Einen besonderen Service erwartet man von so einem Laden eigentlich nicht. Mir war aber schon mehrmals aufgefallen, dass die Verkäufer dort sehr freundlich sind und sich gut kümmern, wenn man etwas sucht.
Ich hatte 15 Pakete Laminat auf den Wagen geladen und wollte gerade mit dem schweren Gefährt losschieben. Da kam ein Verkäufer herbeigeeilt, nahm mir den Wagen ab und schob ihn den ziemlich langen Weg bis zur Kasse. Dabei entschuldigte er sich noch dafür, dass er ihn „nur“ bis dorthin bringen könne, weil er in seiner Abteilung allein sei und sich deshalb nicht so lange entfernen könne.
Ich war hocherfreut über die Hilfe. Als ich an der Kasse bezahlt hatte, kam ein anderer Angestellter und übernahm wiederum den Wagen. Er fragte, wo ich mein Auto abgestellt habe. Dann schob er meinen Einkauf zum Kofferraum und lud alle Pakete alleine ein. Und zwar sehr vorsichtig und sorgfältig. Er machte mich sogar noch darauf aufmerksam, dass die oberen Pakete nicht mehr so viel Halt durch die Sitzlehne hatten und ich das beim Fahren berücksichtigen sollte. Und hoffentlich müsse ich nicht so weit fahren.
Über dieses Erlebnis habe ich mich sehr gefreut. Es gibt so oft Dinge im Alltag, über die ich mich ärgere. Aber in letzter Zeit passiert immer mehr, was das Herz erwärmt. Ich hoffe, dass auch ich ab und zu dazu beitragen kann, dass Menschen, die keine Erwartungen oder Ansprüche an mich haben, die Welt wieder ein kleines Bisschen positiver sehen.
Kommentare (0)Politisch unerwünscht ist Julian Assange ganz eindeutig von vielen Regierungen, allen voran der amerikanischen. Die konservative Presse in Deutschland schließt sich der Diffamierung des Australiers gerne an, nachdem aber zuvor die veröffentlichten geheimen Berichte von US- Diplomaten von genau dieser Presse als Stoff für ihre Nachrichten verwendet wurden.
Durch Berichte über die in Schweden sogenannte Vergewaltigung zweier Frauen soll Assange in ein möglichst schlechtes Licht gerückt werden. Die Medien vergessen leider häufig zu erwähnen, dass es sich hierbei um nicht um eine Vergewaltigung nach deutschem Recht handelt. Die betroffenen Damen hatten freiwillig Sex mit dem Beschuldigten, waren aber nicht damit einverstanden, diesen ungeschützt zu haben. Wie sich das abgespielt haben soll, ist mir ein Rätsel. Hat sich Herr Assange mitten im Akt heimlich das Kondom abgezogen oder was?
Ich bin absolut für das sexuelle Selbstbestimmungsrecht der Frau (des Mannes auch) und ich finde, eine Vergewaltigung (nach deutschem Recht) muss auf jeden Fall bestraft werden. Aber was in diesem Fall herbeikonstruiert wird, um dem Ruf eines Mannes zu schaden, der mutig Daten gegen den Widerstand der bloßgestellten Politiker veröffentlicht hat, das ist lächerlich.
Wenn unliebsame politische Gegner zu gut bei den Bürgern ankommen, dann ist schon öfter das Instrument der Veröffentlichung von sexuellen und intimen Geschichten benutzt worden, um die öffentliche Meinung negativ zu beeinflussen. In unserer sexuell freizügigen Welt klappt das bloß nicht mehr so richtig. Und Julian Assange hat ja sogar einen mächtigen Verbündeten in seiner Vorliebe für ungeschützten Verkehr. Der Papst ist sicherlich ganz stolz auf ihn.
Ich halte es prinzipiell für keine besonders gute Idee, in höherem Alter noch Kinder in die Welt zu setzen. Weder von Frauen noch von Männern. Vor allen Dingen nicht, wenn es sich um Erstgeburten handelt. Bei Frauen muss ja auch häufig medizinisch nachgeholfen werden, damit es überhaupt klappt. Vielleicht hat sich die Natur ja etwas dabei gedacht, wenn eine Schwangerschaft sich nicht ohne Zutun der Technik einstellt.
