Kennt Ihr das typische Schwedenrot „Falu Rödfärg“? Diesen einzigartigen, wunderschönen roten Farbton, in dem sehr, sehr viele Häuser im Land der Elche gestrichen worden sind. Leider habe ich noch nie eines von ihnen in natura gesehen, aber in Filmen bzw. auf Bildern finde ich diese Farbe einfach unglaublich schön.
Die Wärme, die dieser Farbton ausstrahlt, kommt nicht von irgendwoher, sondern entsteht durch Pigmente, die aus einer Kupfermine in Falun stammen. Seit 2002 ist diese Grube übrigens als Weltkulturerbe anzusehen. Das Faluröd oder Falu Rödfärg sieht aber nicht nur so schön aus, sondern ist auch als Holzschutzfarbe verwendbar. Dadurch, dass sie sehr kupferhaltig ist, lässt sie Gebäude, die mit ihr gestrichen wurden, nicht so schnell verrotten. Diese Naturfarbe ab sich ist weltbekannt und es wurde oft versucht, sie zu kopieren – vergeblich. Ohne das original schwedische Farbpigment ist es quasi unmöglich, ein perfektes Falu Rödförg zu erreichen.
Jetzt habe ich im Internet eine Seite mit einem Rezept zur Herstellung genau dieser Farbe gefunden. Mehr Infos erhaltet Ihr hier.
Gerne würde ich diese Mischung selbst zusammenrühren und ausprobieren, ob es wirklich den Originalton ergibt. 150m2 Fläche soll man ja angeblich mit dieser Mischung anstreichen können; also ausreichend für ein Gartenhäuschen… Genauso gerne hätte ich Euch berichtet, wie das Ergebnis ausgefallen ist… Nur leider habe ich keinerlei Möglichkeit, den Sud irgendwo zu erhitzen. Lagerfeuer, Feuertonne und ähnliches sind bei uns nicht gestattet, und auf einem simplen Gartengrill werde ich im Leben keinen Kessel zum Farbeanrühren erhitzen können… Schade eigentlich.
Doch ich fürchte, mit dieser Problematik stehe ich nicht alleine da, und so wird es wohl auch weiterhin bei uns in Deutschland nur ganz, ganz wenige rote Häuser im original Schwedenrot geben. Auch schade…
Kommentare (0)| Spiele | S | U | N | Tore | Differenz | Punkte | ||
| 1 | Bayern München | 19 | 13 | 1 | 5 | 46:13 | 33 | 40 |
| 2 | Borussia Dortmund | 19 | 12 | 4 | 3 | 43:14 | 29 | 40 |
| 3 | FC Schalke 04 | 19 | 13 | 1 | 5 | 45:24 | 21 | 40 |
| 4 | Borussia Mönchengladbach | 19 | 12 | 3 | 4 | 31:12 | 19 | 39 |
| 5 | Werder Bremen | 19 | 9 | 4 | 6 | 31:32 | -1 | 31 |
| 6 | Bayer Leverkusen | 19 | 8 | 6 | 5 | 26:25 | 1 | 30 |
| 7 | Hannover 96 | 19 | 6 | 9 | 4 | 21:24 | -3 | 27 |
| 8 | 1899 Hoffenheim | 19 | 6 | 5 | 8 | 20:22 | -2 | 23 |
| 9 | VfL Wolfsburg | 19 | 7 | 2 | 10 | 24:36 | -12 | 23 |
| 10 | VfB Stuttgart | 19 | 6 | 4 | 9 | 24:26 | -2 | 22 |
| 11 | Hamburger SV | 19 | 5 | 7 | 7 | 24:33 | -9 | 21 |
| 12 | 1. FSV Mainz 05 | 19 | 5 | 6 | 8 | 27:33 | -6 | 21 |
| 13 | 1. FC Nürnberg | 19 | 6 | 3 | 10 | 19:29 | -10 | 21 |
| 14 | 1. FC Köln | 19 | 6 | 3 | 10 | 28:40 | -12 | 21 |
| 15 | Hertha BSC | 19 | 4 | 8 | 7 | 25:30 | -5 | 20 |
| 16 | 1. FC Kaiserslautern | 19 | 3 | 9 | 7 | 15:23 | -8 | 18 |
| 17 | FC Augsburg | 19 | 3 | 7 | 9 | 17:31 | -14 | 16 |
| 18 | SC Freiburg | 19 | 4 | 4 | 11 | 23:42 | -19 | 16 |
Der heutige „Spot der Woche“ ist zwar schon circa ein Jahr alt, aber immer noch im Fernsehen präsent und einer der schönsten und gelungensten Spots überhaupt: die TV-Werbung für „Kinder Country“.
