Wie eine Frau duscht:
Und nun wie ein Mann duscht :
Wenn du über die Wahrheit hinter diesen Tatsachen nicht lachen konntest, dann stimmt etwas mit dir nicht.
Kommentare (0)Ein Rasenmäher und ein Schaf stehen nebeneinander auf der Wiese. Sagt das Schaf: „Mäh.“
Antwortet der Rasenmäher: „Von dir lass ich mir nix befehlen!“
Sie: „Schatz, würdest du mit einer anderen schlafen, wenn ich gestorben bin?“
Er: „Dafür musst du nicht extra sterben!“
Arzt: „Guter Mann, Sie sind jetzt 92 und Ihre Freundin 21, da kann jeder Sexualkontakt zum Tode führen!“
Worauf der alte Herr meint: „Na ja, dann stirbt sie halt!“
„Nehmt Ihr noch Müll mit?“ brüllt die Frau im Bademantel und mit Lockenwicklern im Haar dem Müllauto zu.
„Aber sicher“, ruft der Fahrer, „spring´ hinten rein!“
Der Arzt am Sterbebett: „Ihre Frau gefällt mir aber gar nicht.“
„Mir auch nicht, aber es wird ja nicht mehr lange dauern, oder?“
Kundin zur Bäckereiverkäuferin: „Haben Sie Mohnbrötchen?“
„Ja.“
„Wie viele?“ (Verkäuferin zählt.) Dann: „17.“
Kundin: „Ok, dann hätte ich gerne eins.“
Freitagabend, 18.15 Uhr. Ich habe gerade Feierabend, gehe zum Bäcker und erbitte die letzten sieben Brötchen. Ein Mann hinter mir regt sich fürchterlich auf, wie ich denn dazu käme, alle aufzukaufen. Mal davon abgesehen, dass er mit 100%-iger Sicherheit nicht mehr berufstätig ist und somit quasi schon 12 Stunden Zeit gehabt hatte, sich seine Backwaren zu besorgen, finde ich sein Verhalten sehr seltsam. Trotzdem bleibe ich höflich und meine tröstend, dass ich eigentlich auch gerne mehr Brötchen gekauft hätte. Daraufhin schnauzt er mich an: „Was Sie wollten, ist mir egal! Dann hätten Sie eher kommen müssen! Aber was soll ich denn jetzt essen?!?“
Selber Bäckerstand, an einem warmen Nachmittag. Überall Wespen. Eine Frau möchte eine Puddingschnecke. Die Verkäuferin schiebt und kratzt die Insekten zur Seite, nur eine einzige Wespe ist besonders hartnäckig und will partout den Puddingklecks nicht verlassen.
Verkäuferin: „Darf ich die Wespe mit einpacken?“
Kundin (an einen Scherz glaubend): „Ja.“
Verkäuferin schiebt das Gebäck mitsamt dem Insekt in eine Verpackungstüte.
Kundin: “Sie haben doch jetzt nicht wirklich die Wespe mit eingepackt?!?“
Verkäuferin: „Doch. Das wollten Sie doch!!!“
Kundin schnaubt empört und geht kopfschüttelnd ohne Backwaren weg. Verkäuferin ist auch empört und meint zum nachfolgenden Kunden: „Manche Leute wissen einfach nicht, was sie wollen!“
Kundin zur Verkäuferin: „Oh, Sie haben noch einen Streuselkuchen. Den hätte ich gerne.“
Nachfolgende Kundin: „Menno, den wollte ich auch!“
1.Kundin: „Na und?“
2. Kundin: „Können Sie nicht einen Butterkuchen nehmen?“
Das ist kein Spaß; diese in meinen Augen recht überflüssige Diskussion zog sich mehrere Minuten hin, wobei der Tonfall der beiden Kontrahentinnen immer lauter wurde und schließlich fast schon al Kreischen zu bezeichnen war. Im Übrigen endete der Disput damit, dass Kundin Nummer 1 ihren Streuselkuchen kaufte und Nummer 2 beleidigt ganz ohne Backwaren weg ging.
