auch auf Facebook zu finden sind:

 

-so wenig Anstrengung, Bewegung und Sport wie möglich

-sorgenfreie Ernährung ohne Kalorienzählen

-Kampf gegen Diskriminierung unsportlicher Personen

 

Das mag auf den ersten Blick ganz amüsant wirken, steht aber im krassen Gegensatz zu der Tatsache, dass Bewegung unerlässlich für die Gesundheit ist. Dennoch ist die Gründung eines solchen Vereins eine witzige Idee. Schade nur, dass ich im Laufe der Jahre festgestellt habe, dass ich durchaus eine sportliche Ader habe und dementsprechend Bewegung ganz und gar nicht ablehne – sonst wäre ich dort eingetreten! ;)

12 Jun, 2011
von Elietta Becker

Ist Euch schon mal aufgefallen, dass sehr viele Menschen vor Feiertagen von riesiger Angst davor gepackt werden, dass sie verhungern könnten? Verwöhnt durch die heutigen ultralangen Ladenöffnungszeiten wird ihnen nun plötzlich bewusst, dass sie zusätzlich zum Sonntag einen weiteren Tag nicht einkaufen und somit nicht ihren Bedarf an Lebensmitteln decken können. Fazit: man könnte verhungern.

Was tut man also, um dies zu verhindern? Richtig, man bevorratet sich ohne Ende, um nicht nur die Feiertage, sondern gegebenenfalls auch gleich den nächsten Monat bzw. das nächste Jahr überleben zu können. Unglücklicherweise scheinen diese Horden kaufwütiger Kunden immer gerade dann ihre Großoffensive auf einen Supermarkt zu starten, wenn ich ebenfalls meine (bescheidenen) Einkäufe tätigen möchte. Beispielsweise gestern, am Pfingstsamstag:

Mittags fahre ich unbeschwert zu einem großen Discounter und finde keinen Parkplatz. Die 24 anderen Autos, die ebenfalls einen suchen, machen mir nicht gerade Mut, aber dennoch warte ich tapfer. Nach 30 min stehe ich immer noch an derselben Stelle und ich beschließe, in einer Nebenstraße zu parken. Die paar Kleinigkeiten kann ich schließlich auch ein Stückchen tragen, oder?!? Gesagt, getan. Als ich wieder beim Discounter ankomme, muss ich feststellen, dass es keine freien Einkaufswagen gibt. Für mich persönlich nicht schlimm, aber offensichtlich für ein Rudel Mitmenschen, die lautstark über mangelnden Service schimpfen. Kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, denn normalerweise stehen dort geschätzt 150 Einkaufswagen herum. Normalerweise, wohlgemerkt. Beim Betreten des Ladens wird mir klar, wo sie sich momentan befinden: von Menschenhand geführt versuchen sie, sich ihren Weg durch die Gänge zu bahnen. Ein Unterfangen, welches in etwa ebenso erfolgreich ist wie der Versuch, eine Ölsardine aus der Mitte ihrer Kameraden unbeschadet herauszuholen. Kurz gesagt: der Laden ist brechend voll und die Kunden mehr oder weniger schlecht gelaunt. Hektisch und rücksichtslos packen sie palettenweise Getränke, Konserven und Dauerwürste in ihre Einkaufswagen, um sich über Pfingsten wenigstens eine minimale Überlebenschance zu sichern.

Fast bereue ich es, dass ich wegen meiner drei benötigten Teile den Supermarkt überhaupt betreten habe. An Flucht ist aber leider nicht zu denken, da ich eingepfercht zwischen Menschen, Einkaufswagen und Paletten mit dem Strom mitgerissen werde. Natürlich geht dies nicht ohne Blessuren ab, und nachdem mir zum 27. Mal ein Wagen in die Fersen gefahren wurde, befindet sich mein sonst recht sonniges Gemüt auf dem absoluten Tiefpunkt. Zum Glück erreiche ich das Kühlregal, bevor ich meine Träumereien über Amoklauf im Supermarkt in die Tat umsetzen kann. Voller Freude entdecke ich noch einen einzigen Joghurt, doch bevor ich ihn an mich nehmen kann, schnappt eine Hand nach ihm. Diese Hand gehört einem Herrn, der den Joghurtbecher schnell zu den 37 anderen in seinen Einkaufswagen stellt. Auf meinen empörten Blick hin bezüglich dieser Massen meint er nur: „…es sind doch Feiertage….“ Und lässt sich vom Strom der anderen Kunden davontragen. Ich leider auch, nur dummerweise in die falsche Richtung, so dass ich keinerlei Chancen habe, das Wurstregal zu erreichen.