Ein junger Mann strahlt um die Wette mit der Sonne und läuft und hüpft durch die Natur. Felder, Wiesen, Gras – alles sieht so aus, wie man es sich vorstellt – Natur pur; heile Welt. Der Mann – Lebensfreude pur – begeistert nicht nur Fernsehzuschauer wie mich, sondern auch andere Lebewesen, die er auf seinem Weg durchs Land trifft: Menschen, die bei seinem Anblick lächeln müssen; eine Entenfamilie,…In verschiedenen weitern Szenen wird die überschäumende Lebensfreude des Protagonisten dargestellt: ein spontaner Tanz mit einer Vogelscheuche, ein Radschlag im Kornfeld,…
Am Schluss des Spots wird schließlich der Schokoriegel gezeigt; so dick und verlockend, dass man am liebsten gleich hineinbeissen möchte.
Doch nicht nur die Aktivität des Protagonisten verbreitet einfach gute Laune, sondern auch der zum Spot gehörende Song: „Shine on me“. Schon beim Anhören dieses Liedes muss man unwillkürlich an Sommer, Sonne, Glück denken – und schon lächelt man. Dies ist von den Machern dieses Spots sicher so gewollt, denn sie haben diesen Song extra für den Werbespot schreiben lassen. Ich persönlich finde diesen Aspekt besonders interessant und erwähnenswert, da üblicherweise bereits bestehende Lieder zur Untermalung der Werbung genutzt werden.
Ebenfalls bemerkenswert ist der zum Spot gehörende Slogan „I love my country“, weil dieser doppeldeutig verstanden werden kann: „Ich liebe mein Land“ (was angesichts des Verhaltens des Protagonisten sehr glaubwürdig wäre) oder „Ich liebe meinen „Country- Riegel“ (was ebenfalls glaubwürdig wäre, wenn man den sehr appetitlichen Schokoriegel in Betracht zieht…
In jeglicher Hinsicht ein durch und durch gelungener Werbespot – deswegen mit Abstand der beste „Spot der Woche“!
Hannover 96 - 1.FC Nürnberg 1:0
1.FC Köln - Schalke 04 1 : 4
Hertha BSC - Hamburger SV 1 : 2
Dortmund - Hoffenheim 3 : 1
Bayern München - VfL Wolfsburg 2 : 0
FC Augsburg - 1.FC Kaiserslautern 2 : 2
Werder Bremen - Bayer Leverkusen 1 : 1
Mainz 05 - SC Freiburg 3 : 1
VfB Stuttgart - Mönchengladbach 0 : 3
Vor einigen Tagen habe ich zufällig eine ehemalige Schulkameradin von mir getroffen. Wir unterhielten uns eine Weile, dann erzählte sie mir, dass sie große Probleme auf ihrer Arbeitsstelle hätte, weil sie lesbisch sei. Ihre sexuellen Neigungen seien wohl „irgendwie durchgesickert“.
Ich war in zweierlei Hinsicht sehr überrascht. Zum einen über die Formulierung „durchgesickert“; ich selbst habe schon einige Arbeitsstellen gehabt, und noch nie bin ich in irgendeiner Art und Weise über meine sexuellen Vorlieben befragt worden. „Durchsickern“ lässt meiner Meinung nach darauf schließen, dass kein direktes Gespräch stattgefunden hat, sondern vage Vermutungen, aufgeschnappte Bemerkungen bzw. Aussagen oder bestimmte Verhaltensweisen Rückschlüsse auf die Homosexualität meiner Klassenkameradin zulassen.