Der Hammer schlechthin aber war eine Situation, die ich niemals als wahr beurteilt hätte, wenn ich sie nicht live miterlebt hätte.
Kundin: „Oh, Sie haben noch einen Kirsch-Quark-Kuchen. Den nehme ich.“
„Verkäuferin: „Gerne.“
Kundin: „Aber könnten Sie mir bitte die Kirschen herunternehmen? Die mag ich nicht.“
Warum nimmt sie dann nicht gleich einen Quarkkuchen??? Ohne Worte.
Was auf den ersten Blick ganz lustig klingt, ist eigentlich eine ernste Sache: Elche fressen nun einmal für ihr Leben gerne Äpfel; jetzt im September sind diese in rauen Mengen vorhanden. Ob als Fallobst oder mit dem Maul direkt vom Baum gepflückt sind sie eine wahre Delikatesse für die Elche. Leider haben Äpfel die Angewohnheit, in Elchmägen zu gären und somit zu Alkohol zu werden. Die logische Konsequenz: die Tiere sind betrunken. Wenn sie sich in diesem Zustand still in den Wald verziehen und dort ihren Rausch ausschlafen würden, wäre das Ganze auch kein Drama. Doch genau dies tun die betrunkenen Elche nicht. Im Gegenteil: entweder rennen sie unkontrolliert auf die Straße und verursachen (teilweise schwere) Autounfälle, oder sie suchen Plätze auf, an denen sich Menschen aufhalten.
In den vergangenen Jahren kam es immer wieder zu Polizeieinsätzen, weil sich die Tiere beispielsweise auf Spielplätzen oder in Gärten von Altenheimen aufhalte wollten. Und dieser Aufenthalt läuft nicht unbedingt harmonisch ab: ähnlich wie bei einigen Menschen löst der Alkohol bei Elchen Aggressionen aus. Sie randalieren, greifen Artgenossen (und manchmal auch Menschen) an, rennen gegen Zäune, Gatter und ähnliches um. Bei einem Körpergewicht von bis zu 800 Kilo hilft da meistens nur eines: Flucht. Oder möchtet Ihr von einem kräftigen, betrunkenen Elch im wahrsten Sinne des Wortes auf die Hörner genommen werden? Gerade als Tourist ist man bei einer Begegnung mit solch einem Tier wohl eher dazu geneigt, in Panik zu verfallen, als ein waschechter Schwede dies tun würde. Die scheinen dem Problem übrigens recht gelassen zu begegnen. Zwar werden gerade schutzbedürftige Menschen wie Senioren und Kinder ermahnt, vorsichtig zu sein, aber generell beunruhigen betrunkene Elche niemanden in Schweden so besonders. „Das ist doch nichts Ungewöhnliches“, meinte ein Polizist zu dieser Problematik. Für Schweden vielleicht nicht. Ich persönlich jedenfalls würde zusehen, dass ich Land gewinne, sollte ich jemals einem betrunkenen Elch auf freier Wildbahn begegnen. Ab auf den nächsten Baum – außer, wenn dieser ein Apfelbaum sein sollte…
So ist zum Beispiel ein guter Kumpel von mir seit Jahren ein großer Anhänger von Hannover 96. Prinzipiell ist dagegen auch nichts einzuwenden, aber nachdem ich zwei Stunden bei ihm zu Besuch war, auf einer 96-Decke gesessen und aus einer 96-Tasse getrunken habe, mir nebenbei sowohl seine neueste 96-Bettwäsche als auch die komplette neue Badezimmerkollektion des Fußballbundesligisten angeschaut hatte, kam in mir der Verdacht auf, dass es ihm Leben meines Kumpels kaum Platz für irgendetwas anderes gibt. Obwohl wir unsere Diskussion über die Europa-League-Teilnahme von Hannover 96 noch nicht beendet hatten, verließ ich fast fluchtartig die Wohnung. Als ich die Tür zuschlug, starrte mich ein fast lebensgroßes Poster von Didier Ya Konan mahnend an…
…und ich fing an, mir darüber Gedanken zu machen, wann die ersten Anzeichen für diesen Fanatismus auftraten und ob ich sie vielleicht übersehen habe. Damit es Euch nicht ähnlich ergeht, habe ich Euch eine Liste mit 10 untrüglichen Anzeichen zusammengestellt, an denen Ihr merkt, dass Ihr vielleicht ein etwas zu extremer Fußballfan seid:
Solltet Ihr einige oder mehrere dieser Anzeichen bei Euch entdeckt haben, ist Vorsicht angesagt! Fußball ist zwar der der beste Sport der Welt – aber nicht alles im Leben!