Na gut, zwei von drei benötigten Artikeln sind also nicht zu bekommen. Bleibt nur noch Kaffee zu holen. Als sich die Menschenmasse, in deren Mitte ich eingeklemmt bin, endlich dem Kaffeeregal nähert, bleibt mir fast das Herz stehen: nur noch ein einsames Paket ist vorhanden. Jetzt entwickele ich mich meinerseits zu einem wahren Einkaufshooligan: ohne Rücksicht auf Verluste schiebe und schubse ich mich zum Regal hin, wo ich mich mit all meinem Gewicht auf das Kaffeepäckchen werfe. Es fest an meine Brust gedrückt haltend lasse ich mich weiter in Richtung Kasse schieben.

Weder die Tatsache, dass ich alleine dort 45 min warten muss, noch dass der gesamte Einkauf über zwei Stunden gedauert hat und ich trotzdem keine Wurstwaren und Milchprodukte habe, können mein Hochgefühl über den ergatterten Kaffee erschüttern. Lediglich die Bemerkung einer Frau hinter mir, die geschätzt Ware im Wert von 3000,-€ in ihrem Einkaufswagen hat, gibt mir zu denken. Mit einem vorwurfsvollen Blick auf mein kleines Kaffeepäckchen meint sie: „O mein Gott, und deswegen geht man vor den Feiertagen einkaufen? Die hält ja den ganzen Verkehr auf!“

Vielleicht hat sie Recht; vielleicht sollte ich mich das nächste Mal dem Trend anpassen und ebenfalls Hamsterkäufe in rauen Mengen tätigen… genau, das werde ich tun! Und zwar, wenn Heiligabend auf einen Sonntag fällt und man dementsprechend drei volle Tage nicht einkaufen gehen kann!!!

11 Jun, 2011
von Elietta Becker

Wohl jeder von uns kennt den Weihnachtsmann und den Osterhasen. Weitaus weniger bekannt ist eine weitere Figur, die uns an den Feiertagen besucht: der Pfingstspatz.

Der Legende nach kommt er am Pfingstsonntag angeflogen und bringt einen Grashalm mit, den er auf der Fensterbank ablegt. Von seiner Seite aus ist das sehr lieb gemeint, weil er diesen Halm eigentlich für den Bau seines Nestes benötigt. Leider nimmt kaum jemand dieses Geschenk wahr; lediglich einige Hausfrauen registrieren den vermeintlichen Unrat und fegen ihn empört weg.

So hat es der Pfingstspatz bis heute nicht geschafft, auch nur annähernd dieselbe Berühmtheit zu erlangen wie sein Kollege zu Ostern. Eigentlich schade, denn es hätte sich zu Pfingsten eine ähnliche Tradition entwickeln können.

Seit ich in der Grundschule erstmals diese Geschichte gehört habe, hat der Pfingstspatz in meiner Familie Einzug gehalten. Im Laufe der Jahre haben wir diese Tradition noch ein wenig ausgebaut und machen uns gegenseitig kleine Geschenke, auf die wir symbolisch einen langen Grashalm kleben.

In diesem Sinne: Euch allen ein schönes Pfingstfest!

P.S.: Vergesst nicht, am Sonntagmorgen Eure Fensterbänke zu kontrollieren…

… vielleicht habt Ihr ja auch Besuch vom Pfingstspatzen gehabt.