Viel mehr erschüttert mich aber die Tatsache, dass jemand in der heutigen Zeit Repressalien aufgrund seiner sexuellen Neigung ausgesetzt ist. Was soll denn das? Wir leben im 21. Jahrhundert in Deutschland, da wäre ja wohl ein wenig Toleranz angebracht… Zum einen geht es niemanden etwas an, ob sein Nachbar, Kumpel, Kollege homo- oder heterosexuell ist – dies ist genauso persönlich wie die religiöse bzw. politische Einstellung. Zum anderen ist es meiner Meinung nach vollkommen egal, ob jemand Männer oder Frauen liebt – ich beurteile meine Mitmenschen ja schließlich auch nicht danach, ob sie gerne Eis essen, schwimmen gehen oder für Brad Pitt schwärmen. Jeder sollte so leben und Vorlieben jeglicher Art haben können, wie er es möchte; niemand hat das Recht, einen anderen deswegen zu verurteilen.
Im Falle meiner Mitschülerin kann man definitiv schon von Mobbing sprechen, und das nicht etwa in einem kleinen Familienbetrieb in einem erzkatholischen Bergdorf (wo aus religiösen Gründen Homosexualität als Sünde betrachtet wird), sondern bei einer großen Versicherung in Niedersachsen. Bei ihrer vorherigen Arbeitsstelle war es übrigens noch schlimmer: man legte ihr nahe, zu einer Betriebsfeier „aus Rücksicht auf die Ehepartner ihrer Kollegen“ ohne ihre langjährige Lebenspartnerin zu erscheinen – in meinen Augen ein Skandal. Da sie aber zu diesem Zeitpunkt bereits den Wechsel zu ihrem jetzigen Arbeitgeber geplant hatte, nahm sie diese Diskriminierung hin, ohne sich zu wehren. Schade eigentlich. Denn offenbar kam sie vom regen in die Traufe…
Leider weiß ich natürlich nicht, inwieweit die Angaben meiner ehemaligen Schulkameradin stimmen oder ein wenig übertrieben dargestellt werden; dafür kenne ich sie zu wenig. Aber sollte es auch nur ansatzweise stimmen, dass sie aufgrund ihrer Homosexualität ausgegrenzt bzw. gemobbt wird, fände ich das ganz einfach indiskutabel und jeder Mensch, der so denkt und handelt wie ihre Kollegen, sollte sich zutiefst schämen. Für solch ein menschenverachtendes Verhalten gibt es keine Entschuldigung.
Seit einigen Tagen weiß es nun also die ganze Welt: Heidi Klum und ihr Ehemann Seal haben sich getrennt. Es ist nicht das erste Promipärchen und wird auch nicht das letzte sein, dessen Beziehung in die Brüche geht. Was mich dabei aber extrem stört, ist das dumme Gelaber vieler Menschen, „sie hätten es ja schon längst gewusst“, „die Ehe war eh nur eine Farce“, „alles nur Show“, etc. Ob im Internet, in anderen Medien oder in meinem Bekanntenkreis: überall fallen ständig negative Bemerkungen wie diese (als ob es keine anderen Themen gäbe…).
Da muss ich mir wirklich die Frage stellen, woher die Leute das gewusst haben wollen. Dass Lieschen und Erwin Müller von nebenan sich ständig streiten, kann man mitbekommen. Auch, dass Herr Meier aus der dritten Etage seine Frau betrügt und Frau Schmidt alleine in den Urlaub fährt, bleibt Nachbarn nicht unbemerkt. Aber wie kann man sich anmaßen, über eine Beziehung zu sprechen, deren Hauptdarsteller Tausende von Kilometern weit weg sind? Ist das der Neid, dass zwei erfolgreiche Menschen neben ihrem beruflichen Engagement noch die Zeit gefunden haben, ein Liebes- und Familienleben zu führen? Mir persönlich sind sowohl Heidi Klum als auch ihr (Noch-) Ehemann vollkommen egal; sie sind nur wieder einmal ein Paradebeispiel für die Klatsch- und Tratschsucht der Mitmenschen. Wenn Ihr Lust habt, achtet mal auf die Kommentare zu entsprechenden Artikeln im Internet… Nicht nur, dass die letzten sieben Jahre der beiden als ein „medienwirksames Spektakel“ dargestellt werden – selbst die Trennung der beiden wird als „Show“ bezeichnet, was mir ganz und gar nicht so vorkommt. Was hätten die beiden denn machen sollen? So tun, als wären sie noch glücklich miteinander? Oder gar nichts sagen in der naiven Hoffnung, dass es keinen interessiert? Die einzige Möglichkeit, ihre Beziehung genauso sauber zu beenden, wie es sich quasi jeder Nicht-Promi auch wünscht, war doch, ehrlich an die Öffentlichkeit zu gehen. Und genau das haben sie getan.