Fast genauso interessant wie die Spiele an sich sind die Fragen mancher Reporter, die sie vor beziehungsweise nach den Begegnungen Spielern, Trainern und anderen Verantwortlichen stellen. Besonders schlimm finde ich es, wenn sie auf total erschöpfte, verschwitzte und frustrierte Spieler zu rennen und sie mit einem Schwall von Fragen bombardieren. Die Fußballer haben nicht mal Luft zum Atmen, geschweige dann zum Denken oder Reden! Na klar, die Jungs mit dem Mikro machen auch nur ihren Job, aber teilweise sind sie so penetrant und aufdringlich, dass ich kaum verstehen kann, dass ihre Interviewpartner noch ruhig und gelassen antworten. Die meisten zumindest. Eine in meinen Augen sehr angenehme Ausnahme ist da Mark van Bommel, der seinen Unmut über Reporterfragen mit Sätzen wie „was fragst du für einen Sch…?“ und ähnlichen verbalen Entgleisungen beantwortete. Recht hat er. Wenn ich mir einige der gestellten Fragen rund um Fußballspiele so abschaue, kann ich ihm einfach nur zustimmen:
Reporter (nach einem verlorenen Spiel): „Wie fühlen Sie sich?“
(Na, bestimmt ganz toll…)
Spieler: „Wir sind sehr enttäuscht.“
Reporter: „Was hätten Sie besser machen können?“
(Lol, gewinnen…)
Spieler: „Tore schießen.“
Reporter: „Woran lag es, dass Ihre Mannschaft nicht getroffen hat?“
(Tor zu groß? Ball zu klein? Zu viele Gegenspieler?)
Spieler: „Keine Ahnung.“
Anderer Reporter zum Trainer (ebenfalls nach einem verlorenen Spiel): „Wie geht es Ihnen jetzt?“
(Blendend…)
Trainer: „Nicht so gut.“
Reporter: „Was werden Sie jetzt machen?“
(Kaffee trinken, auf Toilette gehen, eine Runde schlafen, Reporter töten…)
Trainer: „Mal sehen“, dreht sich um und geht weg.
Oft sind die Interviewpartner angesichts solcher fragen so irritiert, dass sie ein wenig unbeholfen und dümmlich wirken. Ein Trainer ließ sich allerdings absolut nicht beeinflussen und blieb völlig cool:
Reporter: „Wieso haben Sie verloren?“
Trainer: „Weil wir keine Tore geschossen haben.“
Reporter: „Was wollen Sie zukünftig anders machen?“
Trainer: „Tore schießen.“
Mit diesen Worten ließ er den Reporter einfach stehen – sehr zu meiner Belustigung.
Das Highlight leistete sich aber ein Reporter vor einem Pokalspiel, als er das Interview mit dem Trainer mit der Frage begann: „Was sagen Sie dazu?“
Trainer: „???“
Reporter: „Ja, was denken Sie darüber?“
Trainer: „Können Sie bitte die Frage wiederholen? Ich habe sie nicht verstanden.“
Reporter guckt beleidigt und winkt ab. Leider haben wir nicht erfahren, was der Trainer dachte; nicht einmal, zu welchem Thema…
Doch glücklicherweise ist die Saison ja noch sooo lang – sicher werden wir noch einiges wirklich Relevantes erfahren. Ich freue mich darauf!