10 Jun, 2011
von Elietta Becker

Kennt Ihr das Gefühl: Ihr steht vor dem Spiegel und denkt: „Na ja, eigentlich sehe ich noch recht jung und frisch aus“? Lasst Euch nicht täuschen, denn  Euer Eindruck ist subjektiv und deckt sich nicht unbedingt mit dem, den Eure Mitmenschen von Euch haben. Ich bin jetzt 37 und weiß, wovon ich spreche……

Damit es Euch nicht völlig unvorbereitet und mit voller Härte trifft, habe ich Euch eine Liste mit zehn Anzeichen dafür zusammengestellt, dass der Zahn der Zeit auch an Euch nagt….;)

 

-         In der Disko starrt Euch ein Mädchen an und fragt erschrocken: „O Gott, ist denn heute Ü-40-Party?“

 

-         Die Anzahl Eurer Antifaltencremes im Badezimmerschrank übersteigt bei Weitem die Anzahl der Anti-Pickelcremes.

 

-         Eure Frauenärztin macht Euch ernsthaft klar, dass in Eurem Alter dringend über eine andere Verhütungsmethode als die „Pille“ gesprochen werden muss.

 

-         Ein Jugendlicher fragt Euch auf einer Party: „Haben SIE mal Feuer?“

 

-         Bei New Yorker halten Euch die anderen Kundinnen für eine Verkäuferin.

 

-         Euer Hausarzt beendet jede seiner gestellten Diagnosen mit den Worten: „Aber in IHREM ALTER kann das schon mal sein…“

 

-         Versicherungen schicken Euch Angebote zum Abschluss einer Sterbegeldversicherung.

 

-         Ihr werdet nicht mehr zu Dessous-, sondern nur noch zu Tupperparties eingeladen.

 

-         Ihr verbringt Eure Abende lieber mit einer Wärmflasche auf dem Sofa als mit einer Bierflasche in der Disko.

 

Das erschreckendste und deutlichste Anzeichen dafür, dass Ihr alt werdet, ist meiner Meinung nach aber folgendes:

 

-         In einer völlig überfüllten U-Bahn steht ein älterer, gehbehinderter Herr auf und bietet Euch seinen Platz an!

06 Jun, 2011
von Elietta Becker

Wenn es um Schlafgewohnheiten geht, lassen sich die Menschen prinzipiell n zwei Kategorien einteilen: die „Eulen“ und die „Lerchen“. Während die ersteren morgens gerne länger schlafen, sind die Lerchen extreme Frühaufsteher. Ohne Probleme verlassen sie ihr Bett und sind aktiv. Dafür schlafen sie schon längst, wenn die Eulenmenschen am Abend zur Höchstform auflaufen.

Ich gehöre 100%-ig zur der ersten Kategorie. Nachts finde ich ganz, ganz schwer den Weg ins Bett, und noch viel, viel schwerer fällt es mir, es morgens wieder zu verlassen. Schon als Kind war ich Befürworter der These, dass das Wort „Morgengrauen“ den Zustand des Grauens beschreibt, in dem man sich beim Weckerklingeln befindet.