Ich hoffe nur, dass nicht nur die Klatschjournalisten und Paparazzi die beiden in Ruhe lassen werden, sondern auch die „allwissenden“ Lästermäuler. Denn ob prominent oder nicht – eine Trennung tut immer weh, da benötigt man nicht noch Hass und Häme von außen…
Einer der beeindruckendsten Filme, die ich in den vergangenen Jahren gesehen habe, ist „Suicide Club“. Das 2010 entstandene Werk war die Abschlussarbeit des deutschen Studenten Olaf Saumer an der Kunsthochschule Kassel, für welche er gerade mal 50.000,- € Produktionskosten benötigte.
Die Story ist eigentlich ziemlich einfach, aber dennoch genial ausgedacht: fünf sich vollkommen Fremde verabreden sich in den frühen Morgenstunden auf dem Dach eines Hochhauses, um sich gemeinsam das Leben zu nehmen. Auf den ersten Blick sind diese Charaktere völlig unterschiedlich: der Verklemmte, der Verwegene, die Ausgeflippte, der Schüchterne und die Einsame; sie teilen nur eines miteinander: den Wunsch zu sterben.
Ihr Plan, so einfach er auch klingen mag, ist nicht ganz so einfach in die Tat umzusetzen, wie man annehmen könnte. Äußere Umstände zwingen die fünf Protagonisten immer wieder zum Abbruch ihres Vorhabens, bis es schließlich heller Tag und somit die Gelegenheit zur Durchführung des Plans erst einmal verpasst ist. Also beschließen die Fünf, den Tag gemeinsam zu verbringen und dann am Abend in den Tod zu springen…
Natürlich ist es so, dass sich diese wildfremden Menschen näher kommen und Stück für Stück mehr über die anderen erfahren…
Mich persönlich wundert es nicht, dass dieser Film von Experten durchweg positiv bewertet worden ist und mehrere Preise gewonnen hat. Anrührend, ohne viel Trara, aber mit ganz viel Emotionen gewährt Olaf Saumer dem Zuschauer Einblick in die Seelen der fünf Lebensmüden. Bewegend erzählt und dargestellt, ist diese Low-Budget-Produktion in meinen Augen ein richtiges Meisterwerk. Trotz der eigentlich ernsten Thematik kommt auch der Humor nicht zu kurz, und je länger man den Film anschaut, desto mehr fühlt man sich mit den Protagonisten verbunden und hofft, dass es vielleicht doch noch eine Alternative zu deren Freitod gibt (zumindest erging es mir so). Leider kann ich inhaltlich nicht mehr verraten, sonst erlischt ja die ganze Spannung… Auf jeden Fall empfehle ich Euch sehr, Euch „Suicide Club“ einmal anzusehen – Ihr werdet es sicher nicht bereuen.