Ich persönlich bekomme in den Waschanlagen nicht einmal ein schwaches Lächeln hin. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Früher gab es bei mir in der Gegend mehrere Hochdruckwaschanlagen, die aber im Laufe des letzten Jahres fast alle geschlossen wurden. Nun ist es so, dass mein japanischer Flitzer und ich zwar gerne einen sauberen Eindruck vermitteln, aber auf gar keinen Fall in eine Waschstraße fahren möchten. Mein Auto hat Angst im Dunkeln, und ich habe Angst vor Kratzern im Lack, von denen man immer wieder hört. Also bleibt uns nichts anderes übrig, als zu der letzten verbliebenen Hochdruckwaschanlage zu fahren. Gesagt, getan. Bei der Ankunft dort der erste Schock: zwei der fünf Waschboxen waren außer Betrieb, so dass sich eine kleine Autokolonne vor den drei anderen angesammelt hatte. Bescheiden stellten wir uns in eine der Reihen und warteten. Und warteten. Und warteten. In meinem Wagen wird selbst in Situationen wie dieser nicht geraucht, und so sank parallel zu meinem Nikotinpegel auch meine Laune.
Doch bereits nach zweieinhalb Stunden war ein Hoffnungsschimmer in Sicht: der vor uns wartende Wagen fuhr in die Waschbox, so dass mein Flitzer und ich nunmehr an erster Stelle standen. Die Freude darüber währte nicht lange, denn die Frau, die sich aus ihrem Auto quälte, wirkte völlig planlos. Zuerst fand sie den Automaten für den Münzeinwurf zum Programmstart nicht. Kann ja mal passieren; er ist ja gerade mal einen Meter mal zwei Meter groß. Nach mehreren Minuten hatte sie ihn auch schon gefunden und musste feststellen, dass sie für dessen Benutzung Kleingeld benötigte. Also machte sie sich auf den Weg, um welches zu besorgen. Ich vermute allerdings, da sie sich ihre Münzen erst einmal prägen ließ, denn sie war mehr als 30 Minuten nicht mehr zu sehen. Ihr Wagen allerdings schon – er stand freudestrahlend in der Box.
Neidisch blickte ich auf die benachbarten Waschboxen, in denen die Autofahrer zügig ihr Werk verrichteten und blitzschnell Platz für den Nachfolger machten. Während ich noch überlegte, ob sich ein Wechsel in eine der anderen Kolonnen lohnen würde, kam die Frau wieder. In aller Seelenruhe klappte sie die Scheibenwischer ihres Autos hoch, begutachtete konzentriert die Geldstücke in ihrer Hand und warf schließlich eines von ihnen in den Münzschlitz. Im Schneckentempo begann sie mit der Vorwäsche. Vorsorglich wiederholte sie diese noch zwei weitere Male, unterbrochen von Münzeinwürfen, bevor sie schließlich die Schaumbürste in die Hand nahm. Noch niemals in meinem Leben habe ich einen Menschen gesehen, der zum Einschäumen eines Kleinstwagens eine Dreiviertelstunde gebraucht hat – jetzt war die Premiere. In Erwartung einer sehr, sehr langen Wartezeit stellte ich meinen Handywecker auf eine Stunde und nutzte die Gelegenheit für ein kleines Nickerchen. Dies erwies sich im Nachhinein als eine sehr gute Idee, denn als ich erfrischt wieder aufwachte, war die Frau tatsächlich schon beim letzten Programmpunkt: Toppflege. „Kann ja nicht mehr lange dauern“, dachte ich – aber weit gefehlt: man kann sehr wohl eine geschlagene Stunde damit verbringen, Toppflege zu betreiben.
Inzwischen war es dunkel geworden. Doch das Wunder geschah: die Frau war fertig. Doch was sie nun vorhatte, verschlug mir schlichtweg die Sprache. Ohne mit der Wimper zu zucken, öffnete sie ihren Kofferraum und holte mehrere Fensterleder hervor. Gemütlich begann sie, damit ihren Wagen abzutrocknen. Mit meiner Selbstbeherrschung war es nun leider vorbei. Hungrig, durstig und ohne einen Hauch von Nikotin im Blut brachen sämtliche angesammelten Aggressionen aus mir hervor. Wütend sprang ich aus meinem Wagen und schrie die Frau an, sie solle sich endlich vom Acker machen. Obwohl ich das Recht auf meiner Seite hatte (in der Box hängen überlebensgroße Schilder, die darauf hinweisen, in der Box ausschließlich zu waschen), war sie beleidigt. Verwünschungen vor sich hinmurmelnd stieg sie langsam in ihr Auto und – legte den Rückwärtsgang ein. 10 cm vor meiner Stoßstange bemerkte sie ihren Irrtum und fuhr wieder nach vorne. Ich bemerkte zwischenzeitlich etwas anderes: es hatte zu regnen begonnen, so dass es keinen großen Sinn machte, an diesem Tag eine Autowäsche zu starten.