Ein Altersunterschied von Kindern und Eltern von 45 Jahren und mehr kann natürlich auch Vorteile haben. Als Kinderloser habe ich, weil ohne Verantwortung für ein anderes menschliches Wesen, viel mehr Freiheit und Gelegenheit mich um mich und meine Bedürfnisse zu kümmern. Mit Mitte vierzig oder fünfzig sollte die berufliche Karriere schon auf ihrem Höhepunkt sein, von Ausnahmen natürlich abgesehen. Vielleicht ist auch genug Vermögen da, so dass der finanzielle Druck geringer ist als mit Mitte zwanzig oder Anfang dreißig. Dann kann man sich erfreulicherweise eventuell sogar eine Kinderbetreuung und eine Putzhilfe, wenn nicht gar eine Haushälterin leisten.
Und praktischerweise ist das Kind, wenn die Eltern in Rente gehen, gerade in der Pubertät, so dass in dieser Zeit der krassen Lebensveränderung bei Beiden die Eltern nicht aufgrund einer plötzlichen Leere im Alltag deprimiert werden, sondern sogar richtig viel Zeit haben, ihrem Sproß da hindurch zu helfen. Wenn sie das können. Den Omas und Opas in meinem Bekanntenkreis, die man altersmäßig mit Spätgebärenden gleichsetzen könnte, fehlt in vielen Bereichen das Verständnis, da ihre Jugend völlig anders verlaufen ist als die heutige.
Ein großer Vorteil ist natürlich, dass bei Pflegebedürftigkeit die Kinder in einem Alter sind, in dem sie die volle körperliche Leistungsfähigkeit besitzen. Ob sie die in die Fürsorge für ihre Eltern investieren wollen, anstatt sich ein eigenes Leben aufzubauen, sei dahingestellt.
Es handelt sich um eine Person (angeblich um eine Organisation, aber es ist kaum vorstellbar, dass es mehrere so dumme Menschen gibt), die behauptet, der Bundesrepublik Deutschland fehle als Staat die Rechtsgrundlage. Auf dieser Basis ist die Dame der Ansicht, sie lebe im selbstverwalteten deutschen Reich. Scheinbar versucht sie diese Einstellung im Alltag tatsächlich zu leben, indem sie deutsche Behörden nicht anerkennt, da sie ja keine Befugnis haben, Forderungen an sie zu stellen oder ihre Gesetze auf sie anzuwenden. Wie genau sie das anstellt und ob sie damit durchkommt, wird allerdings nicht klar.
Auf einer Seite wird ein Anschreiben an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gezeigt mit der erhaltenen Antwort, die der Beschwerde ein Aktenzeichen zuteilt, wie das bei Anfragen und Beschwerden so üblich ist. Dieses Antwortschreiben wertet die Autorin schon als Legitimation für irgendetwas, was ich nicht ganz verstehe. Das ist in etwa so, als schickte man eine Bitte um Geld an die Deutsche Bank und wenn man die automatische Rückmail erhält, dass die Anfrage eingegangen ist, dann ist man schon reich.
Die SV-DR gibt sogar Reisepässe aus. Es würde mich interessieren, ob man damit tatsächlich in irgendein Land außerhalb der EU reisen kann. Vorstellen kann ich es mir nicht.
Ziemlich eklig wird es auf der Seite „Prangerliste und Willkür“. Dort werden Personen aufgelistet, die sich angeblich der Plünderung an der Selbstverwalteten schuldig gemacht haben. Ich ärgere mich auch manchmal über die Abgaben, die ich zahlen muss, aber die Staatsdiener dafür verantwortlich zu machen, die lediglich die Rechnungen verschicken, würde mir nie in den Sinn kommen.
Wer sich mal eine sehr blöde Internetseite anschauen will, kann ja gerne danach suchen. Einen Link gibt es von mir an dieser Stelle nicht.
Hoffentlich werde ich dafür nicht auch angeprangert. Wegen Hochverrats oder so…
Die erste DSDS Staffel habe ich fast komplett und die zweite hin und wieder gesehen. Da ich damals einen musikbegeisterten Teenager im Haushalt hatte, kam ich da nicht dran vorbei. Und die Show hatte ja auch ihre unterhaltsamen Seiten. Die Musik gefiel mir oft gut und manche Kandidaten hatten wirklich gute Stimmen. Die Art und Weise, wie die Entscheidungen verkündet werden, gefiel mir schon damals nicht. Zunächst musste man eine lange Zeit abwarten, bis verkündet wurde, wer ausschied und wer dabeiblieb. Dann wurde der Vorgang dermaßen dramatisiert und mit Schmalz versehen, dass es schon peinlich war.