So, die Hälfte des Dschungelcamps 2011 haben wir überstanden! Ganz besonders faszinierend finde ich die Mühe, die sich RTL macht, um Jahr für Jahr die bedeutungslosesten und abgetakeltesten Menschen (ich weigere mich entschieden, diese als „Stars“ zu bezeichnen) zusammenzusuchen und in den australischen Dschungel zu verfrachten. Dass diese gerne zusagen, kann ich in den allermeisten Fällen verstehen. Geldsorgen (Ailton), Hunger nach Aufmerksamkeit (Kim) oder der Wunsch, die Karriere voranzutreiben (Lopes) sind gute Gründe, sich vor laufenden Kameras lächerlich zu machen. Und nebenbei gesagt: Die Aufwandentschädigung für die Teilnahme ist auch nicht zu verachten…
Das sind also erklärliche Gründe. Warum aber macht sich eine Brigitte Nielsen zum Affen? Ich mag diese Frau sehr und finde es eigentlich total schade, dass sie sich für solch ein billiges Sendeformat hergibt. Zwar hat sie bereits in der Vergangenheit bewiesen, dass sie vor nichts Peinlichem zurückschreckt (man denke nur an die Schönheits-OP vor laufender Kamera), aber dennoch finde ich sie viel zu schade fürs Dschungelcamp.
Kein bisschen überraschend finde ich hingegen die Tatsache, dass Mikaela nun diese Gelegenheit nutzen möchte, um sich und ihren Körper zu präsentieren. Diverse vorangegangene Versuche diesbezüglich waren ja mehr oder weniger gescheitert („Germanys next Top Model“, „Deutschland sucht das Supertalent“, „Promi-Diner“). Nun also: neue Show – neues Glück. Jetzt läuft das Mädchen den ganzen Tag mehr oder weniger unbekleidet herum, um auf sich aufmerksam zu machen. Mich persönlich stört das nicht, zumal sie ja keinen abstoßenden Anblick bietet, aber ihre Mitcamper, die sie rund um die Uhr so sehen müssen, sind mehr als genervt von diesem Nudistentum… Schade um so ein schönes Mädchen, das es meiner Meinung nach eigentlich nicht nötig hätte, sich derart in Szene setzen zu müssen (anders als solche Nonames wir Kim oder Lopez).
Und was wollte diese Frau Leis dort? Ich kenne sie nicht, aber was ich von ihr gesehen und gehört hatte, ging mir furchtbar auf die Nerven. Kein Verlust also, dass sie nicht mehr unter den Campern weilt… Ebenso wenig wie der Herr Lopez; hat er jemals etwas anderes gemacht außer geflennt und gewinselt? Ich meine, inzwischen weiß man als Kandidat, was einen im Dschungel erwartet, da braucht man sich nicht zu wundern, wenn es etwas härter ist als in einem gemütlichen Daunenbettchen… Überhaupt finde ich, dass in dieser Staffel die Kandidaten extrem viel am Jammern sind (deswegen auch die Bezeichnung „Memmencamp“, die im Übrigen nicht meiner Feder entstammt). Der eine will einfach nur weg, der andere will weg, weil er nicht genug Zigaretten hat, die Dritte sagt vorsorglich gar nichts,…
Die eigentlichen (und einzigen!!!) Stars dieser Sendung sind meiner Meinung nach Dirk Bach und Sonja Zietlow. Immer witzig, wortgewandt und unterhaltsam – so müssen Stars sein! Bestimmt nicht zuletzt wegen den beiden Moderatoren ist „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“ zu einem richtigen Kult geworden; in manchen Städten gibt es sogar schon Public Viewings…
Ich denke, solange die Zuschauer Freude dabei empfinden, unseren Mitmenschen (und seien es auch nur Z-Promis) bei Peinlichkeiten zuzuschauen, wird das Dschungelcamp auch in den kommenden Jahren seine Pforten öffnen… Schade nur um die vielen Käfer, Maden und Kakerlaken, die jedes Mal der Sensationslust der Zuschauer zum Opfer fallen…