Dabei ist es nicht so, dass ich besonders tollpatschig oder ungeschickt bin. Nee, gar nicht. Vielmehr ist es so, dass sich bestimmte Gegenstände gegen mich verschworen haben, um mich als Deppen dastehen zu lassen.
Hier meine Top 10 der für mich am wenigsten erfolgreich zu gebrauchenden Gegenstände:
Regenschirme. Beim Verlassen eines Gebäudes in strömendem Regen befindet sich mein Schirm grundsätzlich dort, wo er es zwar schön warm und trocken hat, mir aber nicht im Geringsten von Nutzen ist: im Kofferraum meines Wagens. Sollte ich aus irgendwelchen glücklichen Umständen heraus dennoch im Besitz eines Schirms sein, ist dieser sehr, sehr unkooperativ. Entweder er klemmt von Vornherein und bleibt geschlossen, oder aber er klappt bei der nächstbesten Sturmbö zu und lässt mich im wahrsten Sinne des Wortes im Regen stehen.
Frischhaltefolie. Wer diese Folie erfunden hat, würde von mir definitiv keinen Orden dafür erhalten. Zwar ist sie äußerst praktisch zum Frischhalten, aber meist kann sie gar nicht zum Einsatz kommen, weil ich sie nicht abreißen kann. Generell verknüddelt oder verknautscht sie an der Stelle, an der sie abgerissen werden sollte. Das einzige, was an der Abreißkante der Folienverpackung beschädig wird, sind meine Finger oder gleich meine komplette Hand.
Zahnpastatuben. Früher, als sie noch aus Metall hergestellt worden sind, konnte man sie in den meisten Fällen bis zum Ende ausdrücken. Die heutigen Tuben aus Kunststoff sind da nicht so großzügig – zumindest bei mir nicht. Wenn ich sie ordentlich presse und drücke, schaffe ich es entweder, dass ihr gesamter restlicher Inhalt quer durchs Badezimmer spritzt. Oder aber die zur Tubenöffnung gepresste Zahnpasta nutzt einen unaufmerksamen und unkonzentrierten Moment meinerseits und rutscht eilig wieder zurück in die Tubenmitte.
Fliegenfänger, Fusselrollen, Paketklebeband. Obwohl in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt, gehören sie alle derselben Kategorie an: zuerst findet man keinen Anfang bei ihnen; sollte dies nach einigen Anstrengungen irgendwie gelungen sein, kleben sie überall – nur nicht da, wo sie sollten. Ein ganz spezieller Fall ist das doppelseitige Klebeband, das unter Garantie an einem meiner Körperteile oder an meinen Katzen kleben bleibt – nur da gehört es leider nicht hin.
Saughaken. Laut Hersteller halten sie durch bloßes Andrücken auf einer glatten, sauberen Oberfläche wie Glas, Fliesen oder Spiegel. Dann können sie als Handtuchhalter, für Fenster- oder Wandbilder nutzen. Ich wünschte wirklich, einer dieser Hersteller würde mir dieses Prinzip mal in meinem Haushalt praktisch demonstrieren. Bei mir erfüllen sie generell nur eine einzige Aufgabe: sie rutschen – je nach Lust und Laune innerhalb weniger Minuten bis hin zu mehreren Stunden nach ihrem Anbringen – diskret zu Boden. Da spielt es auch keine Rolle, ob sie mit etwas belastet wurden oder nicht. Auch Hausfrauentipps, wie beispielsweise die Saugnäpfe vorher mit Spüle einzuschmieren, bringen bei mir rein gar nichts.