Hin und wieder zappte ich auch mal in spätere Staffeln hinein. Thomas Godoj hat mir sehr gut gefallen. Es war richtig, dass er gewann. Als ich aber die CD hörte, die mit ihm danach produziert worden war, war ich entsetzt. Von der tollen Stimme war kaum noch etwas wahrzunehmen, weil sie in nichtssagenden Liedchen weggemischt worden war. Bei seinen DSDS- Auftritten hatte das noch ganz anders geklungen.
Dass es in diesen Shows nicht mal in zweiter Linie darum geht, gute Sänger mit guter Musik zu präsentieren, sondern nur um Profit und Kommerz, hat mir das Anschauen gründlich vermiest.
Da werden junge Menschen verheizt, die mit Träumen von Berühmtheit und Reichtum in die Castings kommen. Durch überzogene Kulissen wird ihnen eine Grandiosität vorgegaukelt, die die meisten von ihnen niemals haben werden. Ich hoffe nur, dass im Kantinenessen der Sender nicht auch noch Drogen ins Essen der Kandidaten gemischt wird, damit sie bestens funktionieren und so die Kassen von Bohlen und Co. füllen.
Ich bin auch davon überzeugt, dass die Entscheidungen über das Ausscheiden nicht von den Zuschauern getroffen werden, sondern dass diese von Marketingexperten getroffen werden nach Angebot und Nachfrage. Das, was sich gut verkauft und die Einschaltquoten sichert, bleibt, das nicht publikumswirksame muss gehen, auch wenn das Talent zum Singen groß ist.
Nicht anders ist zu erklären, warum jemand wie Daniel Küblböck, dessen „Gesang“ man kaum ertragen konnte, der aber mit seiner seltsamen Art viel Aufmerksamkeit erregte, es immerhin auf den dritten Platz geschafft hatte.
Schade um die Teilnehmer, die auf anderem Wege ihren Traum von einer Künstlerkarriere vielleicht auf solide Füße stellen könnten.
In Amerika ist es erlaubt, Schußwaffen zu besitzen. Auch diverse Amokläufe, bei denen Menschen erschossen wurden, haben daran bisher nichts geändert. Das Tragen einer Waffe gehört zum Alltag in den USA. Das wollen sich die Menschen dort scheinbar auch nicht verbieten lassen.
Allerdings lassen sie sich in einigen Staaten Gesetze gefallen, die eines strengen islamischen Landes würdig wären. Einen Schleier müssen die Amerikanerinnen zwar nicht tragen. Aber zuviel nacktes Fleisch zu zeigen, ist tabu. In Florida patroullieren Polizisten an den Stränden, um zu überwachen, dass sich da auch ja keine Frau oben ohne präsentiert. Teilweise werden für diese Kontrollen sogar Hubschrauber eingesetzt. Es gibt viele Vorschriften in Übersee, die das moralische Verhalten der Bürger regeln. Teilweise werden sogar Stellungen beim Geschlechtsverkehr vorgeschrieben bzw. bestimmte Praktiken verboten.
In amerikanischen Filmen ist denn auch selten mal ein nackter Busen oder gar ein weiter unten angesiedeltes Geschlechtsteil zu sehen. Nacktheit ist verwerflich.
Es besteht aber in der Bevölkerung offenbar ein reges Interesse daran, mal einen Blick auf unbekleidete Menschen zu werfen.
In Texas kam es deshalb sich vor ein paar Jahren sogar zu einem Schiffsunglück. Der einzige FKK- Strand in Texas ist Anziehungspunkt für viele Touristen, die per Boot dorthin fahren, um Nackte vom Wasser aus zu beobachten und zu fotografieren.
Leider kam es eines Tages dazu, dass eins dieser Ausflugsboote Schlagseite bekam und kenterte, weil alle Passagiere auf die Seite gegangen waren, die dem Badestrand zugewandt war. Anweisungen vom Schiffspersonal, dies zu unterlassen, wurden einfach ignoriert. Das Boot sank; alle 60 Mitreisenden gingen natürlich über Bord.
Glücklicherweise kam es nur bei zwei Personen zu leichten Verletzungen. Ich schätze aber, dass ziemlich viele Ferngläser und Kameras verlorengingen.
Die Stimmung bei Singstar- und Karaokepartys ist meistens gut. Man erfreut sich an denen, die schön singen und genauso an denen, die zwar fast keinen Ton treffen, dies aber durch Lautstärke und Lebhaftigkeit ausgleichen.
Gestern hatte ich das Glück, an einer privaten Geburtstagsparty teilzunehmen, bei der sich das Geburtstagskind sehr viel Mühe bei der Organisation gegeben hatte. Die Feier war dann auch richtig gut.