Nun muss ich leider sagen, dass meine Tage nach meinem Geschmack denkbar schlecht beginnen. Wecker klingelt, und nachdem ich mich mühsam hochgerappelt habe, stolpere ich garantiert über ein Katzenspielzeug, das einer meiner vierbeinigen Kumpel vorsorglich vor meinem Bett deponiert hat. Über Nacht muss ihnen wohl das Schreckgespenst des Hungertods erschienen sein, denn sie brüllen nach Futter. Wirklich wahr, sie miauen oder maunzen nicht, sondern BRÜLLEN. Und das zu einem Zeitpunkt, wo ich aufgrund von akutem Koffein- und Nikotinmangel absolut nicht ansprechbar bin (und es auch nicht besonders ratsam ist, dies zu versuchen). Nach Erledigung meiner Tierhalterpflicht und Bewältigung weiterer Stolpersteine in Form von Bällchen, Spielmäusen oder gleich kompletten Katzen habe ich schließlich die Küche erreicht. Dort erwartet mich nicht nur das gesamte Equipment zur Suchtbefriedigung und somit Steigerung der Stimmung, sondern auch das erste Highlight des Tages: mein persönlicher Held, der Morgenshowmoderator im Radio. Während ich seine Kollegen bei anderen Sendern überwiegend als albern und manchmal sogar provokativ gut gelaunt empfinde, verhält er sich immer sehr normal und versucht in keiner Weise, die frühe Uhrzeit und das damit verbundene Aufstehen zu beschönigen. Fast habe ich das Gefühl, er leidet zusammen mit all denen Hörern, die zur Gruppe der Eulen gehören. Den schönsten trostspendenden und Mut machenden Satz hat er vor einigen Wochen an einem Montagmorgen gesagt: „Haltet durch! Nur noch vier Mal aufstehen, dann ist wieder Wochenende!“

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen eine schöne Woche und das nötige Durchhaltevermögen bis zum langen Wochenende!  :)

01 Jun, 2011
von Elietta Becker

Heute morgen habe ich auf meinem Abreisskalender einen Witz gefunden, den ich Euch unbedingt erzählen muss. Ich habe mich gewälzt vor Lachen……. :)

Die Kinder betteln: “Oma, bitte erzähl` uns eine Geschichte!”

“Ok. Es war einmal ein Schweinehund….”

“Och nein, erzähl nicht immer von Opa! Erzähle lieber darüber, was du erlebt hast, als du als Hure in Hamburg gearbeitet hast!!!”

04 Mai, 2011
von Nyk Karleby

Letztens habe ich eine sehr spaßige Internetseite entdeckt, die vor allem etwas für Filmliebhaber ist, die sich zwischendurch ein wenig langweilen: www.famousobjectsfromclassicmovies.com

In dem Quiz, aus dem die Internetseite besteht, geht es darum, anhand der Silhouette eines Objekts den Film zu erraten, aus dem dieser Gegenstand stammt. Der Schwierigkeitsgrad variiert teilweise sehr stark. Einmal dadurch, dass Objekte verwendet werden bei denen jedem eigentlich sofort klar werden müsste, um welchen Film es sich handelt, bei anderen allerdings Gegenstände gezeigt werden, an die man sich sehr viel stärker erinnern muss in Beziehung zu dem jeweiligen Film und man sich so teilweise denkt (so ging es mir jedenfalls), warum nicht ein repräsentativerer Gegenstand für den Film verwendet wurde. Das andere, was einen Grad an Schwierigkeit beiträgt, ist, dass das ganze auf Englisch und nicht Deutsch ist und somit auch die Englischen Titel gesucht werden, die natürlich nur selten mit den Deutschen genau übereinstimmen.

Die Bandbreite der gesuchten Filme ist wirklich ziemlich weit und der Titel “Classic Movies” ist für mich nicht komplett bei allen Filmen nachvollziehbar. Das ganze reicht von Filmen wie Breakfast at Tiffany’s, Apocalypse Now oder A Clockwork Orange bis zu Filmen wie Ice Age, Shrek oder Saw, die ich persönlich nicht unbedingt als “Klassiker” bezeichnen würde, zumal ich die Saw-Reihe wirklich schlecht finde (bis auf den ersten Teil).

Das ganze funktioniert dann so, dass man – wie gesagt – einen Gegenstand gezeigt bekommt und man mit der Tastatur einfach die richtigen Buchstaben eingeben muss. Dabei hat man drei Fehlversuche. Wenn man drei Buchstaben eingegeben hat, die im Titel des Filmes nicht vorkommen, wird der Film aufgelöst und man bekommt einen negativen Scorepunkt. Ich weiß nicht, wie viele Filme in der Datenbank sind, bei einem momentanen Score von ca. 55 richtig erratenen zu ca. 15 falsch erratenen, ist das Spiel bei mir auf jeden Fall noch nicht zu Ende.

 

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