Bleistiftanspitzer. Im Laufe meines Lebens habe ich viele davon kennengelernt. Eines verband sie alle: ihr Wunsch, mich zur Weißglut zu bringen. Egal, ob Bleistift oder Kajal: die Stifte brechen beim Anspitzen ab und können so im Handumdrehen auf bis zu einem Zehntel ihrer ursprünglichen Größe schrumpfen.
Fliegennetze für Fenster. Deren Anwendungsbeschreibung klingt simpel und leicht in die Tat umzusetzen: auf gewünschte Größe zurechtschneiden, den Fensterrahmen gründlich reinigen, das mitgelieferte Klebeband an ihm befestigen und dann das Fliegennetz ankleben. Soviel zur Theorie. In der Praxis hingegen sieht es wie folgt aus: bereits das Anbringen des Klebebands verursacht Schwierigkeiten. Wenn es schließlich am Rahmen hält, beginnt das eigentliche Problem: das Anbringen des Netzes. Hält es an der linken Seite, fällt es rechts herunter. Klebt es oben, löst es sich unten, usw. usw. usw. Sollte es wider Erwarten tatsächlich mal überall halten, dauert dieser Zustand bei mir maximal einige Minuten. Kaum habe ich dem Fenster den Rücken zugewandt, liegt das Fliegennetz komplett unten.
Knoblauchreiben. Sie haben in etwa die Größe eines Fingerhuts und sollten eigentlich dazu dienen, Knoblauchzehen zu zerreiben. Das Dumme daran ist nur, dass ich mir damit eher die Finger aufreibe als alles andere. Händeln lassen sich diese Reiben ansonsten gar nicht. Ihre Löcher verstopfen nahezu sofort, so dass nach deren Benutzung eine Reinigung länger dauert, als wenn man eine komplette Knoblauchzwiebel manuell zerschneiden würde.
Katzenmilchflaschen aus Kunststoff. Habt Ihr schon mal versucht, solch eine Flasche zu öffnen? Ich sage Euch, dies ist ein Unterfangen, welches eigentlich schon im Vornherein zum Scheitern verurteilt ist. Diese Flaschen sind mit einem Metallplättchen verschlossen, bei denen der Versuch zu dessen Entfernung quasi nur zwei Möglichkeiten bietet: entweder der Zipfel, mit dessen Hilfe das Öffnen stattfinden soll, reißt ab – somit bleibt die Flasche zu und die Katzen durstig. Oder aber das Metallplättchen reißt mit solch einem Ruck ab, dass durch die Erschütterung mindestens 50% des Flascheninhalts quer durch den Raum spritzen. Ergibt nicht nur eine Riesensauerei, sondern ebenfalls unzufriedene, weil durstige Katzen.
Einkaufswagenchips. Ständig sehe ich rudelweise Menschen, die problemlos ihre Chips in Einkaufswagen stecken und sie ebenso einfach wieder herausnehmen können. Vermutlich bin ich die einzige Person auf der Welt, die diese Technik nicht beherrscht. Bei mir passen die Chips in den seltensten Fällen in den Wagen, und falls doch, dann nur mit roher Gewalt. Sollte ich dann tatsächlich in den Besitz eines Einkaufswagen gelangt sein, ergibt ich nach dem Einkauf ein erneutes Problem: der Chip kommt meistens nicht mehr heraus. Wenn doch –o Wunder – dann springt er so spontan aus der Öffnung heraus, dass er unter Garantie meterweit unter die Kolonne anderer Einkaufswagen rollt und für mich unerreichbar ist.
Ich wiederhole: ich bin weder ein Trottel noch ein Tollpatsch – aber einige Alltagsgegenstände machen mich fertig!
Samstag wurde der letzte von 7 Parts veröffentlicht. Suburban Knights ist ein Fantasyfilm des That Guy With The Glasses-Teams, natürlich unter der Federführung des Nostalgia Critic Doug Walker.
In dem Film, der wieder gespickt ist mit Zitaten und dem üblichen Internet-Reviewer-Nerd-Humor (man muss wirklich die normalen Episoden sehen, um manche Witze überhaupt zu verstehen, aber auch so, denke ich, ist es witzig).