Es war eine professionelle Anlage gemietet worden, die mit dem eigenen PC vernetzt wurde. Die Leihgebühr inklusive Mikros, Hallgerät und zwei sehr großen Lautsprechern, die einen tollen Sound hatten, betrug für das Wochenende 125 €.
Über youtube hatte die Gastgeberin viele Titel heruntergeladen, die schon als Karaokeversionen bearbeitet und mit Text unterlegt waren. Die Anlage wurde durch einen Beamer perfekt, den jemand freundlicherweise zur Verfügung gestellt hatte. Singfreudige Gäste waren auch vorhanden. Mit dem Steigen des Alkoholspiegels im Blut wurden es immer mehr.
Wenn man einen Raum hat, der abgelegen oder schallgeschützt ist, lohnt es sich meiner Meinung nach durchaus, das Geld für eine Profianlage auszugeben. Im Raum Hannover kann man die beispielweise bei Soundwork mieten. Man bekommt auch eine gute Einweisung und Beratung und bei Problemen kann man dort über Handy auch am Wochenende jemanden erreichen, der weiterhilft.
Und Dank youtube stehen Titel für jeden Geschmack in großer Zahl kostenlos zur Verfügung. Mir fiel während der Party ein altes Sprichwort ein, dass ich sehr schön finde.
„Wo man singt, da lass Dich ruhig nieder. Böse Menschen haben keine Lieder.“
Nach dem Unglück bei der Loveparade in Duisburg erkannte er sehr schnell, dass der Duisburger OB möglicherweise eine politische Verantwortung trage und erweckte damit den Eindruck, dass er einen Rücktritt Sauerlands für erwägenswert hielte. Wulff nahm sogar an der Trauerfeier für die Opfer teil. Und er schlug vor, sich Gedanken über einen Hilfsfond für die Opfer zu machen.
Dass er ein Herz für seine Mitmenschen hat, bewies er ja schon während seiner Regierungszeit in Hannover als niedersächsischer Ministerpräsident. Noch kurz vor seiner Wahl zum Bundespräsidenten bedachte er die bedürftigen Landtagsabgeordneten mit einer zweistufigen Erhöhung ihrer Diäten.
Heute las ich, dass Herr Wulff seinen Urlaub auf Mallorca beim AWD- Manager Maschmeier verbrachte. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Aber die Schreiber einiger Kommentare dazu auf welt-online hegten doch tatsächlich den Verdacht, der Bundespräsident könne auf die Idee kommen, seinen politischen Einfluss für den Freund spielen zu lassen. Aber warum sollte er sich von einer 1600qm großen Villa beeindrucken lassen. Der Mann hat zuhause ein Schloss!
Die Urlaubsreisen unseres Chefs waren ja bereits früher schon Steine des Anstoßes. Er kam zweimal in den Genuss vergünstigter Flüge und wusste gar nichts davon, dass das eine unzulässige Vorteilsnahme ist. Wie gut, dass das in seiner Freizeit geschehen war. Da hat man natürlich keine politische Verantwortung, denn die ist privat.
Ich glaube jedenfalls fest, dass wir den schlauesten Bundespräsidenten aller Zeiten haben. Denn sollte ihn mal jemand wegen politisch unkorrekten Verhaltens kritisieren, dann tritt er einfach zurück und kassiert bis zum Lebensende einen netten Ehrensold. Die Möglichkeit ist ihm jetzt schon gegeben. Nun braucht er nicht mehr auf die Sofortrente bei der „Goldenen Eins“ zu hoffen.
In den letzten drei Tagen erhielt ich einige mails, die mich sehr erheitert haben. An die Werbebotschaften, die oft infolge von Bestellungen über das Internet bei mir landen, habe ich mich ja allmählich gewöhnt. Oft vermeide ich diese, indem ich beim Ausfüllen der emailadresse nur habe@keine.de angebe.
Aber diese Art von mails war mir ganz neu. Der Absender war „Kundensupport“ Betreff: AW: Ihr bestelltes Laptop“. Unter anderem enthielt sie den Text:
„das persönlich für Sie hinterlegte Laptop haben Sie bisher nicht abgeholt.
Das Gerät ist bezahlt und uns muss nur noch die Lieferadresse mitgeteilt werden.“
Ich habe nirgendwo ein Laptop gekauft, dachte aber tatsächlich zunächst an eine Aktion meines Partners, von der er mir nichts erzählt hatte. Es war auch eine Internetseite angegeben, die ich anklicken sollte. Das habe ich aber erst mal nicht getan.