| Spiele | S | U | N | Tore | Differenz | Punkte | ||
| 1 | Bayern München | 18 | 12 | 1 | 5 | 44:13 | 31 | 37 |
| 2 | Borussia Dortmund | 18 | 11 | 4 | 3 | 40:13 | 27 | 37 |
| 3 | FC Schalke 04 | 18 | 12 | 1 | 5 | 41:23 | 18 | 37 |
| 4 | Borussia Mönchengladbach | 18 | 11 | 3 | 4 | 28:12 | 16 | 36 |
| 5 | Werder Bremen | 18 | 9 | 3 | 6 | 30:31 | -1 | 30 |
| 6 | Bayer Leverkusen | 18 | 8 | 5 | 5 | 25:24 | 1 | 29 |
| 7 | Hannover 96 | 18 | 5 | 9 | 4 | 20:24 | -4 | 24 |
| 8 | 1899 Hoffenheim | 18 | 6 | 5 | 7 | 19:19 | 0 | 23 |
| 9 | VfL Wolfsburg | 18 | 7 | 2 | 9 | 24:34 | -10 | 23 |
| 10 | VfB Stuttgart | 18 | 6 | 4 | 8 | 24:23 | 1 | 22 |
| 11 | 1. FC Köln | 18 | 6 | 3 | 9 | 27:36 | -9 | 21 |
| 12 | 1. FC Nürnberg | 18 | 6 | 3 | 9 | 19:28 | -9 | 21 |
| 13 | Hertha BSC | 18 | 4 | 8 | 6 | 24:28 | -4 | 20 |
| 14 | Hamburger SV | 18 | 4 | 7 | 7 | 22:32 | -10 | 19 |
| 15 | 1. FSV Mainz 05 | 18 | 4 | 6 | 8 | 24:32 | -8 | 18 |
| 16 | 1. FC Kaiserslautern | 18 | 3 | 8 | 7 | 13:21 | -8 | 17 |
| 17 | SC Freiburg | 18 | 4 | 4 | 10 | 22:39 | -14 | 16 |
| 18 | FC Augsburg | 18 | 3 | 6 | 9 | 15:29 | -18 | 15 |
In den vergangenen Tagen wurde in den Medien viel das „Unwort des Jahres“ erwähnt. Ich persönlich hätte da auch einen Kandidaten, dem ich sehr gerne diesen Titel verleihen würde: dem Wort „Unwort“ an sich.
Ganz ehrlich: mir stellen sich die Nackenhaare hoch, wenn dieses Wort auch nur erwähnt wird. Im Duden wird es als „unschönes, unerwünschtes Wort“ bezeichnet (allerdings erst in neueren Ausgaben; in einem von 1968 gibt es diese Bezeichnung noch gar nicht). Ich finde allerdings nicht, dass dieses „Un-„ vorangestellt vor „Wort“ irgendeinen großartigen Sinn ergibt. In der Regel sollte es ja das Gegenteil von irgendetwas darstellen: Glück – Unglück; wichtig – unwichtig; Wille – Unwille; usw. Was aber soll das Gegenteil von „Wort“ sein?
Nun muss man aber fairerweise sagen, dass dies berühmte „Unwort des Jahres“ erst eine Erscheinung der Neuzeit ist; genauer gesagt gibt es das seit 20 Jahren. Die Gesellschaft für deutsche Sprache kürte von 1991 – 1994 besagtes Unwort, welches sie wie folgt definierte: „Wörter und Formulierungen aus der öffentlichen Sprache, die sachlich grob unangemessen sind und möglicherweise sogar die Menschenwürde verletzen.“ Diese Definition untermauert meinen Vorschlag, „Unwort“ zum „Unwort des Jahres“ zu küren: „sachlich unangemessen“ trifft es meiner Meinung nach auf den Punkt! Mal sehen, was die sechsköpfige Jury der „sprachkritischen Aktion Unwort des Jahres“ der Universität Frankfurt am Main wohl zu meinem Vorschlag zu sagen hätte… Seit 1994 nämlich beschäftigen die sich mit der Wahl des Unworts und nehmen – wie man hört – gerne diesbezüglich Vorschläge entgegen. Leider ist und bleibt mir der Sinn dieser Wahl ein Rätsel. Was geschieht mit den Wörtern, die fortan diesen nicht gerade schmeichelhaften Titel tragen müssen? Aus dem Sprachgebrauch verschwinden tun sie nicht. Bestraft wird man auch nicht, wenn man sie benutzt. Weswegen muss eine eigens dafür ins Leben gerufene Jury also einem Wort einen derartigen Makel aufdrücken? Vermutlich gibt es keinen relevanten Grund dafür… Wie dem auch sei: für mich persönlich ist „Unwort“ das „Unwort des Jahres“… (…wenn nicht sogar des Jahrhunderts…).