Es geht darum, dass sich das Reviewer-Team um den Nostalgia Critic auf eine Herr der Ringe-artige Reise begibt – mithilfe einer von einem verschwundenen Nerd angefertigten Karte – um einen sagenumwobenen Handschuh zu finden und zu Legenden zu werden. Um sich besser auf die Rätsel und die Hindernisse einzulassen, die ihnen womöglich auf der Oddyssee begegnen, verkleiden sie sich als Figuren aus popkulturellen (zumeist natürlich Filmen) Medien, die sich inhaltlich im Bereich der Fantasy bewegen. So ist der Nostalgia Critic als Link aus den Zelda-Spielen unterwegs, mit dem gleichen “Minirock” und der grünen Zipfelmütze, Nostalgia Chick als Arwen aus Herr der Ringe, die man nur verstehen kann indem man ihre Untertitel liest, Spoony ist Gandalf, Cinema Snob bricht aus der Riege aus und tritt als Indiana Jones auf, Handsome Tom von den Game Heroes ist Willow aus dem gleichnamigen Film, Benzaie spielt Arnold Schwarzenegger in der Rolle des Conan, sowohl Film Brain als auch Luke Mochrie spielen Harry Potter und buhlen um die Gunst des Anführers, Phelous spielt einen psychotischen Rockbiter aus der Unendlichen Geschichte usw.
Ich will jetzt natürlich nicht zu viel von der Handlung verraten, aber es gibt, wie gesagt, einige popkulturelle Zitate zu entdecken und der Film ist einfach schön trashig-nerdig gemacht.
Auch zu empfehlen sind die beiden älteren Geburtstags-Events. Vom letzten Jahr die Invasions-Geschichte voller Intrigen: Kickassia und vom ersten Jahr der Seite: Der epische Kampf gegen einen anderen Lieblings-Internet-Reviewer von mir, den Angry Video Game Nerd.
Hier nochmal der Link zur Seite:
http://thatguywiththeglasses.com/
Doug Walker alias Nostalgia Critic, That Guy With The Glasses, Chester A. Bum, General Zod etc. ist einer der Gründer der Seite und das bekannteste Gesicht und auch mein favorisierter Internet-Reviewer. Er beschäftigt sich mit nostalgischen Filmen, Serien oder manchmal auch Werbungen, hauptsächlich aus den 1980ern und 90ern, doch hatte als Ausnahmen auch schon ein paar Filme aus den 2000er Jahren. Meistens sind dies furchtbare, ungewollt lustige und trashige Filme, dier er “untersucht”. Als Chester A. Bum, berichtet er in kürzeren Videos über aktuelle Kinofilme (hier natürlich ohne Filmausschnitte).
Weitere Mitglieder des That Guy With The Glasses-Teams, die jedoch meistens auch ihre eigenen Seiten haben, sind zum Beispiel der Cinema Snob Brad Jones, der sich hauptsächlich Exploitation-, Splatter-, Pornoparodiefilme anschaut und reviewt. Er hat auch eine andere Serie, die ich sehr gerne schaue, die Brad Tries heißt und in der er – teilweise jahrzehnte alte – verrückte Limonaden oder Energy Drinks probiert oder Linkara, der sich komplett der Comickultur widmet und schlechte Comics oder manchmal auch legendäre Comics (wie die Nr. 1 der X-Men Comics) reviewt.
Neben diesen drei schaue ich auch sehr gerne Spoony. Spoony ist thematisch nicht ganz so festgelegt. Er redet in seinen Reviews oder Kommentaren meistens über unbekanntere B- oder C-Movies oder schreckliche Videospiele. Der letzte meiner Favoriten ist Angry Joe, dessen Angry Joe Show sich fast ausschließlich mit aktuellen Videospielen beschäftigt und diese bewertet.
Doch auch die anderen, zahlreichen Reviewer sind es wert, angeschaut zu werden. Auch ich habe noch nicht alle gesehen, bin aber dabei.
Hier der Link:
http://www.thatguywiththeglasses.com/