Einen Tag später bekam ich eine mail von „Buchhaltung“ Betreff: Mahnung 2010-07-12561.Auch kein schlechter Absender, um zunächst mal beachtet zu werden.
Diesmal lautete der Inhalt:
„Ihnen werden 25.000,- Euro zur Verfügung gestellt!
Das Geld ist persönlich für Sie reserviert.
Und das Beste, Sie brauchen es nicht zurück zahlen, das Geld gehört garantiert Ihnen.
hier klicken und Geld abholen“
Das kam mir dann doch sehr verdächtig vor. Ich dachte aber schon nicht mehr daran, als ich heute wiederum in meinem Postfach eine Nachricht von „Versandservice“ fand.
Die Versprechungen werden anscheinend immer attraktiver. Einen Laptop habe ich schon, dass mir jemand Unbekanntes Geld schenken will, glaube ich nicht. Aber heute wäre ich doch fast in Versuchung geraten.
„Frau — Sie erhalten ein neues iPhone 4G von Apple kostenlos!
http://nl.suh7.net/k-4337-819781839.htm
Das Handy ist vertrags- und simlockfrei und kostet Sie garantiert gar nichts!
Es handelt sich um kein Gewinnspiel, sondern um ein echtes Versprechen, was Sie erhalten.
Das Gerät ist für Sie wirklich G R A T I S und versandbereit!”
Die Webadressen waren immer sehr ähnlich. Ich hoffe, dass niemand wirklich darauf hereinfällt und sich möglicherweise einen fiesen Virus einfängt oder von Internetpiraten geentert wird.
Ich finde diese Post jedenfalls sogar ganz lustig und bin sehr gespannt, womit ich als Nächstes geködert werde.
Beim Eintreffen in dem Küchenstudio, wo der Event stattfand, gab es gleich eine kleine Enttäuschung. Der angekündigte Koch wurde durch eine Dame vertreten, von der man nicht erfuhr, ob sie auch eine ausgebildete Köchin war.
Es waren 16 Teilnehmer, die sich auf drei Kochstellen verteilen sollten. Die Rezepte waren dort ausgelegt, wir sollten uns darauf einigen, wer wo was kochen würde. Bei Problemen stand unsere Betreuerin uns natürlich zur Verfügung und sie ging auch wie eine Lehrerin von Herd zu Herd, um zu schauen, ob alles recht war.
Vorher zeigte sie uns noch, wo wir die benötigten Utensilien finden würden, Zutaten standen bereits da.
Wir kochten also so vor uns hin, ohne vielleicht mal über die Besonderheiten der afrikanischen Küche informiert zu werden. Außergewöhnlich waren die verwendeten Gewürze wie z.B. Kreuzkümmel und Koriander. Und ein Gericht wurde mit Straußenfleisch zubereitet.
Obst und Gemüse gab es nicht. Dafür Rindermett, Huhn, Schwein und Strauß sowie Kartoffeln, Reis und Couscous.
Meine Freundin wollte ein Maisbrot zubereiten. Als sie feststellte, dass bei den Mengenangaben viel zu wenig Flüssigkeit vorgesehen war, bat sie um Rat. Unsere Küchenfee sagte aber nichts dazu, sondern nahm ihr die Schüssel aus der Hand, ergänzte Milch nach Gutdünken und knetete selbst.
Als das Essen fertig war, setzten wir uns alle an einen nett eingedeckten Tisch, bzw. holten uns vorher noch unsere Speisen ab, die von der Chefin persönlich aufgetan wurden. Der erste Gang, die Suppe, war sehr lecker, die anderen drei fand ich nicht so nachahmenswert.
Positiv war, dass jede Menge Getränke, vom Wasser über Cola, Wein und Bier bis zur Kaffeespezialität, die man sich an einer hervorragenden Maschine selbst zapfen durfte, vorhanden waren, die im Preis enthalten waren.
Satt geworden sind wir auch. Und die Teilnehmer waren durch die Bank gut gelaunt und sympathisch.
Negativ fand ich, dass ich nichts Neues gelernt habe sondern einfach nach Rezept gekocht wie zuhause auch, wenn ich ins Kochbuch schaue. Das hatte ich mir anders vorgestellt. Für den Preis von 65 € hätte man auch in einem sehr guten Restaurant wahrscheinlich leckerer essen können, auch incl. Getränke. Aber es war eine neue Erfahrung und ein netter Abend.